Phoenix Kapitaldienst: 800 Millionen Euro verschwunden

Kennt jemand Phoenix Kapitaldienst, insbesondere dort den "Managed Account". Ich wurde nach diesem Produkt befragt, kannte es aber nicht und versuche mir gerade ein Bild zu machen.

Es klingt nach "Options-Abzocke", ich blicke allerdings noch nicht wirklich durch.

Für jedwede kurzfristige Hilfe bin ich dankbar. :-)

Danke und beste Grüße.

Seykota

Geschrieben von Seykota am
he96
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@past-my-prime

das hast Du doch schon Am: 11.03.2005 12:08:41 gepostet.....????

past-my.prime.
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@he96
du liest aufmerksam mit - sehr gut

Richard Ebert
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Phoenix: Finanzbranche droht großer Anlageskandal

Der deutschen Finanzbranche steht offenbar ein neuer großer Anlageskandal bevor. Nach Informationen von „wallstreet:online“ hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) alle Konten der Phoenix Kapitaldienst GmbH mit Sitz in Frankfurt gesperrt. Mit sofortiger Wirkung wurde der Vertrieb des PHOENIX Managed Account untersagt. Der Verdacht: Kundengelder in dreistelliger Millionen-Höhe sollen verschwunden, jahrelang Kontounterlagen gefälscht worden sein. „Alle Geschäfte ruhen“, bestätigte die BaFin am Freitag morgen gegenüber „wallstreet:online“. Der Gesamtwert des Managed Accounts, spezialisiert auf Optionsgeschäfte, lag nach Schätzungen von Insidern bei mehr als 800 Millionen Euro. Ein Großteil davon könnte nun verloren sein. Rund 30.000 Kunden sind voraussichtlich von dem Anlageskandal betroffen. Noch für heute Mittag kündigte die BaFin eine Pressemitteilung an, in der weitere Details genannt werden sollen.

Auf einer Betriebsversammlung sollen Phoenix-Geschäftsführer Detlef Amonath und Elvira Ruhrauf den Mitarbeitern am Donnerstagnachmittag mitgeteilt haben, dass es offenbar bereits über einen langen Zeitraum zu Unstimmigkeiten in der Saldenabstimmung zwischen Phoenix und dem Hauptbroker Man Financial in London gekommen sein soll. Der für das Managed Account zuständige Mitarbeiter soll sich bereits in Untersuchungshaft befinden. Er wird verdächtigt, über Jahre hinweg Unterlagen gefälscht zu haben, um erlittene Verluste zu vertuschen. Wie es hieß, hat die Phoenix-Geschäftsleitung am Freitagmorgen bei der BaFin Anzeige nach Paragraph 46b des Kreditwesengesetzes wegen Überschuldung des Instituts erstattet.

Jahrelang schien das Phoenix Managed Account in der Erfolgsspur. „Aus ursprünglich 100.000 DM, die ein Kunde bei Auflegung des Managed Accounts im November 1992 investierte, wurden bei Wiederanlage der Gewinne bis heute 472.324 Euro (entspricht 923.786 DM)“, heißt es in der Werbebroschüre des Unternehmens, das seit 1977 seinen Sitz in Frankfurt hat.

Das Phoenix Managed Account wurde Ende 1992 für Stillhalter im Optionsgeschäft aufgelegt. Dies sind die weniger risikofreudigen Anleger auf der Verkäuferseite des Optionsmarktes. Der Phoenix-Kunde beteiligte sich mit seiner Einlage an einer Kollektivanlage – eben dem Managed Account. Diese Kollektivanlage wurde von Phoenix als Treuhandsondervermögen geführt und für gemeinsame Rechnung aller Beteiligten verwaltet.

Die Kundengelder sollen in Termingeschäften (Futures und Optionen) angelegt worden sein. „Durch die Verteilung des Anlagevermögens auf verschiedene Marktkategorien und Positionen wird ein vernünftiges Risiko-Rendite-Verhältnis erzielt“, hieß es bei Phoenix. Offiziell wurde damit geworben, dass das Managed Account seit Auflegung 1992 in jedem Quartal Gewinne erzielt, Kunden wurde jeweils eine Rendite von 8 bis 12 Prozent in Aussicht gestellt.

Sollte sich der Betrugsfall bestätigen, wären auch zahlreiche Vermittler in Deutschland, Österreich und der Schweiz negativ betroffen. In Deutschland gehörten Unternehmen wie ProIndex, FMK Finanz-Center und Hedgefonds24.de zu den aktivsten Vermittlern von Phoenix-Produkten. Alleine durch ProIndex wurden nach Angaben von Brancheninsidern monatlich bis zu 4 Mio. Euro an neuem Kapital vermittelt. Hedgefonds24.de vermittelte alleine in 2004 ca. 4 Mio Euro. Vor allem Finanzverwalter, die ihren Vertrieb über eine Vielzahl von so genannten „tied agents“ organisiert haben, indem sie diesen ein Haftungsdach boten, werden sich nun mit aufkommenden Schadenersatzforderungen von betroffenen Anlegern konfrontiert sehen.

(Quelle: http://www.wallstreet-online.de)

jogi100
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laut Phoenix Werbeunterlagen konnte man die Einlage in Euro oder US-$ führen.

Das Euro-Konto (mit $-Währungsabsicherung) wurde jeden Monat immer zur Abrechnung in $ umgerechnet, neu abgerechnet (inkl. Währungsgewinne-/verluste), die monatlichen Kontoauszüge und -stände waren in Euro ausgewiesen.

Gruß

he96
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Das GANZE ist einfach nur immer wieder traurig - man muss sich ja bald schämen, zu sagen "dass man was mit Börse zu tun hat" :-((

Next Question: wer war WP, wer hat Testate gegeben etc ?

gruss hans

brokerface
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siehe text weiter oben

"In Bedrängnis geraten könnte nun auch der Wirtschaftsprüfer Dr. Godehard Puckler, der die ordnunsgemäße Abwicklung im Phoenix-Produkt über Jahre hinweg attestiert hatte. Sollte sich herausstellen, dass die nun vorliegenden Anschuldigungen wahr sind, wird er sich wohl mit der Frage konfrontiert sehen, warum er nicht schon früher etwas bemerkt hat.
"
.................

mit bestem gruss

blaky
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Also für Schadenersatzforderungen gegenüber Vermittlern sehe ich wenig Chancen. Jeder Anleger musste diverse Papiere über die Risiken des Geschäftes ("bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals")unterschreiben, bevor er bei Phönix investieren konnte. Schadenersatzforderungen gingen ja nur bei Falschberatung. Aber wenn man sowas unterschrieben hat, wie will man da noch darauf klagen, dass man nicht über die Risiken aufgeklärt wurde.

Gast

Wieder mal tragisch so etwas.

Das zeigt aber m.E. auch zum erneuten Male, dass die BAFIN ein
Verbrecherverein ist. Jedem, der mit einem eigenen Produkt an den Start geht wird (sofern es sich nicht um eine Bank handelt) das Leben zu Hölle gemacht.
Selbst großen Firmen wie Quadriga wird nicht mal eine Zulassung erteilt.

Dabei zuzusehen, wie 600 Mio. Euro Anlegergelder über schlichten Betrug vernichtet werden, ist scheinbar o.k.

Einhalt gebieten könnte man dem natürlich, wenn die BAFIN endlich mal eine AUFSICHT wäre. Was tut eine Aufsicht, die nichts beaufsichtigt, sondern nur kleine Unternehmen mit Zulassungsfragen quält?

Weshalb ist es eigentlich bis zum heutigen Tage NICHT möglich, dass jeder Fondsanbieter, der eine Zulassung will, ausschließlich von einer Wirtschaftsprüfungstelle der BAFIN geprüft wird?

Weshalb kann sich jeder seinen inkompetenten (oder sogar selbst betrügerischen) Wirtschaftsprüfer selbst aussuchen?

Wenn die Testate von der Bafin direkt gegeben werden müssten, dann hätte Phoenix vermutlich keine 10 Jahre hunderte Millionen einsammeln und betrügerisch veruntreuen können.

So wird aber wohl weitergemacht wie zuvor: die kleinen werden schikaniert, die großen werden nicht kontrolliert. Und letztlich bleiben nur Geschädigte zurück.

gautama2
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curtiss Am: 23.12.2003 11:10:13
Hi,

ein guter Bekannter hat was mit dem Laden zu tun. Scheint o.k. zu sein. Sagt natürlich nichts über die Performance aus.

Frohes Fest und guten Rutsch.

c

Seykota Am: 23.12.2003 15:53:03
Ein Blick auf die Ertragskurve zeigt mir, dass hier jemand nette Zahlen in Excel angelegt hat, bzw. seine Wünsche für die nächsten 60 Monate formuliert hat. So eine Ertragskurve habe ich real noch bei niemandem gesehen. :-)

Vielleicht tue ich den Damen und Herren ja auch unrecht und sie sind die ersten, die über einen Zeitraum von 60 Monaten keinen nennenswerten Drawdown erlebt haben. Da es um Optionen geht wird das Ganze noch viel (!) wahrscheinlicher. ;-)

Dazu kommt, dass ich mich mit diesen Ergebnissen durchaus zur Ruhe setzen würde, bedenke dass die 40 Mio der Ertrag p.a. waren, den Laden gibts ja schon seit 26 Jahren und in Summe sollte da eine halbe Mrd zusammengekommen sein bei dem Erfolgsmodell und mit meinen eigenen 20 Mio würde ich dann 10% p.a. machen, habe 2 Mio EUR vor Steuer verdient und meine Ruhe.

Ich gratuliere Dir zur eierlegenden wollmilchsau, aber der 1. April kommt erst noch. :-)

he96 Am: 23.12.2003 16:52:46
Gemäss der tollen Performancegrafik kommt man von 100 auf ca. 175 Indexpunkte in dem man jeden Monat 0,95% Zins + Wiederanlage durchschnittlich erreicht. M.E. als nacktes Endergebnis durchaus möglich.

12% p.a. in der Form der Equitykurve die hier abgebildet ist ohne Schwankung geht nur auf eine Art -> mit einem Lineal.

Good Luck !

gruss hans

curtiss Am: 23.12.2003 17:50:18
Ich habe nichts mit dem Laden zu tun, nur nervt die von einigen gezeigte Ignoranz! Wahrscheinlich von Leuten, die noch nicht einmal das Kleingeld für einen Bundfuture haben? Da kann man sich dann schon über eine entsprechende Provision ärgern.

Ich würde mich vielleicht mal direkt mit dem BAFIN ins Benehmen setzen und mir bestimmte Kampangen hier sparen, es sei denn man gehört zur linkslastigen Neidgesellschaft der Versager und kennt Futures und Gewinne nur aus Büchern! Über den Laden gab es sogar einen Bericht im Aktiven Trader.

Everything has been said before, but since nobody listens we have to keep going back and beginning all over again - Andre Gide

Fand es einfach mal interessant die Gesichtspunkte von damals zu vergegenwärtigen bevor man Gewissheit hatte. Kann ja Zufall sein, daß die "linkslastigen, neidischen Versager" Recht behalten haben oder ist es einfach nur, daß irgendwas, der Glaube an gute Berkannte, vielleicht daraufhin erfolgtes eigenes Engagement, oder was es auch immer gewesen sein mag, gerne mal einen Haufen Erfahrung zur Seite schiebt?
Auch hier ein Lehrstück der menschlichen Psyche.

Viele Grüße

Gast

Schöne Zusammenstellung

he96
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@gautama2

""he96 Am: 23.12.2003 16:52:46
12% p.a. in der Form der Equitykurve die hier abgebildet ist ohne Schwankung geht nur auf eine Art -> mit einem Lineal.""

Danke - wusste ja gar nicht dass ich so früh schon sooooo schlau war <g>

gruss hans

wuelle
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

@ hans

"Form der Equitykurve die hier abgebildet ist ohne Schwankung geht nur auf eine Art -> mit einem Lineal."

Stimmt nicht, es gibt eine viel elegantere Lösung:

mein equity curve generator! :-))

Einfach nur Trefferquote und Profitfaktor nach Belieben hochschrauben und schon bekommst Du so eine Grafik.

Look:

past-my.prime.
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

"he96 Am: 23.12.2003 16:52:46
12% p.a. in der Form der Equitykurve die hier abgebildet ist ohne Schwankung geht nur auf eine Art -> mit einem Lineal."

Wenn die BaFin den He96 als Sonderprüfer für Kapitalkurven eingesetzt hätte, wäre das nicht passiert.

Vielleicht verpflichtet die BaFin ihn jetzt?

Gast

Das wäre natürlich eine Idee. Was sagst Du zur Kapitalkurve von Quadriga, Hans?

Echt, oder unecht?

he96
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

@Aventurin

Habe ich HIER schon oft meinen Senf zu gegeben - 3mal darfste raten.

Mir fällt nur EXTREM auf wie hier mit BRACHIALER GEWALT versucht wird neues Geld einzusammeln... Den Rest denke ich mir.

gruss hans

praktikus
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

@ select

'Schade' deshalb: ein Bekannter von mir, ansonsten ein genialer Kerl, doch leider in Finanz-Angelegenheiten völlig unbedarft liess sich von seinem Anlageberater dazu überreden, bei Phoenix zu zeichnen.

Kurz nachdem der Vertrag unterschrieben war, erzählte er mir begeistert davon, wie toll sein Anlageberater doch sei. Der habe ihm doch ein 'Rentenprodukt' mit mindestens 8% Verzinsung, normalerweise sogar noch mehr vorgestellt. Hellhörig geworden erkundigte ich mich worum es denn genau ging. Da fiel zu ersten Mal der Name Phoenix.

Nach kurzer Unterhaltung mit diesem 'Anlageberater' war mir schnell klar dass dieser sehr genau wusste, wieviel Provision bei diesem Geschäft abfällt, nicht aber worum es überhaupt geht. Eine Rückzahlung sei unmöglich da ja die ersten sechs Monate keine Rückzüge möglich seien und ausserdem habe mein Bekannter ja alle Papiere unterschrieben, Punkt.

Gezeichnet wurden die Papiere im November 2004 ...

Ich wollte damit nur sagen dass mancher 'Berater' mit Hinblick auf die anfallenden Vergütungen und unter Verweis auf die 'beeindruckende' Equity-Kurve (sehen Sie, keine Drawdowns ...) es eventuell mit der Produkt- und Risiko-Aufklärung nicht so ernst genommen hat. Selbstverständlich ändert das nichts daran dass die Papiere durch den Bekannten selbst unterschrieben wurden und er selbst letzten Endes die Verantwortung selbst zu tragen hat.

Bemerkenswert ist allerdings eines: Phoenix, Behring, Jaeger, European Kings Club, Kuh... und wie sie alle heissen - die Masche die Gier in den Menschen zu wecken funktioniert Jahr für Jahr, in jedem Land.

Gruss,
Martin

meerschwein
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

@Aventurin
""Weshalb ist es eigentlich bis zum heutigen Tage NICHT möglich, dass jeder Fondsanbieter, der eine Zulassung will, ausschließlich von einer Wirtschaftsprüfungstelle der BAFIN geprüft wird?

Weshalb kann sich jeder seinen inkompetenten (oder sogar selbst betrügerischen) Wirtschaftsprüfer selbst aussuchen?""

Ganz so einfach ist es nicht. Frei wählen kann man nicht.
BaFin hat eine begrenzte Liste von Wirtschaftsprüfern, die sie akzeptiert. Aus dieser kann man sich einen aussuchen und diesen zur jährlichen Prüfung bei BaFin anmelden.

""Einhalt gebieten könnte man dem natürlich, wenn die BAFIN endlich mal eine AUFSICHT wäre""

Ist sie doch. Sonst wäre der Laden nicht geschlossen worden.Und besser spät als gar nicht. Mit der Quälerei haben Sie aber recht.

Gruß

Richard Ebert
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

hedgefondsweb.de (11.03.05) ) - Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat der Phoenix Kapitaldienst GmbH mit sofortiger Wirkung den Vertrieb des Phoenix Managed Account untersagt.

hedgefondsweb.de führte aus diesem Anlass ein Interview mit dem Phoenix Leiter Marketing & Vertrieb, Eberhad Tiefenstädter.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.hedgefondsweb.de)

curtiss
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

Hallo @ all,

ich wurde da oben zitiert, u.a. in einem anderen Zusammenhang?!
Kann man machen.
Bin letztes Jahr mit etwas unter 30 % Gesamtertrag bei Quadriga raus.
Hat auch verdächtig lange gedauert, bis die Kohle da war.
Wie Hans schont meinte; " mit brachialer Gewalt..." , im Bildzeitungsstil. Jetzt könnte ich noch einen drauf setzen und behaupten, ich kenne den verbrannten Spinner aus Österreich oder hab mal das Vergnügen gehabt, dieses menschenverachtende Subjekt etwas länger zu geniessen.
Zu Phoenix: der Bekannte hat regelmäßig sein Geld bekommen, ca. 8% p.A.. Er ist dann raus (vor ca. 12 Monaten?)und macht es jetzt selbst.
Den Zaungästen wünsche ich weiter einen entsprechenden Unterhaltungswert.
Und wie immer:
no risk no honey
C

curtiss
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate
Gast

All

Und Billboy wirbt nun für Quadriga

Clinton wirbt für Quadriga

Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton rührt in New York die Werbetrommel für den Hedge-Fonds-Spezialisten Quadriga: Am 30. März soll Clinton in einer feierlichen Zeremonie das erste Investmentcenter der Österreicher in den USA eröffnen. Zudem werde er eine Rede zur aktuellen weltwirtschaftlichen Lage im Zusammenhang mit Hedge-Fonds halten, teilt die Gesellschaft auf Anfrage von DER FONDS.com mit. Weitere Werbeaktivitäten mit Clinton seien jedoch nicht geplant. Damit haben sich die Österreicher erneut einen Promi an Land gezogen: Auf dem deutschen Markt wirbt Quadriga derzeit mit dem dreifachen Formel 1-Weltmeister Nikki Lauda für ihr neues Futures-Fonds-Zertifikat.
Das neue Superfund-Investmentcenter ist direkt an der Fifth Avenue in New York City gelegen und ähnlich wie eine Bankfiliale aufgebaut. Somit solle mehr Nähe zu den Kunden hergestellt werden, heißt es bei Quadriga. Privatanleger können sich in dem Kundencenter über Produkte informieren und sich das optimale Portfolio berechnen lassen. Anleger können ab 5.000 Dollar in alle in den USA zugelassenen Quadriga-Fonds einsteigen.

Die Österreicher planen noch weitere Investment-Center in den USA. Genaue Standorte stehen derzeit jedoch noch nicht fest. Auch in Deutschland will der Hedge-Fonds-Anbieter verstärkt Präsenz zeigen. Noch in diesem Jahr sollen Kundencenter in Berlin, München und Hamburg eröffnet werden. Eventuell soll auch noch ein Büro in Düsseldorf folgen. In Deutschland ist Quadriga sehr umstritten: Im Juli vergangenen Jahres musste die Gesellschaft den Vertrieb ihrer Genussrechte einstellen, weil die nötige Erlaubnis von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) fehlte.

DER FONDS.com 11.03.05 kj

he96
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

""Mir fällt nur EXTREM auf wie hier mit BRACHIALER GEWALT versucht wird neues Geld einzusammeln... Den Rest denke ich mir.""

Das war anscheinend noch viel zu milde ausgedrückt - geht in Deckung !

Mit der Werbetrommelei fällt mir spontan was ein.... nah, welchem der Dinosaurier sagt das denn was:

gruss hans

Gast

he96

Wow, Berny lässt schön grüssen.

past-my.prime.
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

Der Initiator arbeitete nachher als Parkwächter?
oder?

past-my.prime.
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

no, not true:

http://en.wikipedia.org/wiki/Bernard_Cornfeld
IOS collapsed and in the process ruined a number of US and European banks.

Cornfeld moved to Beverly Hills and tried to become a movie director. When he visited Geneva, Swiss authorities arrested him and he served 11 months in a Swiss jail before he could post bail and charges were dropped. He returned to Beverly Hills and to his previous lifestyle. At one stage he dated Heidi Fleiss.

Bernard Cornfeld died 1995 in England. He kept blaming Vesco to the very end.

Xenia
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

Phoenix war schon immer recht zweifelhaft, es gab mehrere Interviews mit
sehr unbequemen Fragen (z.B. FondsProfessionell 3/2003, INVEST 12/2003).

Die BAFin ist schon 2001 bis 2002 mit Nachdruck gegen
Phoenix vorgegangen wegen unzulässigem Sammelkonto,
siehe zur Sache vor dem BVerwG Leipzig:

http://lexetius.com/2002,2099

_

hardworker
Mitglied seit
12 Jahre 2 Monate

An he 11.3.19:05

Henry Buhl III hat auf Deiner historischen Aktie unterschrieben. Sein Großvater war einer der Mitbegründer von GM. Bernie hatte solche Propagandisten dringend nötig. Auch Umfall-Mende (Erich, damals Vizekanzler) hat für IOS die Werbetrommel gerührt, so wie es jetzt Niki Lauda und BC für Quadriga tun. Von BC hätte ich das nie erwartet, wie man sich täuschen kann...

MfG

hw

he96
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

@hardworker

BC ?

Bernie
Cornfeld

<<<<<<<<<g>>>>>>>>>

gruss hans

hardworker
Mitglied seit
12 Jahre 2 Monate

BC war in diesem Zusammenhang zweideutig, es sollte für Bill Clinton stehen.

MfG

hw

past-my.prime.
Mitglied seit
12 Jahre 7 Monate

@Xenia:

Das von DIr verlinkte Urteil ist interessant. Was mir nicht verständlich ist, daß im April 2002 die BaFin mit dem von ihr gegenüber Phoenix ausgesprochen Verbot über ein Sammelkonto weiter Derivatehandel für Kunden zu betreiben vom Bundesverwaltungsgericht vollumfänglich bestätigt worden ist.

Phoenix hat bis jetzt ihr Pool-Konto, so sich wie die Sachlage sich derzeit darstellt, fortgeführt.

Wie kann man eine höchstrichterlich bestätigte Verbotsverfügung der Aufsichtsbehörde 3 Jahre ignorieren?

Der Passivität kann man der Bafin nicht vorwerfen. Wäre das Optionschreiben von Phönix wirklich in der Form erfolgt, was man normal unter einem Managed Account versteht, nämlich, daß sie für jeweils einen Kunden ein Konto handelnun der Kunde Kontoinhaber ist und Phönix lediglich Order-Vollmacht hat, hätte das nicht passieren kann, weil die account statements dann auch direkt vom Clearing-Broker an die Kunden gegangen wären.

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