benedikt54
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Nur der Verzicht hilft. Warum ein Kapitalschnitt unumgänglich ist

 Genauso ist es, und Bontrup ist einer der sagt was Sache ist.

Dieser Satz von ihm ist die entscheidende Grösse und wer das nicht kapiert dem ist nicht zu helfen.

dass Zinsen und Gewinne durch realwirtschaftliche Produktion erarbeitet werden müssen,

Letzendlich ist ein geforderter Kapitalschnitt nichts anderes als die Umsetzung des Satzes

Leben und Leben lassen. 

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Jetzt jammern sie. Die Reichen und Geldmächtigen. Sie bekommen keine Zinsen mehr.

Ja, der Netto-Realzins, der Zins nach Steuern und Inflationsrate, ist sogar negativ. Dies ist ein atomisierter Kapitalschnitt, von dem allerdings auch der Kleinsparer betroffen ist und eben nicht nur die wirklich Vermögenden, denen man diesbezüglich keine Träne nachweinen sollte. Die Reichen sollten sich vielmehr die Frage stellen, warum der Realzins negativ ist! Weil 2008 die Finanzwelt zu kollabieren drohte und die Notenbanken zur Vermeidung des totalen Zusammenbruchs die Leitzinsen massiv senken mussten.

Und hätte EZB-Chef Draghi im Herbst 2012 nicht gesagt, dass die EZB alles Notwendige tun werde, um den Euro gegen die Spekulanten zu retten, wäre die Euro-Zone längst nicht mehr existent und die politische EU hätte noch größere Probleme, als sie sie jetzt schon hat. Die Vermögenden sind aber nicht bereit durch einen gezielten und adäquaten Schuldenerlass die Krisenlast zu tragen – obwohl sie vor der Krise die großen Profiteure waren und sie die Krise durch ihre Umverteilungsorgien von den Arbeits- zu den Kapitaleinkommen zu verantworten haben.

Im Gegenteil: Die Vermögenden verlangten zusätzlich von der herrschenden neoliberalen Politikerkaste kreditfinanzierte Staatsausgaben. Durch ihre an den Staat ausgereichten Kredite und die dafür erhaltenen Zinsen sind die Reichen noch reicher geworden. Welche Krise?

Diese trifft nur die Masse der Menschen und die eh schon Armen. Die Rechnung geht am Ende aber nicht auf. Es gilt nun mal der ökonomische Lehrsatz,

dass Zinsen und Gewinne durch realwirtschaftliche Produktion erarbeitet werden müssen,

wobei Arbeit für Reiche ein Fremdwort ist. Nein, sie lassen andere für ihren Reichtum arbeiten. Dafür sind sie aber im Jammern groß. Auch weil ihnen die Anlagemöglichkeiten ausgehen. Kein Wunder bei einem weltweit in Relation zur jährlichen Produktion mehr als dreimal so großen Finanzvermögen. Da hilft dann auch nicht wirklich der Verkauf des letzten staatlichen Tafelsilbers zur Kompensation. Helfen kann final nur der Verzicht der Reichen durch einen Kapitalschnitt, um sich so selbst zu retten und den Schuldnern ein ökonomisches Weiterleben zu ermöglichen. Springen die Reichen dazu nicht über ihren Schatten, sieht die Zukunft in Europa düster aus.

Geschrieben von benedikt54 am
benedikt54
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12 Jahre 9 Monate

Das Aktienvermögen so mancher Millionäre ist in der letzten Zeit deutlich geschrumpft und solange nicht verkauft wird ist das Vermögen Schall und Rauch.

Der langjärhirge Aufwärtstrend verläuft im Dax bei ca. 8300.  Ein Rücklauf bis auf das Level wird als durchaus normal und gesund eingestuft, das zumindet von so manchen Analysten. Dann gehts wieder richtig Aufwärts bis 16000 usw.

Was aber wenn nicht, wenn der Trend gebrochen wird? Geldpolitik allein dürfte dann auch nicht die Rettung sein.

Es sei denn man gestaltet eine Megainflation, so wie es die Vision von Franjo ist.

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SPOMI
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12 Jahre 9 Monate

Wenn die Glaubwürdigkeit der Notenbanken einmal weg ist, dann wirds eng am liquiditäts getriebenen Aktienmarkt. Gutes Beispiel gibt Japan ab. solange dort die Aktien sich halten glauben noch alle , dass ein Megakaufprogramm mit Mega Staatschulden bei einer Exportwirtschaft vertretbar sind. Im Rohstoff-Sektor (Energie, Metalle) sihts schon düster aus. Hier wird man warten ob diese den Gesammtmarkt nach unten ziehen. Gruss zum Wochenende! SPOMI

scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Antwort auf von SPOMI

Es fehlen eben die Beweise.
Behauptungen kann jeder aufstellen.

benedikt54
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scorpion

Beweise auf was jetzt konkret?

scorpion260
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;-).

benedikt54
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scorpion

Sorry, ich kann Deinen Gedankengängen nicht folgen.

scorpion260
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Das ist nicht schlimm.
Geht mir oftmals ebenfalls so;-).

benedikt54
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scorpion

Das man um 1.30 uhr nicht unbedingt immer die sinnvollsten Kommentare abgibt ist nachvollziehbar.

Dennoch mich interessiert schon was Du eigentlich genau meinst.

scorpion260
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Ich denke nicht, dass meine Meinung hier noch zählt.....

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zorrie
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Klaro zählt die!

benedikt54
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scorpion

Was ist denn mit Dir wieder los?

Wenn mich Deine Meinung nicht interessieren würde, würde ich nicht danach fragen.

scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Was ich wirklich denke, hat mit dem Ansinnen dieses Threads nicht wirklich viel zu tun.
Niemand investiert Geld, ohne dafür nicht eine entsprechende Verzinsung zu erwarten.
Unsere Welt ist hierarchisch strukturiert.
Je weiter oben man in diesem Gefüge residiert, umso mehr denkt man daran, mit Geld Geld zu verdienen.
Nur so "funktioniert" dieses System.
Natürlich stört es Aktionäre, wenn ihre Investments nicht entsprechende Renditen abwerfen......
Alles gleich zu verteufeln, macht jedoch auch keinen Sinn.

Ob die Aktienmärkte wirklich nur von Liquidität getrieben sind, mag dahingestellt sein.
Wie genau sollte das überprüft werden?!
"Schall und Rauch", nun, da man börsentäglich Buchgewinne durch Verkauf in realisierte Gewinne umtauschen kann, sehe ich das etwas relativierter.

Es sind immer schöne Meinungen, die ich hier lese.
Eigene Positionierungen werden aber mittlerweile fast nicht mehr bekanntgegeben.

Schönen Abend, und eine schöne Handelswoche.

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

scorpion

Von einem funktionierenden Wirtschaftssystem sind wir doch Meilenweit entfernt. Geld besitzt nur Stabilität wenn entsprechende Produktivität dahinter steht, sprich Arbeit.

In einer funktionierenden Wirtschaft würde diese Produktivität vernünftig aufgeteilt zwischen Kapital und Arbeit. 

Zum Schall und Rauch könnte man die VW heranziehen. Vor ein paar Monaten hatten die Aktionäre dieses Unternehmens noch 50 Prozent mehr auf dem Depotauszug. Als die Aktie 1000 Euro kostete war es das teuerste Unternehmen der Welt. Was haben solche Bewertungen noch mit der Realwirtschaft zu tun? 

Wie ich schon sagte, bevor man nicht verkauft hat hat man gar nichts sicher, oder man nehme Deine Kali und Salz. Der Reichtum besteht nur auf dem Papier und ist eine Momentaufnahme. 

Wenn man eine Meinung vertritt ist man in der Regel auch so positioniert, zumindest in diesem Forum. 

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