Beste Gelegenheit den SFR gegen den EUR nach jeder Intervention zu shorten. Muss man market machen und zusehen, da eine limit order das Ausmass nicht breücksichtigt. Grüsse SPOMI
helf mir mal. nach der intervention kaufe ich doch chf weil ich wieder mit einem steigenden chf zum euro rechne und bin somit long im chf. oder bring ich da was durcheinander?
Nach der Intervention kannst du machen was du willst. ;-)
Der aktuelle Kurs des Schweizer Frankens zeigt allerdings eine massive Überbewertung, die Industrie jammert schon seit langem (zum Beispiel hier: http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/automatisierung/fertigungsautomatisierung_prozessautomatisierung/articles/317382/). Die Nationalbank hat sich hier auf die Seite der Nicht-Banken geschlagen.
Wie heißt es über die USA? "Never fight the Fed." Für den Schweizer Franken würde ich Fed durch SNB ersetzen.
Geschrieben von schnueffelnase am Mi. 3 Aug 2011 - 16:11
Spomi meint, und was ja auch nicht unlogisch ist, das nachdem es eine Intervention gegeben hat I(steigende Kurse) sich die Kurse wieder beruhigen und es dann wieder Richtung Süden geht.
Die Frage die sich dabei stellt, welche form der Intervention genommen wird und ist es eine konzertierte Aktion, was heisst mit anderen Zentralbanken zusammen.
Im Moment haben wir ja eine reine verbale Intervention, allein die Ankündigung es könnte eine geben reicht manchmal aus um die Shorties nervös zu machen und einzudecken.
Das Problem bei Interventionen liegt eben darin zu erkennen , ob die Welle bereits gelaufen ist, oder es nochmal zu mehreren kommt.
ist man da zu früh dabei, wirds eklig.
Geschrieben von benedikt54 am Mi. 3 Aug 2011 - 17:01
Ihr habt schon recht, long sfr short eur. das timing mit 10.55 war zwar nicht perfekt, es läuft aber in die Richtung mit break even stop. Die Verwechslung kommt aus der Chartbetrachtung. Die Mitleser haben das schon erkannt. Ich gehe immer in kleinen Häppchen meine Position ein. Manchmal gibts dann keine grosse Position, dafür strecke ich das Gewinnlimit ev. höher. Grüsse SPOMI
>Mir tun nur die Leute leid die ihre Finanzierungen über SFR laufen haben.
Aber das gibt es ja nun wirklich alle 15 Jahre, das die Leute sich mit Fremdwährungskrediten in die Nesseln setzen.
PS:
Ich habe auch eine Franken Hyptohek, allerdings bin ich ja auch in der Schweiz. Ist aber echt blöd, wenn man sieht, was von USD Einkünften nach Konvertierung in CHF noch übrig bleibt... Die Schweizer sind bald alle Dollar Millionäre.
Geschrieben von sbendel am Mi. 10 Aug 2011 - 09:22
Es gibt zur Zeit prinzipiell solide Fonds, die ihre Immobilien in SFR finanziert haben, weil das damals ja als krisensicher und zinstechnisch lukrativer galt. Lief ja auch jahrzehntelang gut.
Zur Refinanzierung versuchen sie jetzt Gelder zu relativ hohen Zinssätzen von Investoren zu akquirieren, da die Krisenverursacher den Beutel zuschnüren. Ich weiß nicht wie hoch der aktuelle Bedarf der Fonds noch ist, aber wer Interesse hat bitte melden, vielleicht kann ich noch was vermitteln. Ich habe ja ein gutes Herz :)
Geschrieben von gautama2 am Mi. 10 Aug 2011 - 09:30
Hunde, die bellen, beißen nicht. Die SNB hat sich schon die Finger verbrannt, als der Euro noch bei 1,5 Franken stand. In der jetzigen Paniksituation können die mit einem Eingriff wiederum nur in die Grütze greifen.
Geschrieben von schnueffelnase am Mi. 10 Aug 2011 - 16:30
Genauso ist es. Wenn der internationale Kapitalmarkt der Meinung ist das der Franken der super sichere Hafen ist und in den Franken geht, dann wird sich die SNB nicht dagegen wehren können in dem sie Franken gegen andere Währungen gibt. Den Kampf kann sie nicht gewinnen, denn dafür sind die Taschen der SNB nicht tief genug.
Die einzige Möglichkeit der SNB ist den Markt mit Schweizer Franken regelrecht zu fluten. Das hat aber den Nachteil, das sofort die Inflation ansteigt.
Geschrieben von Turbocall am Di. 16 Aug 2011 - 15:43
Das nützt doch nichts! Der Nachteil des Franken ist sein geringes Volumen. Billonen Bond-Dollars suchen eine neue Bleibe. Die Kurse sind nicht das Problem sondern der Platz. USBonds und der Dollar sind weit mehr überbewertet als die Alternativen. Nur für die Großen sind die Alternativen Kleckerkram.
Der Goldkurs in Franken zeigt das sehr schön.
Der Weg, den die Nationalbank nun beschreitet, ist anspruchsvoll. Er kann mit sehr grossen Kosten verbunden sein. Wir müssen das in Kauf nehmen. Denn ein Nichtstun würde unserer Volkswirtschaft enormen langfristigen Schaden zufügen. Mit der heutigen Massnahme handelt die Nationalbank im Gesamtinteresse der Schweiz.
da gerät zwar in der Schweiz tatsächlich etwas (doch wohl nicht alternativlos Substanzielles??) aus dem Ruder und den Augen, aber auch künftige Überbietungen mit extremen Reflexionen eines paljusevic werden wohl kaum Abhilfe schaffen
damit wir uns nicht mißverstehen: ich lese Franjo gern!
Geschrieben von Ufomeldestelle am Mi. 7 Sep 2011 - 15:27
Wow, was da gerade im EUR/CHF abgeht. Tagelang ist der Kurs zwischen 1,2050 und 1,2070 gependelt. Jetzt innerhalb von Minuten auf 1,22! Weiss jemand, was da los ist? Hat sich in der SNB der Buy-Knopf verklemmt? :)
Geschrieben von ladowa (nicht überprüft) am Di. 20 Sep 2011 - 15:08
Noch vor 1:1.
Viel Erfolg SNB !
@ Paljusevic, Franjo [#2]
Das ist ja die reinste Verbalerotik.
@ benedikt54 [#3]
Es wurde auch Zeit. Jetzt wird endlich gehandelt.
So ein Armdrücken "Nationalbank vs. Spekulanten" ist immer spannend mit anzusehen.
@ Paljusevic, Franjo [#4]
Beste Gelegenheit den SFR gegen den EUR nach jeder Intervention zu shorten. Muss man market machen und zusehen, da eine limit order das Ausmass nicht breücksichtigt. Grüsse SPOMI
@ SPOMI [#5]
Beste Gelegenheit den SFR gegen den EUR nach jeder Intervention zu shorten.
Woran erkennt man das eine Intervention beendet ist?
Manchmal ist es eine kleine, dann eine in drei Wellen.
Grundsätzlich haben Sie absolut recht, nur in der praktischen Umsetzung da hapert es bei mir.
@spomi
helf mir mal. nach der intervention kaufe ich doch chf weil ich wieder mit einem steigenden chf zum euro rechne und bin somit long im chf. oder bring ich da was durcheinander?
@ nick776 [#7]
Nach der Intervention kannst du machen was du willst. ;-)
Der aktuelle Kurs des Schweizer Frankens zeigt allerdings eine massive Überbewertung, die Industrie jammert schon seit langem (zum Beispiel hier: http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/automatisierung/fertigungsautomatisierung_prozessautomatisierung/articles/317382/). Die Nationalbank hat sich hier auf die Seite der Nicht-Banken geschlagen.
Wie heißt es über die USA? "Never fight the Fed." Für den Schweizer Franken würde ich Fed durch SNB ersetzen.
@ nick776 [#7]
Spomi meint, und was ja auch nicht unlogisch ist, das nachdem es eine Intervention gegeben hat I(steigende Kurse) sich die Kurse wieder beruhigen und es dann wieder Richtung Süden geht.
Die Frage die sich dabei stellt, welche form der Intervention genommen wird und ist es eine konzertierte Aktion, was heisst mit anderen Zentralbanken zusammen.
Im Moment haben wir ja eine reine verbale Intervention, allein die Ankündigung es könnte eine geben reicht manchmal aus um die Shorties nervös zu machen und einzudecken.
Das Problem bei Interventionen liegt eben darin zu erkennen , ob die Welle bereits gelaufen ist, oder es nochmal zu mehreren kommt.
ist man da zu früh dabei, wirds eklig.
@ nick776 [#7]
@ SPOMI [#5]
Nick hat schon Recht, hier stimmt was nicht. Spomi meinte sicherlich:
"Beste Gelegenheit den EUR gegen den SFR nach jeder Intervention zu shorten."
und nicht umgekehrt.
@ zorrie [#10]
Ihr habt schon recht, long sfr short eur. das timing mit 10.55 war zwar nicht perfekt, es läuft aber in die Richtung mit break even stop. Die Verwechslung kommt aus der Chartbetrachtung. Die Mitleser haben das schon erkannt. Ich gehe immer in kleinen Häppchen meine Position ein. Manchmal gibts dann keine grosse Position, dafür strecke ich das Gewinnlimit ev. höher. Grüsse SPOMI
1 CHF = 1.90 DEM (!)
Ein Grüezi in die Schweiz.
Noch gut 1 1/2 Rappen und dann sind wir bei 100 CHF = 100 EUR.
.....man wird doch bei der SNB nicht schon in den Feierabend gegangen sein, oder.....?
@ Paljusevic, Franjo [#13]
Hätten wir die DM noch, dann würden sich solche Vergleiche verbieten.
Mir tun nur die Leute leid die ihre Finanzierungen über SFR laufen haben.
@ benedikt54 [#15]
>Mir tun nur die Leute leid die ihre Finanzierungen über SFR laufen haben.
Aber das gibt es ja nun wirklich alle 15 Jahre, das die Leute sich mit Fremdwährungskrediten in die Nesseln setzen.
PS:
Ich habe auch eine Franken Hyptohek, allerdings bin ich ja auch in der Schweiz. Ist aber echt blöd, wenn man sieht, was von USD Einkünften nach Konvertierung in CHF noch übrig bleibt... Die Schweizer sind bald alle Dollar Millionäre.
@ sbendel [#16]
Die Schweizer sind bald alle Dollar Millionäre.
Früher zur guten DM - Zeit hiess das noch, wir sind alle
Lire Millionäre.
Es gibt zur Zeit prinzipiell solide Fonds, die ihre Immobilien in SFR finanziert haben, weil das damals ja als krisensicher und zinstechnisch lukrativer galt. Lief ja auch jahrzehntelang gut.
Zur Refinanzierung versuchen sie jetzt Gelder zu relativ hohen Zinssätzen von Investoren zu akquirieren, da die Krisenverursacher den Beutel zuschnüren. Ich weiß nicht wie hoch der aktuelle Bedarf der Fonds noch ist, aber wer Interesse hat bitte melden, vielleicht kann ich noch was vermitteln. Ich habe ja ein gutes Herz :)
Hier braut sich etwas zusammen.
http://www.snb.ch/de/mmr/reference/pre_20110810/source/pre_20110810.de.pdf
@ Paljusevic, Franjo [#19]
Hunde, die bellen, beißen nicht. Die SNB hat sich schon die Finger verbrannt, als der Euro noch bei 1,5 Franken stand. In der jetzigen Paniksituation können die mit einem Eingriff wiederum nur in die Grütze greifen.
@ schnueffelnase [#20]
Genauso ist es. Wenn der internationale Kapitalmarkt der Meinung ist das der Franken der super sichere Hafen ist und in den Franken geht, dann wird sich die SNB nicht dagegen wehren können in dem sie Franken gegen andere Währungen gibt. Den Kampf kann sie nicht gewinnen, denn dafür sind die Taschen der SNB nicht tief genug.
Die einzige Möglichkeit der SNB ist den Markt mit Schweizer Franken regelrecht zu fluten. Das hat aber den Nachteil, das sofort die Inflation ansteigt.
@ Turbocall [#22]
Aber auch den Vorteil, daß die Nachfrage nach schweizerischen Gütern durch den Preisverfall im Ausland angeregt wird.
@ Turbocall [#22]
Warum soll denn die SNB den Markt fluten? Ich verstehe nicht warum immer davon ausgegangen wird das eine Währung sich unbedingt abwerten muss?
Eine feste Währung bringt Geld ins Land und fördert Investitionen.
Die Zinsen sind extrem niedrig und die Inflation nicht vorhanden.
Die Menschen können sich für ihr Geld mehr leisten und Rücklagen aufbauen was einen Sozialbonus darstellt.
Abgesehen davon produziert die Schweiz Produkte von Weltformat, welche auch gekauft werden wenn man mehr zu zahlen hat.
Der Produzent geniesst doch den Vorteil seine Rohstoffe extrem billig einzukaufen was den Nachteil der Währung wieder ausgleicht.
http://www.snb.ch/de/mmr/reference/pre_20110817/source/pre_20110817.de.pdf
Weiter so, SNB.
@ Paljusevic, Franjo [#25]
Das nützt doch nichts! Der Nachteil des Franken ist sein geringes Volumen. Billonen Bond-Dollars suchen eine neue Bleibe. Die Kurse sind nicht das Problem sondern der Platz. USBonds und der Dollar sind weit mehr überbewertet als die Alternativen. Nur für die Großen sind die Alternativen Kleckerkram.
Der Goldkurs in Franken zeigt das sehr schön.
Gestrige Kurz-Ansprache von Dr. Philipp Hildebrand - Präsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank.
http://www.snb.ch/de/mmr/speeches/id/ref_20110906_pmh/source/ref_20110906_pmh.de.pdf
Der Weg, den die Nationalbank nun beschreitet, ist anspruchsvoll. Er kann mit sehr grossen Kosten verbunden sein. Wir müssen das in Kauf nehmen. Denn ein Nichtstun würde unserer Volkswirtschaft enormen langfristigen Schaden zufügen. Mit der heutigen Massnahme handelt die Nationalbank im Gesamtinteresse der Schweiz.
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@ Paljusevic, Franjo [#27]
da gerät zwar in der Schweiz tatsächlich etwas (doch wohl nicht alternativlos Substanzielles??) aus dem Ruder und den Augen, aber auch künftige Überbietungen mit extremen Reflexionen eines paljusevic werden wohl kaum Abhilfe schaffen
damit wir uns nicht mißverstehen: ich lese Franjo gern!
@ Ufomeldestelle [#28]
Ich lese Franjo auch gerne.
Manches von ihm mag ja übertrieben sein, aber eine wenige (essentielle) Dinge stimmen. Dinge, die aber sonst kaum jemand bemerkt.
http://www.snb.ch/de/mmr/reference/pre_20110915_1/source/pre_20110915_1.de.pdf
Die Schweizerische Nationalbank wird den am 6. September festgelegten Mindestkurs von 1.20 Franken pro Euro mit aller Konsequenz durchsetzen.
Wow, was da gerade im EUR/CHF abgeht. Tagelang ist der Kurs zwischen 1,2050 und 1,2070 gependelt. Jetzt innerhalb von Minuten auf 1,22! Weiss jemand, was da los ist? Hat sich in der SNB der Buy-Knopf verklemmt? :)