Richard Ebert
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Nickel: Höchste Kurse seit 9 Monaten

Financial.de (02.07.09) - Positiv wirkten sich gestern die steigenden Aktienmärkten und der Anstieg der Einkaufsmanager-indizes in den USA und in China auf die Industriemetalle aus.

Die US-Autoabsatzzahlen im Juni mit 31% unter dem Vorjahr zeigen aber, dass die Hoffnungen auf eine Erholung der Metallnachfrage bisher nur Hoffnungen sind. Die Metallpreise sind weiter abhängig von der Marktstimmung.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.financial.de/rohstoffe/rohstoffmarkt-aktuell/2009/07/02/nickel-gestern-auf-9-monats-hochststand/)

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Societe Generale erwartet Defizit am Nickelmarkt

Financial.de (13.10.09) - Die Societe Generale SA sagt eine Rally der Nickelpreise bis ins Jahr 2010 hinein voraus, da sich der Markt in eine Defizitposition bewege. SG-Analyst David Wilson sagte auf einem Seminar im Rahmen der LME Week in London, Produktionseinschnitte und die Verschiebung von Minenprojekten hätten zu einer Verknappung beigetragen, während sich die Produktion von rostfreiem Stahl erhole und die Lagerbestände von Ferronickel niedrig seien. "Wir halten die Preise für gut abgestützt und sehen momentan keine Gefahr einer Abschwächung", meinte Wilson.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.financial.de/news/top-stories/2009/10/13/topstory-lme-weeksociete-generale-erwartet-defizit-am-nickelmarkt/)

Richard Ebert
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Im Gespräch: Bastian Peters, Deutsche Nickel GmbH: „Die Preisbildung am Nickelmarkt ist irrational“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, FAZ (21.01.10) - Nickel ist an den Terminbörsen seit Dezember des vergangenen Jahres um bis zu 125 Prozent teuerer geworden. Eine Tonne des Industriemetalls kostete an der London Metals Exchange am Mittwoch etwas mehr als 19.000 Dollar.

Der Preis liegt zwar satte 63 Prozent unter dem im Jahr 2007 erreichten Rekordwert, allerdings sei er selbst auf dem aktuellen Niveau irrational, erklärt Bastian Peters von der Deutsche Nickel GmbH in Schwerte. Angesichts der fundamentalen Lage, die sich durch vergleichsweise hohe Lagerbestände und einen absehbaren Angebotsüberschuss im laufenden Jahr, müsste der Preise eigentlich zurückgehen, erklärt er. Der rund 25 Milliarden Dollar schwere Markt - er entspricht etwa der Kapitalisierung der Deutschen Post - werde verzerrt durch spekulative Käufer, sagt er.

Der Nickelpreis hat sich seit März 2009 verdoppelt. Gleichzeitig liegt er mit 18.800 Dollar je Tonne deutlich unter dem Hoch von knapp 52.000 Dollar, das er im Jahr 2007 sieben erreicht hatte. Wie schätzen Sie den Markt ein?

Die offiziell gemeldeten Lagerbestände der Terminbörsen waren im Jahr 2007 mit 5.000 Tonnen im Vergleich mit einer Weltproduktion- und nachfrage von 1,3 bis 1,4 Millionen Tonnen Nickel im Jahr 2008 sehr gering. Das heißt, sie hätten theoretisch nur wenige Tage vom Verbrauch abgedeckt. Auf der anderen Seite kann man als Verbraucher sagen, es gab im Jahr 2007 keine Knappheit; es war überhaupt kein Problem, an Material heran zu kommen.

Es handelte sich um eine Scheinverknappung?

Die Knappheit, die statistisch zu sehen war, ließ sich auf legale Möglichkeiten zurückführen, größere Tonnagen außerhalb der Börsen zu lagern. Einige wenige Marktteilnehmer haben gewisse Mengen aus den Lagern der Börsen herausgenommen, während der Verbraucher dachte, die Lagerbestände seien historisch auf niedrigem Niveau und die Knappheit sei da.

Das klingt nach Manipulation.

Das würde ich so nicht sagen. Die London Metals Exchange hat schließlich inzwischen ihre so genannte „lending guidance“ geändert und auf diese Weise den Riegel vorgeschoben. Danach haben sich die ausgewiesenen Lagerbestände allmählich erholt. Spekulative Anleger haben jedoch im Jahr 2007 laufend gekauft, den Markt bewegen können und den Preis auf mehr als 50.000 Dollar pro Tonne Nickel gebracht. Ein Preis, der fundamental nicht nachvollzogen werden konnte.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: -> http://www.faz.net/s/Rub58BA8E456DE64F1890E34F4803239F4D/Doc~E4B9C99286DE24F948D355DC6F31E4694~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlenews)

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