Verbot der Abschlussvermittlung fuer 34f Berater
http://www.geldanlage-vergleich.org/news/allgemein/0949-verbot-der-absc…
"Verbot der Abschlussvermittlung für 34f-Berater: Was geht noch und was nichtFür die 34f-Berater in Deutschland ist es ein harter Schlag: Die Änderung des §34f der GewO (Gewerbeordnung). Was bislang problemlos ging, wurde den Finanzanlagenvermittlern sowie den Vermittlern mit Haftungsdach verboten: Die Abschlussvermittlung durch Blankovollmachten der Anleger....."
Hallo,
gibt es hier im Forum vielleicht noch ein paar Berufskollegen (Ich habe seit !997 die BaFin Erlaubnis für Anlageberatung, Abschlussvermittlung etc.) , mit denen man sich über die jüngste BaFin - Problematik austauschen kann ?
Gruß
Ich glaube die gewerblich tätigen gehen nur mehr in Richtung Signalverkäufer. Der juristische Druck ist da viel kleiner speziell im dt. Raum. Ich denke auch im Signalanbietergewerbe wirds bald mal Haftungsklagen geben, daher sollten diese von einem Drittland (non EU) angeboten werden, meint SPOMI.
Antwort auf Ich glaube die gewerblich von SPOMI
Hallo,
dann werde ich wohl irgendwann als Letzter meiner Art aussterben :-)
Ich hatte vor längerer Zeit schon mal eine Anfrage nach Berufskollegen bzw. Brokern , die auch Softs handeln,gestellt. Aber auch da kam keine Reaktion. Und mit dem "juristischen Druck" sollte man mit Erfahrung und dem richtigen Anwalt eigentlich klar kommen. Klappt bei mir seit über 25 Jahren.
Gruß an alle Börsianer, egal ob privat oder gewerblich (falls es noch solche außerhalb des Signalanbieterbereiches gibt)
Hallo meerschwein,
willkommen in der Wirklichkeit.
Du wirst hier keine Abschlußvermittler treffen.
Ebenso nicht im Bereich der Trader.
Wer Vermögen hat, und selbst weiß, wie er dazu gekommen ist, verwaltet dies selbst.
Zum genannten Verbot kann ich nichts beitragen.
Den Rest kannst Du Dir denken.
Signalverkäufer sind Trader, die durchaus etwas können, ihr Kapital jedoch verloren haben.
Klagen, und deren "juristischen Erfolg", das hängt vom jeweiligen Anwalt ab.
I.d.R. ist es sinnvoll, Anwälte zu verpflichten, die schon am anhängigen Gericht selbst Richter waren.
meerschwein
Es ist so wie scorpion sagt.
Ich habe das schon vor Jahren aufgegeben das Geld von Kunden zu verwalten. Unabhängig davon ist man im Erfolgsfall immer der Held und wenn nicht immer der Depp. Ich habe auch keine Lust mehr mich mit Kunden, Anwälten, Gerichten usw. rumzuschlagen.
Ich habe einmal eine Prüfung duch die BAFIN mitgemacht. Das was ich jetzt sage ist nicht gelogen. Die kamen zu Zweit und sind bei der Tür rein und haben danach gefragt wohin wir Essen gehen (natürlich zu meinen Kosten) und das war dann die Prüfung.
Das was mit Phönix passiert ist schlägt dem ganzen dann sowieso dem Fass den Boden aus.
Seitdem ich mich nur noch um meinen Mist kümmere bin ich glücklichelr.
Es kommt nämlich noch hinzu das die Leute dann meinen das Du ihr persönlicher Sklave bist und Sie dann zu jeder Tages- und Nachzeit hier anrufen können. Bei einer Bank oder Broker würden die sich das nicht traun.
Ich wünsche Ihnen für die Zunkuft und Ihrem Job alles Gute.
Ich bin mit meinem Unternehmen inzwischen 19 Jahre lang als Abschlussvermittler tätig. Die Arbeit hat sich in der Zeit grundlegend geändert. Unsere Kunden könnten heute zwar ihren Handel auch ohne uns im Online-Handelssystem durchführen, die Handelsgebühren sind aber nur bedingt günstiger, als wenn sie sich beim Kontoführenden Institut selber anmelden. Die Höhe des Brokerentgelts hängt von dem Handelsvolumen des Klienten ab, da unsere Gebühren nach Umsatz Preise gestaffelt sind. Wir betreuen seit Jahren große Trader, die meistens hedgen.
Der Zusatznutzen den wir bieten, sind verschiedene Info-Dienste für die Agrarbranche, sowie Fachveranstaltungen. Damit halten wir engen Kontakt zu den Kunden wie den einschlägigen Börsen (Euronext, CME, Eurex und EEX).
Mit Rechtstreitigkeiten haben wir glücklicherweise noch keine Erfahrungen. Das liegt wohl auch daran, dass wir keine Anlageempfehlungen geben.
Hallo Nadine,
schön, dass es - entgegen Scorpions Vermutung- doch noch Abschlussvermittler hier gibt. CME und ICE sind meine Favoriten.Anlageempfehlungen sehe ich als nicht problematisch an. Habe ja auch die Erlaubnis für Anlageberatung. Überlege gerade wann man mal wieder long in den KC gehen könnte.
Hallo Benedikt,
mit Ihren Prüfungsmodalitäten haben Sie Glück gehabt, wenn es Sie nur ein Essen gekostet hat anstatt viel Zeit, jede Menge Gespräche mit dem Anwalt und dem Steuerberater und einen Berg voller Papiere. Eine Prüfungsbegleitung durch die BaFin hatte ich bei den 16 bisherigen Prüfungen erst zweimal. Dabei konnte ich feststellen, dass die -ständig wechselnden- Sachbearbeiter leider nicht allzuviel Ahnung von dem Geschäft haben und Umstellungen hauptsächlich buchhalterischer Art verlangt haben, die keinem etwas bringen. Kein Wunder, dass die Phönix-Geschichte so übel ausgegangen ist (nur dafür musste ich EDW Sonderbeiträge in fünfstelliger Höhe zahlen). Nachdem sich in den letzten 10 Jahren kein neuer Skandal ergeben hat, habe ich aber die Hoffnung, dass sich das geändert hat und die BaFin Mitarbeiter jetzt etwas genauer hinschauen.
Gruß
@meerschwein
Ich wollte damit eher den Sachverhalt zum Ausdruck bringen, daß ich ebenfalls kaum noch Trader kenne.
Im realen Leben nicht einen einzigen, und die paar hier werden auch immer weniger, von "echten" Aktionären, die nicht nur ein paar Tausend Euro in einem Ihnen aufgehalsten Aktienfonds angelegt haben, sondern selbst aktiv Ihre Positionen verwalten, ganz zu schweigen.
Bei den Vermögensverwaltern hier kannte ich auch nur Dich, und ganz früher benedikt, sonst niemanden.
Somit, es freut mich für Dich, daß Du eine Gleichgesinnte getroffen hast.
So wollte ich es eigentlich verstanden wissen.
Mir selbst wurden über die Jahre auch immer wieder entsprechende Summen zur Verwaltung angeboten, jedoch habe ich davon immer die Finger gelassen, vor allem aufgrund der damaligen Ausführungen benedikt's zu diesem Thema.
Der EDW-Thread liegt mir noch immer in den Ohren...
Es freut mich für Dich, daß es noch immer gut läuft!
Schöne Grüße von der Aktionärsfront.