Schulden: Der Geldautomat Deutschland ist offen
Keine Stimmgewalt und erpressbar, das ist die deutsche Politik. Es ist zum kotzen.
Direkte Bankenhilfe: Um den Teufelskreis zwischen angeschlagenen Banken und Staatsfinanzen zu durchbrechen, sollen Banken direkt aus dem Rettungsfonds ESM rekapitalisiert werden. So erhöht sich die Staatsverschuldung trotz der Notkredite nicht mehr - die Zinsen könnten dann sinken. Die Finanzhilfe soll an "angemessene Bedingungen" geknüpft werden. Mit dem Beschluss erfüllen die Euro-Staaten eine Kernforderung Spaniens.
@ zorrie [#61]
In der Realität geht es doch um klare Verteilungskämpfe.
Wallstreet, City of London usw. wissen das sie für ihre Anleihen kein Geld mehr erhalten und mächten nun das diese Verluste von anderen getragen werden.
Der grosse Europäische Gedanke wird doch nur als Vorwand vor sich hergeschoben um weiter die Zeit zu finden obiges Anliegen umzusetzen.
Aus diesem Grund braucht man eine Bad Bank namens ESM und es wird Ihnen wie immer gelingen.
Wenn man dann so einen Blödschwätzer wie Kauder hört der sagt er fühle sich Europa verpflichtet so weis man was die Stunde geschlagen hat.
@ AAA [#49]
"Protestaufruf der Wirtschaftsprofessoren „Wir sehen die Bankenunion mit großer Sorge“"
Daraufhin kam es in der Politik ja zu den Vorwürfen, die Profs hätten das "Kleingedruckte" nicht gelesen.
Hier eine Antwort auf die Kritik.
"Eine Antwort auf die Kritiker
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.07.2012, Nr. 158, S. 11
Wir weisen die Anschuldigung, die Öffentlichkeit sei in unserem Aufruf falsch informiert worden, entschieden zurück. Die Politik verschleiert die Risiken.
Von Walter Krämer und Hans-Werner Sinn
Bundeskanzlerin Merkel wirft den mittlerweile mehr als 200 Professoren, die den Aufruf gegen die Vergemeinschaftung der Bankenschulden unterschrieben haben, vor, die Erklärung zu den Beschlüssen vom letzten EU-Gipfel nicht richtig gelesen zu haben."
"Da nützen die schönsten Regeln nicht. Die Geschichte des Euro ist eine Geschichte fortwährender Verletzungen von Verträgen und selbstgesetzten Regeln, vom Bruch der No-bail-out-Klausel bis hin zum Verzicht auf die Konditionalität bei den Hilfskrediten des ESM. Der Ablauf ist immer der gleiche: Erst werden wir mit dem Placebo der politischen Schranken und Verhaltensmaßregeln bewogen, das Portemonnaie zu zücken, und wenn das Portemonnaie erst einmal auf dem Tisch liegt, werden wir bedrängt, auf die politischen Schranken zu verzichten. Das Spiel hat sich mittlerweile so häufig wiederholt, dass wir nicht verstehen, woher die deutsche Regierung und einige unserer Kollegen die Hoffnung nehmen, dieses Mal könnte alles anders sein. "
http://www.cesifo-group.de/portal/page/portal/ifoHome/B-politik/10echomitarb/_echomitarb?item_link=ifostimme-faz-10-07-2012.htm
Wir müssen den Politikern sagen, wo es langgehen soll, nicht umgekehrt.
@ AAA [#63]
"Wir müssen den Politikern sagen, wo es langgehen soll, nicht umgekehrt."
Keine Angst, bei der nächsten Wahl werden wir das auch. Und sie werden sehen wo wir langgehen werden, nämlich ins Ausland. Ich stelle diesem Land keine weitere Produktivität mehr zur Verfügung, denn auch wir können was die Griechen können. Und was die Bundesregierung uns kann werde ich hier nicht näher erläutern müssen. Wir haben ja Phantasie.