Schulden: Der Geldautomat Deutschland ist offen
Keine Stimmgewalt und erpressbar, das ist die deutsche Politik. Es ist zum kotzen.
Direkte Bankenhilfe: Um den Teufelskreis zwischen angeschlagenen Banken und Staatsfinanzen zu durchbrechen, sollen Banken direkt aus dem Rettungsfonds ESM rekapitalisiert werden. So erhöht sich die Staatsverschuldung trotz der Notkredite nicht mehr - die Zinsen könnten dann sinken. Die Finanzhilfe soll an "angemessene Bedingungen" geknüpft werden. Mit dem Beschluss erfüllen die Euro-Staaten eine Kernforderung Spaniens.
@ gautama2 [#31]
@ rodeonrwdeo [#30]
Was ist denn jetzt passiert?!
Der Anzahl der Tippfehler nach muß der Stoff herrlich gewesen sein*g.
"Bei 5 sehe ich den beginn der kritischen Masse.
Ich denke wenn z. B. 5 Personen sich austauschen und Gedanken machen, dann ist das besser als wenn einer allein startet.
"
Und dann passiert was genau nochmal?!
Die Bundesregierung tritt zurück?
Der ESM löst sich in Luft auf?
Der Euro löst sich in Luft auf?
Ich wünsche Euch einen geruhsamen Schlaf.
@ rodeonrwdeo [#30]
Diese Anzeige hat mich genau 1685,65 Euro in unserer hiesigen regionalen Tageszeitung gekostet.
Mehr an Angagement kann man wohl nicht verlangen.
Viele Anrufe und positive Reaktionen und auch die Frage warum machen Sie das? Was haben Sie davon? usw.
@ benedikt54 , scorpion
Lieber Benedikt du entwickelst dich hier auf TMW zum Super Franjo, der hier nix mehr schreiben mag. Ich finde dein Engagement bewundernswert. Wenn ich aus meiner distanzierten geographischen Lage die Lage betrachte, so drängt sich mir der Vergleich mit der deutschen Wiedervereinigung auf. Hat viel gekostet, letztendlich ist aber Konsens, dass alle das Rad der Geschichte nicht mehr zurückdrehen wollen.
Scorpi du bist hier der Muntermacher mit deinen Worten, Dein verbaler Stachel hält bei ernsten Themen die Stimmung hoch :-)))
Gruss SPOMI
Weitere Anregungen was man tun kann sind hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Emp%C3%B6rt_Euch!
@ benedikt54 [#33]
Ein sehr informative Anzeige. Vielen Dank für Ihre Information zu dieser Aktivität.
Wie stehen die Personen, die Sie Anrufen denn zu öffentlichen Aktionen oder war das kein Thema?
Bei uns in Köln findet Morgen, den 4.7.12, eine Veranstaltung des Kölner Freiheitsforums mit Frank Schäffler zum Them: „Schuldenselbstverantwortung oder Rettungspolitik?“ statt.
Ich werde auch dort versuchen ein Meinungsbild zu Aktionen zu gewinnen.
@ rodeonrwdeo [#36]
Es gibt einen geringen, ganz geringen Prozentsatz der Menschen die sich dafür interessieren, und noch weniger die auch bereit sind was zu tun und aufzuklären.
Das hiesige Wochenblatt hat im übrigen die Anzeigenschaltung verweigert, da man keine politischen Thesen verbreiten möchte. Der wahre Hintergrund liegt darin das die heimischen Banken die grössten Anzeigenschalter dieses Käseblattes sind und sich die Redaktion wohl keinen Ärger mit der Finanzbranche einhandeln will, so zumindest die Denkweise dieser hirnlosen Schreiberlinge.
Aufklärung und Interesse erfordert Bildung und Zeit. Beides wird doch mit Methode in unserem Land beeinflusst. Die Menschen werden bereits in den Schulen, dann im Studium, dann im Beruf so massiv unter Druck gesetzt dass sie gar keine Zeit und Muse mehr haben sich mit Politik zu befassen.
Menschen in Deutschland die teils zwei oder drei Jobs brauchen um sich über Wasser zu halten fallen Abends müde ins Bett und haben doch gar kein bestreben sich mit EMS und alledem zu befassen.
Stabilität, Rettung, das sind doch Worte die gutes versprechen. Eine neue Sprache um Verbrechen zu vertuschen. Fast wie bei den Nazis, die harmlose Worte wie Umsiedlung für ihre Verbrechen verwendet haben. Jeder wusste das was nicht stimmt, aber keiner wollte anecken, genauso wie jetzt auch. Jeder weis irgendwie das was nicht stimmt, aber keiner will auffallen um nicht auch noch seinen Job zu verlieren.
Erst wenn es den Menschen direkt an den Kragen geht, wenn der berühmte Tropfen das Fass zum überlaufen bringt, erst dann und erst dann werden die Meschen sich das nicht mehr gefallen lassen und auf die Strasse gehen.
Aber als Fazit auf ihre Frage: Man kommt sich vor wie die Butter in einem Iditotensandwich.
@ benedikt54 [#37]
Dieser Versuch ist in meinen Augen sehr lobenswert, über etwas ähnliches hatte ich auch schon nachgedacht. Wirklich schade, das die Veröffentlichung der Anzeige nicht geklappt hat. Die Reaktionen hätten mich auch sehr interessiert.
Welcher Prozentsatz der Bevölkerung sich wohl über den ESM informiert hat? Außerhalb von dem, was die Nachrichten und Tageszeitungen bringen. Denn da kommen keinerlei tiefgehendere Informationen.
Was bleibt, was kann man tun?
- Petitionen unterschreiben
- auf http://www.abgeordneten-check.de Initiativen einbringen oder unterstützen.
- In seinem Bekanntenkreis darauf aufmerksam machen. Geht heutzutage per Mail recht schnell und einfach.
- Eine Art Flashmob wie von rodeonrwdeo ins Spiel gebracht - warum nicht. Da muss aber die kritische Masse erreicht werden.
- Die richtige Partei wählen. Ist fraglos schwer bis unmöglich. Ich selbst habe dieses Jahr in NRW erstmals nicht die übliche Partei gewählt.
Mit der Partei der Vernunft kann ich mich gut identifizieren
http://www.parteidervernunft.de
Hier das Grundsatzprogramm in aller Kürze:
http://www.parteidervernunft.de/sites/default/files/kurzprogrammflyer_1.pdf
Leider ist das noch eine Splitterpartei und die Stimme damit verschenkt. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Die PDV ist noch recht jung und wächst, sowohl in der Fläche, als auch Zahlenmäßig.
Wahrscheinlich werden diese Bewegungen, aber natürlich auch andere, erst nennenswerten Zulauf erhalten, wenn die Wirtschaft auch in Deutschland bergab geht. Und dazu wird es kommen, der (Verschuldungs-)Point of no Return ist längst überschritten.
@ zorrie [#38]
Wirklich schade, das die Veröffentlichung der Anzeige nicht geklappt hat.
Sie hat ja geklappt, nur in unserem Wochenblatt hat sich die Redaktion geweigert.
Ansonsten war die Reaktion wie oben beschreiben
@ benedikt54 [#37]
Ich lese gerade das hier:
http://www.fachbuchkritik.de/html/die_verblodete_republik.html
Den Titel fand ich erst selber etwas verblödet, aber der Inhalt ist es definitiv nicht.
Die 3 Euro kann man riskieren.
http://www.amazon.de/gp/offer-listing/3426780984/ref=tmm_pap_used_olp_sr?ie=UTF8&condition=used&qid=1341415033&sr=8-2
auch in österreich regt sich wiederstand !
http://www.facebook.com/photo.php?v=445496358817301
@ benedikt54 [#37]
"Das hiesige Wochenblatt hat im übrigen die Anzeigenschaltung verweigert, da man keine politischen Thesen verbreiten möchte. "
Prima, da muss man nicht mal mehr die Presse gleichschalten.
Ich glaub die Menschen waren früher heller in der Birne. Da musste man mehr Aufwand betreiben um sie zu kontrollieren.
Das hier ist auch sehr gut:
Empört Euch! von Stephane Hessel
Pressestimmen
»Warum 3,99 Euro für diese dreißig Seiten hinlegen? Weil man dafür ein Lebenselexier erhält, eine Erinnerung an das Beste in uns.« FAZ, Christian Geyer
»Empört Euch! wiegelt nicht wirklich auf - es berührt.« Deutschlandradio Kultur, Arno Orzessek, 09.02.11
Kurzbeschreibung
»93 Jahre. Das ist schon wie die allerletzte Etappe. Wie lange noch bis zum Ende? Die letzte Gelegenheit, die Nachkommenden teilhaben zu lassen an der Erfahrung, aus der mein politisches Engagement erwachsen ist.« Stéphane Hessels Streitschrift bewegt die Welt. Der gebürtige Berliner war Mitglied der Résistance, hat das KZ Buchenwald überlebt und ist einer der Mitautoren der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen. Mit emphatischen Worten ruft der ehemalige französische Diplomat zum friedlichen Widerstand gegen die Unzulänglichkeiten unserer Gesellschaft auf. Er beklagt, dass der Finanzkapitalismus die Werte der Zivilisation bedroht und den Lauf der Welt diktiert. Er prangert die Lage der Menschenrechte an, kritisiert die ökologische Zerstörung unseres Planeten und verurteilt die Politik Israels im Gaza-Streifen als Demütigung der Palästinenser. Stéphane Hessel ist das Gewissen der westlichen Welt und »Frankreichs Rebell der Stunde« (FAZ).
http://www.amazon.de/gp/product/3550088833/sr=8-1/qid=1341437344/ref=olp_product_details?ie=UTF8&me=&qid=1341437344&seller=&sr=8-1
@ gautama2 [#42]
"Ich glaub die Menschen waren früher heller in der Birne."
http://de.wikipedia.org/wiki/Flynn-Effekt
@ benedikt54 [#33]
"Diese Anzeige hat mich genau 1685,65 Euro in unserer hiesigen regionalen Tageszeitung gekostet."
Coole Sache!
Legen wir etwas zusammen und machen das auch im Spiegel, Focus etc.
@ rodeonrwdeo [#36]
"Wie stehen die Personen, die Sie Anrufen denn zu öffentlichen Aktionen oder war das kein Thema?"
Was soll denn mit "öffentlichen Aktionen" gemeint sein?
Da kann man sich ja auch auf einiges gefasst machen.
"Die angemeldete und erlaubte Großdemonstration mit ca. 30.000 Teilnehmer_innen am vierten und letzten Tag der Blockupy-Proteste verlief trotz martialischen Polizeiaufgebotes friedlich und größtenteils entspannt.
-Zu Beginn versuchte die Polizei kurzzeitig einen Teil der Demonstration abzutrennen und damit eine Eskalation herbeizuführen.
-Zum Beispiel filmte die Polizei sowohl einzelne Teilnehmer_innen der Demonstration, als auch den gesamten Zug systematisch und ohne augenscheinlichen Grund ab.
-Ein Teil der Demonstration wurde permanent von einem bis zu achtreihigen behelmten Polizeispalier begleitet.
-Vom Spalier gingen wiederholt Rempeleien und Schlagstockeinsätze aus, zudem drangen Polizeibeamte immer wieder in den Demonstrationszug ein.
..
-Insgesamt ist festzustellen, dass Stadt und Polizei in den letzten vier Tagen versucht haben, das Versammlungsrecht präventiv außer Kraft zu setzen.
-Rückendeckung erhielten sie hierbei vom Verwaltungsgericht Frankfurt über den Verwaltungsgerichtshof in Kassel bis hin zum Bundesverfassungsgericht, das sich einer sonst üblichen kurzfristigen Entscheidung verweigerte. Kurz gesagt ist das Rechtsschutzverweigerung."
...
http://ea-frankfurt.org/blockupy-pressemitteilung-des-ermittlungsausschusses-frankfurt-19052012
@ AAA [#44]
Na klar, wenn sein "hiesiges Wochenblatt" die Anzeigenschaltung schon verweigert, dann werden "Focus" und "Spiegel" diese Anzeige sicher schalten.
Ja wir legen zusammen.
Im "Spiegel" kostet eine einseitige Anzeige netto um die 50.000 €......
Die Kohle könnten wir auch sinnvoller verballern, zum Beispiel bei ner Bunga-Bunga-Party a la Hamb***-Mann******. *g
@ scorpion260 [#45]
Da wäre ein Webdomain, wie http://www.stopptdenfiskalpakt.de mit Suchmaschinenoptimierung und dortigen Veröffentlichungen, sowie einen facebookaccount gleichen Namens mit gleichzeitigem Aufruf von Veranstaltungen, Treffen, Demos etc. sinnvoller, als der gleichgeschalteten FreieMeinungsFassade das Geld in den überflüssigen Allerwertesten zu stecken. Die Ägypter hätten ihren Mubarak sicher nicht mit Anzeigen in der Presse gestürzt oder Obama mit Spendenaufrufen in der NYT auch keine Kohle für seinen Wahlkampf gesammelt. Es gilt die neuen Medien zu nutzen, die innerhalb von Sekunden potentiell Millionen dauerhaft und aktuell informieren können. Wer sich da besser auskennt könnte vielleicht schon mal erste Schritte tun.
@ gautama2 [#46]
Meinst Du etwas in die Richtung ? http://www.fiskalpakt-stoppen.de
@ ep [#47]
Ja genau.
Und warum fährt man dann in Einzelaktionen die David gegen Goliath Schiene?
Jetzt muss ich stopptdenfiskalpakt.info wieder abbestellen?
Habs mir gerade bei 1und1 reserviert :(
Ich stell trotzdem was rein. Schadet ja nix.
Für mein Bauchgefühl finde ich aber deren Prominenzmitglieder eher abstoßend.
Naja, nimm die Menschen wie sie sind, es gibt keine anderen.
Vielleicht kann man wirklich bei denen mitmachen. Wenn das Netzwerk schon mal steht.
@ scorpion260 [#45]
"Im "Spiegel" kostet eine einseitige Anzeige netto um die 50.000 €......"
So ging das auch billiger! Sinn und 172 seiner Öko-Freunde, im Spiegel un der FAZ etc. ;)
Top-Ökonomen rufen Bürger zu Euro-Protest auf
Deutsche Ökonomen um den Ifo-Chef Hans-Werner Sinn rebellieren gegen die Euro-Retter. Sie appellieren an Kanzlerin und Bürger, die Bankenunion zu stoppen, die beim EU-Gipfel vorangetrieben wurde. "Unserer Wirtschaft droht Gefahr."
...
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/euro-krise-hans-werner-sinn-ruft-zu-protest-gegen-bankenunion-auf-a-842662.html
Protestaufruf der Wirtschaftsprofessoren „Wir sehen die Bankenunion mit großer Sorge“
05.07.2012 · „Liebe Mitbürger“, so beginnt ein offener Brief von 172 Ökonomen, mit dem sie die Bevölkerung und die Politik aufrufen wollen, die jüngsten Beschlüsse des Eurogipfels nicht länger mitzutragen. Angela Merkel sei zu Entscheidungen gezwungen worden, die am Ende nicht zu einer Rettung des Euro führten.
...
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/protestaufruf-der-wirtschaftsprofessoren-wir-sehen-die-bankenunion-mit-grosser-sorge-11810620.html
"Angela Merkel sei zu Entscheidungen gezwungen worden,..."
Ein sehr freundlicher Euphemismus für "hat sich über den Tisch ziehen lassen!"
@ Archie [#50]
Sie lässt sich über den Tisch ziehen von der INSM, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, dem gut getarnten Thinktank der Neoliberalen oder wie man sie auch nennen will.
http://insmwatchblog.wordpress.com/2009/01/10/angela-merkel-cdu-und-die-neue-soziale-marktwirtschaft/
@ gautama2 [#48]
Nochmal nachgedacht. Ist das wirklich sinnvoll? Menschen aufklären über das was man für die Wahrheit hält, als Hundertster auf Speakers Corner und dafür seine Ressourcen an Zeit und Geld verballern?
Wenn ich so die Publikationen ausgewogenerweise von rechts und links lese, dann weiß ich, dass man Statstiken so auslegen kann wie man es braucht und auch Fakten nach Belieben so zusammenstellen kann, dass sie das Passende ergeben. Ich muss nun daraus eine Wirklichkeit zimmern, die möglichst wenig ideologisch gefärbt ist, dabei hoffen, dass ich eine ausreichende Menge an Daten erwischt habe, diese korrekt auswerten ohne mein eigenes Wunschdenken dabei zu bevorzugen (ein Ding der Unmöglichkeit aber man versucht's eben) und hoffen, dass ich dabei nicht allzuweit falsch liege. Grob richtig als bessere Alternative zu exakt falsch, wie FJS mal meinte. Ich denke, das ist so ziemlich unmöglch, aber ich pflanze trotzdem mein Apfelbäumchen (-männchen?) in all dem Chaos suche also nach wiederkehrenden Mustern und freue mich über Wiedererkanntes, ohne wirklich zu wissen wo ich bin.
Wer das nachvollziehen will kann es mal hier probieren.
http://www.jjam.de/Java/Applets/Fraktale/Apfelmaennchen_Zoom.html
Die Fronten liegen nicht mehr so klar vor einem wie Anfang des letzten Jahrhunderts, und da war es schon schwer, und die Wölfe fressen jeden Morgen Tonnen von Kreide und tragen mehrere Lagen Schafspelz, die News drehen dich durch die Datenschleuder und spucken dich schwindlig wieder aus. Tag für Tag, Stunde für Stunde.
Vielleicht umso mehr ein Grund sich an einfache Grundsätze zu halten und sich nicht an Fragen zu klammern, ob es besser ist Pendlerpauschalen abzuschaffen und das Geld in mehr Kitas zu stecken und wieviel neue Arbeitsplätze ein Vorstandsbonus geschaffen hätte. Man muss wohl wieder heraus zoomen und wieder einen Blick für das große Ganze bekommen. Weiß auch nicht genau wie, aber sich über die vielen kleinen Ungerechtigkeiten oder Kataströphchen hier und da, so schlimm sie auch sein mögen, aufzuregen, reibt einen auf und die kleinen Scharmützel versperren den Blick auf den allgemeinen Schlachtenverlauf.
Und wie man, falls man überhaupt einen kleinen Blick vom Feldherrnhügel erwischt, diese Erkenntnis dann in einen sinnvolle demokratiekonforme Handlung überführt steht wieder auf einem anderen Blatt. Wir sind voll in der Matrix.
Ich kann in einer solchen Gesellschaft kein sinnvoller Teil sein, indem ich versuche mir den totalen Überblick zu verschaffen und dann andere zu missinieren versuche, also werde ich mich aus dem Großen Ganzen raus halten und weder versuchen die Allgemeinheit aufzuklären von Dingen, die vielleicht auch falsch sind und wenn ich schon Zeit und Geld investiere, dies nicht in Anzeigenkampagnen oder Webseiten stecken, wo ich auch nur der hundertste Rufer in der Wüste bin, sondern in meiner Umgebung ganz konkret die Dinge verwirklichen von denen ich überzeugt bin. Ich werde direkt und unkompliziert Personen, die ich kenne und deren Schwierigkeiten offen und unverfälscht erkennbar sind, helfen. Sei es bei Arbeitsplatzsuche oder Ausbildung etc.
Alles andere, so finde ich, degradiert mich zu Sysiphus, zum perfekten Produkt derer, die vielleicht genau das wollen, nämlich kritisch denkende Menschen, die sich nicht vor DSDS locken lassen, beschäftigt halten und ihre Energie sinnlos verpulvern zu lassen. Die Kürvchen und Zahlen sind sicher alle furchtbar interessant und beschäftigen ein Leben lang den Intellekt, aber was habe ich, wenn ich dann irgendwann am Ende meines Lebens zurückblicke, wirklich Sinnvolles erreicht?
Diese Erkenntnis soll dann nicht meine letzte sein. Mit diesem Gefühl möchte ich nicht mein Leben beenden.
@ gautama2 [#52]
aber was habe ich, wenn ich dann irgendwann am Ende meines Lebens zurückblicke, wirklich Sinnvolles erreicht?
Genaugenommen ist das die richtige Einstellung. Lieber sinnvolles vorort bewirken und konkret helfen als gegen Windmühlen anzukämpfen.
Nur für mich ist das was hier alles passiert ein Verbrechen, ein Verbrechen an uns, unseren Kindern und Enkelkindern welche die gewaltige Schuldenlast tragen werden müssen.
Und jeder der ein Verbrechen sieht und nichts macht macht sich auch schuldig.
Im inneren weis ich das ich nichts bewegen kann und den Trend nie stoppen kann, aber wenn ich den einen oder anderen dazu ermutige aufzuwachen,so sehe ich darin schon eine Art der Befriedigung.
@ benedikt54 [#53]
Ja, korrekt, aber ich werde keine Aufklärungswebseite starten oder Anzeigen schalten und versuchen Bewegungen loszutreten etc.
Ich schließe mich gerne schon vorhandenen Netzwerken an und unterstütze dort nach meinen Möglichkeiten, aber das hält sich dann in einem zeitlichen Rahmen und wenn man in all der diffusen Datenlage vor dem falschen Karren gelaufen ist, dann hält sich der Verlust an Zeit und Geld in Grenzen. Beim ESM und der Vertragsformulierung ist es ja noch eindeutig, aber da gibt es ja noch mehr wo man sich engagieren kann und am Ende vielleicht falsch lag oder der Hebel einfach falsch angesetzt war. Meine Hauptenergie geht aber vor Ort in Situationen die ich überblicken und wo ich auch sinnvolle Hilfe leisten kann.
@ gautama2 [#54]
verstehe
das geniesst meinen Respekt
@ benedikt54 [#53]
"Im inneren weis ich das ich nichts bewegen kann und den Trend nie stoppen kann"
Denke dran, was ich Dir geschrieben habe.
Ich kenne das Gefühl auch.
Wenn, aggregiert betrachtet, jemand etwas verhindern könnte, dann gäbe es keine Krisen......
So traurig es ist, aber man sollte sich auf sein eigenes Hab und Gut konzentrieren. Mehr kann man nicht tun.
Ist wie bei einem Crash, die angeblich Mutigen, die da ins fallende Messer greifen, sind auch die Verlierer.
Panzerschütze Paul hat ja auch verloren (ist gestorben).
(Wenn Du den nicht verstanden hast, erkläre ich den auch gern, der war jetzt schon sehr weit hergeholt).
@ scorpion260 [#56]
Panzerschütze Paul hat ja auch verloren
Nee, hab ich nicht verstanden, ist wohl ein Insiderwitz aus Zeiten der Volksarmee.
Gerade auf godmode.de gelesen:
Roubini gibt dem Euro noch 3 bis 6 Monate, sofern Deutschland nicht umgehend alle Schatullen zum Plündern freigibt.
Zieht Euch warm an!
@ benedikt54 [#57]
Erklär ich Dir, später!
@ Archie [#58]
Das Wort zum Freitag.
Gefallen tut es mir nicht.
@ scorpion260 [#59]
Schweiz wohl größter deutscher Gläubiger
18.07.2012 · Der Bund hat insgesamt rund 1,1 Billionen Euro Schulden in Bundeswertpapieren. Wer die Papiere hält, ist nicht genau bekannt. Neue Informationen deuten darauf hin, dass die Schweizerische Nationalbank mit rund 100 Milliarden der größte Einzelgläubiger des deutschen Staatswesens sein könnte.
Weiter unter -> http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/schulden-schweiz-wohl-groesster-deutscher-glaeubiger-11824307.html
Billionen und Zwang
... So warnen die Ökonomen davor, dass der Austritt eines Landes eine Kettenreaktion und damit den kompletten Verfall der Eurozone bewirken könnte.
Warum ist eine solche Ansteckung überhaupt zu erwarten? Gäbe es einen starken politischen Willen, ein solides ökonomisches Fundament der Teilnehmerstaaten und ein gemeinsames fiskalischen Grundverständnis, wäre eine solche Ansteckung alles andere als zwingend. Im Gegenteil: die „Bereinigung" des Währungsgebietes von Teilnehmern, die das gemeinsame Grundverständnis nicht teilen, würde die Stabilität des Währungsgebietes erhöhen! Kein Wort davon findet sich aber im „ökonomischen Gutachten". Politik, Währung und Wirtschaft lassen sich jedoch nicht trennen.
Quelle und mehr:
http://www.sentix.de/index.php/Blog-News-Public/billionen-und-zwang.html