Die Spekulation mit Edelmetallen hatte mich schon immer fasziniert.
Richtig aufmerksam geworden bin ich auf Silber aber eigentlich erst 1998, als ich einen sehr interessanten Artikel über Silber in einer Ausgabe -irgendwann im Spätsommer oder Herbst 1998 erschienen- des damaligen "Eberts Terminmarkt Magazin´s" gelesen habe.
Ich konnte auch einige gute "aus dem Geld Call-Optionsscheine" finden, die nach cirka 2 Wochen Haltedauer gute 100 % Gewinn einbrachten.
Was die aktuelle Bewertung von Gold und Silber angeht sind mir schon einige Gedanken durch den Kopf gegangen. Ich werde etwas später hier noch einige Worte über dieses Thema einstellen.
Die übermässige Verschuldung der wichtigsten Industrienationen wird selbstredend in einer Geldentwertung resultieren.
Was mich gegenüber den derzeitigen Preisen von Gold und Silber etwas nachdenklich macht, ist die Tatsache, dass sich das Londoner Goldfixing am Spot-Preis für Gold orientiert.
Der Spot-Markt. Hier wird gehebelt gehandelt. Knappe Güter wie Gold und Silber, werden durch den Hebeleffekt also noch drastischer verknappt.
Ein Beispiel:
1000 Unzen Gold kosten derzeit 1 Million USD.
Gehebelt braucht man allerdings beispielsweise nur 100.000 USD und kann im Idealfall mit den laufenden Gewinnen seine Position noch weiter ausbauen, also noch mehr Nachfrage in dem schon engen Markt generieren, was dann wiederum zu steigenden Preisen führt.
Kommt allerdings zu irgendeinem Zeitpunkt eine grosse Adresse an den Markt und wirft tatsächlich grössere Posten Gold in den Spotmarkt und quetscht somit die Goldbullen in die Ecke, sodass sie irgendwann gezwungen werden ihre Positionen zu schliessen, kommt die ganze Sache ins wanken.
Die grosse Adresse macht den grossen Reibach und mit diesem gewonnenen Cash, lassen sich dann wiederum Investments beispielsweise im Aktienmarkt finanzieren.
Wiegesagt alle Sachwerte werden meines Erachtens im Zuge der unkontrollierten Geldmengenausweitung nominell an Wert gewinnen.
Allerdings denke ich, dass in Zeiten in denen kein Krieg oder ein kompletter wirtschaftlicher Kollaps bevorsteht, diese inflationären Tendenzen eher im Aktienmarkt als an den Edelmetallmärkten zu sehen sein werden.
Vor Jahren -ich meine es wäre 2001 gewesen- hatte ich schon einmal über die Überlegung gepostet, ob Gold ein Cash-Generator wäre. Nach dem Motto erst einmal den Preis schön gehebelt hochziehen und dann im richtigen Moment mit der Überschwemmung des Spot-Goldmarktes mit Goldangebot Kasse machen.
Heute früh -so cirka gegen 9:30 h- hatte auf CNBC der Moderator Steve Sedgwick eine e-Mail eines Zuschauers vorgelesen, die übersetzt ungefähr soviel bedeutete wie, heute wäre das letzte mal, dass man den Goldpreis unter 1000 USD gesehen hätte.
Ich bin einmal gespannt, was der US-Markt damit macht. Der Vormittag ist ja ganz gut gelaufen.
Persönlich bin ich heute im Silber seit 16,43 USD short. Kann in die Hose gehen, aber ich habe -wenn es doch so laufen sollte, wie ich gedacht habe- von 16,31 USD jeweils in 2 Cent Abständen abwärts bis 15,91 USD Shortlimite für neue Shortpositionen eingebaut.
Schaun wir mal. Vielleicht pustet sich der Ballon ja auf :o)
@ Paljusevic, Franjo [#1]
Ein faszinierendes und äußerst wichtiges Metall
Wie doch der Preis die Nachrichten verändert.
Als Silber bei 5 Dollar stand hiess es doch immer
Silber ist ein industrielles Abfallprodukt ohne nachhaltiges Potential zu steigen.
Es ist halt so und wird immer so bleiben.
Der Preis bestimmt die Nachrichten und nicht umgekehrt.
@ Paljusevic, Franjo [#1]
Letztendlich teile ich ihre Meinung das das rieseige aufgeblähte Geldmengenwachstum seine Auswirkungen haben wird.
Silber wird nicht steigen oder steigt nicht weil es knapp ist, sondern
weil es eine neue Bewertung erfährt.
Man hat ja gesehen was passiert wenn nur ein minimaler Bruchteil der im umlauf befindlichen Gelder in Rohstoffe geht.
Aus diesem Grund ruhen auch viele Silbereagle in meinem Keller.
Ich bin ein grosser Silber-Fan.
Die Spekulation mit Edelmetallen hatte mich schon immer fasziniert.
Richtig aufmerksam geworden bin ich auf Silber aber eigentlich erst 1998, als ich einen sehr interessanten Artikel über Silber in einer Ausgabe -irgendwann im Spätsommer oder Herbst 1998 erschienen- des damaligen "Eberts Terminmarkt Magazin´s" gelesen habe.
Ich konnte auch einige gute "aus dem Geld Call-Optionsscheine" finden, die nach cirka 2 Wochen Haltedauer gute 100 % Gewinn einbrachten.
Was die aktuelle Bewertung von Gold und Silber angeht sind mir schon einige Gedanken durch den Kopf gegangen. Ich werde etwas später hier noch einige Worte über dieses Thema einstellen.
Die übermässige Verschuldung der wichtigsten Industrienationen wird selbstredend in einer Geldentwertung resultieren.
Was mich gegenüber den derzeitigen Preisen von Gold und Silber etwas nachdenklich macht, ist die Tatsache, dass sich das Londoner Goldfixing am Spot-Preis für Gold orientiert.
Der Spot-Markt. Hier wird gehebelt gehandelt. Knappe Güter wie Gold und Silber, werden durch den Hebeleffekt also noch drastischer verknappt.
Ein Beispiel:
1000 Unzen Gold kosten derzeit 1 Million USD.
Gehebelt braucht man allerdings beispielsweise nur 100.000 USD und kann im Idealfall mit den laufenden Gewinnen seine Position noch weiter ausbauen, also noch mehr Nachfrage in dem schon engen Markt generieren, was dann wiederum zu steigenden Preisen führt.
Kommt allerdings zu irgendeinem Zeitpunkt eine grosse Adresse an den Markt und wirft tatsächlich grössere Posten Gold in den Spotmarkt und quetscht somit die Goldbullen in die Ecke, sodass sie irgendwann gezwungen werden ihre Positionen zu schliessen, kommt die ganze Sache ins wanken.
Die grosse Adresse macht den grossen Reibach und mit diesem gewonnenen Cash, lassen sich dann wiederum Investments beispielsweise im Aktienmarkt finanzieren.
Wiegesagt alle Sachwerte werden meines Erachtens im Zuge der unkontrollierten Geldmengenausweitung nominell an Wert gewinnen.
Allerdings denke ich, dass in Zeiten in denen kein Krieg oder ein kompletter wirtschaftlicher Kollaps bevorsteht, diese inflationären Tendenzen eher im Aktienmarkt als an den Edelmetallmärkten zu sehen sein werden.
Vor Jahren -ich meine es wäre 2001 gewesen- hatte ich schon einmal über die Überlegung gepostet, ob Gold ein Cash-Generator wäre. Nach dem Motto erst einmal den Preis schön gehebelt hochziehen und dann im richtigen Moment mit der Überschwemmung des Spot-Goldmarktes mit Goldangebot Kasse machen.
Ist die Überlegung zu abwegig ?
http://gold.bullionvault.com/How/GoldFix
http://gold.bullionvault.com/How/SpotGold
@ Paljusevic, Franjo [#5]
Ich handhabe es so wie Herr Ebert, und nicht weil ich ihn nachahmen will, sondern weil es aus meiner eigenen Erfahrung heraus geboten wird.
Ich handle keinen Leverage mehr, und wenn dann nur in grossen Ausnahmefällen wenns nicht anders machbar ist.
Sogesehen spielen Preisschwankungen welche durch kurzfristig herovrgerufene Ereignisse kommen keine Rolle mehr.
Man soll nicht mit Geld spekulieren das man nicht hat. Das ist eine goldene Regel.
Wenn Sie einen Leverage einbauen, dann spekulieren Sie mit mehr Geld als Sie haben.
Aus diesem Grund habe ich Silbereagle, Palladiumbarren, Krügerrand und etwas Platin.
Es vermittelt ein gutes Gefühl der Sicherheit, zumindest mehr als ein Zertifikat.
Heute früh -so cirka gegen 9:30 h- hatte auf CNBC der Moderator Steve Sedgwick eine e-Mail eines Zuschauers vorgelesen, die übersetzt ungefähr soviel bedeutete wie, heute wäre das letzte mal, dass man den Goldpreis unter 1000 USD gesehen hätte.
Ich bin einmal gespannt, was der US-Markt damit macht. Der Vormittag ist ja ganz gut gelaufen.
Persönlich bin ich heute im Silber seit 16,43 USD short. Kann in die Hose gehen, aber ich habe -wenn es doch so laufen sollte, wie ich gedacht habe- von 16,31 USD jeweils in 2 Cent Abständen abwärts bis 15,91 USD Shortlimite für neue Shortpositionen eingebaut.
Schaun wir mal. Vielleicht pustet sich der Ballon ja auf :o)
Ich habe die Tage gehört bei Silber würde sich ab 2014 die Besteuerung in der BRD ändern. Kann jemand eventuell aufklären?
Vielen Dank
rodeo
@ rodeonrwdeo [#8]
Hast Du eine Quelle?!
Diese Information ist mir völlig neu.
Soweit ich weiss, wird die MWSt. auf Silbermünzen von 7 auf 19 % erhöht.
@ zeno [#10]
Das ist nicht gut für den Silber-/ und Goldpreis.
Die Summe der schlechten Nachrichten reißt in diesem Jahr wohl nicht ab.
Kann mir nicht vorstellen, dass das Kaufverhalten von ein paar deutschen Hanseln irgendeinen Einfluss hat.
@ zeno [#12]
Hat es auch nicht.
Wie hoch sind Eure Bestände?
@ scorpion260 [#14]
Bei der Geldexpansion und der Politik kann der Bestand an Silber gar nicht Hoch genug sein.
Silber ist knapp und eine gute Investition in die Zukunft.
Aber Gold ist knapper, ne praktische Goldpreisumrechnung gibt's übrigens hier https://silbergoldpreis.de/gold/goldkurs-goldpreis
Ich kaufe primär Gold im Verhältnis 1:2 zu Silber.
Sobald der Ukraine Krieg weiter eskaliert werden die Silber und Goldpreis galoppieren und sicherlich nicht nach unten.
Russland stockt ja auch kräftig auf.