Richard Ebert
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Stahl Futures an der World Steel Exchange

Chicago Climate Futures Exchange® And World Steel Dynamics Create World Steel Exchange

22/06/09 - Chicago Climate Futures Exchange® (CCFE) and World Steel Dynamics announced today the formation of World Steel Exchange (WSE) to list futures contracts initially for steel scrap. The contracts will trade and clear on CCFE’s internetaccessible trading platform and will be based on the SteelBenchmarker family of price indices and other indices. CCFE, a Commodity Futures Trading Commission Designated Contract Market, is part of Climate Exchange plc, a publicly traded company listed on the AIM division of the London Stock Exchange (CLE.L).

“The trading of futures contracts on the World Steel Exchange will give those involved in buying or selling steel scrap, steel products and steelmakers’ raw materials the opportunity to hedge the price risk, which is a critical need given the volatility of prices in these sectors,” said Peter Marcus, Managing Partner of World Steel Dynamics.

“We are very excited about this joint venture,” said Dr. Richard Sandor, Chairman and Founder of CCX and CCFE. “The World Steel Exchange fits the mission of the Chicago Climate Exchange and the CCFE, it represents an expansion of our environmental products portfolio, and it offers a unique risk-management tool for the steel industry, scrap dealers and other market participants.”

The WSE venture will be supported by World Steel Exchange Marketing (WSEM), a new company. “The WSEM’s staff, currently five market experts, will become a valuable resource and support service, for no fee, for those seeking to manage the steel price risk,” said Marcus. The WSEM staff plans to work closely, when appropriate, with the staff of the American Metal Market and Metal Bulletin of London.

The WSE expects to launch its first contracts later in 2009.

Geschrieben von Richard Ebert am
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Climate Exchange bietet Futures für Stahlschrott an

Dow Jones, Chicago (23.06.09) - Die Chicago Climate Futures Exchange (CCFE) will gemeinsam mit dem Beratungs- und Analyseunternehmen World Steel Dynamics Futures-Kontrakte für Stahlschrott auflegen.

Die Futures sollen auf von World Steel Dynamics entwickelten Indizes basieren und dazu beitragen, die Volatilität im Stahlmarkt zu reduzieren, teilte die CCFE mit. Die Kontrakte seien als Absicherungsinstrument gegen Preisbewegungen bei Rohstahl gedacht.

Für die CCFE-Muttergesellschaft Climate Exchange PLC, die Emissionshandelsmärkte in Europa und den USA betreibt, stellt das Vorhaben eine neue Richtung dar. Laut Gründer und Vorsitzendem Richard Sandor passt die künftige World Steel Exchange jedoch gut zu den Aufgaben der Börse. Die World Steel Exchange stellt eine Erweiterung unseres Umweltprodukte-Portfolios dar und bietet der Stahlindustrie, Schrotthändlern und anderen Marktteilnehmern ein einzigartiges Risikomanagement-Werkzeug , erklärte Sandor.

Die ersten Kontrakte sollen im Verlauf dieses Jahres auf den Markt gebracht und auf der CCFE-Plattform gehandelt werden. Die Futures sollen nach Angaben von Peter Marcus, Managing Partner bei World Steel Dynamics, nicht physisch, sondern gegen die Indizes finanziell erfüllt werden. World Steel Dynamics ermittelt bereits Preise für drei der am meisten gehandelten Schrottprodukte. Die eine Hälfte der Stahlindustrie werde maßgeblich von Schrott beeinflusst und die andere von Eisenerz und Kokskohle, erläuterte Marcus.

Neben der Chicago Climate Exchange haben in den vergangenen eineinhalb Jahren eine Reihe anderer Börsen Futures-Kontrakte für Stahl auf den Markt gebracht. Die London Metal Exchange (LME) startete im Februar 2008 einen Futures-Kontrakt für Barren. Die CME Group Inc brachte im zurückliegenden Oktober einen Futures-Kontrakt für warmgewalzten Bandstahl auf den Markt und die Shanghai Futures Exchange startete in diesem Jahr ihre Futures-Kontrakte für zwei Baustahlprodukte.

Ziel sei es, in einem Jahr im Handel über eine gute Liquidität zu verfügen, sagte Marcus. Er sei zuversichtlich, dass Investoren daran interessiert seien, die Futures-Kontrakte der Climate Exchange zu benutzen, da diese an die Indizes der World Steel Dynamic geknüpft seien. Einer der Unterschiede zwischen uns und der LME ist, dass wir unsere Preise ausschließlich von Anbietern bekommen und nicht von Finanzinvestoren, erklärte er. Damit sei das Preissystem dem Einfluss finanzieller Player weniger ausgesetzt. In der Zukunft wolle die Börse weitere Stahlprodukte auflegen, wozu möglicherweise auch Eisenerz-Futures zählen könnten. Zurzeit gebe es allerdings hierfür noch keine konkreten Pläne, sagte Marcus.

(Quelle: http://www.dowjones.de/site/2009/06/climate-exchange-bietet-futures-f%C3%BCr-stahlschrott-an.html)

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