Während der WM Gesetze zu Bankenpleite erlassen
UUUIII wir sind Weltmeister und dann wird auf N-tv über einen Jubeltanz diskutiert und die Welt ist empört. Was für ein Iditoensender ist das eigentlich geworden.
Es werden Gesetze mit absoluter Tragweite für alle Sparer und Steuerzahler beschlossen und kein Schwein neigt dazu dies öffentlich zu diskutieren.
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Die Bundesregierung hat ein Gesetzespaket zur Bankenunion beschlossen. Im Fall einer Bankpleite werden Aktienhalter und Sparer zur Kasse gebeten. Danach werden die Steuergelder aus dem Rettungsschirm ESM für die Bankenrettung eingesetzt. Die Einlagensicherungen sind völlig unzureichend. Die Sparer müssen sich ihr Geld bei einer GmbH der Banken-Lobby holen. Deutschland bleibt Zahlmeister und hofft nun darauf, dass es wenigstens Weltmeister wird.
Es steht leider nicht in dem Artikel, in welcher Form Aktionäre haften sollen.
Aktionäre haften immer mit dem Wert Ihres Anteils
Antwort auf Aktionäre haften immer mit von benedikt54
Dann bin ich beruhigt.
Im Falle einer Bankenpleite sind meine Anteile ja ohnehin wertlos.
Mir ist es egal, ob meine Anteile wertlos werden, weil die Bank pleite ist, oder weil man deren Gegenwert zur Rettung heranzieht.
Somit, kein übersteigertes Risiko für mich.
Für die Sparer sieht das wohl anders aus...
Man sollte sich also in der weiteren Zukunft sehr gut überlegen, bei welcher Bank man seine Sichteinlagen hält.
Bei dem aktuellen Zinsniveau macht es ja ohnehin kaum Sinn, Cashguthaben zu besitzen.
Entweder man ist investiert, oder man hortet Cashbestände im Haus.
Das ist zwar auch mit einem gewissen Sicherheitsrisiko behaftet, aber angesichts solcher Gesetze auch nicht wirklich unsicherer;-).
Wichtig ist mir, daß das seggregated accounting bei Anteilsscheinen rechtlich nicht angerührt wird.
Dass erst die Aktionäre haften sollen, ist doch eine Farce. Wie Scorpion bereits geschrieben hat, werden die Anteile bei einer drohenden Pleite eh nichts mehr wert sein und es wird den Sparer (s. Zypern) treffen.
"Man sollte sich also in der weiteren Zukunft sehr gut überlegen, bei welcher Bank man seine Sichteinlagen hält."
Oder eben eine Bank mit guten Schließfächern suchen. Bei allen Krisen wurden Schließfächer nicht angetastet.
Antwort auf Dass erst die Aktionäre von Canda
" Bei allen Krisen wurden Schließfächer nicht angetastet."
Ist diese Information gesichert?
Ich würde mich nicht darauf verlassen.
Antwort auf " Bei allen Krisen wurden von scorpion260
Versichern kann ich Dir das natürlich nicht, aber kürzlich habe ich eine Doku gesehen, die darüber berichtet hat, dass bei den vergangenen Länder- und Bankenpleiten keine Schließfächer angerührt wurden. Ob das zukünftig auch so bleiben wird, ist die große Frage. Jedenfalls sollte man im Falle einer Pleite oder Krise noch einfacher an den Inhalt eines Schließfaches kommen als an das Geld des Kontos.
Das Ziel ist es doch den Souverän, also das Volk, den Menschen zu kontrollieren, zu überwachen und zu entmündigen.
Das mit dem Entmündigen hat ja bereits entsprechende Züge angenommen.
Der Überwachungsstaat findet bereits statt.
In so ein Konzept passt doch nicht die Anonymität eines Schliessfaches. Ich habe grosse Zweifel das man im Fall der Fälle an sein Fach kommt.
Antwort auf Versichern kann ich Dir das von Canda
@Canda
Dein Posting hat für reale Summen keinen Wert, und das weißt Du ja selbst:-).
Hätte/könnte/sollte, sind reine Konjunktivformulierungen...
"Dein Posting hat für reale Summen keinen Wert, und das weißt Du ja selbst:-).
Hätte/könnte/sollte, sind reine Konjunktivformulierungen..."
Aus dieser Sichtweise gibt es gar keine sichere Anlageform und das kann ich Dir versichern ;-)
Das Schließfach hat den großen Vorteil, dass man schnell darauf zugreifen kann und den Inhalt anderweitig lagern kann.
Aber im Falle eines weltweiten Finanz-GAUs wird es wohl nichts sicheres geben.
Die Idee mit dem Schließfach bezog sich nur auf diesen Threadtitel und eine Bankenpleite.
Antwort auf Dein Posting hat für reale von scorpion260
[quote=scorpion260]
Dein Posting hat für reale Summen keinen Wert, und das weißt Du ja selbst:-).
Hätte/könnte/sollte, sind reine Konjunktivformulierungen...
[/quote]
Also bitte ab sofort nur noch handfeste Insiderinformationen hier.
Wir warten darauf, das Angela Merkel, Warren Buffet und die dicksten Hedgefonds-Manager sich hier bei ZMP-TMW anmelden und Internas posten.
Antwort auf scorpion260 schrieb: von zorrie
Jawohl, "Kanilch"!
;-)
Ein Vorfall in GB aus dem Jahr 2008
Staat knackt Schließfächer
http://www.mmnews.de/index.php/gold/10855-staat-knackt-schliessfaecher
Safety deposit box raids yield £1bn of drugs, cash and guns
http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/2066470/Safety-deposit-box-raids…
@Scorpi woher haste denn meinen "kanilch"? Den kennen doch nur meine Comunio-Kumpels :)
[quote=Canda]...Die Idee mit dem Schließfach bezog sich nur auf diesen Threadtitel und eine Bankenpleite.[/quote]
Wenn die Bank geschlossen ist - was ja schnell mal passieren kann, wenn etwas zu viel Bargeld abgehoben wird etc. - ist wohl auch der Zugang zum Schließfach nicht möglich, außer man hat gute Beziehungen zur Bank.
Da lob ich mir doch meine volatilen BTC (in angemessener Größenordnung), die kann man auch ohne Internet ganz autonom per Radio, oder NFC Technik transferieren. ;) Und das der BTC durch die Decke geht, wenn es mal etwas mehr Run auf Bargeld gibt, ist wohl zweifelsfrei. ;)
Antwort auf Ein Vorfall in GB aus dem von zorrie
[quote=zorrie]
Ein Vorfall in GB aus dem Jahr 2008
Staat knackt Schließfächer
http://www.mmnews.de/index.php/gold/10855-staat-knackt-schliessfaecher
[/quote]
AAA
Sollte der Bitcoin Markt irgendwann tatsächlich eine relevante Grösse haben und sich die Verfolgung für den Staatsapparat lohnen, dann machen die den Markt schneller Dicht als Du gack sagen kannst. Es bedarf doch lediglich einer Zusammenarbeit der entsprechenden Behörden auf internationaler Basis.
#14 zorrie
Scheinbar bin ich doch halbwegs intelligent.
Die meisten Menschen haben sicher eine andere Meinung über mich:-).
Antwort auf AAA von benedikt54
[quote=benedikt54]... dann machen die den Markt schneller Dicht als Du gack sagen kannst. Es bedarf doch lediglich einer Zusammenarbeit der entsprechenden Behörden auf internationaler Basis. [/quote]
Die Technologie mal kurz dicht machen ist nicht. Verbieten heißt noch lange nicht, dass ein dezentrales Netzwerk nicht mehr arbeitet. Dann könnte man mit BTC allerdings legal keine Pizza mehr bezahlen, da hast du recht.
AAA
Verstehe ich nicht. Wenn man ein dezentrales Netz erschafft, warum sollte man das nicht mehr kontrollieren und abschalten können, vorausgesetzt man ist sich grenzüberschreitend einig? Alles was Menschen erschaffen lässt sich von Menschen umgehen.
Die Türken haben doch erst vor kurzen youtube abgestellt.
Antwort auf AAA von benedikt54
[quote=benedikt54]...Die Türken haben doch erst vor kurzen youtube abgestellt.[/quote]
Sagen wir so, die Türken haben den Zugang zu youtube innerhalb der Türkei erschwert. ;))
Youtube abschalten ist etwas anderes! ;))
[quote=Zeit.de]...Diese Methode ist bei vielen Regierungen beliebt, wenn es darum geht, die Mehrheit der Internetnutzer von bestimmten Webseiten abzuschneiden. Doch mit ein paar Tricks kann man die Sperre umgehen – dazu muss man lediglich im Betriebssystem des Laptops oder des Smartphones einen sogenannten alternativen DNS-Server angeben. ...
Damit ist jetzt Schluss, denn große türkische Provider wie Türk Telekom gehen gegen alternative DNS-Server vor. ...
Wer die türkische Internet-Zensur jetzt noch umgehen will, braucht eine VPN-Verbindung ins Ausland oder den Tor-Browser, der Daten über eine Kette von Proxyservern zum eigentlichen Ziel leitet und damit die Anfragen der Nutzer verschleiert. Der Datenverkehr aus der Türkei über das Tor-Netzwerk hat sich zuletzt mehr als verdoppelt.
http://www.zeit.de/digital/internet/2014-04/tuerkei-google-dns-server [/quote]
benedikt54, du kannst in einen kompexen Welt nicht so monokausal denken, das funktioneirt hinten und vorne nicht. Du kannst ein dezentrales Netzwerk nicht abschalten! Du kannst dem Laien, den Zugang erschweren,...
Gut, ich bin ja dankbar das es Leute wie Dich gibt, sie vermitteln den Einblick in eine Welt die mir wohl verschlossen bleiben wird und zu der ich eigentlich auch gar keine Lust habe.
Seis drum, ich versuche alle Dinge auch mit dem sogenannten gesunden Menschenverstand anzugehen, gerade was die Börse angeht.
Wenn alle an einem Strick ziehen sollte es doch auch möglich sein so ein Netzwerk abzuschalten, vorausgesetzt eben es spielen alle mit und das ist eben unwahrscheinlich.
@benedikt
Die Antwort ist
"Die Technologie mal kurz dicht machen ist nicht. Verbieten heißt noch lange nicht, dass ein dezentrales Netzwerk nicht mehr arbeitet. Dann könnte man mit BTC allerdings legal keine Pizza mehr bezahlen, da hast du recht."
Wenn ein Netzwerk zentral operiert, kann man es, sofern der politische Einfluß entsprechend ist, per Gesetz, oder Durchführungsverordnung, abschalten.
Dezentrale Netzwerke sind nicht so einfach zu "fangen".
Dezentralität bedeutet ja, daß eben keine politisch bestellte höhere Instanz dazu fähig ist, dieses zu kontrollieren, oder gar, abzuschalten.
Dies bedeutet aber auch, daß "normale" Operationen", wie zB das Bezahlen einer Pizza, wie sie zB bei anerkannten, und somit "zentralen Netzwerken" üblich sind, noch funktionieren.
Ich würde es dann eher mit einem Schwarzmarktniveau vergleichen.
Den gab, gibt, und wird es immer geben.
Solange Preise gestellt werden (von wem auch immer), funktioniert das.