Prof. Wilhelm Hankel zum Euro
http://www.youtube.com/watch?v=1ndrjQubd3w&feature=related
Wir haben in Deutschland schon kluge Leute,
Deutschland hat 2 Rohstoffe
Wissen und Abfall.
Interessant der Kommentar ab Minute 2.53 zur EZB.
Seine Befürchtungen haben sich mittlerweile ja bestätigt, genauso wie sich seine Prognose zur Euroeinführung bestätigt hat.
Ökonomische Realität und politische Wunschdenken passen nun einmal nicht zueinander.
Besonders zu beachten die Passage ab Minute 4.20: "Wenn wir vernünftige Politiker hätten..."
Ob Professor oder nicht. An der Börse unterliegt alles den Wahrscheinlichkeiten, da kann auch der Professor nichts sicheres sagen.
@ Boss [#45]
Wenn du glaubst, das sich die Börsen nicht einigermaßen sicher vorher sagen lassen, dann bist du zu stark gehebelt. Das ist alles nur eine Frage der Zeit.
@ Boss [#45]
An der Börse unterliegt alles den Wahrscheinlichkeiten
Kann man das ein wenig genauer erklären ?
Das ist so ein Begriff der in den Raum gestellt wird der alles und gar nichts aussagt.
Prof. Wilhelm Hankel zum Euro
http://www.terminmarktwelt.de/cgi-bin/nforum.pl?NT=1&F=47
Der Beitrag stammt aus 2009
Im Gegensatz zum Geschwätz unserer Politiker halten die Prognosen des Herrn Hankel das was Sie versprechen.
Er hat das Einknicken der EZB vorhergesagt, wie er alles bis dato korrekt vorhergesagt hat.
Dennoch, zu Wort kommen Sie in den öffentlich rechtlichen Sendern nicht mehr, oder kaum noch.
http://www.youtube.com/watch?v=fgG_l1tTQfw&feature=related
Demgegenüber die Versprechen von Dr. Helut Kohl (Dr. hc.)
zum Euro.
@ benedikt54 [#44]
hier ein interessantes Video von Herrn Prof. Hankel
http://www.youtube.com/watch?v=1ndrjQubd3w
Dein Video enthält ein Video vom Kopp Verlag.
bitte genauer recherchieren, was dieser Kopp Verlag bezweckt.
http://www.jpberlin.de/tueinfo/cms/node/18826
http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Kopp_Verlag
@ xtrade [#45]
Keine Ahnung was und wer Kopp ist.
Allerdings sind die Aussagen von Kohl genauso gefallen und es ändert nichts daran wer sie wiedergibt.
@ benedikt54 [#46]
was findest Du so schlecht an Kohls Aussagen?
Er spricht von Frieden und Freiheit, und die haben wir in Europa.
Das Problem von Zukunftsaussagen ist immer, dass Kritiker danach einfach reden können.
Was wäre ohne Euro in Europa? Wissen wir das?
Ziel des Euro war es ebenso, verstrittene Nationen, die lange Zeit Kriege gegeneinander geführt haben, zueinander zu bringen.
Ziel erstmal erreicht, Umsetzung vielleich mangelhaft.
Letztendlich hat Kohl Verantwortung übernommen. Wenns keiner tut, dann passiert auch nix und alle reden immer nur.
Klar gibt es zu jedem Handeln auch Kritikpunkte, aber ein Problem wird meiner Erfahrung nach nicht gelöst, indem man drüber redet, sondern in dem man Entscheidungen trifft.
Das hat er getan, ja ..
Die Frage ist jetzt, was können wir zum jetzigen Zeitpunkt ändern, besser machen.
Wie haben sich die Bedingungen verändert, so dass wir den Euro verändern müssen?
Ist der Stopploss gefallen, gabs überaupt einen Stop Loss?
Nun ist Frau Merkel gefragt.
Aber die redet meistens nur..
@ xtrade [#10]
"Er spricht von Frieden und Freiheit, und die haben wir in Europa"
Die hätten wir auch ohne den ganzen Euro-Wahn. Schlaue Leute mit genug Erfahrung (ich erinnere an Kostolany) haben doch schon in den Neunzigern vorausgesagt das dieses Konstrukt zum Scheitern verurteilt ist, gerade wenn Länder daran teilnehmen dessen Mentalität sich von unserer grundlegend unterscheidet.
@ Teletrader [#11]
ich will nochmal sagen, dass ich nicht unbedingt für den EURO war.
aber ich setze mich mit beiden Seiten auseinander.
Was bedeuted Deine Aussage jetzt? die schwachen Länder haben uns gezwungen den Euro einzuführen?
Kohl war im Auftrag der schwachen Länder unterwegs?
Was waren Deiner Meinung nach die treibenden Kräfte zum Euro und warum?
Wer wollte uns damit schaden, wenn alles so klar und offensichtlich vorher war?
@ xtrade [#12]
Ich bin ja bei Dir, was den Frieden angeht. Kohl hat immer das Bild betont von den Gräbern der Soldaten im ersten und zweiten Weltkrieg und er hat darin seine Aufgabe gesehen dies zu verhindern.
Länder die eine gemeinsame Währung haben führen nicht Krieg gegeneinander.
Ebenso die Wiedervereinigung, auch diese war der Richtige Weg.
Allerdings wurden dafür die Sozial und Rentenkassen geplündert.
Der Euro war Bedingung der Franzosen für die Wiedervereinigung.
Die politischen Überlegungen waren nobel und auch richig, nur die Umsetzung war diletantisch und viel zu schnell. Das kommt raus wenn Politiker Monetäre Politik betreiben wollen.
Wohl hat auch ein Stück Eitelkeit dafür gesorgt das die Dinge so übers Knie gebrochen wurden. Kanzler der Einheit und Architekt eines grossen Europas. Wir bauen ein gemeinsames Haus, so Kohl immer.
Jeder der damals gewarnt hatte wurde als ewig gestriger abgetan und verhinderer des Fortschritts.
Hankel hat es ja damals genauso gesagt wie alles kommen wird, und so kam es und wird es auch kommen.
@ xtrade [#10]
Dieses Gerede von "Frieden und Freiheit" sind lediglich die Vokabeln, mit denen der umerzogene Volksbetrüger Kohl sein Handeln unterlegt und in der Öffentlichkeit dargestellt hat.
Tatsächlich ging es darum, mit der EU und dem Euro das teilwiedervereinigte Deutschland politisch klein zu halten und finanziell weiter auszubeuten.
http://www.pi-news.net/2010/12/eu-damit-deutschland-nicht-zur-gefahr-wird/
Falls noch irgendjemand an das Märchen glaubt, die EU sei eine gute Sache für Deutschland, sollte sich das Video am Ende dieses Beitrags anschauen. Der langjährige EU-Kommissar Günter Verheugen (SPD) spricht bei Maybrit Illner am 9. Dez. 2010 Klartext: Das ganze Projekt “Europäische Einheit” sei wegen Deutschland notwendig geworden. Es sei darum gegangen und gehe noch immer darum, “Deutschland einzubinden, damit es nicht zur Gefahr wird für andere”.
Damit widerlegt Verheugen (unbewusst?) die seit 20 Jahren von den Mainstreammedien verbreitete Lüge, die Europäische Union und der Euro würden Deutschland angeblich nutzen. Denn wie der (international-)sozialistische Verheugen selbst erklärt, dient die EU dazu, Deutschland den Zahn zu ziehen, soll also als Behinderung fungieren, damit Deutschland politisch und wirtschaftlich ungefährlich bleibt.
Laut Spethmann kostet der Euro uns jedes Jahr 250 Milliarden Euro:
http://www.terminmarktwelt.de/cgi-bin/nforum.pl?PR=390860
Die EU ist heute nicht ein Friedensprojekt, sondern ein Wirtschaftsprojekt. Das war sie von Gründung an.
Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus hat sich eine tolle Möglichkeit aufgetan, nämlich mit der Entwicklung der ehemals kommunistischen Ländern Europas viel Wachstum in die systemisch Wachstum benötigenden Industrienationen zu lenken.
Dafür wurden steuerliche Beschränkungen und Handelshemmnisse abgebaut, doch das Wachstum und der Gewinn sind in die Firmen gegangen, die Staaten sind auf relativ kleinen Wachstumsraten sitzengeblieben bzw. haben sie viel Geld unsinnig verschleudert. Die Politiker haben das Geschäft der Firmen betrieben und es ist nur logisch, dass heute die meisten von ihnen nach ihrer politischen Karriere in "die Wirtschaft" wechseln.
Friede und Freiheit sind Schlagworte, die "verkaufsfördernd" eingesetzt wurden. Wenn die Pensionen und die meisten Löhne und Arbeitslosengelder für ein würdiges Leben nicht mehr ausreichen, dann werden sich Friede und Freiheit sehr schnell verabschieden. Diese Entwicklung wird in Griechenland, Portugal usw. beginnen.
@ Hannes [#15]
"Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus"
Ach, wäre das schön!
Hankel sagt ..., er investiere sein Geld weder in Euro noch in Dollar, sondern nur in Währungen, die er für „zukunftssicher“ halte. Dazu zählen für ihn der Schweizer Franken, die norwegische Krone und die sogenannten kleinen Dollar aus Kanada, Australien und Neuseeland.
focus.de (13.07.11) - Erfinder hat seine Bundesschatzbriefe längst verkauft
Wilhelm Hankel hat die Bundesschatzbriefe ins Leben gerufen und damit ein beliebtes Anlageprodukt geschaffen. Doch der 82-jährige hält von diesen Papieren nichts mehr. Er traut dem Euro nicht.
„Dass dieses Papier ein Euro-Papier geworden ist, hat mich schon geärgert“, sagte Wilhelm Hankel dem Anlegermagazin „Börse Online“. Nach Einführung der europäischen Gemeinschaftswährung habe er sich deshalb von seinen Bundesschatzbriefen getrennt. Die festverzinslichen Wertpapiere, die nicht an den Börsen gehandelt werden, gibt es seit 1969. „Ich wollte dem Bundesbürger ein sicheres, kursschwankungsfreies Markt-Wertpapier vermachen“, sagte Hankel, früher Leiter der Abteilung Geldpolitik im Bundeswirtschaftsministerium.
Hankel sagte dem Magazin, er investiere sein Geld weder in Euro noch in Dollar, sondern nur in Währungen, die er für „zukunftssicher“ halte. Dazu zählen für ihn der Schweizer Franken, die norwegische Krone und die sogenannten kleinen Dollar aus Kanada, Australien und Neuseeland. Anlagen in Gold hingegen lehne er ab: „Irgendwann, wenn der Aberglaube weicht, wird man feststellen, dass Gold überhaupt keinen Geldwert hat.“
Seit Jahrzehnten zählt Hankel zu den Euro-Gegnern und ist auch einer der Kläger im laufenden Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht zur Rechtmäßigkeit des Rettungsschirms für Griechenland. Der Euro wäre seiner Ansicht nach zu retten, würde die Währungszone auf die stabilen Länder begrenzt.
Quelle:
http://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/bundesschatzbriefe-erfinder-hat-seine-wertpapiere-laengst-verkauft_aid_645453.html
@ Ufomeldestelle [#17]
„Irgendwann, wenn der Aberglaube weicht, wird man feststellen, dass Gold überhaupt keinen Geldwert hat.“
Da gebe ich Herrn Hankel absolut Recht. Papiergeld ist fiat money, Gold ist fiat commodity.
@ wuelle [#18]
Gold ist fiat commodity
Und das schon seit mehreren tausend Jahren!
@ wuelle [#18]
Ja, keinen Geldwert, aber einen Tauschwert wenn Geld nicht mehr zählt.
Vor tausend Jahren hat der Preis auch noch nicht so heftig geschwankt wie heute. Bis dahin hätte ich meine Ersparnisse eventuell auch in Gold angelegt. Heutzutage ist die Volatilität der Edelmetalls bisweilen größer als die der Aktienmärkte.
Die Geldwertillusion ist abgelöst worden durch die Goldwertillusion.
@ wuelle [#21]
Sowas dann aber bitte auch logaritmisch darstellen. Und ein Teil ist nicht die Schwakung des Goldes, sondern eher der Papierwährungen, die am zusammenkrachen sind.
Leute, man braucht irgendeinen konstanten Wertspeicher, irgend einen. Und wenn es die Ausscheidungen der seltenen Rasse der Wolpertinger sein sollen, bitte schoen...
@ sbendel [#22]
Viola!
@ Berlinerredux [#23]
So ist es. Die Betonung liegt auf konstantem Wertspeicher, welches Gold bei den erratischen Ausschlägen sicherlich nicht bieten kann. Als Spekulationsobjekt, wenn man auf Preisveränderungen spekulieren möchte, ist es natürlich hervorragend geeignet.
@ wuelle [#24]
Nix Viola! ;)
Das ist wieder so eine "inverse Logik"! War das sbendel oder Berlinerredux?
Gold ist nicht der böse inkonstanste Wertspeicher, sonder der USD. Mach doch mal einen Chart 1 OZ Gold vs anständiger Herrenanzug. Das ist so eine Behauptung der GoldBugs, dass man immer für eine Unze Gold einen anständigen Herrenanzug bekommen hat.
Was hat ein Herrenanzug in USA 1964/1972 gekostet und was 2000 bzw. 2011? Das sollte die Kurve noch mehr "glätten".
@ Berlinerredux [#23]
Aber, dass es keinen 100% konstanten Wertspeicher gebe kann ist ja eigentlich logisch!? Nichts bleibt in seinem Wert konstant, zumindest nicht Physisches. Der Wert einer Sache ist immer von Ort und Zeit abhängig und nicht konstant. Das Mineralwasser zB. an der Tanke teurer als im Supermarkt...
edit: und wenn du deinen "Tolle" nicht nur mit der linearen Ration gelesen hast, dann weißt du, dass ein "konstanter Wertspeicher" nur ein Bedürfnis des mentalen Selbst ist... und in Zukunft abgelegt werden muss. ;)
Vielleicht wird es eine Art universellen "Tausch" von "Arbeitszeit" geben. Damit kann kein Ego sich mehr bereichern, oder tricksen... Game over für die Ego-Spielchen. Dann gibt es auch keine "Richtige Börsenthemen" mehr, gar keine! ;))
@ AAA [#25]
Das mit dem Herrenanzug für 1595 USD ist ein interessanter Vergleich, der wahrscheinlich hinkt aus verschiedenen Gründen. Hier am Kuhdamm in B gibt's den übrigens gerade so für umgerechnet 1150.- € (Armani, Lagerfeld) Also 1 Unze= 1 Herrenanzug, war das der Einwurf oder bin ich zu betrunken? Bei Strauss Innovation gibt's den Anzug (schlechte Schnitte) für 250.- .
Am Ende des Tages keine Ego-Spielchen?! Wohl wahr, allerdings bin ich als Familienvater auf einer mittelmaessig angesiedelten Kharma-Stufe verhaftet, da gelten noch materielle Gesetze.
@wuelle
Interessanter Chart, danke. Erst mit der Aufhebung der Goldpreisbindung des USD Anfang der 70er entfaltet Gold ein Eigenleben. Ist das nicht ungemein spannend? Das ist das, was ich meinte: Gold ist nur relativ volatil, nie an sich.
Waeren Hasenkoettel schwierig zu bergen, haetten einen seltsamen Glanz und wären von mythischen Legenden umwoben, ich wäre Hasenzüchter.
@ AAA [#25]
Unabhängig von der Währung, gleichgültig ob in US-Dollar, DM oder Euro ist für mich die Schwankungsbreite des Goldpreises als Wertspeicher zu groß. Ich wäre schockiert, wenn die Preise für einen Armani- oder Zegna-Anzug so stark schwanken würden wie Gold oder Silber.
"Vielleicht wird es eine Art universellen "Tausch" von "Arbeitszeit" geben"
Ich hoffe es, siehe dazu mein Beitrag No. 2 hier im Forum unter "Vorschlag für neue Weltwährung: Digitales Gold"
http://www.terminmarktwelt.de/cgi-bin/nforum.pl?ST=135969&full=2
@ wuelle [#27]
Dieser Thread ist auch ein gutes Beispiel dafür, dass unspezifische Themen durchaus ihren Sinn haben.
Man denkt genauer über das nach, was einem lange selbstverständlich erscheint und lernt Neues hinzu, wie ich es dort in #6 im P.S. geschrieben habe. Wusste ich schon gar nicht mehr.
@ wuelle [#27]
unter "Vorschlag für neue Weltwährung: Digitales Gold"
oder es kommt der Bitcoin, vgl. http://www.weusecoins.com/ ;)
Beste Grüße
Roti
@ wuelle [#27]
Aber die Schwankungen von Gold zu Geld sind jetzt auch so viel anders als von Geld zu Geld anderer Währung (einige meinen ja eh, Gold ist auch Geld). Langristig muss man natürlich noch die Zinsen (nach Steuern?) reinrechnen.
Stabil geht in dieser Hinsicht immer nur auf sich selber bezogen. 1 EUR bleibt ja ein EUR, auch wenn er wertlos wird. Nur kann man die wirklich relevanten Sachen (Nahrungsmittel, aufgeräumte Wohnung) nicht ohne grössere Kosten lagern bzw überhaupt im aktuellen Zustand erhalten. Insofern ist deine Anforderung vemutlcih nicht erfüllbar. Und Geld in der eigenen Währung, wenn hablwegs stabil, noch am besten, weil viele Sachen daran festgemacht zumindest mittelfristig daran gekoppelt sind (Gehalt, Miete,...) und der Aussenwert weniger wichtig ist.
@ wuelle [#27]
"Vielleicht wird es eine Art universellen "Tausch" von "Arbeitszeit" geben".
Dazu eben entdeckt:
http://www.okkasionen-online.de/uckertausch/index.php
Googeln unter NAchbarschaftshilfe eröffnet eine ganze Menge solcher Konzepte in allen Regionen Deutschlands.
Die Unterwanderung des Euro ist voll im Gange :)