Nur 28 % der Forex-Accounts profitabel
Ich fand es sehr interessant, im Zuge einer Kontoeröffnung heute ein Risk Disclosure-Formular eines meiner beiden Broker zu lesen. In dem Formular wird angegeben, dass im Durchschnitt nur 28 % der Kunden im Forex-Bereich Gewinne machen... (bezogen auf die Konten bei dem einen Unternehmen).
Finde das sehr positiv, dass sowas in ein Formular aufgenommen wurde. Machen sicher nicht viele Broker. Über sowas wird normalerweise nicht gesprochen. Jetzt hat man es mal schwarz auf weiß.
Ist übrigens die Fa. PFG Best.
@ ladowa [#1]
Was hat dich von PFG überzeugt? Nur FX oder auch Futures. Lass mich wissen wie mit den orders klappt. Erholsames Wochenende SPOMI
Ich habe einen Broker gesucht, der den Handel mit Spreads am KCBT (Kansas City) anbietet. Da kommen nicht sehr viele in Frage. Leider habe ich erst später in der Praxis rausgefunden, dass man mit der Plattform von PFG-Best zwar Futures am KCBT handeln kann, jedoch keine KCBT-Spreads. (Nur die CME-Spreads werden von der Plattform unterstützt.) Somit war die Kontoeröffnung im Grunde eher sinnlos, aber egal, ein zweites Konto schadet wohl nicht. Die Gebühren sind mit 1,10 USD + Fees pro Future sehr günstig.
Eine Spreadorder an der CME hab ich abgesetzt, hat tadellos geklappt.
Hab dann anschließend ein Forex-Konto beantragt, eigentlich nur zu Hedging-Zwecken.
Dir auch angenehmes Wochenende. Geht dieses Wochenende aber wahrscheinlich nur, wenn man TV und Internet nicht benützt, die Weltuntergangsstimmung dringt durch jede Medienritze :-).
@ ladowa [#3]
"Geht dieses Wochenende aber wahrscheinlich nur, wenn man TV und Internet nicht benützt, die Weltuntergangsstimmung dringt durch jede Medienritze :-).
"
Hör auf, mir gehen die Eier auf Grundeis.
Wieviele wollen es denn noch ansprechen.
Bin 2xDax long, und EURUSD long, ebenso Bund short, mal wieder.
Das weekend wird für mich nicht existieren.
Den Mutigen gehört die Welt. Oder zumindest ein Account mit Margincall ;-).
Na wird schon gut gehen.
@ scorpion260 [#4]
Das ganze wird ein
Non - Event
Noch nie in meiner langen Börsenpraxis habe ich ein Chaos mit Ansage erlebt.
Die Weltuntergangsstimmung und das Szenario des totalen Zusammenbruchs interessiert nur die Pressefritzen.
Vielleicht wirds am Anfang ein bischen mehr Vola geben als sonst, aber danach wir sich der Markt nach oben bewegen, ebenso der Euro.
Die Position im Dollarindex ist zwar wenig spektakulär, aber sie läuft wie auch Schienen.
@ scorpion260 [#4]
"Bin 2xDax long, und EURUSD long, ebenso Bund short, mal wieder. Das weekend wird für mich nicht existieren."
Und das um 21.19 h am Freitag mit unkalkulierbarem Risiko - schlechter als Lotterie, da weiß man wenigstens, was man verliert.
Das ist nicht mutig, sondern einfach nur tollkühn!
Es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum man als Daytrader auch noch über das Wochenende positioniert sein muss.
@ ladowa [#1]
IB veröffentlicht diese Werte auch. Ist glaube ich gesetzlich vorgeschrieben. Sie werden in der Regel im Account Management zugestellt.
Bei dem letzten, das ich gelesen habe, waren die letzten 4 Quartale abgebildet. Die profitablen Accounts lagen dort deutlich höher. Der Wert kam zwar nie über 50%, aber das höchste war 48% im Quartal, der schlechteste Wert lag glaube ich zwischen 35 und 40%.
Hat mich noch gewundert, ich hätte die Quote defizitärer Accounts deutlich höher eingeschätzt.
@ benedikt54 [#6]
Wird wohl so ähnlich kommen, ja, obwohl das Sentiment dagegensteht.
Der frühe Vogel fängt den Wurm.
"Noch nie in meiner langen Börsenpraxis habe ich ein Chaos mit Ansage erlebt."
Doch, letzten Sommer.
Das war ein Short auf Ansage. Erinnere Dich an die damaligen Threads.
@ Archie [#7]
Das war eine belustigende Antwort meinerseits!
Ich mache verschiedene Sachen, wie ja Einige hier wissen.
90% Buy and Hold.
5% Swings
5% Daytrading.
(In Bezug auf das Gesamtkapital).
Natürlich ist das Daytradingkonto overnight IMMER flat.
Im Swingkonto bin ich in der Tat Dax long und mit 200 Punkten im Plus, EURUSD long mit 145 Pips im Plus, und Bund short hab ich verstärkt und bin jetzt wenigstens leicht im Plus.
Einiges davon sind Benedikt's Trades, die ich mal frech kopiert habe.
Darauf bezogen sich meine Kommentare, mehr nicht.
Die Daxposition lasse ich weiterlaufen, eben EUR, Bund am Montag, mal sehen.
Daytrading findet bei mir in kurzem Zeitrahmen statt, meist nur Umkehrformationen anstelle Trendfolgens, alles von 3s bis 30min (Haltedauer).
Oder timetrade's System, das nochmalige Antesten definierter Marken,
händisch klappt das auch öfters, aber mit extrem geringen Zielen.
Fazit: Deine Kritik ist, so wie sie da steht, völlig berechtigt, trifft auf mich aber nicht unbedingt zu:-).
@ tomxy [#8]
Interessant, mir ist bei IB noch nie so eine Aussendung aufgefallen, werde aber meine Augen offen halten.
Eine eventuelle Erklärung des höheren Prozentsatzes profitabler Konten bei IB wäre unter Umständen folgende: da IB ja eine Inaktivitätsgebühr verrechnet, existieren bei IB wahrscheinlich größtenteils nur Konten, die regelmäßig benützt werden, andere werden geschlossen. Während bei Brokern, die keine Inaktivitätsgebühr verrechnen, wohl viele Kontenleichen mit ein paar Cent herumlungern, die keiner mehr benützt, aber dann offiziell noch als negatives Konto aufscheinen.
@ ladowa [#10]
Ergo ähnlich der Vorgehensweise der quartalsweisen Indexbereinigung bei Indices.
Die Leichen werden entfernt und durch starke neue Player ersetzt.
@ Archie [#7]
unkalkulierbarem Risiko
So unkalkulierbar halte ich das Risiko nicht, eigentlich genau das Gegenteil.
Es ist ein Szenario wo alle Welt das weitere Vorgehen von einer Wahl abhängig macht. Ein Szenario das man ja kalkulieren kann und es liegen bei den Investoren Pläne für jede Seite vor.
Verlieren die Rechten gehts rauf, Gewinnen die Rechten fluten die Zentralbanken die Märkte mit Liquitdität und es geht auch rauf.
Vielleicht liegt etwas mehr Vola in der Luft, aber es wird wohl raufgehen bis das Strohfeuer wieder erlischt, dann geht die Reise wieder gen Süden.
Im Dax für mich konkret Luft bis 6700, dann 5000
Die 28 Prozent suggeerieren das fast ein drittel im Devisenhandel erfolgreich ist, das halte ich für ein gerücht und ist für mich keine Aufklärung, sondern eher Werbung.
@ ladowa [#10]
Eine eventuelle Erklärung des höheren Prozentsatzes profitabler Konten bei IB wäre unter Umständen folgende: da IB ja eine Inaktivitätsgebühr verrechnet, existieren bei IB wahrscheinlich größtenteils nur Konten, die regelmäßig benützt werden, andere werden geschlossen. Während bei Brokern, die keine Inaktivitätsgebühr verrechnen, wohl viele Kontenleichen mit ein paar Cent herumlungern, die keiner mehr benützt, aber dann offiziell noch als negatives Konto aufscheinen.
Das wäre eine Erklärung. Ich habe aber noch eine andere. Nach meinem Verständnis bezog sich die Statistik nur auf FX Konten bei IB.
So ein virtuelles FX Konto hast du wohl automatisch, wenn du Gewinne/Verluste in Fremdwährung über IDEAL in die Basiswährung konvertierst. Diese Konten werden wohl separat geführt und ich befüchte diese unterliegen nicht der Einlagensicherung (?!). Es wird dann ständig ein Gewinn/Verlust aus Fremdwährung im FX Portfolio ausgewiesen, auch wenn du ansonsten überhaupt keine Währungen tradest. Verändert sich jetzt der Wechselkurs der Basiswährung ist das FX Portfolio am Quartalsende im plus oder minus, selbst wenn du gar keine Währungstransaktionen hattest.
Bin mir aber selbst nicht sicher, ob meine Interpretation richtig ist. Falls ja, sollte man sehen, dass man das FX Portfolio irgendwie auf 0 bekommt. Die Frage ist dann, wie man das am Besten macht?
@ scorpion260
"Fazit: Deine Kritik ist, so wie sie da steht, völlig berechtigt, trifft auf mich aber nicht unbedingt zu:-)."
Na, dann nehme ich natürlich alles zurück und behaupte das Gegenteil! -)
@ tomxy [#13]
Bei Brokern, bei denen man in einem Konto alles mögliche handeln kann, ist es statistisch sicher kompliziert. Keine Ahnung, wie die dann den Anteil profitabler FX-Konten errechnen. Über Einlagensicherung möchte ich lieber gar nicht nachdenken ;-).
Lukrierte Fremdwährungen kann man ja bei IB ganz einfach umtauschen, einfach über das Account-Window in die Basiswährung tauschen.
@ ladowa [#1]
Soweit ich weiß ist die Verlustrate oder Kontovernichtungsrate von privaten Freizeittradern im Future oder Forexhandel deutlich höher als 75%.
Man darf sicher davon ausgehen, dass die Firmen sehr genau diese Prozentzahlen kennen.
Wenn ein Broker allerdings eine Verlustrate von sagen wir 90% angeben würde, welcher private Trader würde sich dann noch ein Konto einrichten.
Unter diesem Blickwinkel betrachtet sehe ich Angaben von 28% nicht so positiv.
@ benedikt54 [#12]
"Verlieren die Rechten gehts rauf, Gewinnen die Rechten fluten die Zentralbanken die Märkte mit Liquitdität und es geht auch rauf."
Sprichst Du über die Griechenlandwahl?
Wenn Du mit "die Rechten" die Partei Neo-Democratia meinst, dann sollte es bei einem Wahlsieg dieser Partei eigentlich eher aufwärts und nicht runter gehen. Siehe auch:
http://www.zerohedge.com/news/greek-decision-has-grown-spanish-branches
Die Frage ist nur wie viel von diesem erwarteten Wahlsieg schon eingepreist ist?
Vielleicht kommt ja nach einem Sieg der ND auch buy the rumor sell the facts.
Eine US-Statistik über die Anzahl profitabler Forex-Konten. IAB führt die Liste an. Ändert aber nichts daran, dass die meisten im Minus sind.
Und das sind ja nur die bestehenden Konten, die wegen Verlust geschlossenen Konten scheinen wohl nicht mehr auf. Somit dürfte das Verhältnis Gewinner zu Verlierer deutlich höher sein.
http://forexmagnates.com/q4-2012-forex-traders-profitability-report-us-forex-market-keeps-losing-brokers-and-accounts/