die sollten Drogentests einführen.
Eine Sonde in den Arm und erst bei negativem Test geht der Computer an.
Zu hoher Blutdruck und zu schneller Herzschlag? Positionen werden geschlossen oder der Account wird an die Aufsicht gemeldet :)
Geschrieben von gautama2 am Fr. 3 Jul 2009 - 20:38
Ein echter Hammer - die sind mit dem bestehenden Risikomanagement immer noch besser wie ich ;O) 16 Millionen Barrel zu "edgen" ist schon ne Nummer. Der ganz normale Wahnsinn eben.
Geschrieben von pullPUSH am Fr. 3 Jul 2009 - 20:50
deshalb hocken sie jetzt auch auf nem Haufen Verluste.
Sei froh dass Du nicht besser bist :)
Kommt so ein Zeug ins Guiness Buch der Rekorde?
Dann versteh ich dass die so einen Aufwand betreiben.
Das ist ein Wettkampf.
Geschrieben von gautama2 am Fr. 3 Jul 2009 - 21:58
Diese Leute haben bei Verlusten die selben mentalen Probleme wie wir, nur sind hinten ein paar Nuller mehr dran.
Außerdem stehen hinter ihnen ein paar weitere Nuller, die es versäumen, eine Notbremse zu installieren.
Bei uns gibt es einen margin call. Bei den Profis gibt es wohl nur überforderte Vorstände, die weder von Dani Dattel, noch von Nick Leeson und auch nicht von dem 5 Mrd drawdown bei der SG gelernt haben.
Aus dem Tiefschlaf der unterbesetzten Aufsichtsbehörden ist sowieso keiner zu erwecken.
Das ist meine persönliche Meinung.
MfG
hw
Geschrieben von hardworker am Fr. 3 Jul 2009 - 22:34
Es gibt nur Schlagzeilen, wenn es ganz groß in die Hose geht, wie bei den drei von hardworker genannten Fällen. Die 25 anderen Fälle, wo es mit plus/minus null ausging, und die vier Fälle, wo es mit plus 10 oder 100 Mio ausging, davon lesen wir nicht in den Nachrichten. Sondern da klopfen sich die ebenfalls von hardworker bereits angesprochenen weiter hinten stehenden Nullen zusammen mit den Tradern auf die Schulter, wieviel Verdienst der Eigenhandel doch bringt.
Solange es nicht mein Geld ist (direkt oder über Steuern) können die Zocken wie sie wollen.
@ benedikt54 [#11]
Die Marginregelungen in Bezug zu dem Handelsunternehmen werden wohl klar definiert sein. Für die einzelnen Händler wird die Firmenleitung verantwortlich sein.
Und wie klar das bei Privatleuten ist bedarf auch noch einer Klärung. Siehe Herrn X mit seinen 2 geshorteten VW Calls.
5 Jahre Knast wegen Veruntreuung, dabei jeden Tag 5 mal nach der Seife bücken müssen, den Schaden als Kredit abbezahlen müssen soviel für den Rest des Lebens eben machbar ist und lebenslanges Berufsverbot in der Branche.
Ist doch so:
Wenn es im Erfolgsfall potentiell viel Prämie bringt und bei Versagen nichts Schlimmes passiert, dann wird gezockt.
Moral Hazardism eben. Also macht man den Druck entsprechend hoch. Ist wie bei den Kinners.
Wenn die merken, dass man nicht mit sich spaßen lässt, bleiben sie in der Spur ansonsten ticken sie aus.
Geschrieben von gautama2 am Mo. 6 Jul 2009 - 11:40
"5 Jahre Knast wegen Veruntreuung" ... "lebenslanges Berufsverbot in der Branche" ....
unabhängig von meiner möglichen Zustimmung:
Externalisierung kann nie endgültige Problemlösung sein. Die Probleme kehren in veränderter Form zurück - auch bei noch so hochgeneralisierten Problemverteilungsmechanismen (wofür die Geldwirtschaft ja so berühmt ist).
Man kann dies übrigens gut an ökologischen Problemen studieren, in die unsere ach so moderne Gesellschaft geraten ist, aber auch an inner-gesellschaftlichen Problemen, z.B. an der Diskussion über die fragwürdig gewordene "Externalisierung von Kosten" durch die Geldwirtschaft od. z.B. an den Zivilisationskrankheiten verschiedenster Art bei den fragwürdigen Externalisierungen von Symptomen.
Es lohnt sich daher immer, noch etwas genauer nachzuschaun, wie der Prozeß eines "Neugleichgewichts" beim Einbau neuer Strukturen in ein Gefüge von vorhandenen Strukturen vor sich geht.
Ischa alles so unübersichtlich geworden - fascht ganixma läscht sich aufn goldenen Einfachnenner bringen
Hat einer den korrekten intraday Chart, ich kann weder in den August und September Kontrakten an der IPE und NYMEX besonderes Volumen an dem besagten Tage feststellen?
Weiß nicht genau, wie die Marginregeln für Profis am Pit sind. Habe gehört, dass nur für Intradayhandel keine Margin erforderlich ist. Für Über-Nacht schon.
Aber hier könnte sicher Herr Ebert als ehemaliges Mitglied der NYMEX genaueres sagen.
Höhere Margins wurden ja im letzten Jahr im Agrarmarkt verwendet um Preisverzerrungen zu bekämpfen. Allerdings trifft das ebenso die Commercials (Bauern) die sich dann eine Absicherung der Ernte einfach nicht mehr leisten können, da sie weniger Geld zur Verfügung haben als Banken, Fonds, etc.
@ tantan [#12]
"Solange es nicht mein Geld ist (direkt oder über Steuern) können die Zocken wie sie wollen."
Das ist nicht schön was Sie da sagen. Haben Sie Kinder -?
Haben Sie sich letztes Jahr nicht beim Tanken geärgert ?
@ gautama2 [#13]
Individuen zu finden, die bereit, willig und gierig genug sind sich hier einspannen zu lassen dürfte wohl für eine Bank kein Problem sein.
Siehe: http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=1398102
Taleb stellt am Beispiel von Kerviel zu Diskussion, ob die schiere Größe eines Betriebes (Bank) nicht das wesentliche Problem ist.
Eine große Bank mag too big to fail sein. Eine von mehreren kleineren Banken nicht.
@ Kobban [#14]
"Es lohnt sich daher immer, noch etwas genauer nachzuschaun, wie der Prozeß eines Neugleichgewichts beim Einbau neuer Strukturen in ein Gefüge von vorhandenen Strukturen vor sich geht."
"Nachschaun" ob Regulierungen nicht umgangen oder gebeugt werden ist sicher gut, aber manchmal kann man das erst im Nachhinein.
Ich glaube schon auch, dass Anpassungen der Regularien in den Futuremärkten durch die Politik notwendig sind um den ursprünglichen Zweck dieser Märkte zu bewahren.
Vielleicht ist hier die CFTC (z. B. mit Überlegungen hinsichtlich der Kontraktzahlbeschränkungen) auf einem guten Weg.
Die im Band "Asterix und der Arvernerschild" genuschelte geflügelte Redewendung "Ohne Fleiß kein Preis" findet seinen antiken Vorläufer in den Satiren (1, 9, 59) des römischen Dichters Horaz (65 - 8 v.Chr.) als "Nil sine magno vita labore dedit mortalibus! (Nichts hat das Leben den Menschen ohne große Anstrengung gegeben)"
Ein schönes Beispiel für den Dialekt der Arverner und gleichzeitig ein schönes Sprachspiel beruht auf Obelix' Neugier zum Inhalt eines Eintopfs und dem folgenden Dialog auf Seite 16:
Obelix: "Das ist aber gut! Was ist denn da drin?"
Arvernerfrau: "Alsch erschtesch braucht man daschu viel Fleisch..."
Obelix: "Fleiß?"
Asterix: "Fleisch!"
Arvernerfrau: "Genau! Fleisch! Und Fleisch natürlich auch! Denn ohne Fleisch kein Preisch!"
Es wird ja nur per "Presse" mitgeteilt das 16 Mio. Barrel gehandelt wurde um einen 10 Mio. $ loss zu erzeugen. Wenn per PIT 16.000 CL Kontrakte an diesem Tag die Hand gewechselt haben ist das Mid. loss bei -6,25$ eingekauft ;O)
Geschrieben von pullPUSH am Mo. 6 Jul 2009 - 23:09
625$ je Kontrakt wurden verloren. Hab ich auch schon mal geschaft. Wenn eine Handelsfirma 10 Mio. $ verliert ist das wirklich kein Thema über das man sich aufregen sollte. Wie in #7 beschrieben sind wir doch schlimmeres gewöhnt. Bei Madoff war es kein Fehler sondern Betrug und es ging um 50 Mrd.$. Also 5000 mal mehr.
P.S: mit 6,25$ war auch die Preisbewegung im Öl gemeint. Kommafehler hab die 10$ je Tick vergessen dann war die mittlere Preisbewegung bei 0,625$ im Future.
Geschrieben von pullPUSH am Di. 7 Jul 2009 - 21:20
Weiß nicht genau, wie die Marginregeln für Profis am Pit sind. Habe gehört, dass nur für Intradayhandel keine Margin erforderlich ist. Für Über-Nacht schon. Aber hier könnte sicher Herr Ebert als ehemaliges Mitglied der NYMEX genaueres sagen.
Ich war nicht am Parkett tätig. Nach meiner Kenntnis ist immer ein Einschuss zu hinterlegen, aber nur am Tagesende nachzuweisen. Alle Mitglieder und Firmen der Nymex hatten gegenüber Endkunden solidarisch mit Ihrem Vermögen für alle Kontrakte aufzukommen, auch für Kunden anderer Mitglieder und Firmen.
Soweit mir bekannt ist wurde weltweit noch nie ein Endkunde aus einem Terminkontrakt geschädigt, weil der Endkunde auf der entgegen gesetzten Seite (long/short) seinen Verpflichtungen nicht nachgekommen ist !
Geschrieben von Richard Ebert am Do. 9 Jul 2009 - 07:54
@ Paljusevic, Franjo [#1]
Was sitzen da eigentlich für Affen an den Knöpfen?
Gibt das wenigstens Knast oder ist das in London ein Kavaliersdelikt?
http://www.123recht.net/article.asp?a=407&p=12&ccheck=1
Nick Leeson lässt grüssen.
Der Öl-Zocker dachte wohl, dass er am Dienstag den Markt "im Griff" hätte.
Und so etwas passiert tatsächlich sogenannten "Profis".
@ Paljusevic, Franjo [#3]
die sollten Drogentests einführen.
Eine Sonde in den Arm und erst bei negativem Test geht der Computer an.
Zu hoher Blutdruck und zu schneller Herzschlag? Positionen werden geschlossen oder der Account wird an die Aufsicht gemeldet :)
@ gautama2 [#4]
Ein echter Hammer - die sind mit dem bestehenden Risikomanagement immer noch besser wie ich ;O) 16 Millionen Barrel zu "edgen" ist schon ne Nummer. Der ganz normale Wahnsinn eben.
@ pullPUSH [#5]
deshalb hocken sie jetzt auch auf nem Haufen Verluste.
Sei froh dass Du nicht besser bist :)
Kommt so ein Zeug ins Guiness Buch der Rekorde?
Dann versteh ich dass die so einen Aufwand betreiben.
Das ist ein Wettkampf.
Diese Leute haben bei Verlusten die selben mentalen Probleme wie wir, nur sind hinten ein paar Nuller mehr dran.
Außerdem stehen hinter ihnen ein paar weitere Nuller, die es versäumen, eine Notbremse zu installieren.
Bei uns gibt es einen margin call. Bei den Profis gibt es wohl nur überforderte Vorstände, die weder von Dani Dattel, noch von Nick Leeson und auch nicht von dem 5 Mrd drawdown bei der SG gelernt haben.
Aus dem Tiefschlaf der unterbesetzten Aufsichtsbehörden ist sowieso keiner zu erwecken.
Das ist meine persönliche Meinung.
MfG
hw
Es gibt nur Schlagzeilen, wenn es ganz groß in die Hose geht, wie bei den drei von hardworker genannten Fällen. Die 25 anderen Fälle, wo es mit plus/minus null ausging, und die vier Fälle, wo es mit plus 10 oder 100 Mio ausging, davon lesen wir nicht in den Nachrichten. Sondern da klopfen sich die ebenfalls von hardworker bereits angesprochenen weiter hinten stehenden Nullen zusammen mit den Tradern auf die Schulter, wieviel Verdienst der Eigenhandel doch bringt.
auf Jahreshoch gebracht
Naja, es gab vorher schon viele Jahreshochs bei Brent Oil, dieses Jahreshoch war weniger als 1 Dollar höher als das letzte.
@ Asamat [#8]
Volle Zustimmung. Wenn es gut geht, steht der positive Eigenhandel im Geschäftsbericht.
an alle:
Und,
welche Konsequenzen (Regulierungen, Strafen, etc.) schlagen Sie denn vor ?
Das würde mich interessieren.
@ peterg [#10]
Wieso ist es möglich das bei Privatleuten wie unsereins per EDV eine klare Marginregelung umsetzbar ist und bei Händlern nicht?
Beim Handel am PIT kann ich das noch nachvollziehen, aber nicht mehr beim elektronischen Handel.
Sieht doch eher so aus, als würde gar keine wirkliche Kontrolle gewünscht.
@ peterg [#10]
Solange es nicht mein Geld ist (direkt oder über Steuern) können die Zocken wie sie wollen.
@ benedikt54 [#11]
Die Marginregelungen in Bezug zu dem Handelsunternehmen werden wohl klar definiert sein. Für die einzelnen Händler wird die Firmenleitung verantwortlich sein.
Und wie klar das bei Privatleuten ist bedarf auch noch einer Klärung. Siehe Herrn X mit seinen 2 geshorteten VW Calls.
@ peterg [#10]
5 Jahre Knast wegen Veruntreuung, dabei jeden Tag 5 mal nach der Seife bücken müssen, den Schaden als Kredit abbezahlen müssen soviel für den Rest des Lebens eben machbar ist und lebenslanges Berufsverbot in der Branche.
Ist doch so:
Wenn es im Erfolgsfall potentiell viel Prämie bringt und bei Versagen nichts Schlimmes passiert, dann wird gezockt.
Moral Hazardism eben. Also macht man den Druck entsprechend hoch. Ist wie bei den Kinners.
Wenn die merken, dass man nicht mit sich spaßen lässt, bleiben sie in der Spur ansonsten ticken sie aus.
@ gautama2 [#13]
"5 Jahre Knast wegen Veruntreuung" ... "lebenslanges Berufsverbot in der Branche" ....
unabhängig von meiner möglichen Zustimmung:
Externalisierung kann nie endgültige Problemlösung sein. Die Probleme kehren in veränderter Form zurück - auch bei noch so hochgeneralisierten Problemverteilungsmechanismen (wofür die Geldwirtschaft ja so berühmt ist).
Man kann dies übrigens gut an ökologischen Problemen studieren, in die unsere ach so moderne Gesellschaft geraten ist, aber auch an inner-gesellschaftlichen Problemen, z.B. an der Diskussion über die fragwürdig gewordene "Externalisierung von Kosten" durch die Geldwirtschaft od. z.B. an den Zivilisationskrankheiten verschiedenster Art bei den fragwürdigen Externalisierungen von Symptomen.
Es lohnt sich daher immer, noch etwas genauer nachzuschaun, wie der Prozeß eines "Neugleichgewichts" beim Einbau neuer Strukturen in ein Gefüge von vorhandenen Strukturen vor sich geht.
Ischa alles so unübersichtlich geworden - fascht ganixma läscht sich aufn goldenen Einfachnenner bringen
Hat einer den korrekten intraday Chart, ich kann weder in den August und September Kontrakten an der IPE und NYMEX besonderes Volumen an dem besagten Tage feststellen?
@ benedikt54 [#11]
Weiß nicht genau, wie die Marginregeln für Profis am Pit sind. Habe gehört, dass nur für Intradayhandel keine Margin erforderlich ist. Für Über-Nacht schon.
Aber hier könnte sicher Herr Ebert als ehemaliges Mitglied der NYMEX genaueres sagen.
Höhere Margins wurden ja im letzten Jahr im Agrarmarkt verwendet um Preisverzerrungen zu bekämpfen. Allerdings trifft das ebenso die Commercials (Bauern) die sich dann eine Absicherung der Ernte einfach nicht mehr leisten können, da sie weniger Geld zur Verfügung haben als Banken, Fonds, etc.
@ tantan [#12]
"Solange es nicht mein Geld ist (direkt oder über Steuern) können die Zocken wie sie wollen."
Das ist nicht schön was Sie da sagen. Haben Sie Kinder -?
Haben Sie sich letztes Jahr nicht beim Tanken geärgert ?
@ gautama2 [#13]
Individuen zu finden, die bereit, willig und gierig genug sind sich hier einspannen zu lassen dürfte wohl für eine Bank kein Problem sein.
Siehe:
http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=1398102
Taleb stellt am Beispiel von Kerviel zu Diskussion, ob die schiere Größe eines Betriebes (Bank) nicht das wesentliche Problem ist.
Eine große Bank mag too big to fail sein. Eine von mehreren kleineren Banken nicht.
@ Kobban [#14]
"Es lohnt sich daher immer, noch etwas genauer nachzuschaun, wie der Prozeß eines Neugleichgewichts beim Einbau neuer Strukturen in ein Gefüge von vorhandenen Strukturen vor sich geht."
"Nachschaun" ob Regulierungen nicht umgangen oder gebeugt werden ist sicher gut, aber manchmal kann man das erst im Nachhinein.
Ich glaube schon auch, dass Anpassungen der Regularien in den Futuremärkten durch die Politik notwendig sind um den ursprünglichen Zweck dieser Märkte zu bewahren.
Vielleicht ist hier die CFTC (z. B. mit Überlegungen hinsichtlich der Kontraktzahlbeschränkungen) auf einem guten Weg.
@ Kobban [#14]
Esch gilt eben immer noch:
Ohne Fleisch kein Preisch.
@ gautama2 [#17]
Ist das aus Asterix ?
@ peterg [#18]
Scho isches.
Ohne Fleisch kein Preisch
Die im Band "Asterix und der Arvernerschild" genuschelte geflügelte Redewendung "Ohne Fleiß kein Preis" findet seinen antiken Vorläufer in den Satiren (1, 9, 59) des römischen Dichters Horaz (65 - 8 v.Chr.) als "Nil sine magno vita labore dedit mortalibus! (Nichts hat das Leben den Menschen ohne große Anstrengung gegeben)"
Ein schönes Beispiel für den Dialekt der Arverner und gleichzeitig ein schönes Sprachspiel beruht auf Obelix' Neugier zum Inhalt eines Eintopfs und dem folgenden Dialog auf Seite 16:
Obelix: "Das ist aber gut! Was ist denn da drin?"
Arvernerfrau: "Alsch erschtesch braucht man daschu viel Fleisch..."
Obelix: "Fleiß?"
Asterix: "Fleisch!"
Arvernerfrau: "Genau! Fleisch! Und Fleisch natürlich auch! Denn ohne Fleisch kein Preisch!"
Eine Übersicht über alle Zitate aus den Asterix-Heften bietet die Zusammenstellung der Asterix-Zitate:
http://www.comedix.de/lexikon/zitate/index.php#u
@ alle,
Es wird ja nur per "Presse" mitgeteilt das 16 Mio. Barrel gehandelt wurde um einen 10 Mio. $ loss zu erzeugen. Wenn per PIT 16.000 CL Kontrakte an diesem Tag die Hand gewechselt haben ist das Mid. loss bei -6,25$ eingekauft ;O)
@ pullPUSH [#21]
625$ je Kontrakt wurden verloren. Hab ich auch schon mal geschaft. Wenn eine Handelsfirma 10 Mio. $ verliert ist das wirklich kein Thema über das man sich aufregen sollte. Wie in #7 beschrieben sind wir doch schlimmeres gewöhnt. Bei Madoff war es kein Fehler sondern Betrug und es ging um 50 Mrd.$. Also 5000 mal mehr.
@ tantan [#22]
Gebt mir genug Geld ich kann das auch ;O)
P.S: mit 6,25$ war auch die Preisbewegung im Öl gemeint. Kommafehler hab die 10$ je Tick vergessen dann war die mittlere Preisbewegung bei 0,625$ im Future.
@ peterg [#16]
Weiß nicht genau, wie die Marginregeln für Profis am Pit sind. Habe gehört, dass nur für Intradayhandel keine Margin erforderlich ist. Für Über-Nacht schon. Aber hier könnte sicher Herr Ebert als ehemaliges Mitglied der NYMEX genaueres sagen.
Ich war nicht am Parkett tätig. Nach meiner Kenntnis ist immer ein Einschuss zu hinterlegen, aber nur am Tagesende nachzuweisen. Alle Mitglieder und Firmen der Nymex hatten gegenüber Endkunden solidarisch mit Ihrem Vermögen für alle Kontrakte aufzukommen, auch für Kunden anderer Mitglieder und Firmen.
Soweit mir bekannt ist wurde weltweit noch nie ein Endkunde aus einem Terminkontrakt geschädigt, weil der Endkunde auf der entgegen gesetzten Seite (long/short) seinen Verpflichtungen nicht nachgekommen ist !