* Mitte der 80er war Absturz des Dollars der Initiator der Hausse

Grüsse Euch.

Ich sehe das diesmal nicht anders. Ein interessantes Dokument kann man über folgenden Link einsehen:

http://europa.eu.int/comm/employment_social/soc-dial/social/euro_agr/data/de/871126.htm

Bitte abschreiben, falls der Link nicht unterlegt sein sollte.

Die Wirtschaft in den USA ist schon auf Wachstumskurs. Auf längere Frist Short in Aktien zu gehen ist ein ziemlich heisses Eisen und gleichzeitig mutiges Unterfangen.

Weiterhin gilt, die Lokomotive USA wird die gesamte Weltwirtschaft zu laufen bringen. Eben wie in den 80er Jahren.

Ciao

Franjo

Geschrieben von F am
newstrader.
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

@ Hannes

Für die EURIBOR-Sätze braucht man keinen Datenprovider, die Zinssätze werden nur einmal täglich im Fixing festgestellt und dann auf diversen Finanzseiten veröffentlicht. Historische Daten gibt es unter http://www.euribor.org

Ich beziehe die Daten über Reuters. Ich weiß nicht ob eSignal die Daten liefert. Es ist durchaus möglich. Da müßte man vielleicht mal unter den Symbolen der Frankfurter Wertpapierbörse schauen. Zumindest liefert sie b.i.s. dort, allerdings nur auf zwei Kommastellen.

Gruß!

select
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

@newstrader

Update zu "Deiner" Zinstheorie wäre wünschenswert. Kann man momentan die Geldmarktsätze verwenden und auf bestimmte Indizes "ansetzen"?

Danke!

Gruß Thomas

select
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

@newstrader

Wahnsinn, wo ist die Zeit hin:-)

Global_2
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

@ select [#34]
Wahnsinn, wo ist die Zeit hin:-)

Tja... Sogar ein ein Beitrag von mir mit drin [#2]. Hm, ich glaube die von Klopfenstein angedrohte Zitazusammenstellung aus meinen Beiträgen könnte hochinterssant und sehr lesenswert sein.

select
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

@Global_2 [#35]

"
Tja... Sogar ein ein Beitrag von mir mit drin [#2]. "

Tja, schon daaaaaaaaaaaaaaaamals haben wir uns den "Kopf zerbrochen":-) Habe meine Beiträge auch nochmals gelesen:-)

Schönen Sonntag noch.

newstrader
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

Lang, lang ist es her...! :-)

Ich denke die damalige Einschätzung, eine Zinserhöhung wäre Gift für die Konjunktur, war richtig. Die EZB hat es offenbar ähnlich gesehen und die Zinsen lange stabil gehalten.

Allerdings habe ich seinerzeit den Einfluss der Konjunkturerwartung auf die Aktienmärkte massiv überschätzt. Der Markt hat mich, schmerzhaft, eines besseren belehrt.

Ich denke daß Konjunkturprognosen im Moment auch weniger Einfluss auf die Zinserwartungen haben als zum Beispiel die Faktoren Geldmenge und Inflation. Das war wiederum damals kein großes Thema, damals sprach man eher von Sorge vor Deflation. Bzw, was heißt "man"?! Alan Greenspan sprach einmal davon, und auf einmal sprachen alle anderen mit! ;-)

Ob man den Zinsindikator heute noch auf die Aktienmärkte anwenden kann bezweifel ich. Zumindest nicht in diesem kurzfristigen Zeitrahmen wie ich es damals gemacht habe. Die Märkte haben sich mittlerweile mit der Aussicht auf steigende Zinsen abgefunden.

Interessant finde ich die Aussicht auf ein Ende der Zinserhöhungsphase in den USA. Sollte sich das in Kürze bestätigen, würde ich tendenziell auch auf ein Ende der Hausse tippen. Aber soweit sind wir wohl noch nicht.

Gruß!

select
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

@newstrader [#37]

Danke für die Gedanken.

"Aber soweit sind wir wohl noch nicht."

Ich habe vor ein paar Wochen die ersten Positionen aufgebaut und werde sie ab bestimmten "Punkten" auch erhöhen. Dreht der Markt bin ich weg:-)

Gruß Thomas

wuelle
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

@ newstrader [#37]

Interessant finde ich die Aussicht auf ein Ende der Zinserhöhungsphase in den USA. Sollte sich das in Kürze bestätigen, würde ich tendenziell auch auf ein Ende der Hausse tippen. Aber soweit sind wir wohl noch nicht.

Comstock Partners hat sich mit der Frage "What Really Happens When the Fed Stops Tightening" beschäftigt:

There have been 12 periods in the last 53 years where the Fed has engaged in a series of rate hikes. In 10 of these instances the S&P 500 subsequently declined AFTER the final rate increase, with an average drop of 22% to the eventual bottom. On average the market bottom occurred 10 months after the end of tightening. Importantly, an economic recession followed in 9 of the 12 cases. On average, the peak of economic cycle took place 4 months after the last rate increase, although in two instances the peak actually occurred first, meaning that the last tightening was implemented after the recession started, but before the Fed was even aware of it.

@ select [#38]

Ich habe vor ein paar Wochen die ersten Positionen aufgebaut und werde sie ab bestimmten "Punkten" auch erhöhen.

Die Meinung der Herren dazu:

It seems to us that investors are battling against overwhelming odds in assuming that this time will be different.

Bevor Du Morgen um 15:30 Deine Longpositionen glatt stellst, solltest Du die Ergebnisse dieses angeblich "angesehenen amerikanischen Kapitalverwalters" überprüfen. :-)

select
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

@wuelle [#39]

"Bevor Du Morgen um 15:30 Deine Longpositionen glatt stellst, ..."

Du willst nur meine Stückchen haben:-) Ich weiß, der S&P 500 sieht sehr "gefährlich" aus. Schau mal "hier" #17

http://www.terminmarktwelt.de/cgi-bin/nforum.pl?ST=9502&CP=0&F=MKMP :-)

select
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

@wuelle

Hier mein Freund, noch die ganze "Wunschanalyse". Egal was kommt: Trend handeln:-)

select
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

@newstrader [#37]

"Interessant finde ich die Aussicht auf ein Ende der Zinserhöhungsphase in den USA."

5% war für mich eine Zielmarke. Warum soll der Markt nun verkauft werden? Im Gegenteil, da die Unternehmen so wie die anderen Teilnehmer am Wirtschaftskreislauf "besser" kalkulieren können. Dies kann auch positiv angesehen werden.

wuelle
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

@ select [#41]

"Sieg für die Bären?"

Für Dich meine Lieblingsgrafik :-))

select
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

@wuelle

Muss auch immer wieder lachen:-)

curtiss
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

Hallo,

sinngemäß : "der UDS wird es wie in den Achzigern" richten"...

Der einzige und wahre Grund für den Börsenboom war die Privatisierung des amerikanischen Rentensystems.

http://www.zkb.ch/prospekte/studien/vorsorge/pdf/anhang.pdf

Namentlich 401 K !

Das gleiche findet jetzt hier und weltweit in anderer Form statt: Riesterrente, Heuschrecken usw..
Der Konsumet (zukünftige Rentner) wird zum "letzten Stoßdämpfer des Systems" (irgendwo gelesen). Über "Riester" wird gegen ein zweifelhaftes Versprechen wieder für 30 Jahre Geld in die Finanzindustrie gepumpt.
Ähnlich verhält es sich mit der Privatisierung von Kläranlagen etc..
Ich bin begeisterter Kapitalist, aber irgendwann reisst jeder Kettenbrief!
Das gehört alles dazu und taucht ca. alle 50 Jahre wieder auf, nach jeder Kreditblase muss geputzt werden, man muss nur schauen, dass man nicht mit zum Müll gehört.
Muss ja nicht immer wie in den Dreißigern abgehen, Ende der Siebziger war auch hart genug für einige.
Manchmal geht es nur um den Erhalt von Vermögen, nicht um Rendite!!!
Und wenn Gold kein Zahlungsmittel wäre, warum liegt es in den Kellern der ZB s ?
Warum fetzt sich ein Steinbrück mit dem Direktorium der Überbleibsel der dt. ZB um den Verkauf des Schatzes?
Kann es leider nicht hier reinstellen, Bergold (googlen oder auf goldseiten) hat einen schönen, langfristigen Chart zum inflationsbereinigten CRB -Index.
Spiegelverkehrt könnte man dort die Kreditblasen auftragen.
Es stand immer schon irgendwo alles geschrieben, es geht nur unter zwischen Gala und RTL.
Gruß
C

curtiss
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate
bundtrader
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

@Select

Wenn ich Deinen T-Note Chart sehe dann komme ich auf ein Szenario bis an die 6,50-6,70% .... Da werden wohl einige Freunde der Hausse Bewertungsschwierigkeiten bekommen und etwas platzen lassen. Also noch ein wenig Geduld.

BundTrader

select
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

@bundtrader [#47]

"Wenn ich Deinen T-Note Chart sehe dann komme ich auf ein Szenario bis an die 6,50-6,70% "

Mit den 5% bezog ich mich auf den Leitzinssatz (USA).

Gruß Thomas

select
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

"Mit den 5% bezog ich mich auf den Leitzinssatz (USA)."

Kobban
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

@ select [#49]

Märkte erwarten weitere Zinsschritte in den USA

BörseGo (25.04.06) - Die US-Märkte sehen nach starken Daten zum Verbrauchervertrauen im April und zu den Hausverkäufen im März wieder eine höhere Wahrscheinlichkeit für steigende Leitzinsen in den USA.

In den Fed Fund Futures Kontrakten, mit denen auf die Veränderungen der Markterwartung bezüglich der nächsten, von der US-Notenbank durchgeführten Zinsschritte spekuliert werden kann, preisen eine Wahrscheinlichkeit von 82 Prozent ein, dass die US-Notenbank am 10. Mai die Leitzinsen um weitere 25 Basispunkte anheben wird. Zu Wochenbeginn lag die Wahrscheinlichkeit noch bei 80 Prozent.

Außerdem wird die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank an den nächsten beiden Zinssitzungen den Leitzins noch zweimal um 25 Basispunkte anheben wird, mit 76 Prozent veranschlagt, nach 70% zu Wochenbeginn.

-----

Je mehr ich sowas lese, desto leerer wird mein Hirn!

Gruß J.

select
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

@Kobban [#50]

"
Je mehr ich sowas lese, desto leerer wird mein Hirn!"

Warum dann so viel lesen?

Cosa
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

Hallo,

hab mal den S&P500 und den US Leitzins graphisch gegenübergestellt; der S&P musste semilog. sein ;-) man sieht sonst nichts

Gruss
Cosa

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