Traden kann süchtig machen
Traden kann süchtig machen - Der Verlierer hat experimentiert und gelernt, dass er sich besser organisieren muss.
Viel hin und her gehandelt: Nur die Kosten haben zugenommen
Die hohe Volatilität im vergangenen Quartal eröffnete geschickten Tradern Opportunitäten. Für andere wirkte sie sich verheerend aus. Max Schläfli, der Verlierer in diesem Spiel, hat bis zum Schluss des Quartals 98 Prozent seines Startkapitals verloren. Um zum Hades zu gelangen, vollzog er 326 Trades, kaufte und verkaufte mehr als 3-mal täglich Wertschriften und setzte fast täglich mehrere Zehntausend Franken um.
(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/geld/anlegen/831458.html)
Viel hin und her gehandelt: Nur die Kosten haben zugenommen
Viele Trader handeln zu häufig. Ist wohl oft Bestandteil der anfänglichen Lernphase. Spätestens, wenn der Kontostand kontinuierlich schwindet, gibt sich dieses Problem von allein.
Allerdings - im aktuellen Traders wird ein Student erwähnt, der (real) 5,5 Mio. DM mittels 11.000 Trades in einem Jahr verdiente (war im Jahr 2000). Häufiges Traden kann also durchaus auch positive Seiten haben.
@ ladowa [#2]
Bei solchen Beispielen stellen sich mir zwei Fragen:
a) Wie hoch war sein Startkapital und hat er später noch zugezahlt ?
b) Hat er seine 5,5 Mio. DM immer noch oder wieder verloren ?
Eigenes Beispiel: Ich hatte 50.000 DM in einer Aktie angelegt, Foris AG, Wert in der Spitze 1.600.000 DM. Danach wieder auf unter 50.000 zurück und ich war immer noch dabei. Inzwischen wieder ordentlich im Gewinn.
Bevor die Frage kommt, warum ich keine Stopps verwendet habe.
a) ich arbeite niemals mit Stopps
b) falls ich das getan hätte mit zum Beispiel 10 % unter aktuellem Kurs, wäre ich vielfach ausgestoppt worden. Und Gewinne unter 100 % interessieren mich nicht.
Um 1,55 Mio. DM Gewinn zu machen, wäre nur EIN Trade notwendig gewesen. Und eine Glaskugel, die mir sagt, wenn ich auszusteigen habe. Ich glaube, damals hat mich die Halskrankheit erwischt.