Marktbeobachter
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9 Jahre 8 Monate

Kartoffeln an der EEX - April 2019 Kontrakt über 30 €

Guten Morgen zusammen.

Was haltet ihr davon ? Medial wird ja die absolute Dürre gespielt...... Ich habe solch einen ähnlichen Preissprung schon im Herbst 2001 gesehen. Damals waren die Gründe eine "Verschlammung" der Felder durch anhaltende Regenfälle. Preis damals in der Spitze 28 € - ging damals gut zu shorten und der Preis rauschte ziemlich schnell wieder gen 20 €.

https://www.eex.com/de/marktdaten/agrarprodukte/kartoffeln/european-pro…

Viele Grüsse.

Geschrieben von Marktbeobachter am
benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

zmp behandelt das ganze Thema sehr ausführlich 

https://www.zmp.de/commodity-news/kartoffeln

ansonsten sagt mir mein Gefühl und ein Teil Erfahrung das wenn solche Themen Medial so ausgeschlachtet werden und wenn man Bauern sieht die in der trockenen Erde wühlen um zu zeigen wie Scheisse die Situation ist, desto wahrscheinlicher ist es das man mit einem Short nicht schlecht liegt.

I

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

zmp behandelt das ganze Thema sehr ausführlich 

https://www.zmp.de/commodity-news/kartoffeln

ansonsten sagt mir mein Gefühl und ein Teil Erfahrung das wenn solche Themen Medial so ausgeschlachtet werden und wenn man Bauern sieht die in der trockenen Erde wühlen um zu zeigen wie Scheisse die Situation ist, desto wahrscheinlicher ist es das man mit einem Short nicht schlecht liegt.

I

Marktbeobachter
Mitglied seit
9 Jahre 8 Monate

Guten Morgen Benedikt.

Sehe ich auch so...

Ich stehe auf dem Standpunkt, dass es im Hochsommer eben heiss und trocken ist und im Winter kalt und feucht. Nennt sich Jahreszeit.....

https://de.wikipedia.org/wiki/Jahreszeit

Medial aufgepushte Klimapanik.....nein danke.

Habe die folgenden drei interessanten Artikel aus den 1970ern gefunden, die auch von heute sein könnten.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41237656.html

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41170636.html

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41458053.html

Der Sommer geht halt noch bis Mitte September und dann ist die heutige Wettersituation auch wieder "Schnee von gestern".

Im übrigen, forscht man ein wenig in den online Archiven, so kann man feststellen, dass es Waldbrände beispielsweise in Schweden auch schon in den 1830ern gab. Genauso wie Wald- und Steppenbrände in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg....

Jeder Wald- und Steppenbrand und jede Dürreperiode ist schlimm, aber im Endeffekt ein natürliches Phänomen, das im Sommer auftritt und nicht in jedem Sommer. Es gibt auch verregnete Sommer, eine Mischung aus beiden etc.

Viele Grüsse.

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

marktbeobachter

Es gibt gegenüber Früher und damit meine ich soweit ich mich erinnern kann einen anderen Sommer als derzeit. Die Phasen der extremen Temperaturschwankungen gab es damals nicht. Es ist der klassische Treibhauseffekt den wir bereits real erleben. Alles hat es früher auch schon gegeben eben nur nicht in solchen kurzen zeitlichen Abständen.

scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Das ist Deiner Wahrnehmung geschuldet.
Solche Phasen/Sommer/Winter gab es schon immer.

Der Klimaeffekt ist ein reiner Politikschwindel.
Es gab solche Phasen der Temperaturschwankungen schon immer.

Es gibt keinen Treibhauseffekt.....
Damals war das reine Politik, um das Umschwenken von FCKW-, zu FKW -freien Kühlschränken zu bewirken.
Mehr nicht.

Marktbeobachter
Mitglied seit
9 Jahre 8 Monate

Hallo an Scorpion, Benedikt und unsere geschätzten Leser.

Scorpion, man kann sich nicht an die vergangenen Wetterphasen erinnern, da sie von Jahr zu Jahr verschieden sind. Geht mir auch so. Allerdings kann man sich an den schönen weiss-blauen Himmel erinnern - der alljährlich immer im Mai und September mit angenehmen Temperaturen zu beobachten ist (gespickt mit schönsten Kumulus-Wolken).

Übrigens scheinen Klima-Katastrophen auch Moden zu unterliegen, scheinbar was gerade en-vogue ist. 1980er Waldsterben - "Saurer Regen" (Hilfe - wir werden ersticken) - Katalysatoreinführung - Hört man gar nichts mehr davon --- 1980er/1990er Ozonloch (Hilfe - wir werden alle verbrennen) - FCKW freie Kühlaggregate - Sprays etc. - Hört man gar nichts mehr davon --- etc. etc.

Meiner Meinung nach ist die Erde so perfekt erschaffen worden, dass alles in einem Kreislauf -dem meines Erachtens nach "perfekten" Perpetuum Mobile- steckt, sprich alles das irgendwie verheizt wird und Kohlendioxid erzeugt -sei es durch natürlich Effekte oder durch menschliche Effekte-, 1:1 natürlich absorbiert wird.

Übrigens, ist Euch schon aufgefallen, dass Hitze Panik immer im Sommer publiziert wird und Kälte Panik immer im Winter....Think about.

Nicht verarschen lassen ist eine grundsätzliche Devise....

US-Präsident Trump hat am 20. Juli 2018 in einem Tweet unter anderem folgenden bemerkenswerten Satz gepostet: "Debt coming due & we are raising rates - Really?"

Er weiss um die Problematik der imensen Staatsverschuldung und das höhere Zinsen in die Unfinanzierbarkeit führen werde. In den letzten Jahren haben wir das hier im Forum oft genug diskutiert und mich beschleicht immer mehr die Vermutung, das 95 % der Marktteilnehmer keinen blassen Schimmer über Verschuldung haben. Ein Kreditinstitut machte vor Jahren einmal Werbung mit diesem lächerlichen Spruch: um so simpler das Geld umso leichter die Welt.....

Ich denke die 95 % denken genauso und werden irgendwann damit richtig fett auf die Nase fallen.

Noch ein schönes, sonniges Wochenende.

Der aktuelle Sommer geht in seine letzten sechs Wochen - die jährliche Bullenhitze-Phase ist auch allgemein bekannt als Hundstage

https://de.wikipedia.org/wiki/Hundstage

:o)

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Ich kann mich sehrwohl an die Sommer der 60er 70er Jahre erinnern. Das waren andere Wetterverhältnisse und da waren

ja einige Mitglieder des Forums noch im Dottersack.

Wir haben einen klaren Treibhauseffekt und genau die Verhältnisse die damals prognostiziert wurden sind auch eingetroffen. Wissenschaftliche Fakten betreffend der durchschnittlichen Erderwärmung in den letzten 20 Jahren bestätigen das.  Dies einfach zu ignorieren und mit wirtschaftlichen Interessen zu begründen ist einfach falsch.

Es gab in der Vergangenheit immer Klimaveränderungen, keine Frage und die Argumentation stimmt, nur der Mensch hat durch sein zutun diese Prozesse massiv beschleunigt. 

scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Jetzt reden wir schon über das Wetter.
Langweiliger können die Tage wohl nicht werden....

scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Jetzt reden wir schon über das Wetter.
Langweiliger können die Tage wohl nicht werden....

scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Jetzt gibt es auch bei mir, nicht nur bei benedikt, Doppeleinträge.
Muss sich um einen Bug handeln.

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SPOMI
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

ES IST SOMMER - Macht Ferien, heisser Tip an heissen Tagen :-)))  SPOMI

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SPOMI
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

bei mir mitten im Land gibts - wie grad getestet habe  - nur einen Forumeintrag. SPOMI

Marktbeobachter
Mitglied seit
9 Jahre 8 Monate

Hallo zusammen.

Scorpion, ja wir reden schon über das Wetter, aber das ist seit der allgemeinen Klima-Hysterie auch mit Kosten und damit mit Geld verbunden.

Nun hat man dieses Jahr mal einen Sommer, der scheinbar trockener als die "gewohnten" Sommer ist und alle machen sich in die Hose. Die Sommer in Mitteleuropa können sehr unterschiedlich sein. Mal gibt es anhaltend heisse, trockene Sommer, mal gibt es anhaltend kalte, feuchte Sommer und es gibt wechselhafte Sommer.

So ist das nun einmal, wenn man im Übergangsgebiet zwischen der kalten Polarregion und den warmen äquatorialen Regionen liegt. Dieses Übergangsgebiet ist nicht gleichmäßig, sondern die Natur tendiert dazu, immer wieder Ausbrüche von Kaltluft von Norden nach Süden gehen zu lassen und umgekehrt Warmluftausbrüche von Süden nach Norden.

Wo ist das Problem ?

Mediale Klimaverarsche und tagtägliches Geschwafel über heisse Sommer und man glaubt es tatsächlich irgendwann, dass ein heisser Sommer nicht normal sei....

So ist es eben. Im Sommer ist es trocken und heiss - im Winter ist feucht und kalt.

Zitat - Johann Wolfgang von Goethe: "Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten. Überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist."

...und haltet Euch schon bereit für die "Nach-Sommer-Zeit" ab Mitte September. Herbst und Winter kommen auch - und was haben wir dann mediales.....oh, wie unnormal sind die Regenfälle und kalten Tage in diesen Jahreszeiten ? Das ganze Geschwätz ist einfach nur noch zum kotzen......

Trotzdem noch ein schönes und sonniges Wochenende.

scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Sehe ich genauso.
Alles wechselt sich ab.

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Marktbeobachter

Wie waren denn die Sommer in den Sechziger und Siebziger und Anfang der Achtziger Jahre? Kannst du Dich daran erinnern? Ich schon. Allein aus dem Grund regt mich offen gestanden obiger Beitrag von Dir massiv auf. Er strotzt vor Ignoranz. Aufgrund  eures Alters seit ihr doch gar nicht in der Lage einen seriösen Vergleich mit der Realität abzugeben.Es gab früher keine solchen Temperaturspünge, 

Es gab früher keinen Starkregen, allein der Begriff Starkregen wurde im deutschen Sprachgebrauch erst seit einigen Jahren ein Begriff. Der Starkregen kommt daher da das Mittelmeer immer wärmer wird und dadurch immer mehr Wasser verdampft und sich in den Alpen und Alpenvorland abregnet. 

Es gab früher keine Tornados bei uns.

Die von diversen Experten auf der Welt veröffentlichen Artikel zum Klimawandel ( das sind derzeit 34000) sind nur 30 der Ansicht das es keinen Klimawandel gibt, der Rest sieht das anders. 

Hier geht es nicht um Börse wo man meist das Richtige tut wenn man gegen die Masse operiert, hier geht es um Klimawandel und das hat nichts mit massenpsychologischem Verhalten zu tun. Das sich das Klima im Laufe der Jahrmillionen immer gewandelt hat ist doch unstreitig, genauso unstreitig wie der Einfluss des Menschen auf das Klima es ist. 

Das was sich geändert hat ist das Tempo und die Dynamik des Wetters und das haben wir beeinflusst.

Ein Blick auf die globale Durchschnittstemperatur der Erde in den letzten 15 Jahren sagt doch schon alles

geht man auf das Jahr 1980 zurück wird es noch deutlicher wie dramatisch sich die Zahlen darstellen.

Marktbeobachter
Mitglied seit
9 Jahre 8 Monate

Hallo Benedikt. Grüss Dich.

Du vertrittst den Standpunkt, dass der menschlich verursachte Klimawandel im Gange und real ist. Kein Thema. Das respektiere ich.

Ich vertrete die gegenteilige Meinung. Es ist richtig, dass aufgrund des Alters ich nicht miterlebt habe, wie das Wetter in den 1960ern und davor war. Aber dafür gibt es Archive.

Nun ist es meiner Meinung nach offengesagt sehr schwer, sich an die ganzen vergangenen Sommer-Zeitspannen von 4-6 Monaten genau zu erinnern und zu wissen, welche meteorlogischen Zustände an den jeweils aufeinanderfolgenden Tagen herrschten. Man vergisst einen Grossteil davon einfach oder die Erinnerung daran verblasst und erscheint unscharf.

Tornados nannte man früher Windhosen (hört sich viel undramatischer an als "Tornado", nicht wahr ?) und Starkregen war als Platzregen bekannt (in der Definition dasselbe).

Die 1970er, 1980er und 1990er habe ich schon in Erinnerung, als man auf dem Weg vom Schwimmbad nach Hause rennend von "Platzregen" in Kombination mit Hagelkörner überrascht Schutz unter dem Dach der nächsten Bushaltestelle suchte. Zur Abkühlung im sommer "massenhaft" 10 Pfennig Wassereistüten gegessen hat etc.

Man fühlte die Hitze bzw. die Temperaturdifferenz auch nicht wie heute, da es schlicht und einfach keine Klimaanlagen gab. Man ging in den unklimatisierten Supermarkt (die einzig kühlen Zonen dort waren die Milch-/Käse Regale und die Fleischabteilung und kam wieder in die Hitze. Heute wird man nach dreissig Minuten Supermarktaufenthalt richtig runtergekühlt und kein Wunder meint man es zieht einem die Schuhe aus, wenn man wieder raus kommt. Temperaturunterschied von 10-15 Grad Celsius merkt man dann schon. Dasselbe nach Autofahrten. Damals hiess es Fensterauf und Fahrtwind rein zur Kühlung und wenn möglich Auto im Schatten abstellen.

Heute wird man im Auto schön auf 20-24 Grad runtergekühlt und bekommt den Hitzeschlag beim Aussteigen.

Man könnte dann im wahrsten Sinne des Wortes annehmen, dass mit dem Klima etwas nicht stimmt und es immer wärmer zu werden "scheint".

Benedikt, die Diskussion darüber soll keine Verärgerung bei Dir auslösen, das liegt mir fern. Du hast Deinen Standpunkt und ich meinen. Schaue ich in die bereits erlebte Vergangenheit und forsche darüber hinaus noch in diversen Archiven (google bietet mit gründlicher Suche genügen Quellen) so denke ich, dass sich alles im normalen Rahmen bewegt.

Unter https://de.wikipedia.org/wiki/Klimawandel finden sich x-weitere theoretische Faktoren, die das Klima beeinflussen könnten und nicht menschlichen Ursprungs sind.

Wie können Wissenschaftler das beweisen ? Einstein behauptete einmal in den 1940er Jahren zum Spass, dass die Erde auf dem Rücken einer Schildkröte steht. Man beweise ihm das Gegenteil......soviel zu Theorien....

Einige lange vergangenen Wetterereignisse finden sich unter anderem über die beiden folgenden Links.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Tornados

http://old.wetterzentrale.de/cgi-bin/webbbs/wzconfig1.pl?read=93

Was mir allerdings bei meinen Archiv-Recherchen aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass Artikel bzw. Nachrichten über sogenannte Klimaanomlien verstärkt nach 1972 auftauchen und bis heute anhalten.

Viele Grüsse und eine gute Zeit.

p.s.: Wie Scorpion schon sagte, im Laufe der Zeit tauchen oft mediale Angst-Szenarien auf Waldsterben und Ozonlich sind nur ein paar davon.

Anfang der 1970er ging man in einigen wissenschaftlichen Kreisen noch von einer neuen "Eiszeit" aus.

Hier noch ein paar Artikel -im Wandel der Zeit und der Meinungen- dazu.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41667249.html

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41002273.html

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/winter-ade-nie-wieder-schnee-…

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Marktbeobachter

Das was mich stört ist das man einfach wissenschaftliche Erkenntnisse leugnet. Es ist doch so wie ich bereits geschrieben habe das über 30000 seriöse Wissenschaftler die sich mit dem Klimawandel befasst haben diesen bestätigen und vom Menschen verursacht haben. Genaugenommen sind es 34 die sagen, dem ist nicht so.

Man kann und darf seine eigenen Meinung haben, was man meineserachtens nicht darf ist Fakten einfach wegzuleugnen.

Wie schon gesagt, das sich das Klima in Jahrmillionen immer geändert hat ist doch auch unstreitig, es geht aber darum das durch den menschlichen Einfluss Abläufe die vielleicht Jahrhunderte gedauert haben in kürze stattgefunden haben.

Selbst von den Skeptikern wird der Anstieg der durchschnittlichen Erderwärmung nicht angezweifelt. 

In den letzten 150 Jahren ist der Meeresspiegel um 7 Centimeter angestiegen. Die Pole schmelzen dahin. Die Gletscher schmelzen dahin.

Alles in einem dramatischen Tempo.

Na ja, was solls, der Mensch glaubt die Dinge erst wenn Sie einen unmittelbar betreffen und dann ist er geneigt zu reagieren, aber dann ist es zu spät

Aber es noch zu sagen, ich schätze Deine Meinung und die von Scorpion sehr und freue mich immer über Beiträge von Euch beiden, nur bei dem Thema werden wir wohl keine Einigung erfahren.

Myrrdin
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@Benedikt54. Vielen Dank für Deine Beiträge, ich teile Deine Ansicht betreffend die Entwicklung des Wetters in vollem Umfang.

Mit besten Grüßen, Myrrdin

Gast

Ein recht interessanter Bericht von heute über den Klimawandel. Ist kurz gehalten.

https://orf.at/stories/2449945/2449950/

Auch mein Dank an Bededikt über seine Ausführungen und Ansichten.

Marktbeobachter
Mitglied seit
9 Jahre 8 Monate

Guten Morgen.

Benedikt ist schon seit gut 20 Jahren TMW-Mitglied und seine Beiträge sind brillant und gerade im Bereich Trading hat man gesehen, dass sie sehr häufig auch recht lukrativ waren.

Das Klimathema hatten wir schoneinmal früher -soweit ich mich erinnern kann sind es rund 10 Jahre- in einem Thread diskutiert.

Ich versuche meinen Standpunkt von einer ganz anderen Warte aus zu beleuchten.

Vor einigen Jahren stellte mein Arzt fest, dass ich an der Grenze eines Vitamin-D Mangels lag. Dieser Grenzwert liegt bei 20 ng/dl. Zur Steigerung des Vitamin-D Wertes solle ich Tabletten mit synthetisch hergestelltem Vitamin-D einnehmen um in den Zielbereich zwischen 30-40 ng/dl zu kommen.

Das lehnte ich ab, da die Nebenwirkungen eventuell Nierensteine und Arterienverkalkung sein können. Wie kommt man nun zu einem höheren Vitamin-D Spiegel ohne Tabletteneinnahme ? Nun, ich suchte im Internet und fand...die Sonne. Richtig, einige Zeit in der Mittagssonne mit möglichst viel unbedeckter Haut und der Körper produziert in einem recht komplizierten Verfahren "selbst" das auch Sonnenvitamin gennante Vitamin D.

Dies funktioniert allerdings nur in der Zeit zwischen März und September, da das Vitamin D nur durch die Einwirkung von UVB-Strahlen auf die Haut körpereigen hergestellt werden kann. Denn je flacher der Sonneneinstrahlungswinkel wird, desto länger ist der Weg der Sonnenstrahlen durch die Atmosphäre, welche einen Teil der UV-Strahlung absorbiert. Und dies ist zwischen Oktober und Februar der Fall.

Früher ging ich der Sonne gezielt aus dem Weg, machte mir auch keine grossen Gedanken über Sonneneinfallswinkel etc. Seit der Vitamin-D Therapie ist das allerdings anders.

In der Juli-Mittagssonne wirft man um 13 Uhr einen Schatten mit einer Länge von cirka 1 Meter - in der Januar-Mittagssonne ebenfalls um 13 Uhr einen Schatten von über drei Metern.

Über

https://www.uni-kiel.de/med-klimatologie/uvinfo.html

findet man ein Diagramm des Instituts für Medizinische Klimatologie bezüglich der Strahlungskraft der Sonne in den jeweiligen Jahreszeiten.

Ich weiss nicht wie es Euch geht, aber schon rein auf Basis der Physik ist es doch so, dass eine Aufheizung der Atmosphäre effektiv nur im Sommer erfolgen kann - Frühling, Herbst und Winter fallen -rein physikalisch betrachtet- dafür aus. Und ein sogenannter Treibhauseffekt soll dann über neun Monate bestehen bleiben - quasi die Sommeraufheizung heizt das ganze Jahr lang ?

In dem früheren Thread habe ich Euch darum gebeten, Euch einmal vorzustellen, was Atmosphäre überhaupt bedeutet und wie gigantisch die Grössenverhältnisse sind.

Nehmt nur die Entfernung zu Eurer nächsten Nachbarstadt. Bei mir sind es fünf Kilometer. Ziehen wir eine Linie mit ein Kubikkilometer-Würfeln so haben wir 20 Kilometer Atmosphäre nach oben mal 5 Kilometer bis zur Nachbarstadt, also eine Linie (!) von 100 Kubikkilometern Luft. Wie ist nun der Einfluss der Kfz-Abgase, der Bundesstrasse, die in dieser Linie verläuft ? Ausser Feld gibt es dort nichts anderes. Keine Abgase durch Industrie, Wohnhäusern etc. Ein paar tausend Autos täglich vs. 100 Kubikkilometer Atmosphäre.

Wiegesagt, so betrachte ich das Ganze. Interessant sind aber die gegensätzlichen Standpunkte allemal.

Übrigens, nach den paar Jahren in denen ich diese Sonnentherapie nun schon mache, hat sich mein Vitamin D Spiegel von etwas über 20 ng/dl auf über 70 ng/dl erhöht. Sonnenlicht tut mir persönlich gut.......

Noch einen schönen Tag und viele Grüsse.

Optionscoaching
Mitglied seit
9 Jahre 7 Monate

@ Marktbeobachter,

die Industrie bzw. Pharma kann uns Ihre Produkte auch wegen unserer durch die Systeme einkonditionierten Naturentfremdung verkaufen  (verachtenswerte Kirchenideologien!!!,Verblödungs- und propagandamedien, (Ver)bildungssysteme etc.)

Auf dein Beispiel mit der Sonneneneinstrahlung und Vitamin-D-Erzeugung verhält es sich auch mit der im letzten Jahrhundert begonnenen Vermarktung von Sonnenbrillen, welche die Augen schwächen. Die Netzhaut besitzt verschiedenartige Schichten welche die Funktion einer natürlichen Sonnenbrille hat.  Seit Aberjahrtausenden funktioniert das Zusammenspiel Augen, Haut und Sonne perfekt. Wer ist da wohl auf dem richtigen Weg? Die Natur oder unsere "moderne Wissenschaft"?

scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@Tele

Es dreht sich eben immer alles rein ums Marketing.
Ich habe noch nie Sonnenbrillen, Sonnencreme, etc. benutzt.

Einfach natürlich leben, dann geht es Einem besser.
Wer durch genetisch bedingte Krankheiten behaftet ist, und ich denke, dass die meisten schweren Krankheiten im genetischen Code enthalten sind, nimmt die Umwelt, und die damit unweigerlich beworbenen Produkte, Verhaltensweisen, Medikamente, etc., natürlich differenzierter wahr.

Marktbeobachter
Mitglied seit
9 Jahre 8 Monate

Hallo zusammen.

"Einfach natürlich leben, dann geht es Einem besser."

Genauso ist es. Testosteronmangel wird beispielsweise ebenfalls in Verbindung mit Vitamin-D Mangel gebracht. Und was viele nicht wussten, Testosteronmangel wird auch durch Übergewicht verursacht. Das "Bauchfett" wirkt quasi wie ein Schwamm und bindet Testosteron. Durch Gewichtsabnahme / Gewichtsnormalisierung kehrt auch der Testosteronwert auf sein normales Level zurück. Für Männer ist es schon schlimm genug, dass der Testosteronspiegel im Blut natürlicherweise ab 40 Jahren um cirka 1 Prozent pro Jahr abfällt. Da muss nicht noch eine "künstlich -durch die "moderne Lebensweise" hervorgerufene Senkung dazukommen.

Auch wäre interessant zu erfahren, wer die Wissenschaftler eigentlich bezahlt.

Es gab ja vor Jahrzehnten einmal eine "wissenschaftlich fundierte" Panikmache bezüglich dem Zusammenhang von durch Nahrung zugeführtem Cholesterin (Eier, Fleisch etc.) und dem vermehrten Anstieg der Anzahl von Herzinfarkten.

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/70463/Wie-die-US-Zuckerindustrie…

Hoffen wir, das die heutigen Wissenschaftler nicht irgendwie "Lobby-hörig" sind, welche Lobby auch immer dahinterstehen mag....

Viele Grüsse.

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Bei all den obig diskutierten Themen fällt mir nur der Satz

von Kant ein

Habe den Mut Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen.

Hier gibt es ja eine Menge pfiffige Jungs welche das tun. 

scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Es gibt ja den Satz "rauchen, saufen, vögeln, dann wirst Du alt".
Die ersten zwei Dinge sind Seuchen, das Letzte passt.

"Denken" als Austausch, gibt es heutzutage immer seltener.
Spätestens seit Youtube, Facebook und Co., grassiert wirklich die Verblödung und Verdummung immer mehr.

Weniger Intelligenzverfall, aber mehr Beschäftigung mit sinnlosen Dingen, wurde dadurch forciert.
Wenn ich mir das bei meinen Kindern so anschaue.
Facebook- und Youtubezombies, grausam.
Bei Papi die Hand aufhalten.

Zum Glück muss ich mir über meine Rente keine Sorgen machen, denn dann hätte ich bei der heutigen jungen Generation wirkliche Angstzustände.

StoxxDude
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Der Klimawandel ist nur eine weitere "Sau" die aktuell durchs Dorf getrieben wird. Hätte man den selben Schreiberlingen in den 70er geglaubt so würden wir jetzt in einer Eiszeit leben ...

https://homment.com/climate-change1

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

stoxxdude

Wir leben in der Eiszeit.

Warum?  Weil es auf der Erde Eis gibt.

In anderen Phasen der Erdgeschichte gabs an den Polen kein Eis, sondern ausgeprägte Flora, oder wie erklärt sich das es ein den Eisregionen Erdöl gibt?

scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Es gibt auch Studien, wonach der Golfstrom langsam versiegt, und Europa sich deswegen langsam wieder abkühlen wird.
Im Prinzip kann man sich jede Studie heranziehen, wenn es dem eigenen Zweck dient.

So wird das wohl gemacht.
Meine Schwester ist Schauspielerin. Da gewinnt in jeder Studie das Unternehmen, das die Studie gesponsort hat.

Hier in der Nähe gibt's den bekannten "Silbersee" in Wolfen, der wird jetzt langsam rekultiviert.
Dazu einen Aschesee des früheren Kohlekraftwerks, da kann man mittlerweile sogar fischen. früher war das totes Mondgelände.

Die Welt ist in Sachen Umweltschutz so sauber geworden, wie niemals zuvor.

Ob die paar Zehntel Grad Temperaturanstieg wirklich dem Menschen geschuldet sind, oder ob es ohnehin so gekommen wäre, ist wirklich dahingestellt.
Menschen halten sich aufgrund ihrer Intelligenz für so wichtig, dass sie eigentlich nicht wirklich wichtig sind.

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Die Welt ist in Sachen Umweltschutz sauber geworden , wie niemals zuvor.

Klar, die Welt welche Du kennst und welche Du aus den Medien vorgeführt bekommst.

Ein Blick in die sogenannten Drittstatten dieser Welt vermittelt ein anderes Bild. Dorthin gelangt der Dreck und dann wird nach dem Motto verfahren aus dem Auge und aus dem Sinn.  Allein die Abholzung der Urwälder geht munter weiter und das in immensen Grössen. Satelitenbilder zeigen das Ausmass.

Es ist sinnlos zu diskutieren, wer nicht sehen will den kann man auch nicht überzeugen.

Das hier ist realität und wer immer noch sagt das das Klima nicht durch den Menschen beeinflusst wird ist für mich

ein Realitätsleugner.

https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/video108393335/Alarmierende-Bil…

Optionscoaching
Mitglied seit
9 Jahre 7 Monate

@ scorpion,

"Facebook- und Youtubezombies, grausam."

Das sehe ich jeden Tag in der Bahn und auch sonst im Alltag. Es wird eine Generation herangezüchtet die keinen Blick mehr für ihre Umwelt und ihre Mitmenschen hat. Asozial und der absolute Horror. Man muss heute keinen Fremden mehr nach der Uhrzeit oder dem Weg fragen, fällt alles weg. Soziale Kommunikation im Kleinen. Perfekte Konsumenten. Manchmal frage ich mich was ich hier noch soll in einer solchen Gesellschaft. Soll das lebenswert sein? Wie will man da positiv in die Zukunft schauen? Dazu all die problematischen Entwicklungen im Land, von der Rente bis zu den neuen Wirtschaftsmigranten. Die Politik ergözt sich an Homo-Ehen und nutzt diese für ihre Zwecke (letztes WE CSD in Hamburg), alleinerziehende Mütter mit Kindern und Familien mit knappem Einkommen, da kräht kein Hahn nach usw. usw.

"Die Welt ist in Sachen Umweltschutz so sauber geworden, wie niemals zuvor."

Naja die Welt ist leider nicht der Silbersee in Wolfen. Die Welt ist die weitere massive Abholzung der Regenwälder (aus mehrheitlichen Quellen ca. 35 Fussballfelder pro Minute!), und die völlige Vermüllung z. B. in Indien und China, auch durch unsere Konsumartikel welche ja dort produziert werden. Atemluft kennt ja bekanntlich keine Grenzen. Ich habe neulich gelesen das der Mensch heute mehr Sauerstoff verbraucht als die Pflanzenwelt produzieren kann. Mit der Sauerstoffabnahme kommen dann die degenerativen Krankheiten (Sauerstoffspiegel lag normal bei 30, heute bei unter 18, aus dem Buch "Die Weisheit der Hathoren").

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