Kreditkarte/Ausland: Hotel rechnet zum eigenen Kurs um
In case of payment by the credit card at the hotel, the total amount will be charged according to the actual hotel exchange rate.
Wie funktioniert das eigentlich? Sonst macht das doch... ja wer eigentlich? Der Kartenaussteller zum aktuellen Marktkurs?... ich hatte immer respektable Kurse bis jetzt.
Vielleicht hat das Hotel als Mieter des Kartenterminals das Recht einen eigenen Kurs abzurechnen?
@ gautama2 [#2]
Das würde aber doch dem § widersprechen, der besagt, dass man die Produkte nicht teurer machen darf bei KK-Zahlung? Mit deiner Idee würde der Kartenaussteller sich doch auch wieder ins schlechte Licht stellen, gegenüber Cash, EC-Karte etc...
Drum werden Bestellungen mit KK im Inet ja zum Teil über die höheren Portokosten umschifft... Summe ist höher mit KK, Produktpreis bleibt gleich...
Oder ist die hotel exchange rate dann das höhere Porto? ;)
Wenn man auf die hotel exchange rate nicht hingewiesen wird, müßte man doch die Zahlung annullieren dürfen? (Vorausgesetzt es lohnt sich) Dann bin ich wieder beruhigt.
@ AAA [#3]
Das Produkt an sich wird ja auch nicht teurer. Die Gebühren, die die KK Akzeptanzstelle zu tragen hat, machen die KK bei den Akzeptoren ja nicht grade beliebt. Gäbe es eine Art Erleichterung durch eigenen Wechselkurs wäre das eben ein Ausgleich.
Beim BurgerKing hängen immer Schilder auf denen der Umrechnungskurs für Dollar steht, wenn man mit Dollar bezahlt. Der Kurs ist ebenfalls immer sehr respektabel. Würde ja auch gegen Deinen Paragraphen sprechen, aber anscheinend geht das.
Gruß
@ AAA [#1]
1. im Ausland gibt es kein §, wo drin steht das KK Zahlungen nicht teurer sein dürfen als andere Zahlungswege.
2. Die Lösung für einen eigenen Umrechnungskurs ist ganz simpel: Das Hotel belastet die KK in der Kartenwährung... z.B. eine deutsche in EUR geführte KK wird über Kartengesellschaft von einem Hotel in den USA für etwas in EUR abgerechnetes in EUR belastet -> Kein Wechselkurs "innerhalb" der KK Abrechnung.
3. auch ich als Unternehmer in Deuschland darf das für NICHT EUR-Kunden so machen, niemand verbietet mir eine Rechnung in USD zu stellen... und den (Umrechnungs/Buchungs/...) Aufwand kann & darf ich auch als Zusatzposition als Leistungsabrechnung berechnen oder indirekt über einen von mir bestimmten zu mienen Gunsten angepassten Wechselkurs realisieren. Der Kunde zahlt hier dafür, das ich ihm einen Preis in seiner Währung verbindlich nenne. Ich werde für das getragene Wechselkursrisiko und meinen Aufwand bezahlt.
@ TimeTrade [#5]
Aufwand kann & darf ich auch als Zusatzposition als Leistungsabrechnung berechnen...
Jetzt hab ichs kapiert u. auch gautama2s [#4] BurgerKing!
Aber wird das dann immer so gemacht im Ausland, mir ist das nur noch nie aufgefallen, weil keiner drauf aufmerksam macht, oder ist es tatsächlich eher selten?
2. Das Hotel belastet die KK in der Kartenwährung...
Ich dachte immer meine KK wird in der jeweiligen Auslandswährung belastet und die Kartengesellschaft schreibt dann zum aktuellen Kurs dem Hotel den Betrag gut und mir wird die entsprechende Summe in EUR abgezogen?
Gibt es diesen Weg gar nicht?
@ AAA [#6]
Der übliche "Normalfall" ist es wie du bisher auch erwartet hast, das die KK in Landeswährung belastet wird und die KK-Gesellschaft die Währungsumrechnung durchführt.
Für die Akzeptanzstellen ist es so das einfachste, denn die müssen nicht zur Berechnung und Versteuerung des Gewinns den exakten amtlichen Tagesumrechnungskurs ihrer Zentralbank in erfahrung bringen und verwenden.
(so muss man das zumindest in D machen)
Aber:
- hier verdient die KK-Gesellschaft doppelt (Akzeptanzgebühr+Spread beim Umrechnungskurs vom Kunden)
- clevere Akzepanzstellen haben erkannt, das man über die Umrechnung sogar noch etwas Zusatzgewinn erzielen kann und sind deshalb "so freundlich" in KK-Währung die Karte zu belasten und sich dies über den "eigenen" Kurs bezahlen zu lassen.
- In Hotels bekommt man das als Kunde ja noch mit, aber im Geschäft oder irgendwo beim Essen ist es kaum möglich das vorher zu erfahren
- ich bin mir sicher, es werden zukünftig immer mehr die das so machen werden
@ TimeTrade [#7]
- ich bin mir sicher, es werden zukünftig immer mehr die das so machen werden
Und ich bin sicher in Zukunft werden wieder weniger die KK verwenden... ;)
Man muss ja auch bedenken, auch wenn die KK keine Jahresgebühr etc hat, bei jedem Kauf kommen nochmal x% drauf, die wir Kunden ja letzten Endes auf den Produktpreis drauf geschlagen bekommen. Ein mittelständischer Hotelier sagte mir bis zu 10-12%, ich glaub Diners war die teuerste!
Also ein Hotelzimmer für 100.- die Nacht u. davon gehen 10.- an die KK Gesellschaft...(die ich indirekt bezahlen muss)...
Eine KK ist zwar bequem, aber ... Ich bin doch nicht blöd!
PS: bezahlen sie doch einfach mit ihrem guten Namen! ;)))) zu welcher KK gehörte nochmal der Spruch?
@ AAA [#8]
zu welcher KK gehörte nochmal der Spruch?
Lisa, die Freiheit schenk ich mir.
@ AAA [#8]
"Bezahlen Sie einfach mit Ihrem guten Namen", diese Aufforderung kam von American Sexpress.
Lisa hingegen punktete mit: "Die Freiheit nehm ich mir."
Und der Dritte im Bunde: "Es gibt Dinge, die kann man nicht kaufen. Für alles andere gibt es Blastercard."
Ich weiß das so genau, weil ich niemals eine Aktie kaufen würde, deren Slogan ich nicht kenne. :-)
@ Livetour [#10]
Bezahlen Sie einfach mit Ihrem guten Namen
hat den Nachteil, dass das Unternehmen bestimmen kann wann mein Name noch gut ist und hintenrum wollen sie trotzdem an mein Geld, der Name reicht denen nie.
Lisas Freiheit ist recht begrenzt. Habe es oft erlebt, dass zwar Blasterhard genommen wurde, aber Lisa keinen Stich bekam.