Kobban
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Max Otte empfiehlt Aktien und warnt vor Anleihen

"Ich bleibe dabei: Qualitätsaktien von Unternehmen mit Geschäftsmodellen, die auch in der Deflation überleben, sind die Basis, solange sie nicht zu teuer sind. Das sind zum Beispiel Beiersdorf (WKN: 520000), Henkel (WKN: 604840), Microsoft (WKN: 870747), Fielmann (WKN: 577220). Etwas Cash kann nicht schaden. Von Anleihen würde ich mich weitgehend fernhalten, denn wer sagt Ihnen dass nicht auch in der Deflation eine Umschuldung kommt. Und Gold im Bereich von 5 bis 15 Prozent Ihres Depots ist die Versicherung, zumal Gold nicht wirklich deutlich zu teuer ist.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.be24.at/blog/entry/659491)

-------

Wie kommen wir nur auf die Idee, vom Universum zu verlangen, daß es sich uns verständlich macht?

Und überhaupt:
Sind die "großen Wirkkräfte" der "Kultur" vergleichbar berechenbar/prognostizierbar wie die der Natur?

Ist der kulturell "bekleidete/verkleidete" Zufall nicht eigentlich auch ein nackter Zufall?

"Schließlich hat der nackte Zufall ohne irgendwelche Berechnung dahinter die menschliche Spezies Generation um Generation blindlings,
ja grausam aus der Materie und aus nichts anderem als der Materie geformt, indem er die einen überlebenstauglicher im Daseinskampf
und damit reproduktionsfähiger als die anderen machte."
(Julian Jaynes)

So (od. immerhin so ähnlich) ist es doch auch bei mindestens 90% der Investmentfonds.

Wie solls denn »richtige« Verhaltensweisen für spezielle, od. gar für jede erdenkliche Lebenslage geben, wenn wir kollektiven Imperativen ausgesetzt sind?

Die schiere Vorstellung von Berechenbarkeit, von (semi)stabiler Prinzipiensicherheit, nach der man die Börsenweltelt durchjagen kann, ist bloß für z.B. gautimas2 denkbar.

Tschuldigung - habe wohl zum Mittagessen ein Glas Wein zuviel getrunken

Geschrieben von Kobban am
gautama2
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Kobban [#1]
Die schiere Vorstellung von Berechenbarkeit, von (semi)stabiler Prinzipiensicherheit, nach der man die Börsenweltelt durchjagen kann, ist bloß für z.B. gautimas2 denkbar.

All we are is dust in the wind oder wie?
Na, dann bleibt auch nur der Wein...

Ansonsten schön wieder deine Gedankenwolken zu lesen, auch wenn der Sinn eben wolkig bleibt.
Dachte nicht, dass ich den Eindruck hinterlassen habe, dass alles berechenbar sei. Muss wohl mal Imagepflege betreiben :)

Viele Grüße

DEerredux
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Bin auch ratlos. aber eher wegen folgender Aussage: "denn wer sagt Ihnen dass nicht auch in der Deflation eine Umschuldung kommt."

Scottie, beam me up (to a deflationary scenario, please!)

hardworker
Mitglied seit
12 Jahre 2 Monate

Mensch Kobban & Co, Ihr Philosophen solltet so schreiben, daß Otto Normalverbraucher (hw) Euch auch versteht,

das war mein Wunsch für Weihnachten.

MfG

hw

select
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Kobban [#1]

"Sind die "großen Wirkkräfte" der "Kultur" vergleichbar berechenbar/prognostizierbar wie die der Natur?"

Wer Karl Popper "Das Elend des Historizismus" gelesen hat, kommt einer möglichen Antwort sehr nahe:-) Schön das Du hier schreibst und entschwinde uns nicht gleich wieder:-)

DEerredux
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ select [#5]

"Wer Karl Popper... gelesen hat"
Der war gut. Auf sowas steh ich;-)

Hannes
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Kurzer Kommentar zur Qualität von Prognosen

http://www.youtube.com/watch?v=zBTmBjjKmxo&feature=player_detailpage

select
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Berlinerredux [#6]

"Der war gut. Auf sowas steh ich;-)"

Seit ich Popper gelesen habe, schaue ich nicht mehr so weit in die Zukunft und vergesse fast die Vergangenheit:-))))

Kobban
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ select [#8]

wenn mein Gedächtnis mich nicht belügt, hat sich unser Altkanzler Helmut Schmidt in einem Interview vor 10-15 Jahren als Popperfan geoutet (Schmidt halte ich übrigens für einen guten "Pauschalisierer", was aber nicht unbedingt negativ gemeint ist, denn Zeit/Kapazitäts-Mangel zwingt zu sowas. (Doch auf den Punkt bringen ist ja immer irgendwie auch falsch)).

Nun zu Popper:
(meine Popperbücher sind derzeit leider nicht verfügbar, weil wegen Hausumbau aufm Boden eingelagert, neben Buchstabe P fehlt auch E bis H)

Poppers Belehrungen sind arg methodologisch und man bleibt in ihnen sehr leicht stecken. Zudem arbeitet Popper mit der recht heimlich untergeschobenen Unterstellung, dass man, wenn man nur genug falsifiziert, einer angestrebten Wahrheit näher kommt. Ich behaupte, dass mit jeder Falsifikation man sich einer angestrebten Wahrheit ebenso gut/schlecht auch entfernen kann - zumal man ja immer mehr "selffacts" in den Blick bekommt.

Methode und Erkenntnis/Erfahrung sind und bleiben nunmal verschiedene Paar Schuhe

wuelle
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Albert Edwards warnt vor Aktien und empfiehlt Anleihen

http://www.businessinsider.com/albert-edwards-explains-why-deflation-is-coming-back-2011-5

Sein Kollege Dylan Grice lebt nach dem Motto: In cash we trust.

Dylan G.: Cash macht dich nie reich. Gold macht dich auch nicht reich, aber es verhindert, dass du arm wirst. Cash ist unkorreliert zu sämtlichen anderen Anlagen, alle hassen es, und es ist günstig – gute Gründe es zu halten. Wer Cash besitzt, ist gegen Extremrisiken abgesichert. Ein Ölschock, eine Krise im Nahen Osten, eine Pleite in der Eurozone oder eine harte wirtschaftliche Landung in China können die Preise risikobehafteter Anlagen markant belasten. Mit Cash besitzt der Anleger eine Long-Position auf diese Risiken. Er ist jedoch short in Bezug auf Inflation.

Quelle: Albert Edwards und Dylan Grice im Interview mit der Finanz und Wirtschaft:

http://bazonline.ch/wirtschaft/geld/China-ist-ausser-Kontrolle/story/24570122/print.html

P.S.: Wer ist Max Otte?

select
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ wuelle [#10]

"Wer ist Max Otte?"

Börsianer des Jahres 2009 und 2010 und erstellt Königsanalysen. Und nun kommst Du hi hi hi :-))))))))

http://maxotte.de/

wuelle
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ select [#11]

Wenn jemand von der Fachzeitschrift Börse Online zum Börsianer des Jahres gewählt wird, ist das natürlich schon beeindruckend.

Liebäugelst Du mit einem Abo bei Herrn Professor?

gautama2
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ wuelle [#10]
"Mit Cash besitzt der Anleger eine Long-Position auf diese Risiken"

Wow, wenn ich nicht investiere bin ich nicht am potentiellen Preisverfall eines Investments beteiligt. Leider gibt es Inflation und daher muss ich nur fest daran glauben, dass es Deflation gibt, um ruhig schlafen zu können. Wenn ich davon auch leben können will, muss ich nur hoffen, dass die Deflation gaaaanz dolle wird, damit mein durch Lebenshaltungskosten immer weniger werdendes Cash trotzdem bis zu meinem Tod durchhält. Krank. Die Kunst besteht darin, es so auszudrücken, dass es professionell klingt. Aber bestimmt denke ich da wieder mal viel zu einfach :)

Viele Grüße

select
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ wuelle [#12]

"Liebäugelst Du mit einem Abo bei Herrn Professor?

Ja, die Königsanalysen sprechen mich an:-)

wuelle
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ gautama2 [#13]

Gegen Extremrisiken ist man mit einer hohen Barquote abgesichert, da hat Herr Grice recht. Es besteht aber ein hohes Risiko der Underformance, wenn die Märkte steigen.

Wenn zwei Anleger mit ihren Aktiendepots in einem Anlagezeitraum von zehn Jahren 8 Prozent Rendite anstreben und einer von beiden im Jahr 5 Nullrendite erwirtschaftet, weil er auf Bargeld setzt, muss er in den verbleibenden vier Jahren 10 statt 8 Prozent Rendite erwirtschften, um auf das gleiche Resultat seiner Geldanlage zu kommen.

Schafft er das nicht, hat er in dem Zeitraum von zehn Jahren 7,2 statt 8 Prozent Rendite und somit eine Underperformance von 0,8 Prozent zu verantworten.

Deswegen haben Fonds, die einmal hinten liegen, es wahnsinnig schwer, sich wieder an die Benchmark heranzuarbeiten. Dylan Grice ist aber kein Fondsmanager, sondern Finanzmarkt-Animateuer, da tut man sich leichter mit solchen Aussagen.

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ wuelle [#15]

Geht der Markt aber runter sieht das Spiel genau anders aus.

wuelle
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ benedikt54 [#16]

Klar. Diese Leute reden über alle möglichen Risiken, nur nicht über das Risiko unterinvestiert zu sein. Dieses Risiko ist für professionelle Anleger nicht unbeträchtlich.

gautama2
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ wuelle [#17]

Diese Leute sind ein wenig wie Buchbinder Wanninger oder bedienen zumindest deren Ängste. Ist egal ob das Geld wegen Extremrisiken in der Zwischenzeit nichts verdient, Hauptsache es ist sicher.

Karlstadt „Legen Sie Wert darauf, dass das Haus bald verkauft wird?“
Valentin „Nein, sofort - in sofortiger Bälde!“
Karlstadt „Kaufen Sie sich dann wieder ein neues Haus?“
Valentin „Niemals mehr! Ich suche ein altes tausend Meter tiefes Bergwerk zu mieten.“
Karlstadt „Und das wollen Sie dann bewohnen?“
Valentin „Selbstverständlich!“
Karlstadt „Das ist ja unheimlich!“
Valentin „Schon - aber sicher!“
Karlstadt „Vor wem?“
Valentin „Vor Meteorsteinen.“
Karlstadt „Aber Meteorsteine sind doch ganz selten.“
Valentin „Schon, aber bei mir geht die Sicherheit über die Seltenheit.“
Karl Valentin, Hausverkauf, in: Buchbinder Wanniger

select
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ Kobban [#1]

"Max Otte empfiehlt Aktien und warnt vor Anleihen"

Fast recht gehabt, nur das Anleihen gestiegen und Aktien gefallen sind, egal, klar, jetzt wissen wir das, aber vorher haben wir das auch nicht gewusst, ja, aber warum sagen wir dann was Herr Otte, wenn wir vorgeben etwas zu wissen, was wir nicht wissen können?

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ select [#19]

Noch vor 3 Wochen haben die "EXPERTEN" der Commerzbank auf N-TV verkündet das der Dax auf 8300 geht.

Gestern war dann Oberexperte Matzke von der CoBa auf N-tv und hat erklärt warum wir das nicht sind.

Experten sind immer Leute die im Nachhinein sehr einleuchtend darlegen können warum ihre Prognose in die Hose gegangen ist.

scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Ich habe gestern Berichte gelesen, daß chinesische Fonds und Banken während der Korrektur vermehrt in europ. Märkten gekauft haben.

So hat die PBOC für ca. 500 Mill. € Aktien der Munich Re erworben.

gautama2
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Also warum denkt der Otti, dass es deflationär wird, mit ein paar inlfatinären Schüben, aber eben deflationär, wenn doch die Geldmenge immer mehr wird? Weil sich höhere Preise bei einer verarmenden Bevölkerung nicht durchsetzen lassen? Ich hab den Otti gelesen, aber das hab ich nirgends gefunden oder überlesen.

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ gautama2 [#22]

deflationär, wenn doch die Geldmenge immer mehr wird?

Da allein die Geldmenge oder Verschuldung keine Inflation auslösen, sondern dies nur über die Löhne funktioniert. Lohnstückkosten im Verhältnis zur Produktivität.

Würde man der Logik folgen das die Schuldenquote für die Inflation verantwortlich ist, dann müsste ja Japan welche seit 20 Jahren Zinsen um Null haben ja eigentlich wesentlich höhere Zinsen haben, tun sie aber nciht.

Also solange man die Löhne unten hält und die Produktivität steigt solange wird es keine Inflation geben, da der kleine Mann ja auch kein Geld hat um es auszugeben und der Binnenwirtschaft impulse zu verleihen.

Das Konstrukt von niedrigen Löhnen und steigender Produktivität führt im Gegensatz zu steigenden Einnahmen bei den Unternehmen.

Dies erklärt dann auch die Inflationierung in den Assets und die niedrigen Zinsen, da hier die Überschüssigen Gelder investiert werden und nicht mehr in neue Schulden und Investitionen.

Sogesehen inflationieren wir aber schon, indem wir laufend mehr Geld für Konsum und Verbrauchsgüter zahlen müssen, aber gleichzeitig kein Geld haben.

Nur die klassische Form der Inflation wie wir sie in den Lehrbüchern lernen stellt sich nicht dar, sozusagen der Lastwagen voll Geld.

gautama2
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ benedikt54 [#23]

Ok, das Ganze ist komplexer als gedacht, weil die Kausalitätskette relativ lang und wenig durchschaubar ist. Zunächst mal kommt das viele Geld aus den Rettungsschirmen nicht in Umlauf, weil damit den Banken die hochverzinsten Anleihen der PIIGS via Steuergeldern abgekauft werden. Dieses Geld fließt idealerweise in das Eigenkapital der Banken und nicht an die Banker, die mit ihren Boni die Preise hochtreiben (was eh nicht geht, nur Späßle).
Dieses Geld jagt also nicht die Waren und Dienstleistungen und ist somit kein preistreibender Faktor.
Aber die Staaten müssen dieses Geld nachträglich erwirtschaften, denn es ist ja tatsächlich in ein Loch geflossen und muss dort auch real was stopfen, bzw. den Banken das Kapital geben mit dem sie ihr Eigenkapital aufbauen, da sie ja Gewinne lieber verzocken und den Verleihnix spielen.

Ergo werden Steuern steigen, damit dann die Löhne, damit dann die Preise?
Ginge das Geld, das wir derzeit günstig am Markt bekommen, jedoch direkt in die Löcher, wäre das natürlich perfekt. Aber nach GR kommen dann ja noch Spanien, Portugal und bei Italien ist dann sowieso alles vorbei. Spätestens da drängt das Geld dann auch nicht mehr in die Bundesanleihen, die dann quasi versteckte Eurobonds sind.

Mit Aktien fließt das Geld wenigstens zusammen mit den Firmen an die Plätze wo Gewinn erzielt werden kann und damit Werte erhalten werden oder Dividenden fließen können? Anleihen werden hingegen entweder nicht mehr bedient oder werfen keine Zinsen ab. Daher also die Aussage vom Otte? Könnte ich so nachvollziehen oder meinte er das noch anders?

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ gautama2 [#24]

Solange Anleihen durch Substanz gedeckt sind, solange ziehe ich Anleihen den Aktien vor.

Nur das was wir ja im Moment erleben ist doch das der komplette Export in die Südländer durch Targetkredite finanziert wird.

Oder anderes ausgedrück finanzieren wir Steuerzahler die Gewinne der Unternehmen.

Sogesehen ist ein Investment in Aktien denn sicherer als das in eine Anleihe auch wenn sie durch den Bund gedeckt ist.

gautama2
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ benedikt54 [#25]

Die Bundesregierung sagt, dass es keine Targetkredite gibt.
Aber für mich verständlich bedeutet das dann was genau, das der komplette Export durch Targetkredite finanziert wird? Wer gibt welches wohin und wofür?

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ gautama2 [#26]

Die Targetsalden sagen aus das kein Geld mehr in die Südländer fliesst da die Investoren nicht mehr bereit sind Kredite zu geben. D.h. der Zufluss von Kapital ist komplett unterbrochen.

Um diese Lücke zu schliessen erlaubt die EZB nun aber den heimischen Notenbanken sich die Euros selbst zu drucken, drucken im Sinne von der EZB abzuholen und das zu einem Prozent.

Mit diesen Geldern werden die Exporte bezahlt und die Bundesbank hat eine Forderung gegen die EZB.

Wir geben unser Geld an die Bank.
Die Bank gibt es der Bundesbank.
Die Bundesbank gibt es der EZB
Die EZB gibt es den Südländern.

Es sind letztendlich unsere Groschen, unser erspartes was hier verschoben wird. Nur scheint das niemand zu kapieren, noch weniger unsere Regierung.

Klar bleibt immer ein Anspruch, das ist schon richtig, nur was ist denn dieser Anspruch wert wenn das EZB System nicht mehr vorhanden ist.

Wir exportieren weiter kräftig, nur schon mal überlegt wie die das bezahlen sollen? Es geht doch nur über das Geld was über die Targetkredite gezahlt wird.

gautama2
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ benedikt54 [#27]

Ok. Danke.

Die Südländer bekommen günstig Geld von der EZB und bezahlen davon unsere Waren. Das Geld fließt in unsere Wirtschaft, die Südländer bekommen mit den Waren ihre Infrastruktur auf die Reihe, werden langsam richtige Staaten und lösen sich vom Dasein als großer Bakschischhaufen. Da die Burschen nunmal an unserem Rockzipfel kleben wie Sche.. am Schuh wäre das für mich ja eine richtig sinnvolle Strategie, wenn die denn dahinter stehen würde. Zumal Herr Samaras persönlich für die Rückzahlung bürgt. Wusste nicht dass der soviel Kohle verdient.

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ gautama2 [#28]

wenn die denn dahinter stehen würde.

Eben, und genau da liegt auch das Problem

Das setzt voraus das alle mit Disziplin an die Sache rangehen und Vereinbarugnen einhalten.

Aber das wusste man doch schon seit Jahren das die das nicht tun, bzw. lockerer sehen als wir.

Ich vergleiche das immer mit einem Alkoholiker. Wir haben einem Alki der 40 Jahre gesoffen hat von Heute auf Morgen die Möglichkeit gegeben noch mehr zu saufen und dafür hat er nicht mehr als ein Versprechen abgeben müssen nicht soviel zu saufen.

Jetzt hat er alles versoffen und wie das bei Abhängigen so ist versprechen sie alles um neuen Stoff zu bekommen.

Schuld ist aber nicht der Alki, sondern die welche ihm das Zeug geben.

Lange Rede, kurzer Sinn,

All die Kohle die in den Süden geflossen ist ist nun einmal weg.
Zu glauben die könnten das zurückzahlen ist doch noch viel dämlicher als das ganze Eurokonstrukt

Archie
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ benedikt54 [#29]

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