Ich glaube allzuviel Risiko hat die Firma ja nicht. Erst mal kommt man auf den Simulator. Muss aber trotzdem schon die Flat Fee zahlen. Ich nehme an dass die meisten den Simulator nicht überwinden und die 750 USD hängen bleiben. Die die es schaffen haben ja vielleicht wirklich bessere Chancen. Aber mehr als 200 können sie sowieso nicht verlieren. Also ich glaube aus Firmensicht ist das schon kalkulierbar. Aus Tradersicht denke ich macht es Sinn wenn man wirklich glaubt profitabel sein zu können mit niedrigen Comissions . Beispielsweise wer momentan gutes Geld bei IAB verdient aber sehr frequent handelt und deswegen einen Grossteil wieder an Comissions verliert.
Grüsse
Geschrieben von autokor am Do. 23 Jul 2009 - 22:30
Ich werde die mal anschreiben und nach einem API fragen...
Ich habe mal auf die schnelle deren Gebührenmodel incl. der Verlustbegrenzung;) in meinen Backtestsimulator aufgenommen. Nun ja, gegen das IAB Preismodell könnte man da im NQ & noch mehr im EuroFX was machen. Wo das Geld herkommt und wie das Risiko bei denen gedeckelt wird, das sieht man erst wen reale Zahlen auf dem Tisch sind. Wie kommen die Erträge, wie lang sehn die Verlusten zu, auf welche Risikokennzahl kommt es letzendlich an...
Ob es was bringt, hängt von deren API und der "vorhersehbaren" Ausführungsgeschwindigkeit ab.
Wäre mal was neues und klingt soweit ganz gut. Die paar Dollar für einen 1..2Monate könnte man investieren, und sei es nur um deren "Simulator" zu testen... Denn wenn man selbst real z.B. mit IAB die gleichen Trades real macht, sollte deren Simulator ja die selben Ergebnisse liefern;) IAB mit Papertrading ist bei einstelligen Kontraktzahlen im ES/EuroFX zu über 98% exakt mit parallelen real Trades. Mein eigener Simulator mit T&S-Listen schafft das auch.
Wenn ich Ende August noch Zeit habe und bis dahin alle Info's zusammen habe, dann werde ich mal sehen, was der September bei denen bringt.
Geschrieben von Gast (nicht überprüft) am Fr. 24 Jul 2009 - 01:20
So seh ich das auch .Die 1000 USD Kosten für den Simulator eventuell sind noch vertretbar dafür dass man pats bekommt (stand zumindest in einem der Foren oben) und tatsächlich konkurrenzfähige Comissions hat falls man über den Simulator hinauskommt.
Das Einsparpotential ist ja enorm. Allein bei 50 RT am Tag spart man sich wohl fast 150 USD am Tag
Grüsse
Geschrieben von autokor am Fr. 24 Jul 2009 - 08:09
Zu erst muß man sich durch die teuere Simulation und die einem Lot-Phase hoch arbeiten. Des do profitabler man ist, des do größer ist die Vorleistung zu rechnen. Danach steht mir nur noch ein Teil des Profits zu. Wenn man dann mal bei 50 RT am Tag ist, spart man eben keine 150 US$ am Tag. Da geht ja noch die Gewinnbeteiligung von ab. Das Risiko für Traderfunding ist gleich null. Wer ins Minus kommt geht in die Simulation zurück. Das Fenster in dem der Kunde einen Vorteil hat, ist sehr, sehr klein. Große Kunden könnten viel Commission sparen. Müssen sich aber langsam nach oben arbeiten. Dann brauchen sie einen sehr liquiden Markt. Sie haben ja noch einen Schmarotzer am Bein der mit ernährt werden will.
Evaluation: Before we will let you risk any of our money, you'll need to demonstrate on a simulated account that you can acheive $1500 of profits in the market of your choice, and do this whilst trading within our risk management rules.
Once you bank the target amount of profit on a simulator, you'll be immediately assigned a live account to trade with. You'll start off with a one lot, and you'll be scaled up to work with more size as you achieve pre-set profit goals in your trading account. If you lose more than a pre-determined amount of money, or break the risk management rules, you'll go back down in size, or onto the simulator until you can regain an acceptable level of profitability and risk management again.
Und warum geht das nicht in allen Handelsräumen bei Banken? Warum zucken nach 5 Mrd Dollar Verlust die Vorstände und Abteilungsleiter mit den Schultern und wollen nix gewusst haben und erzählen, dass Kontrolle nicht möglich ist?
Feuert die Abteilungsleiter und setzt ein automatisches Kontrollprogramm ein, dass den Loserhandler automatisch auf den Simulator schickt und die realen Positionen schließt, bis er wieder einen klaren Kopf hat. Aber wahrscheinlich würden die dann nur noch im Simulator traden :)
Geschrieben von gautama2 am Fr. 24 Jul 2009 - 09:59
Komplexe Systeme wird man wohl bei Traderfunding nicht simulieren und handeln können.
Feuert die Abteilungsleiter und setzt ein automatisches Kontrollprogramm ein, dass den Loserhandler automatisch auf den Simulator schickt und die realen Positionen schließt, bis er wieder einen klaren Kopf hat.
Handelt einer der Händler zB. short Credit Default Swap (CDS) und gleichzeitig zur Sicherung long Put auf das gleiche Unternehmen, kann es schnell passieren, dass Risiken unterschätzt werden bzw. automatische Kontrollprogramme gar nicht alle Risiken erkennen und quantifizieren können.
Ist doch eine gute Möglichkeit ohne Eigenkapital konkurrenzfähig zu handeln. Die Comissions wird niemand bekommen der mit 20 000 € bei einem Broker anklopft. Von daher ist das ok. Klar wenn man genug Geld hat und genügend RTs dann braucht man den Laden nicht. Dann kann man auch gleich mit irgendeinem Clearer für 2 Cent handeln
Grüsse
Geschrieben von autokor am Fr. 24 Jul 2009 - 13:18
Es klingt sehr seltsam, wer sollte solch ein Risiko auf sich nehmen (aus der Sicht der Trading-Firma)?
http://www.elitetrader.com/vb/showthread.php?s=49f40f0327c8d94cbbbf5712f803c37b&threadid=170886&perpage=6&pagenumber=1
http://www.trade2win.com/boards/trading-firm/67238-traderfunding-co-uk.html
@ Teletrader [#2]
Ich glaube allzuviel Risiko hat die Firma ja nicht. Erst mal kommt man auf den Simulator. Muss aber trotzdem schon die Flat Fee zahlen. Ich nehme an dass die meisten den Simulator nicht überwinden und die 750 USD hängen bleiben. Die die es schaffen haben ja vielleicht wirklich bessere Chancen. Aber mehr als 200 können sie sowieso nicht verlieren. Also ich glaube aus Firmensicht ist das schon kalkulierbar. Aus Tradersicht denke ich macht es Sinn wenn man wirklich glaubt profitabel sein zu können mit niedrigen Comissions . Beispielsweise wer momentan gutes Geld bei IAB verdient aber sehr frequent handelt und deswegen einen Grossteil wieder an Comissions verliert.
Grüsse
@ autokor [#3]
Ich werde die mal anschreiben und nach einem API fragen...
Ich habe mal auf die schnelle deren Gebührenmodel incl. der Verlustbegrenzung;) in meinen Backtestsimulator aufgenommen. Nun ja, gegen das IAB Preismodell könnte man da im NQ & noch mehr im EuroFX was machen. Wo das Geld herkommt und wie das Risiko bei denen gedeckelt wird, das sieht man erst wen reale Zahlen auf dem Tisch sind. Wie kommen die Erträge, wie lang sehn die Verlusten zu, auf welche Risikokennzahl kommt es letzendlich an...
Ob es was bringt, hängt von deren API und der "vorhersehbaren" Ausführungsgeschwindigkeit ab.
Wäre mal was neues und klingt soweit ganz gut. Die paar Dollar für einen 1..2Monate könnte man investieren, und sei es nur um deren "Simulator" zu testen... Denn wenn man selbst real z.B. mit IAB die gleichen Trades real macht, sollte deren Simulator ja die selben Ergebnisse liefern;) IAB mit Papertrading ist bei einstelligen Kontraktzahlen im ES/EuroFX zu über 98% exakt mit parallelen real Trades. Mein eigener Simulator mit T&S-Listen schafft das auch.
Wenn ich Ende August noch Zeit habe und bis dahin alle Info's zusammen habe, dann werde ich mal sehen, was der September bei denen bringt.
@ Time Trade
So seh ich das auch .Die 1000 USD Kosten für den Simulator eventuell sind noch vertretbar dafür dass man pats bekommt (stand zumindest in einem der Foren oben) und tatsächlich konkurrenzfähige Comissions hat falls man über den Simulator hinauskommt.
Das Einsparpotential ist ja enorm. Allein bei 50 RT am Tag spart man sich wohl fast 150 USD am Tag
Grüsse
@ autokor [#5]
Zu erst muß man sich durch die teuere Simulation und die einem Lot-Phase hoch arbeiten. Des do profitabler man ist, des do größer ist die Vorleistung zu rechnen. Danach steht mir nur noch ein Teil des Profits zu. Wenn man dann mal bei 50 RT am Tag ist, spart man eben keine 150 US$ am Tag. Da geht ja noch die Gewinnbeteiligung von ab. Das Risiko für Traderfunding ist gleich null. Wer ins Minus kommt geht in die Simulation zurück. Das Fenster in dem der Kunde einen Vorteil hat, ist sehr, sehr klein. Große Kunden könnten viel Commission sparen. Müssen sich aber langsam nach oben arbeiten. Dann brauchen sie einen sehr liquiden Markt. Sie haben ja noch einen Schmarotzer am Bein der mit ernährt werden will.
Evaluation: Before we will let you risk any of our money, you'll need to demonstrate on a simulated account that you can acheive $1500 of profits in the market of your choice, and do this whilst trading within our risk management rules.
Once you bank the target amount of profit on a simulator, you'll be immediately assigned a live account to trade with. You'll start off with a one lot, and you'll be scaled up to work with more size as you achieve pre-set profit goals in your trading account. If you lose more than a pre-determined amount of money, or break the risk management rules, you'll go back down in size, or onto the simulator until you can regain an acceptable level of profitability and risk management again.
Und warum geht das nicht in allen Handelsräumen bei Banken? Warum zucken nach 5 Mrd Dollar Verlust die Vorstände und Abteilungsleiter mit den Schultern und wollen nix gewusst haben und erzählen, dass Kontrolle nicht möglich ist?
Feuert die Abteilungsleiter und setzt ein automatisches Kontrollprogramm ein, dass den Loserhandler automatisch auf den Simulator schickt und die realen Positionen schließt, bis er wieder einen klaren Kopf hat. Aber wahrscheinlich würden die dann nur noch im Simulator traden :)
@ gautama2 [#7]
Komplexe Systeme wird man wohl bei Traderfunding nicht simulieren und handeln können.
Feuert die Abteilungsleiter und setzt ein automatisches Kontrollprogramm ein, dass den Loserhandler automatisch auf den Simulator schickt und die realen Positionen schließt, bis er wieder einen klaren Kopf hat.
Handelt einer der Händler zB. short Credit Default Swap (CDS) und gleichzeitig zur Sicherung long Put auf das gleiche Unternehmen, kann es schnell passieren, dass Risiken unterschätzt werden bzw. automatische Kontrollprogramme gar nicht alle Risiken erkennen und quantifizieren können.
@ kanada [#8]
"automatische Kontrollprogramme gar nicht alle Risiken erkennen und quantifizieren können."
Dann muss man das eben programmieren, damit die das erkennen.
Andersrum. Wenn das ein Programm nicht kann, wie kann das dann ein Händler überblicken?
Ist doch eine gute Möglichkeit ohne Eigenkapital konkurrenzfähig zu handeln. Die Comissions wird niemand bekommen der mit 20 000 € bei einem Broker anklopft. Von daher ist das ok. Klar wenn man genug Geld hat und genügend RTs dann braucht man den Laden nicht. Dann kann man auch gleich mit irgendeinem Clearer für 2 Cent handeln
Grüsse
Anscheinend ist diese Art des Remote Tradings und der Kurs Gebühren die neueste Masche:
http://www.trade2win.com/boards/trading-firm/67238-traderfunding-co-uk-5.html
Die wollen sogar 3500 für den Kurs:
headwaytrading.com