Phoenix Kapitaldienst: 800 Millionen Euro verschwunden
Kennt jemand Phoenix Kapitaldienst, insbesondere dort den "Managed Account". Ich wurde nach diesem Produkt befragt, kannte es aber nicht und versuche mir gerade ein Bild zu machen.
Es klingt nach "Options-Abzocke", ich blicke allerdings noch nicht wirklich durch.
Für jedwede kurzfristige Hilfe bin ich dankbar. :-)
Danke und beste Grüße.
Seykota
Über http://www.google.dk konnte man sich gestern noch ein paar Infos beschaffen.
http://www.phx.dk (Awaiting News from BAFin)
Wenn einer eine Reise macht, dann kann er was erzählen ...
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FMK - Ihr Spezialist für internationale Geldanlagen
Ziel: Frankfurt / Main - Besuch der Börse und Phoenix Kapitaldienst
Termin: Freitag, 10. Juni 2005
Abfahrt: Mit dem Intercity ab Berlin
Das Programm sieht wie folgt aus:
• 11:15 Uhr: Ankunft am Frankfurter Börsenplatz
• 11:30 Uhr: Besuch der Börse
Für eine halbe Stunde haben Sie Gelegenheit, von der Besuchergalerie das Geschehen auf dem Parkett zu verfolgen und sich zu informieren
• 12:00 Uhr: Stadtrundgang in kleinen Gruppen
Mitglieder des Vereins “Freunde Frankfurts” zeigen Ihnen interessante Plätze der Innenstadt und berichten über die Historie.
• 13:15 Uhr: Treffen der Gruppen vor der Paulskirche
Wir gehen über die Zeil zu Fuß zum Restaurant “Zu den zwölf Aposteln”, Rosenberger Straße 1 (nahe Phoenix).
• 13:30 - 14:30 Uhr: Mittagessen im Restaurant
• 14:30 Uhr: Referat von Eberhard Tiefenstädter (Leiter Marketing/Vertrieb) über Firma und Produkt
• 15:00 - 16.30 Uhr: Besuch der PHOENIX-Geschäftsräume (150 m Fußweg); Informationen über Handels Strategien durch Dipl. Math. Michael Milde, u.a.
Am schlimmsten ist der Vertrauensschaden für die Finanzbranche an sich. Und dass ehrliche und seriöse Vermögensberater (wie ich beispielsweise) dadurch in Misskredit gebracht werden. Aber gut, der User past-my-prime hat es auf den Punkt gebracht:
Keine Poollösungen und keine Möglichkeit, den Berater an das Geld selbst herankommen zu lassen. Alles andere ist unseriös und hochgefährlich.
Sehr traurig, was da passiert ist, echt.
Odelys
http://www.odelys.dd.vu
Nach Flugzeugabsturz im Engadin - 900 Millionen verschwunden
ZÜRICH (14.03.05) – «Ein Finanzskandal erschüttert Frankfurt», schreibt die Zeitung «Euro am Sonntag». Im Engadin wird damit klar, woher das Geld des feinen Deutschen stammte, der vor einem Jahr bei Zuoz GR mit seinem Privatflugzeug abgestürzt ist.
Der Fall erinnert stark an die Ereignisse rund um Dieter Behring. Der Basler Finanzjongleur sitzt seit dem letzten Oktober in Untersuchungshaft.
Die deutsche Phoenix Kapitaldienst GmbH von Dieter Breitkreuz (66) will mit dem Einsatz von viel Mathematik jährliche Renditen von über zehn Prozent erzielt haben – und das seit Anfang der Neunzigerjahre!
30 000 Anleger, darunter viele Schweizer, erlagen der Versuchung und hofften auf das schnelle Geld am Terminbörsenhandel. Jetzt bangen sie um 900 Millionen Franken. Nachdem das gigantische Loch ruchbar geworden ist, hat die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) letzte Woche alle Phoenix-Konten gesperrt.
«Über Jahre hinweg soll der Phoenix-Chefhändler und Mathematiker Michael M. Konto-Unterlagen frisiert haben, um Verluste zu vertuschen», schreibt «Euro am Sonntag». Michael M. war verantwortlich für das operative Geschäft, seit Dieter Breitkreuz im letzten Frühling abgestürzt ist. Sein Flugzeug schlug bei Loch 6 auf dem Golfplatz von Zuoz auf. Dabei starben fünf Personen: der Bankier, dessen Frau, die Schwiegertochter, deren Söhnchen und eine Tante.
Elf Monate nach dem Unfall ist die genaue Absturzursache noch immer nicht bekannt. Dafür brodelt die Gerüchteküche. Laut «Euro am Sonntag» vermuten Deutsche, Breitkreuz sei noch am Leben und lasse es sich an einem sonnigen Ort mit hinterzogenem Geld gut gehen.
Breitkreuz hatte nach eigenen Angaben vor dreissig Jahren «sein bestens florierendes Werkzeug-Formenbau-Unternehmen» verkauft. Danach stieg er ins Geschäft mit den Optionen ein und gründete die Phoenix GmbH. Diese beschäftigte 2003 rund 80 Personen. Breitkreuz sagte damals: «Ein Missbrauch von Kundengeldern ist praktisch ausgeschlossen.»
(Quelle: http://www.blick.ch)
„Ein Missbrauch von Kundengeldern ist praktisch ausgeschlossen.“
Das erinnert mich an Ulbrichts Worte von 1961: „Es ist nicht daran gedacht, eine Mauer zu bauen.“
Angesichts der Gelder, die Phoenix am Markt in Asche verwandelt hat wird jedenfalls TRADERS’ bestätigt. Es hat in der aktuellen Ausgabe zweimal darauf hingewiesen, daß aus dem Markt Geld zu holen sei.
Gruß deriva
All
Mich kotzt das immer an, wenn es heisst, jetzt haben die Warner recht behalten.
So als ob es einem Freude macht mitanzusehen, wie Anleger um ihr Geld gebracht werden. Nur zeigt es sich doch immer wieder wie sich derartige Dinge entwickeln.
Wer heute ein wenig von der Materie versteht, und der schon einmal selbst gehandelt hat, der weiss, das solche Performancekurven der Schwachsinn pur sind und einfach nicht real sein können.
Zweifelt man das an, gehört man in die Gruppe der Neider und Erfolglosen. Nur komischerweise sind wir noch am Markt und verdienen Geld, während die Zauberkünstler alle verschwunden sind.
Was auch endlich einmal verstanden werden muss, ist die Tatsache, das die Testate von Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern usw. nicht einmal das Papier Wert sind, auf dem Sie stehen.
Was muss eigentlich noch alles passieren, das sich derartige Fragen erledigen?
Das man Anlegergelder verzinst und diese auch wieder ausbezahlt, zumindest in der Anfangsphase ist doch er älteste Trick in der Branche. Hiermit erweckt man den Eindruck der Seriösität und Glaubwürdigkeit.
Letztlich ist man vor krimineller Energie nicht geschützt, solange man fremden Leuten das Geld anvertraut.
Letzlich sei noch gesagt, das ich selbst in früheren Jahren Kunde solcher Gangster war und mein Geld verloren habe. Ich weis also, von was wir hier reden.
gruss
P.S. Als nächstes wird sich in naher Zukunft wohl eine Anwalt bei Ihnen melden, und Ihnen mitteilen, das man das Geld gefunden habe. Allerdings müsse man Gerichtskosten finazieren usw. und dies Erfordere noch Geld.
Hier wird dann die Kuh ein zweitesmal gemolken.
@Walter
""Als nächstes wird sich in naher Zukunft wohl eine Anwalt bei Ihnen melden, und Ihnen mitteilen, das man das Geld gefunden habe. Allerdings müsse man Gerichtskosten finazieren usw. und dies Erfordere noch Geld.
Hier wird dann die Kuh ein zweitesmal gemolken.""
Die Kuh wird sogar dreimal gemolken. Sobald die Phönix-Kundenlisten kursieren kommen als erstes die selbsternannten Gutachter und Interessenverbände, die den gebeutelten Kunden mit allen möglichen Versprechen das Geld aus der Tasche ziehen. Und zufällig haben diese Typen auch gleich noch einen Anwalt an der Hand, der dem Kunden vermittelt wird. Unnötig zu erwähnen welche Qualität diese Anwälte haben und wie solche Prozesse enden.
Gruß
@Walter
"Was muss eigentlich noch alles passieren, das sich derartige Fragen erledigen?"
Zweitbeste Lösung: Zwangssterilisation der Menschheit.
Erstbeste Lösung: Konvertierung der gesamten Menschheit zum Buddhismus.
Warum? Weil der Buddhismus uns lehrt, daß wir uns wie ein Hamster im Rad bewegen. Anfang und Ende sind eins!
Beweise? Na hier: "Sein (gemeint ist Phoenix Geschäftsführer Breitkreuz) Flugzeug schlug bei Loch 6 auf dem Golfplatz von Zuoz auf." Der Mann ist letztlich an seinem Handicap gescheitert und dahin zurückgekehrt, wo er zu Lebzeiten die meiste Zeit verbracht hat! Wer da nicht religiös wird...
Gruß!
;-)
Berliner
Wie man lesen konnte, wurde hier ein Grossteil der Familie ausgelöscht.
Ich vermute eher, das es sich um die Tat eine Feiglings gehandelt hat, der wusste was in nächster Zeit auf sich und seine Familie zukommt.
Nun, das ist aber nur eine Vermutung.
Gruss
@meerschwein &co
""Die Kuh wird sogar dreimal gemolken.""
Eine tote Kuh kann man nicht melken:
1. viel Kohle nach PAD geschafft. (Kredit?)
2. auf imaginäre Gewinne noch Steuern aus restlicher Kohle gezahlt
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nix mehr da
TRAURIG...
"chef-mathematiker" habe mich schon imemr gefragt, was dieser SCHWACHSINN soll: können andere nicht rechnen oder kann jeder CHEF-MATHEMATIKER Geld zaubern - offensichtlich schon... Das deutsche Volk ist endlos "titelgeil" - fallen auf jeden Blödsinn rein.
gruss hans
Rudolf Wittmer ( http://www.whs-gmbh.de ) hatte doch 1998 was mit Phoenix zu tun.
Weiss der denn nichts genaueres zum "Erfolgsrezept" von Phoenix ?
Ein Interview mir Hr. Wittmer war mal im Traders unter "Sytematisches Trading" o.ä.
http://www.elitetrading.de/site/100.html
@he96
""nix mehr da""
Die Gutachter und Interessengemeinschaften verlangen nur marginale Summen für ihre ABM-Maßnahmen. Da werden sich schon genug Dumme finden, die Leichenfledderern wie Krügel u.ä. das Geld nachwerfen.
@past-my-prime
""Wie weit gehen die Prüfungspflichten eines Wirtschaftsprüfers?""
Er darf in alle Kundenkonten schauen,tut es aber aus Zeitgründen nur stichprobenartig.
Gruß
Es kostet wirklich Überwindung sich einer Äußerung zu Berliner´s Beitrag zu enthalten.
Ich kenne einen ehemaligen Trader von Phoenix persönlich. Der ist natürlich am Boden zerstört zumal er und viele seiner Freunde und Verwandten nun direkt betroffen sind.
Dieser besagte Trader ist ein absoluter Profi im Optionsgeschäft und kann es einfach nicht fassen, dass hier von höchster Stelle angeblich die Originalkontoauszüge von (sehr renommierten) Brokern gefälscht worden sein sollen.
Er hat einen tollen Trackrecord und es ist anzunehmen, dass diese ungustiösen Dinge schon viel länger evident waren.
Natürlich darf man jetzt nicht den Fehler machen die ganze Branche zu verteufeln, wie im Thread schon erwähnt ist ein Anleger gegen eine geballte kriminelle Energie immer machtlos.
Grüsse C.
@Walter
"Wie man lesen konnte, wurde hier ein Grossteil der Familie ausgelöscht."
Das habe ich in der Tat überlesen.
Gruß.
@pmp
Hallöchen, da sind wir ja wieder! Ach gerade mal so überwunden zu schweigen? Irrsinnige Leistung und Selbstbeherrschung, brava!
Ich habe einen Super Link für Dich:
http://funfire.de/lustige/bilder-1745-tierischer-schnueffler.html
Chiron,
mir kommt es bei Phoenix eher so vor, dass das Trading eine
1 bis 2-Main Abteilung war. Alle anderen waren damit beschäftig,
Geld einzusammeln (aka "Marketing/Vertrieb". Ein wenig MLM war
beim Vertrieb auch dabei (glaube ich). "Hinz und Kunz" konnte
Neukunden bringen und Provisionszahlungen erhalten.
Phoenix Managed Account: Wer hilft Beratern und Anlegern?
(14.03.05) - Nachdem seit vergangenen Freitag feststeht, dass die BaFin nicht nur den Vertrieb, sondern auch alle Ein- und Auszahlungen beim Phoenix Managed Account gestoppt hat (siehe Link), fragen sich mittlerweile viele Berater, welche Hilfe es für ihre Kunden geben wird und wie sie sich verhalten sollen. Offenbar soll es dazu heute Nachmittag eine offizielle Stellungnahme der BaFin geben.
Nur Euro-Anleger mit der Chance auf Entschädigung
Nach den bisherigen Informationen, die FONDS professionell vorliegen, war die Phoenix Kapitaldienst GmbH Mitglied der „Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen e.V.
(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.fondsprofessionell.de)
Walter Am: 14.03.2005 12:36:02
Gelesen: 378
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P.S. Als nächstes wird sich in naher Zukunft wohl eine Anwalt bei Ihnen melden, und Ihnen mitteilen, das man das Geld gefunden habe. Allerdings müsse man Gerichtskosten finazieren usw. und dies Erfordere noch Geld.
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Wie immer kann man zu Walters Beiträgen nicht sagen, daß Walter mit ihnen nicht richtig liegen würden:
Die Akquise von Mandaten hat begonnen:
http://www.phoenix-opfer.de/antworten.htm
Walter Am: 14.03.2005 12:36:02
Gelesen: 378
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P.S. Als nächstes wird sich in naher Zukunft wohl eine Anwalt bei Ihnen melden, und Ihnen mitteilen, das man das Geld gefunden habe. Allerdings müsse man Gerichtskosten finazieren usw. und dies Erfordere noch Geld.
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Wie immer kann man zu Walters Beiträgen nicht sagen, daß Walter mit ihnen nicht richtig liegen würden:
Die Akquise von Mandanten hat begonnen:
http://www.phoenix-opfer.de/antworten.htm
Berliner Am: 14.03.2005 16:00:36
Gelesen: 121
...............................
@pmp
Hallöchen, da sind wir ja wieder! Ach gerade mal so überwunden zu schweigen? Irrsinnige Leistung und Selbstbeherrschung, brava!
Ich habe einen Super Link für Dich:
http://funfire.de/lustige/bilder-1745-tierischer-schnueffler.html
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Berliner, daß ist doch klar, daß jemand der auf das Äußerste geschmacklose
Witzchen reißt - um zurückhaltend zu formulieren - Hoempages mit derartigen
Bilderchen kennt.
Ist ja nett von Dir gemeint, daß Du mir zeigen willst, woran Du besonderen
Gefallen findest.
Aber das hier ist ein Börsenforum. Vielleicht sollest Du Dir ein Forum suchen, wo Du Dich mit Gleichgesinnten, die Deinen Geschmack teilen, über derartige Bilderchen austauschen kannst.
SdK: Zum Finanzskandal Phoenix Kapitaldienst GmbH
Die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK) begrüßt das
Eingreifen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) bei
der Phoenix Kapitaldienst GmbH; Frankfurt. Wie die BaFin mitteilt, wurde
der Geschäftsbetrieb der Phoenix Kapitaldienst GmbH mit sofortiger
Wirkung gestoppt.
Schneeballsystem – Phoenix schon lange in Kritik
Die Phoenix Kapitaldienst warb mit einer 27-jährigen Erfahrung am
Optionsmarkt sowie durchschnittlichen jährlichen Anlageerfolgen von über 10
Prozent im sog. „Managed Account“. Durch die Vermittlung von völlig
überteuerten und unseriösen Optionsgeschäften war Phoenix bereits mehrfach
negativ aufgefallen.
Wie am Freitag bekannt wurde sind jetzt offensichtlich Anlegergelder in
Höhe von 600 Mio. Euro verschwunden.
Entgegen den Behauptungen des Phoenix-Managements, der Chefhändler des
Unternehmens habe Fälschungen von Kontounterlagen vorgenommen, hat die
SdK einen anderen Verdacht: „Es deutet viel darauf hin, dass es sich
beim angebotenen Managed Account um ein geplantes, betrügerisches
Schneeballsystem handelt“, so Christoph Öfele, Sprecher der SdK.
Die SdK weist in ihrem Anlageschutzarchiv (http://www.anlageschutzarchiv.de)
durch mehrere Warnhinweise bereits seit Jahren auf die unseriösen
Praktiken der Phoenix Kapitaldienst GmbH hin.
Anleger sollen schnell reagieren
Ein Ansatzpunkt für Schadensersatzansprüche könnte sich nach Meinung
der SdK gegen das von der Phoenix GmbH beauftragte Brokerhaus Man
Financial in London richten. Zudem ist zu prüfen, ob Anlegern Ansprüche aus
der Mitgliedschaft der Phoenix GmbH in der Entschädigungseinrichtung der
Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) zustehen. In erster Linien wird
jedoch zu ermitteln sein, wie die Einzahlungen der Anleger verschwunden
sind und wer Begünstigter ist.
Zahlreich Betroffene haben sich bereits an die SdK gewandt. Die SdK
unterstützt geschädigte Anleger unter der Hotline 089-29165043 sowie unter
der E-Mail-Adresse info@sdk.org .
Quelle: http://www.sdk.org
All
Danke PMP, ich dachte im ersten Moment, ich sehe nicht richtig.
Jetzt kommen die Leichenschänder. Eine Vollmacht vom feinsten.
Es gibt im Internet mittlerweile RA-Kostenrechner, hier können Sie sich über die auf einen zukommenden Gebühren einen Überblick verschaffen.
Erstatten Sie Anzeige bei der Kripo wegen Unterschlagung. Die Arbeit übernimmt der Staatsanwalt für Sie.
Ob dann was zu holen sein wird, steht jedoch auf einem anderen Blatt.
Die Kosten für den RA müssen Sie allerdings soundso zahlen.
Das schöne dabei ist, das Sie den Jungs Vollmachten erteilen sollen, und diese es nicht einmal für angebracht ersehen, sich mit Ihnen zu unterhalten.
Zahlen Sie die Kohle im Voraus (bei Klage unerlässlich), rufen Sie nicht an, halten Sie ihr Maul, und dann sehen wir schon.
Klasse, die Jungs kann man empfehlen. (Kotz)
Dieser Thread erstaunt mich.
Ich dachte, ich bin hier in einem Börsenforum in dem die meisten Teilnehmer Tradingerfahrungen haben.
Es ist mir schleierhaft, wie überhaupt eine Diskussion über solche Firmen entstehen konnte.
Jeder, der über einen längeren Zeitraum in Aktionmärkte oder Rohstoffe investiert, wird über kurz oder lang positive, wie negative Erfahrungen machen.
Selbst die erfolgreichesten Trader mit unvorstellbaren Gewinnen, haben diese nicht gradlinig erzielt.
Wenn man sich die Ergebnisse der letzten Jahre von Phoenix betrachtet und feststellt, dass sie exakt den Prognosen und auch noch vollkommen gradlinig verlaufen ist, kann ich mir kaum vorstellen, dass irgendwer hier keine Zweifel an der Seriösität oder Glaubwürdigkeit hegt.
Selbst weitaus bessere aber dafür differierende Performance würde mir realistischer erscheinen.
(14.05.04) - Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am 10.03.2005 der Phoenix Kapitaldienst GmbH den weiteren Geschäftsbetrieb untersagt. Betroffen sind rund 30.000 Anleger.
Gestoppt wurde insbesondere der Vertrieb des Fonds Phoenix Managed Account. Dieser Hedge-Fonds wurde Anfang der neunziger Jahre aufgelegt. Zahlreiche Fonds-Anleger wurden mit hohen Rendite-Versprechen geworben. Noch im vergangenen Jahr meldete Phoenix Kapitaldienst, dass in dem Fonds Phoenix Managed Account mehr als € 500 Mio. verwaltet würden.
In einem Interview mit dem Branchendienst „Hedgefondsweb.de“ musste der Leiter Marketing & Vertrieb, Eberhard Tiefenstädter, jetzt einräumen, dass das Unternehmen der BaFin die Überschuldung angezeigt hat. Phoenix Kapitaldienst spricht selbst von einem möglichen Schaden in Höhe von € 600 Mio.
Mittlerweile ermittelt auch die Kriminalpolizei. Nach Angaben des Unternehmens sind dem langjährigen Chefhändler, der in Untersuchungshaft genommen wurde, zahlreiche Fehler und Manipulationen vorzuwerfen.
Die Rechtsanwaltskanzlei Dr. Steinhübel & von Buttlar, die auf das Kapitalanlage-, Bank- und Börsenrecht spezialisiert ist, vertritt die Interessen der geschädigten Phoenix-Anleger. Zur Bündelung der Interessen wurde die Interessengemeinschaft der „Phoenix-Geschädigten“ gegründet. Diese soll sicherstellen, dass die Rechte der Geschädigten von Anfang an effizient wahrgenommen werden.
Kontakt:
Anwaltskanzlei Dr. Steinhübel & Collegen
Dorfackerstr. 26, 72074 Tübingen
Tel.: 07071 / 88 0 66
Fax: 07071 / 88 06 77
Internet: http://www.kapitalmarktrecht.de
e-mail: kanzlei@kapitalmarktrecht.de
Ansprechpartner: RA Dr. Heinz O. Steinhübel
Die auf das Kapitalmarktrecht spezialisierte Anwaltskanzlei Dr. Steinhübel & Collegen vertritt bundesweit geschädigte Kapitalanleger. Die renommierte Kanzlei steht seit Jahren für verbraucherorientierte Rechtsberatung im Kapitalanlage-, Bank- und Börsenrecht.
(Quelle: http://www.lawchannel.de)
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Hinweis: Nur zur Information - keine Empfehlung !
@cronopium
""Dieser Thread erstaunt mich. ""
Sollte er nicht. Bei PAD ging es in EINEM Bezug etwas anders zu als bei den "üblichen" Betrugsfirmen. Man hat nicht mit 50-XXX& pro Jahr geködert sondern mit ca. 10%-12% p.a. Dies ist DURCHAUS glaubwürdig. Allerdings ist die STETIGE Steigerung natürlich "merkwürdig".
gruss hans
@cronopium, @hans
Es gibt Fonds mit ähnlichem Kurvenverlauf wie z.B. den Thema Hedged US Equities an. Ein Investmentfonds. Dessen Kurve verläuft ähnlich. Allerdings unterstelle ich hier in keiner Weise einen Betrug!
Absolut peinlich, in Dänemark hat die Finanzaufsicht einige Phoenix Infos online
http://www.finanstilsynet.dk/sw12349.asp
Und in Deutschland tut sich da noch gar nichts
http://www.bafin.de
~
Ausserdem hat die Aufsicht dort seit Freitag die Phoenix HP
"sichergestellt" und anscheinend unter eigener Kontrolle:
http://www.phx.dk
~
@pmp
"Ist ja nett von Dir gemeint, daß Du mir zeigen willst, woran Du besonderen
Gefallen findest."
Nein, nein... wieder so ein Mißverständnis von Dir. Du warst gemeint! Ich muß nur irgendwo auftauchen, und schon bist zu zur Stelle um mal einen Kübel auszuschütten. Das Bildchen heißt tierischer Schnüffler. Alles klar?
Zum Begriff "Leichenschändung" hatte ich mich schon weiter oben geäußert.