Stiftung als ein Mittel gegen Finanzwirtschaftskrisen
Hallo,
ich lese gerade das Buch Unternehmen Stiftung: Stiften mit Herz und Verstand von Michael Göring, Vorsitzender des Vorstands der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.
Für mich steht das Thema auch in Zusammenhang mit:
• p2pKredit, Peer-to-Peer-Kredit, Social Banking, die Bank sind wir etc.
http://www.terminmarktwelt.de/cgi-bin/nforum.pl?ST=277984&CP=0&F=47
• Inhaberschuldverschreibung, Zeitgutscheine, eigene Zahlungsmittel
http://www.terminmarktwelt.de/cgi-bin/nforum.pl?ST=278255&CP=0&F=47
Durch die Entwicklungen der letzten Jahre, Finanzkrise, wachsende Bewusstseinsentwicklung des Giraldgeldsystems (Occupy Wall Street-Bewegung), Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) mit der Staatsschuldenkrise im Euroraum etc.
http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsschuldenkrise_im_Euroraum
Diese Probleme existieren meiner Meinung nach nur, weil mit Geld falsch umgegangen wird. Und dies betrifft nicht nur Menschen, die durch mangelnde Bildung etc, nicht gut mit Geld umgehen können, sondern auch sog Experten.
Was ist aber der "richtige" Umgang mit Geld?
Ich glaube die Zukunft liegt in der Entwicklung sich selbst als einzelnes Ego im größeren Kontext der Gemeinschaft zu sehen! So platt der Spruch auch oft klingen mag "Nichts Gutes außer man tut es" wird in diesem Bereich die soziale Zukunft bestimmen. Jeder ist gefordert, sich einzubringen und mit Geld anders umzugehen.
"Kurzbeschreibung
Gut 17300 Stiftungen gibt es in Deutschland. Auch im Finanzkrisenjahr 2009 sind wieder rund 900 Stiftungen neu hinzugekommen, nachdem 2007 und 2008 die Zahl der Neugründungen sogar auf jeweils gut 1000 pro Jahr angestiegen war. Mehr als 2 Milliarden Euro investieren Stiftungen Jahr für Jahr in Deutschland. Nimmt man diejenigen Stiftungen hinzu, die eigene Altersheime, Rehabilitationszentren, Sanatorien u. Ä. unterhalten, so beläuft sich der Umsatz deutscher Stiftungen bürgerlichen Rechts auf weit über 16 Milliarden Euro jährlich. Immer stärker werden Stiftungen in der breiten Öffentlichkeit wahrgenommen, denn viele von ihnen erfüllen wesentliche soziale und wissenschaftliche Aufgaben, die der Staat alleine nicht übernehmen kann: Sie unterhalten Krankenhäuser, gründen Hochschulen, retten Flusstäler vor der Kanalisierung, treten für Völkerverständigung ein und machen gegen Rechtsextremismus mobil. Stiftungen sind kein Selbstbedienungsladen - sie müssen mit ihren Mitteln sorgfältig umgehen, auf eine schlanke Organisation achten und professionell gemanagt werden. Nur so kann das Geld, über das sie verfügen, dem Stiftungszweck in möglichst hohem Maße zugutekommen. Dieses Buch bietet eine knappe Einführung in das Stiftungswesen, es vermittelt in leicht lesbarer Form die Freude am Stiften und am Managen einer Stiftung und beantwortet alle praxisrelevanten Fragen rund ums Thema: Wie funktioniert eine Stiftung? Was ist rechtlich zu beachten? Wie werden Stiftungen professionell und effizient geführt? Wie macht man professionelles Marketing? Für die Neuauflage wurde das Buch um die Themen "Die Stiftung in wirtschaftlich schwierigen Zeiten" und "Die Bürgerstiftung" erweitert.
Klappentext
Gut 17300 Stiftungen gibt es in Deutschland. Auch im Finanzkrisenjahr 2009 sind wieder rund 900 Stiftungen neu hinzugekommen, nachdem 2007 und 2008 die Zahl der Neugründungen sogar auf jeweils gut 1000 pro Jahr angestiegen war. Mehr als 2 Milliarden Euro investieren Stiftungen Jahr für Jahr in Deutschland. Nimmt man diejenigen Stiftungen hinzu, die eigene Altersheime, Rehabilitationszentren, Sanatorien u. Ä. unterhalten, so beläuft sich der Umsatz deutscher Stiftungen bürgerlichen Rechts auf weit über 16 Milliarden Euro jährlich.
Immer stärker werden Stiftungen in der breiten Öffentlichkeit wahrgenommen, denn viele von ihnen erfüllen wesentliche soziale und wissenschaftliche Aufgaben, die der Staat alleine nicht übernehmen kann: Sie unterhalten Krankenhäuser, gründen Hochschulen, retten Flusstäler vor der Kanalisierung, treten für Völkerverständigung ein und machen gegen Rechtsextremismus mobil.
Stiftungen sind kein Selbstbedienungsladen - sie müssen mit ihren Mitteln sorgfältig umgehen, auf eine schlanke Organisation achten und professionell gemanagt werden. Nur so kann das Geld, über das sie verfügen, dem Stiftungszweck in möglichst hohem Maße zugutekommen.
Dieses Buch bietet eine knappe Einführung in das Stiftungswesen, es vermittelt in leicht lesbarer Form die Freude am Stiften und am Managen einer Stiftung und beantwortet alle praxisrelevanten Fragen rund ums Thema: Wie funktioniert eine Stiftung? Was ist rechtlich zu beachten? Wie werden Stiftungen professionell und effizient geführt? Wie macht man professionelles Marketing?
Für die Neuauflage wurde das Buch um die Themen "Die Stiftung in wirtschaftlich schwierigen Zeiten" und "Die Bürgerstiftung" erweitert."
http://www.amazon.de/Unternehmen-Stiftung-Stiften-Herz-Verstand/dp/3446421807/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1333006045&sr=8-1
Vielleicht wird klar, wenn man sich vorstellt, dass Kapital nicht mehr durch "dubiose" Investmentstrategie irgendwo nach linearen egozentrierten Gesichtspunkten seine Wege nimmt, sondern direkt gemeinnützigen Zwecken dient. Z.B. in Stiftungen.
Wenn man diese Prozesse weiter denkt, könnte man damit sogar die Steuern abschaffen...
@ AAA [#1]
Mir persönlich sind Stiftungen aus Bankzeiten eigentlich nur dadurch in Erinnerung das Sie so gut wie Steuerfrei waren.
Das heisst das man die Gelder in Stiftungen (teils fraglicher Natur) die man selbst ins Leben gerufen hat investiert um sich dem hohen Spitzensteuersatz zu entziehen.
Gleichzeitig hat man als Stiftungsmitglied oder Vorsitzender sich selbst Entschädigungen gezahlt.
Ich weis allerdings nicht ob sich das in den letzen Jahren geändert hat.
@ benedikt54 [#2]
Es kommt wohl auf das Rechtsystem an , wo die Stiftung errichtet wurde. Welcher Zweck wird verfolgt: Steuerflucht, Besitzverschleierung, Gemmeinnütziger Zweck...
Je nach Intention die Rechtsform wählen, ev Stiftung doppelstöckig mit OG.
Man kommt hier schnell als Beitragstäter in Frage, wenn man wissentlich jemandem zur Steuerhinterziehung hilft. Zur Vorsicht rät SPOMI
@ benedikt54 [#2]
"Mir persönlich sind Stiftungen aus Bankzeiten eigentlich nur dadurch in Erinnerung das Sie so gut wie Steuerfrei waren."
Wir reden ja nicht von dubiosen Liechtensteiner "Familien-Privatstiftungen" ;)
Das nenne ich dann das linearen egozentrische Denken.
"Interessante Informationen rund ums Schmuggeln"
In den Stiftungsstatuten wiederum wird der Zweck der Stiftung - meist schlicht die Vermögensverwaltung und -mehrung - sowie die Verwendung der Mittel im Falle der Auflösung festgelegt. "Weitere Bestimmungen wie vor allem die Frage, wem die Erträge der Stiftung zu überweisen sind, werden in gesonderten Urkunden erlassen", so Götzenberger. "In der Regel ist der Stifter auch der Begünstigte der Stiftung. Dieser Teil der Dokumente wird allerdings nicht veröffentlicht und nicht beim Liechtensteiner Öffentlichkeitsregisteramt hinterlegt."
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,536314-3,00.html
Meine Ansicht: Der Paradigmenwechsel im Denken, oder die "Währungsreform" o.ä. wird kommen.
"Steuerbegünstigung
Stiftungen können, müssen aber nicht, steuerbegünstigt sein. Das Finanzamt erkennt auf Antrag der Stiftung deren Steuerbegünstigung an, wenn Satzung und tatsächliche Geschäftsführung den Anforderungen der §§ 51 ff. AO entsprechen. Gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Stiftungen sind von den meisten Steuern befreit. So sind bei der gemeinnützigen Stiftung die Errichtung sowie spätere Zustiftungen gemäß § 13 Abs. 1, Nr. 16, lit. b Erbschaftsteuergesetz (ErbStG) von der Erbschaft- beziehungsweise Schenkungsteuer befreit. Zuwendungen (Spenden und Zustiftungen) berechtigen den Spender oder (Zu-) Stifter darüber hinaus zum Sonderausgabenabzug. Für Spenden und Zustiftungen an rechtsfähige und treuhänderische Stiftungen gibt es – gegenüber Zuwendungen (Spenden) an andere gemeinnützige Einrichtungen – zusätzliche Höchstbeträge beim Sonderausgabenabzug. Mit dem Gesetz zur weiteren Förderung des Bürgerschaftlichen Engagements, das im Frühjahr 2007 verabschiedet wurde und rückwirkend zum 1. Januar 2007 in Kraft trat, wurde zum Beispiel der Höchstbetrag für die Ausstattung von Stiftungen angehoben.
http://de.wikipedia.org/wiki/Stiftung#Steuerbeg.C3.BCnstigung
Arten von Stiftungen
Wird die Stiftung – wie meist – zu gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken errichtet, muss die Satzung weitere Angaben enthalten, so zur Art der Zweckverwirklichung und zur Vermögensbindung für steuerbegünstigte Zwecke. Die Satzung kann darüber hinaus weitere Regelungen enthalten, zum Beispiel zur Bildung weiterer Organe, wie beispielsweise eines Stiftungsrates, Aufsichtsrates, Verwaltungsrates oder eines Kuratoriums, oder auch zur Art der Vermögensverwaltung..."
http://de.wikipedia.org/wiki/Stiftung#Arten_von_Stiftungen
@ AAA [#1]
Ich stimme benedikts Ausführungen zu.
Ich werde aber trotzdem nicht mitdiskutieren, da sich das Ziel des Threads nicht mit meinen Interessen deckt.
Manchmal frage ich mich, wozu wir alle hier sind.
Weitere Gewinne generieren, oder Wohltäterschaft üben?
Natürlich gründet man eine Stiftung, um Steuern zu sparen.
Warum auch sonst?
@ scorpion260 [#5]
"Weitere Gewinne generieren, oder Wohltäterschaft üben?"
In ein paar Jahren wird es zu Ende sein mit Gewinne generieren... ;)
Wenn man weiter glaub, "die Dummen leben von der Arbeit und die Intelligenten von den Dummen", dann sieht man den Paradigmenwechsel nicht kommen, obwohl es Zeichen genug gibt.
"Ich werde aber trotzdem nicht mitdiskutieren, ..."
Irgendwann kommst auch du nicht darum herum, ist nur eine Frage der Zeit. (Für mich) ;)
@ scorpion260 [#5]
Weitere Gewinne generieren, oder Wohltäterschaft üben?
Das eine schliesst doch das andere nicht aus, bzw. rückt mit zunehmenden Alter in eine andere Betrachtungsweise.
AAA hat schon recht wenn er sich darüber gedanken macht sein Geld sinnvollen Gestaltungsmöglichkeiten zukommen zu lassen anstatt der
unersättlichen Politik.
@ AAA [#6]
@ benedikt54 [#7]
Ok, ich muß weiter konkretisieren, meine Antwort war wohl zu allgemein.
Ich meine wir sind hier (in diesem Forum), um Gewinne zu generieren, und nicht um der Wohlfahrt zu fröhnen.
Das wollte ich damit sagen.
Ich sehe aber ebenso die Anzeichen des Umbruchs, das habe ich auch schon mehrfach erwähnt.
Das hat für mich aber nichts mit meiner Gewinnerzielungsabsicht (und der Mitgliedschaft hier) zu tun.
"Irgendwann kommst auch du nicht darum herum, ist nur eine Frage der Zeit. (Für mich) ;)"
Wenn es sein muß, von mir aus:-).
"AAA hat schon recht wenn er sich darüber gedanken macht sein Geld sinnvollen Gestaltungsmöglichkeiten zukommen zu lassen anstatt der
unersättlichen Politik."
Natürlich, das sehe ich genauso.
Das war aber nicht der Grund meiner Antwort.
@ scorpion260 [#8]
"Ok, ich muß weiter konkretisieren, meine Antwort war wohl zu allgemein."
Hab den Kontext jetzt verstanden.
Bei mir ist halt so, dass ich aus "privaten" Gründen wohl nicht mehr meinen Lebensunterhalt an der Börse verdienen werde. Es steht eine Erbschaft an und nun bin ich dabei mein "Karma" und nicht nur dieses aufzubessern. Beschäftige mich also mit den Thema gemeinnützige Stiftung. Auch eine Stiftung "muss Gewinn" erwirtschaften, weil das Kapital erhalten bleibe soll, normalerweise. So ist der Grundsinn der Stiftung, wie ich ihn verstanden habe. Natürlich können auch Spenden und Zustiftungen die Destinatär/Begünstigten, den Stiftungszweck erfüllen.
Ich sehe in der Börse, wie sie heute abläuft keine Zukunft mehr. Und werde mich deswegen in Zukunft wohl auf Themen wie in [#1] beschränken.
Wenn ich hier also nicht mehr als zahlender Member, oder Gold* Träger auftauche, dann weißt du, wo du mich findest. Oder meine Stiftung findet dich. ;)
@ AAA [#9]
Ich sehe in der Börse, wie sie heute abläuft keine Zukunft mehr.
Wieso?
Es werden turbulente Zeiten auf uns einbrechen und ich denke das genau das die Zeit für Trader sein wird.
Börse keine Zukunft, ich sehe genau das Gegenteil.
Wenn man unter Börse allerdings kaufen und liegen lassen und eine Schlaftablette nehmen versteht, dann sehe ich da auch keine Zukunft.
@ benedikt54 [#10]
Volle Zustimmung!
Meine Dax-Puts sind heute ins Geld gelaufen!
Ich warte aber noch auf weiteres Abwärtspotential, obwohl das Sentiment dies noch nicht hergibt.
no risk no fun.
Die Zukunft wird sehr volatil werden, mit vielen Möglichkeiten für uns Trader.
@ AAA [#9]
Dann verstehe ich Dich auch erst jetzt richtig.
Und das ist die korrekte Einstellung.
Die "Börse" wird sich ändern, das sehe ich auch so.
Der Kontakt wird nicht abreißen(kontroverse Diskussionen, Dispute, Meinungsaustausch, Erfahrungen, Gedanken´), da bin ich mir sicher:-).