USA: Sehr gute Arbeitsmarktdaten. Weiter Politik des billigen Geldes ?

Meiner Meinung nach ja. Es geht wiegesagt primär um die "günstige" Finanzierung und Refinanzierung der Staatsschulden.

Ich persönlich sehe alleine diese Tatsache als Garant für ein Jahre andauerndes Klima niedrigster Zinsen.

Kommt nun auch noch eine wirtschafltiche Erholung auf -die man offiziell natürlich erst einmal gedeihen lassen will und Zinserhöhungen stören da nur- sehe ich besten Zeiten für den Aktienmarkt entgegen.

Geschrieben von F am
Gast

Dem ist natürlich so, sollten aber in einer fortgeschrittenen Phase der Konjunkturentwicklung ernste Anzeichen einer überhöhten Inflation auftauchen wird die FED ebenso entschlossen den Zins anheben, so wie es in den unterschiedlichen Börsen- und Konjunkturphasen (fast) immer gehandhabt worden ist.

Ausschlaggebend für einen weiteren Anstieg der Aktienmärkte ist vor allem das der Faktor Psychologie nachhaltig positiv wird. In Kombination mit der momentanen Geldpolitik steht dann neuen Kursrekorden nichts mehr im Wege.

F
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

In vielen heutigen Börsenartikeln ist von der "Zinserhöhungsangst" vieler Marktteilnehmer zu lesen, die durch die guten Arbeitsmarktdaten vom Freitag ausgelöst wurde.

Sie blicken also ängstlich auf Herrn Bernankes heutigen Vortrag.

Ich persönlich glaube nicht, dass sich dieser Inhaltlich wesentlich von dem vor gut zwei Wochen gehaltenen Vortrag unterscheiden wird.

Sicherlich ist der stark verlangsamte Abbau von Arbeitsplätzen positiv zu werten, aber Herr Bernanke sagte vor gut zwei Wochen unter anderem das folgende dazu:

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As the recovery becomes established, however, payrolls should begin to grow again, at a pace that increases over time. Nevertheless, as net gains of roughly 100,000 jobs per month are needed just to absorb new entrants to the labor force, the unemployment rate likely will decline only slowly if economic growth remains moderate, as I expect.

http://www.federalreserve.gov/newsevents/speech/bernanke20091116a.htm

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Wo sollen denn die Gründe für abrupte Zinserhöhungen herkommen ?

Erdrückende Staatsschulden, kombiniert mit einer auf Stabilisierung bedachten Wirtschaftspolitik lassen mich persönlich sehr gelassen auf das alles sehen.

F
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Anbei der Link zum aktuellen Report des US-Rechnungshofes, der sich rein Verschuldungstechnisch meines Erachtens nicht sehr gut anhört. Man beachte den Eingangsbrief von Herrn Engel.

http://www.gao.gov/new.items/d1088.pdf

US-Notenbankchef Bernanke sieht in seiner gestrigen Rede allerdings scheinbar kein Problem für den Geldwert.

http://federalreserve.gov/newsevents/speech/bernanke20091207a.htm

wuelle
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Aller Voraussicht nach, wird die US Notenbank im Verlauf des kommenden Jahres keine Leitzinserhöhung vornehmen.

F
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

Es mag sich dramatisch anhören, aber meiner Meinung nach ist das heutige FED-Statement eine Kapitulation vor der Staatsverschuldung.

http://www.federalreserve.gov/newsevents/press/monetary/20091216a.htm

scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 6 Monate

@ wuelle [#5]

Im gesamten Jahr 2010?

Warum denkst Du das?

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