Kursmanipulation bei Turbozertifikaten

Österreich: Verein warnt vor Kursmanipulationen bei Turbozertifikaten

Offiziell, wie inoffiziell lassen die Emittenten selbstredend die Finger vom Kurs.

Allen ausgestoppten K.O.-Zertifikaten liegen selbstverständlich ganz "normale" Preisbewegungen -und das gerade in den besonderen Fällen von illiquiden Marktphasen- zugrunde.

Das es mit dem Kurs gerade bis oder nur kurz etwas über den Stopp-Kurs geht, um dann wieder wie ruckartig in die Gegenrichtung zu laufen ist natürlich nur reiner Zufall.

Geschrieben von F am
sbendel
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Ich glaube in irgendeinem Prospekt stand durchaus mal, dass durch das Hedging des Emittenten, der Kurs beeinflusst werden kann. Nämlich gerade so, dass es sich kurz vor der Schwelle verstärkt darauf zu bewegt (eben weil der Hedge aufgelöst wird).
Das die bewusst ausgeknockt werden, ist aber wohl nur typische Verschwörung. Lohnt sich ja nur falls nicht gehedged und danach kauft es auch keiner mehr.

F
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12 Jahre 6 Monate

Ich meine, dass es sich hierbei um ein grosses Spiel handelt liegt ja auf der Hand.

Der Unterschied zum Casino ist hierbei aber genau der Faktor, dass die andere Seite mit ihren Hedges das Spiel zu deren Gunsten beeinflussen kann.

Und selbst die Null -Zéro- als Vorteilszahl für die Bank ist vom Teilnehmer belegbar. Im Endeffekt ist aber alles nur Glückssache. Erzwingen lässt sich überhaupt nichts.

Es gibt Leute, die nur auf die Null spielen. Die einfachen Chancen im besten Fall zur Verbilligung ihrer Einsätze nutzen und froh sind, wenn sie Abends mit + 50 / 60 € rauskommen.

Planlose Zockerei bringt dort genausowenig, wie an den Märkten. Doch - schlimmstenfalls leere Hosentaschen.....

F
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Es handelt sich übrigens um den österreichischen "Verein für Finanzmarktausgleich".

Richard Ebert
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Verein für Finanzmarktausgleich deckt Turbozertifikat-Skandal auf

PR-inside.com (19.03.09) - Der Verein für Finanzmarktausgleich deckt auf, dass namhafte Markteilnehmer ein zweifelhaftes Spiel mit unvorsichtigen Anlegern treiben und Marktbewegungen zum Nachteil der Anleger aktiv beeinflussen. Der Verein rechnet mit einer Schadenssumme von mehr als 100 Mio Euro. Und die Finanzmarktaufsicht sieht tatenlos zu.

In einer Pressekonferenz hat heute der "Verein für Finanzmarktausgleich" einen weitreichenden Turbozertifikat-Skandal aufgedeckt. Anleger können mit einem Turbozertifikat von Kursteigerungen als auch von Kursverlusten überproportional profitieren. Turbozertifikate haben aber den Nachteil, dass sie bei Erreichen einer vorher definierten "Knock-Out-Schwelle" wertlos verfallen. Für die Emittenten ist es natürlich wünschenswert, dass diese "Knock-Out-Schwelle" durchbrochen wird. Der Verein für Finanzmarktaufsicht ist bei seinen Recherchen auf Hinweise gestoßen, dass die Emittenten - gemeint sind die Emittenten der Turbozertifikate, nicht jene der zugrundeliegenden Aktien - beziehungsweise die involvierten Wertpapierhändler diese Knock-Out-Grenze aktiv herbeiführen, also aktiv Aktienkurse manipulieren. Das ist unter den Marktteilnehmern kein Geheimnis. "Nur die Finanzmarktaufsicht weiß nichts von dieser Vorgehensweise. Oder sie schließt bewusst die Augen" so Vereinsvorstand Philipp Buchner. Nicht die Turbozerfikat-Emittenten als Unternehmen sondern die gut informierten Marktteilnehmer sollte sich die Finanzmarktaufsicht genauer anschauen. In den nächsten Wochen wird der Verein für Finanzmarktausgleich Aktien und Zeiträume auf der Website http://www.turboskandal.at veröffentlichen, bei denen die beschriebenen Muster besonders offensichtlich sind. Der Skandal betrifft nahezu alle Aktien, auf die Turbozertifikate emittiert wurden. Der Verein hat Aktien im Zeitraum 2007 und 2008 analysiert und bei allen Muster gefunden, die eindeutig auf Kursmanipulationen hinweisen. Diese Aktien waren Andritz, ATEC, MEL, AUA, bwin, CA Immobilien, Erste Bank, Intercell, Raiffeisen International, RHI, UNIQA, Verbundgesellschaft, VA Stahl, Wienerberger. Bei der Pressekonferenz wurde im Besonderen auf die Aktien von bwin und VA Stahl eingegangen. Skandalöse Vorgehensweise (der Emittenten) Was machen die Emittenten beziehungsweise Wertpapierhändler, um eine Knock-Out Schwelle zu erreichen und daraus Profit zu schlagen? Marktteilnehmer sehen in ihren Handelssystemen die "Markttiefe", d.h. sie sehen alle zu einem bestimmten Zeitpunkt vorhandenen Börsenorders mit ihrer Ordergröße und Preislimits - ein klarer Vorteil gegenüber Endanleger. Die professionellen Marktteilnehmer wissen daher, wann der Markt in einer Aktie dünn ist, und wann dadurch relativ kleine Börsenorder den Marktpreis stark beeinflussen können. Es ist in solchen Marktsituationen leicht, einen Aktienkurs zu beeinflussen. Die Emittenten warten auf einen guten Zeitpunkt und geben Bestens Verkaufsorders oder mit tiefem Marktkurs limitierte Verkaufsorders, die von der Ordergröße genau ausreichen, um den Marktpreis der Aktie auf ein gewünschtes Niveau nach unten zu treiben. Dieses gewünschte Niveau entspricht genau der Knock-Out Schwelle. Im Anschluss zu diesen von anderen Marktteilnehmern unerwarteten Marktbewegungen tendiert ein Aktienkurs häufig ohne Zutun des Emittenten in einer Gegenbewegung nach oben. Wenn dies nicht der Fall ist, dann kann durch weitere marktmanipulierende Orders, in diesem Fall Bestens Kauf-Orders, nachgeholfen werden. Diese fast immer eintretende Gegenbewegung ist für den Emittenten wichtig, da er zu seiner Risikolimitierung eine Gegenposition (einen Hedge) zu den emittierten Turbozertifikaten halten muss. Um sein Risiko aus einem Turbo-Long Zertifikat abzusichern, hält der Emittent beispielsweise Aktien des dem Zertifikat zugrundeliegenden Titels. Um nicht zu sehr aufzufallen sind die Akteure findig: Teils arbeiten Akteure zusammen (Akteure A treibt den Kurs auf die Knock-Out Schwelle des durch Akteur B emittierten Zertifikats; Akteur B revanchiert sich dadurch, dasselbe für ein Zertifikat des Akteurs A zu tun). Sie geben Orders im Zusammenspiel mit Kunden - hinter diesen versteckt sich häufig der bei Emittenten zuständige Wertpapierhändler selber oder ein befreundeter Wertpapierhändler. Sie stimmen sogar die Emissionstätigkeit von Turbo-Zertifikaten so aufeinander ab, dass mit wenig Aufwand zu Lasten der Kleinanleger wahre Kaskaden nacheinander purzelnder Knock-Out Schwellen ausgelöst werden können. Finanzmarktaufsicht schaut weg Die Finanzmarktaufsicht wäre aufgefordert, diese skandalöse Vorgehensweise (der Emittenten) zu unterbinden und sich schützend vor die Endanleger zu stellen. Stattdessen schließt die FMA die Augen und gibt vor, nichts von dem Skandal zu wissen. "Uns geht es darum, dass die FMA diesen Dingen auf den Grund geht, denn nur die FMA hat die relevanten Daten" so Buchner. "Wir sehen es als unsere Aufgabe, die Öffentlichkeit auf die Versäumnisse der FMA hinzuweisen. Unser Verein hat sich zum Ziel gesetzt, den Finanzmarkt, die FMA und alle anderen Marktteilnehmer dazu zu bringen, ihr Instrumentarium effizienter und besser einzusetzen, um die Anleger WIRKLICH zu schützen. Nicht, indem wir bitten, sondern, indem wir den notwendigen Druck machen. Unter anderem auch über Klagen", erklärt Vorstand Philipp Buchner. Verein für Finanzmarktausgleich und seine Aktivitäten Der Verein für Finanzmarktausgleich wurde im Oktober 2008 gegründet. Die wesentlichen Anliegen des Vereins sind, Geschädigten der Finanzkrise zu ihrem Recht zu verhelfen. Konkret geht der Verein gegen die Finanzmarktaufsicht vor und kämpft für eine Wiedereinführung der Amtshaftung. Seit letztem Jahr haben sich über 1000 Geschädigte der Finanzkrise beim Verein gemeldet. Jeder einzelne Fall wird genau geprüft und mit anderen ähnlich gelagerten Fällen verglichen und in Clustern zusammengefasst. Rechtsanwalt Mag. Dr. Georg Vetter hat letzte Woche für den Verein für Finanzmarktausgleich eine Beschwerde gemäß Artikel 140 B-VG eingebracht, um die Wiedereinführung der Amtshaftung anzustreben. http://www.amtshaftung.at http://www.turboskandal.at Rückfragehinweis: Verein für Finanzmarktausgleich Philipp Buchner Fischhof 3/6, 1010 Wien, Telefon: 01 533 04 04 Pressekontakt: Mag. Sylvia Marz-Wagner mailto:marz-wagner@amtshaftung.at mobil: 0650 8140551 *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - http://WWW.OTS.AT *** OTS0144 2009-03-19/12:17

(Quelle: http://www.pr-inside.com/de/verein-f-252-r-finanzmarktausgleich-deckt-r1126864.htm)

In Deutschland gibt es jede Menge solcher "Vereine", mit denen Rechtsanwälte neue Mandate erhalten. Ob den Geschädigten durch neue umfangreiche Kosten immer geholfen wird, wage ich zu bezweifeln.

Schöne Grüsse, Richard Ebert

Gast

@ Richard Ebert [#5]

und ich hab schon Probleme beim CFD-Handel ob ich fair getaxt wurde oder mein Stop nicht gefischt wird ;)

Im Ernst, seit 2001 nie wieder Optionsscheine und seit 2008 Anlagezertifikate, Hebelzerti wie hier im Forum beschrieben nur im Not-Notfall bei US-Aktien wenn ich unbedingt den Trade/Hedge machen muss.

Viel Erfolg mit diesen Produkten ...

Beste Grüße

Roti

Archie
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Das Problem der KO-Schwelle betrifft nur Zockertypen, die mit gewaltigem Hebel buchstäblich den Tanz auf der Rasierklinge wagen. Wer hinreichenden Abstand zur KO-Schwelle hält, ist davon unberührt.

Wesentlich bedeutendere Manipulationen werden in der Verlautbarung überhaupt nicht genannt:
Erhebliche Spread-Aufweitungen (auf das 5-fache und mehr),
keine Kurse bzw. Nichterreichbarkeit des Emittenten („Steckerziehen“),
massives Vortaxen in Marktrichtung (mit der Folge schlechterer Ein- und Ausstiegskurse ).

Aufgrund solcher Nachteile tut sich der Anleger sehr schwer, in die Gewinnzone zu kommen – im Prinzip ein Wettlauf zwischen Hase und Igel.

Wer - aus welchen Gründen auch immer – nicht auf Futures zurückgreifen will, kann ersatzweise CFDs einsetzen. Auch hier gab es in erheblichem Ausmaß Manipulationen. Einige Broker halten sich jedoch strikt an Xetra-bzw. Reuters-Notierungen und werben sogar in großem Stil damit. Man ist damit nicht nur vor Tricksereien geschützt, sondern erspart sich zudem umständliche Rechnereien beim Positions- und Risikomanagement.

Den Hütchenspielern und Teppichhändlern der Turbo-Emittenten dürfte mit derartigen Produkten auf längere Sicht wohl das Wasser abgegraben werden.

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Archie [#7]

Das Problem der KO-Schwelle betrifft nur Zockertypen, die mit gewaltigem Hebel buchstäblich den Tanz auf der Rasierklinge wagen. Wer hinreichenden Abstand zur KO-Schwelle hält, ist davon unberührt.

AH ja, das stimmt

Ich weis aber nicht ob die Besitzer von KO Zertifiktaten des DOW Jonas diese Meinung auch teilen. Bei dem berühmten Donnerstag vor wenigen Wochen
waren auch 800 Punkte kein Schutz innerhalb von wenigen Minuten ausgestoppt zu werden.

Natürlich haben Sie recht mit dem was Sie schreiben, nur reicht eben ab und an auch einer weiter STOP nicht aus um sich zu schützen.

Gast

@ Paljusevic, Franjo [#3]

"dass namhafte Markteilnehmer ein zweifelhaftes Spiel mit unvorsichtigen Anlegern treiben und Marktbewegungen zum Nachteil der Anleger aktiv beeinflussen."
Was wollen die , das mach ich jeden Tag. Also wieder so`ne Nummer wie "Ich kauf mir die Welt für ein Butterbrot und wenn nicht, verklage ich alle!"
Sommerloch und ich war bei der Hitze noch blöd genug, auf so`n Schmarrn zu antworten...
redsnapper

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SPOMI
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

dass es kurz vor Auslaufen eines KO Scheines oft zu kurzen spikes kommt liegt in der Natur des hedgen eben dieser Instrumente seitens des Emittenten. das DELTA dieses Scheines wird kurz vor der KO Schwelle rechnerisch unedlich gross. damit ist eine exakte Planung der Absicherung nicht mehr möglich. da wird dann in ruhigen Minuten mal der Kurs ein bisschen gezogen. dass kann auch zu meinen Gunsten sein!

besser habens die Plattformanbieter von CFDs. die können passend zum jeweiligen Kunden einen eigenen Kurs stellen- z.B. 50 ticks spike im EUR/USD exclusive für mich um meinen stopp auszulösen. sieht sonst niemand auf seiner Plattform. das genannte Szenario kommt aber zu selten vor um daraus regelmässigen Profit zu schlagen.

noch eine Frage an die Konteninhaber von BetonMarkets. wie lassen sich die Beträge incl. der Gewinne wieder rückführen. die homepage ist da recht ausführlich aber der support recht zäh. ich denke Forumsmitglied kanada? weiss vielleicht was.

Grüsse SPOMI

Marzell
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

auch für die ATX Werte gibt es Optionen bei der Eurex. Man muss sich nicht solchen Kram wie Turbo aufhalsen.

Grüsse
Marzell

kanada
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ SPOMI [#10]

Meine Gutschriften erfolgten alle reibungslos per Banküberweisung bzw. "EFT Withdrawal" (ESP - European Standard Payments). IBAN und SWIFT werden noch benötigt und dann sollte alles funktionieren.

MfG

F
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Diese drei Bund-Future Puts hat es beispielsweise heute nach 10 h K.O.-mässig voll "erwischt".

LS0AQV - 12.07.10 - 10:45 - Basis 129,5000

CM5UB9 - 12.07.10 - 10:44 - Basis 129,2500

TB8MT4 - 12.07.10 - 10:44 - Basis 129,5000

Kann man nichts machen, es sind halt normale Preisbewegungen.

Gast

@ Richard Ebert [#5]

Der Artikel ist ja schon fast anderthalb Jahre alt. Weiter sind die in der Zwischenzeit nicht gekommen, außer daß die Website http://www.turboskandal.at ins Leere führt?

Wenn jemand für sich in Anspruch nimmt, einen Skandal aufzudecken, erwarte ich schon etwas mehr als lediglich "Muster", die auf Kursmanipulation oder Zusammenarbeit von Akteuren "hinweisen". Daß runde Kursmarken wie Magnete wirken, wissen wir bereits aus anderen Zeiträumen (als es noch keine Zertifikate gab) und auch aus anderen Märkten (in denen es auch heute noch keine Zertifikate gibt). Was soll das beweisen?

Um die "Anleger wirklich zu schützen", was der Verein ja als sein hehres Ziel ausgibt, wäre eine Aufklärung der Anleger sicher viel wirkungsvoller und auch vollkommen ausreichend. Aber oh nein, aufgeklärte Anleger will ja auch niemand haben, schon gar nicht die Anleger selbst.

meerschwein
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Livetour [#14]
Vielleicht liegt der Sinn nicht darin den "Anleger wirklich zu schützen" sondern den Anwalt glücklich zu machen.

"Seit letztem Jahr haben sich über 1000 Geschädigte der Finanzkrise beim Verein gemeldet. Jeder einzelne Fall wird genau geprüft und...." dann überlegt sich der Anwalt wie profitabel das Mandat ist.

Gruß

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SPOMI
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ kanada [#12]

schicke dir ein email auf deine hinterlegte spambox-Adresse.

Grüsse SPOMI

F
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Der Handelstag besteht -nehmen wir einmal 24h-FOREX als Beispiel- aus 86.400 Sekunden.

86.400 Sekunden, die nun wirklich nicht immer die Liquidität haben, wie es immer so vollmundig von beispielsweise dem FOREX-Markt behauptet wird.

Also, in diesen "Liquiditätslöchern" ist es für "grössere Teilnehmer" ein leichtes den Kurs nach eigenem Gutdünken zu bewegen.

Aber auch diese haben in Phasen hoher Liquidität damit ihre Probleme. Dann nämlich zählen nur die Fakten und wenn "breite Massen" in Bewegung kommen, wird der Manipulation der garaus gemacht.

Also, der Handelstag ist zwar lang, aber nicht immer findet ein Umsatz an diesen 86.400 Bruchteilen des Tages statt.

Wiesonst ist es zu erklären, dass beispielsweise im FOREX-Markt Spikes stattfinden können, ohne dass irgendjemand anders auf der Welt diese "Verzerrung" durch Arbitrage ausgleichen könnte.

Nein, FOREX läuft zwar 24h lang, aber nicht immer ist Liquidität vorhanden. Das wiederum macht es zu einem phasenweise "illiquiden" und damit für den Margen-Investor sehr gefährlichen Markt.

Und wie wird immer mit den berühmten 3 Billionen US-$ FOREX-Tagesumsatz in den Medien um sich herum geschlagen.

3 Billionen geteilt durch 100.000 (1 Lot) = 30.000.000 Lots Umsatz pro Tag = 30.000.000 Lots x 1.000 $ durchnittliche Margin pro Lot = 30 Milliarden Dollar tatsächliches Volumen.

Da sieht die Sache schon anders aus. Der weltweite Devisenhandel "läuft" also im Grunde nur angetrieben von täglich "mindestens" 30 Milliarden US-$.

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