* Mitte der 80er war Absturz des Dollars der Initiator der Hausse
Grüsse Euch.
Ich sehe das diesmal nicht anders. Ein interessantes Dokument kann man über folgenden Link einsehen:
http://europa.eu.int/comm/employment_social/soc-dial/social/euro_agr/data/de/871126.htm
Bitte abschreiben, falls der Link nicht unterlegt sein sollte.
Die Wirtschaft in den USA ist schon auf Wachstumskurs. Auf längere Frist Short in Aktien zu gehen ist ein ziemlich heisses Eisen und gleichzeitig mutiges Unterfangen.
Weiterhin gilt, die Lokomotive USA wird die gesamte Weltwirtschaft zu laufen bringen. Eben wie in den 80er Jahren.
Ciao
Franjo
@ Hannes
Für die EURIBOR-Sätze braucht man keinen Datenprovider, die Zinssätze werden nur einmal täglich im Fixing festgestellt und dann auf diversen Finanzseiten veröffentlicht. Historische Daten gibt es unter http://www.euribor.org
Ich beziehe die Daten über Reuters. Ich weiß nicht ob eSignal die Daten liefert. Es ist durchaus möglich. Da müßte man vielleicht mal unter den Symbolen der Frankfurter Wertpapierbörse schauen. Zumindest liefert sie b.i.s. dort, allerdings nur auf zwei Kommastellen.
Gruß!
@newstrader
Update zu "Deiner" Zinstheorie wäre wünschenswert. Kann man momentan die Geldmarktsätze verwenden und auf bestimmte Indizes "ansetzen"?
Danke!
Gruß Thomas
@newstrader
Wahnsinn, wo ist die Zeit hin:-)
@ select [#34]
Wahnsinn, wo ist die Zeit hin:-)
Tja... Sogar ein ein Beitrag von mir mit drin [#2]. Hm, ich glaube die von Klopfenstein angedrohte Zitazusammenstellung aus meinen Beiträgen könnte hochinterssant und sehr lesenswert sein.
@Global_2 [#35]
"
Tja... Sogar ein ein Beitrag von mir mit drin [#2]. "
Tja, schon daaaaaaaaaaaaaaaamals haben wir uns den "Kopf zerbrochen":-) Habe meine Beiträge auch nochmals gelesen:-)
Schönen Sonntag noch.
Lang, lang ist es her...! :-)
Ich denke die damalige Einschätzung, eine Zinserhöhung wäre Gift für die Konjunktur, war richtig. Die EZB hat es offenbar ähnlich gesehen und die Zinsen lange stabil gehalten.
Allerdings habe ich seinerzeit den Einfluss der Konjunkturerwartung auf die Aktienmärkte massiv überschätzt. Der Markt hat mich, schmerzhaft, eines besseren belehrt.
Ich denke daß Konjunkturprognosen im Moment auch weniger Einfluss auf die Zinserwartungen haben als zum Beispiel die Faktoren Geldmenge und Inflation. Das war wiederum damals kein großes Thema, damals sprach man eher von Sorge vor Deflation. Bzw, was heißt "man"?! Alan Greenspan sprach einmal davon, und auf einmal sprachen alle anderen mit! ;-)
Ob man den Zinsindikator heute noch auf die Aktienmärkte anwenden kann bezweifel ich. Zumindest nicht in diesem kurzfristigen Zeitrahmen wie ich es damals gemacht habe. Die Märkte haben sich mittlerweile mit der Aussicht auf steigende Zinsen abgefunden.
Interessant finde ich die Aussicht auf ein Ende der Zinserhöhungsphase in den USA. Sollte sich das in Kürze bestätigen, würde ich tendenziell auch auf ein Ende der Hausse tippen. Aber soweit sind wir wohl noch nicht.
Gruß!
@newstrader [#37]
Danke für die Gedanken.
"Aber soweit sind wir wohl noch nicht."
Ich habe vor ein paar Wochen die ersten Positionen aufgebaut und werde sie ab bestimmten "Punkten" auch erhöhen. Dreht der Markt bin ich weg:-)
Gruß Thomas
@ newstrader [#37]
Interessant finde ich die Aussicht auf ein Ende der Zinserhöhungsphase in den USA. Sollte sich das in Kürze bestätigen, würde ich tendenziell auch auf ein Ende der Hausse tippen. Aber soweit sind wir wohl noch nicht.
Comstock Partners hat sich mit der Frage "What Really Happens When the Fed Stops Tightening" beschäftigt:
There have been 12 periods in the last 53 years where the Fed has engaged in a series of rate hikes. In 10 of these instances the S&P 500 subsequently declined AFTER the final rate increase, with an average drop of 22% to the eventual bottom. On average the market bottom occurred 10 months after the end of tightening. Importantly, an economic recession followed in 9 of the 12 cases. On average, the peak of economic cycle took place 4 months after the last rate increase, although in two instances the peak actually occurred first, meaning that the last tightening was implemented after the recession started, but before the Fed was even aware of it.
@ select [#38]
Ich habe vor ein paar Wochen die ersten Positionen aufgebaut und werde sie ab bestimmten "Punkten" auch erhöhen.
Die Meinung der Herren dazu:
It seems to us that investors are battling against overwhelming odds in assuming that this time will be different.
Bevor Du Morgen um 15:30 Deine Longpositionen glatt stellst, solltest Du die Ergebnisse dieses angeblich "angesehenen amerikanischen Kapitalverwalters" überprüfen. :-)
@wuelle [#39]
"Bevor Du Morgen um 15:30 Deine Longpositionen glatt stellst, ..."
Du willst nur meine Stückchen haben:-) Ich weiß, der S&P 500 sieht sehr "gefährlich" aus. Schau mal "hier" #17
http://www.terminmarktwelt.de/cgi-bin/nforum.pl?ST=9502&CP=0&F=MKMP :-)
@wuelle
Hier mein Freund, noch die ganze "Wunschanalyse". Egal was kommt: Trend handeln:-)
@newstrader [#37]
"Interessant finde ich die Aussicht auf ein Ende der Zinserhöhungsphase in den USA."
5% war für mich eine Zielmarke. Warum soll der Markt nun verkauft werden? Im Gegenteil, da die Unternehmen so wie die anderen Teilnehmer am Wirtschaftskreislauf "besser" kalkulieren können. Dies kann auch positiv angesehen werden.
@ select [#41]
"Sieg für die Bären?"
Für Dich meine Lieblingsgrafik :-))
@wuelle
Muss auch immer wieder lachen:-)
Hallo,
sinngemäß : "der UDS wird es wie in den Achzigern" richten"...
Der einzige und wahre Grund für den Börsenboom war die Privatisierung des amerikanischen Rentensystems.
http://www.zkb.ch/prospekte/studien/vorsorge/pdf/anhang.pdf
Namentlich 401 K !
Das gleiche findet jetzt hier und weltweit in anderer Form statt: Riesterrente, Heuschrecken usw..
Der Konsumet (zukünftige Rentner) wird zum "letzten Stoßdämpfer des Systems" (irgendwo gelesen). Über "Riester" wird gegen ein zweifelhaftes Versprechen wieder für 30 Jahre Geld in die Finanzindustrie gepumpt.
Ähnlich verhält es sich mit der Privatisierung von Kläranlagen etc..
Ich bin begeisterter Kapitalist, aber irgendwann reisst jeder Kettenbrief!
Das gehört alles dazu und taucht ca. alle 50 Jahre wieder auf, nach jeder Kreditblase muss geputzt werden, man muss nur schauen, dass man nicht mit zum Müll gehört.
Muss ja nicht immer wie in den Dreißigern abgehen, Ende der Siebziger war auch hart genug für einige.
Manchmal geht es nur um den Erhalt von Vermögen, nicht um Rendite!!!
Und wenn Gold kein Zahlungsmittel wäre, warum liegt es in den Kellern der ZB s ?
Warum fetzt sich ein Steinbrück mit dem Direktorium der Überbleibsel der dt. ZB um den Verkauf des Schatzes?
Kann es leider nicht hier reinstellen, Bergold (googlen oder auf goldseiten) hat einen schönen, langfristigen Chart zum inflationsbereinigten CRB -Index.
Spiegelverkehrt könnte man dort die Kreditblasen auftragen.
Es stand immer schon irgendwo alles geschrieben, es geht nur unter zwischen Gala und RTL.
Gruß
C
http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=2543
als Ergänzung
@Select
Wenn ich Deinen T-Note Chart sehe dann komme ich auf ein Szenario bis an die 6,50-6,70% .... Da werden wohl einige Freunde der Hausse Bewertungsschwierigkeiten bekommen und etwas platzen lassen. Also noch ein wenig Geduld.
BundTrader
@bundtrader [#47]
"Wenn ich Deinen T-Note Chart sehe dann komme ich auf ein Szenario bis an die 6,50-6,70% "
Mit den 5% bezog ich mich auf den Leitzinssatz (USA).
Gruß Thomas
"Mit den 5% bezog ich mich auf den Leitzinssatz (USA)."
@ select [#49]
Märkte erwarten weitere Zinsschritte in den USA
BörseGo (25.04.06) - Die US-Märkte sehen nach starken Daten zum Verbrauchervertrauen im April und zu den Hausverkäufen im März wieder eine höhere Wahrscheinlichkeit für steigende Leitzinsen in den USA.
In den Fed Fund Futures Kontrakten, mit denen auf die Veränderungen der Markterwartung bezüglich der nächsten, von der US-Notenbank durchgeführten Zinsschritte spekuliert werden kann, preisen eine Wahrscheinlichkeit von 82 Prozent ein, dass die US-Notenbank am 10. Mai die Leitzinsen um weitere 25 Basispunkte anheben wird. Zu Wochenbeginn lag die Wahrscheinlichkeit noch bei 80 Prozent.
Außerdem wird die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank an den nächsten beiden Zinssitzungen den Leitzins noch zweimal um 25 Basispunkte anheben wird, mit 76 Prozent veranschlagt, nach 70% zu Wochenbeginn.
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Je mehr ich sowas lese, desto leerer wird mein Hirn!
Gruß J.
@Kobban [#50]
"
Je mehr ich sowas lese, desto leerer wird mein Hirn!"
Warum dann so viel lesen?
Hallo,
hab mal den S&P500 und den US Leitzins graphisch gegenübergestellt; der S&P musste semilog. sein ;-) man sieht sonst nichts
Gruss
Cosa