Reformkräfte in Athen offenbar mit knapper Mehrheit

DJ Reformkräfte in Athen offenbar mit knapper Mehrheit
Bei der Parlamentswahl in Griechenland zeichnet sich nach weiteren Befragungen nun doch ein knapper Sieg der Reformkräfte ab. Nach abschließenden Nachwahlbefragungen kommt die Nea Dimokratia auf 28,6 bis 30,0 Prozent der Stimmen. Sie liegt damit etwas deutlicher als bisher angenommen vor der linken Syriza mit 27,5 bis 28,4 Prozent und käme einschließlich der 50-Sitze-Bonus auf 127 von Parlamentssitze. Ihr potenzieller Koalitionspartner, die sozialistische Pasok, erhielt 11,0 bis 12,4 Prozent der Stimmen, entsprechend 32 Sitzen. Zusammen kämen die beiden Parteien, die das mit den internationalen Kreditgebern des Landes ausgehandelte Reformpaket prinzipiell respektieren, auf 157 von 300 Sitzen im Athener Parlament.
DJG/hab (END) Dow Jones Newswires
June 17, 2012 13:53 ET (17:53 GMT)
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Geschrieben von Gast (nicht überprüft) am
scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Dow Jones News [#1]

Munition für den morgigen Markt*g.

StoxxDude
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

"Reformkräfte", 2 Jahre ist nahezu nichts passiert. Das wird ein weiter durchwurschtel bis es nicht mehr geht ! Schade hatte gehofft das wird heute nen Ende mit Schrecken !

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gastbeitrag-von-thilo-sarrazin-griechen-euro-und-die-deutsche-schuld-11788263.html

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ StoxxDude [#3]

Das würde bedeuten das die Pseudoelite zugeben muss das ihr diletantisch aufgebautes und von Lügen begleitetes Objekt Europa gescheitert ist.

Das ganze Problem sehe ich gar nicht so in den Schulden, das auch, aber primär in den Leistungsbilanzdefiziten die nachwievor auch gegen jede Beteuerung von Dragi, Schäuble und anderen angeblichen Fachleuten weiterhin massiv im negativen Bereich liegen.

So liegt Griechenland mit 11 Prozent in korrelation zum BIP was zahlen sind die es in der Geschichte noch nie gegeben hat.

Der ganze Dreck wird solange weitergehen, solange wir noch in der LAGE sind die Defizite der Länder zu tragen, das sind in der Summe 120 Mrd für den Club Mediteran pro jahr. Mit dem ESM hat man die Basis geschaffen, das dies genau passieren wird.

Die können sich auch alle einen Wolf sparen, solange die Länder nicht wettbewerbsfähig sind, solange bleiben die Defizite und die Probleme.

Seit 2007 fliehen die Gelder aus den Südlichen Ländern zu uns und zerreisen die Zahlungsbilanz.

Zur Deckung dieses Kapitalabflusses dürfen die Länder die billigen Kredite der EZB in Anspruch nehmen und wir haben für unsere Gelder einen Anspruch an die EZB. Herzlich Dank

Lebensversicherunge, Sparbücher, Bausparer usw. sind gedeckt durch einen haufen Dreck und Mist.

Unser Ansprüche gegenüber diesen Ländern belaufen sich mittlerweile auf die Hälfte unseres Auslandsvermögens.

Sogesehen ist man verdammt diese marode System am leben zu erhalten, solange eben die Beine noch tragen. Wie lange sie noch tagen steht in den Sternen.

tomxy
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Laut ARD hat die Pasok bereits angekündigt, dass sie nicht für ein Regierungsbündnis zur Verfügung stehe. Man bevorzuge eine große Koalition einschließlich der Syriza. Die Syriza möchte jedoch lieber in der Opposition bleiben.....

Ich denke, egal wie diese Wahl ausgegangen wäre (Ausnahme eine Frakton hätte deutlich mehr als 50%), das Ergebnis wäre immer dasselbe gewesen. Keine handlungsfähige Regierung. So kann man Zeit schinden, sich der Verantwortung entziehen und weiter wurschteln....

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ @ StoxxDude [#3]

Das Szenario das man Griechenland innerhalb des Euros wettbewerbsfähig machen kann existiert einfach nicht. Da können die Politiker sagen was sie wollen, sie können sich nicht gegen ökonomische Gesetze stemmen.

Das die Finanzwelt daran interessiert ist Griechenland weiter im Euro zu belassen ist doch klar, nur mit Griechenland hat man ein Instrument um die Regierungen zu erpressen die unsinnigen Rettungsschirme aufzuspannen, denn jeden Tag und jeden Monat und jedes Jahr wo Griechenland im Euro verbleibt besteht die Chanche die maroden Drecksanleihen loszuwerden und in den Haftungsschirm der Steuerzahler zu schieben.

Das ist der Grund, sonst gar nichts anderes.

peterg
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

M. E. kann man das Wahlergebnis eigentlich vergessen.
Es spielt keine Rolle.

Interessant würde es aber wenn Deutschland nicht bereit wäre, finanzielle Unterstützung ohne Erfüllung der vereinbarten Auflagen Griechenlands zur Verfügung zu stellen.
D. h. wenn Deutschland nur bereit ist, den Zeitrahmen bis zur Erfüllung der griechischen Austeritätsauflagen zu strecken und erst nach Erfüllung Geld fließen sollte.
So interpretiere ich das was ich gerade in den Nachrichten von Merkel gehört habe.
Dann könnte den Griechen das Geld ausgehen mit allen Konsequenzen.

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