Richard Ebert
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Wie sicher sind Gold Schuldverschreibungen ?

Physisches Gold: Vom Reiz der Barren

Von Christof Schürmann, Wirtschaftswoche

Wirtschaftswoche / Handelsblatt (02.03.08) - Bei der Deutschen Börse können Anleger seit Kurzem Goldschuldverschreibungen kaufen. Doch wird zur Deckung wirklich Gold eingelagert?

Immer dieser Blick. Streng ist er, fast böse. Der Wärter nimmt seine Aufgabe offenbar ernst.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.handelsblatt.com/News/Vorsorge-Anlage/Anlagestrategie/_pv/_p/200729/_t/ft/_b/1395790/default.aspx/vom-reiz-der-barren.html)

Geschrieben von Richard Ebert am
F
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Hallo Herr Ebert.

Man könnte sich auch nur auf "Xetra-Gold" konzentrieren und den Rest vergessen.

http://boerse-frankfurt.com/pip/dispatch/de/listcontent/private_investors/rohstoffe/xetra-gold/intro_xetra_gold.pip.html

Ich finde dieses Angebot nicht schlecht.

Viele Grüsse

Franjo

Richard Ebert
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Paljusevic, Franjo [#2]

Ja, wenn Sie der Börse und allen verbundenen Firmen völlig vertrauen, im Fall des Falles (schlimmstenfalls Atombombenabwurf in Deutschland) physisch über das Gold zu verfügen.

Mir sind meine Krügerrands lieber.

scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Richard Ebert [#3]

Gegenargument: Was nützen Ihnen Ihre Krügerrand, oder Gold im Allgemeinen, wenn ein Atombombenabwurf über Deutschland stattfindet?

Erstens: Kein Mensch ( von den Überlebenden) schert sich dann noch um Gold, sondern um unverseuchtes Essen und Wasser.

Zweitens: Wenn so etwas passieren würde, ist es eh vorbei mit "leben", dann gehts nur noch ums "überleben"

Drittens: Ihr Gold, Sie, Franjo, und mich,und auch die meisten anderen, würde es nach so einem Zwischenfall gar nicht mehr geben

Es ist natürlich auch ein Gegenargument zu Franjos Posting. Keine Sau schert sich danach mehr um Xetra-Gold oder was auch immer.

Nach dem Motto: Zurück in die Steinzeit........

tantan
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ scorpion260 [#4]

Das Argument ist nicht richtig.

Gold hat bisher jede Katastrophe überstanden. Eine Enteignung geht auch nur mit physischer Übernahme. Goldschuldverschreibungen dagegen werden einfach als wertlos erklärt.

Im Zeitrahmen der eigenen Restlebenserwartung und aufgrund mangelnder Phantasie scheinend der Vorteil von physischem Gold gering. Aber historisch betrachtet ist der Vorteil unermesslich.

scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ tantan [#5]

Wie hieß dieses Buch nochmal, welches früher in der Gymnasialoberstufe behandelt wurde? Darin geht es um einen Atombombenabwurf auf das Ruhrgebiet in den 80ern.
Ich komme nicht mehr auf den Namen.
Es ist aber schon sehr authentisch geschildert gewesen, wie ich finde.
Ich glaube nicht, daß die wenigen Überlebenden in Nagasaki und Hiroshima "Gold" gestöhnt haben, als man sie ins Krankhaus schaffte.
Eine solche "Katastrophe" hat nichts mehr mit normalen Krisen wie Hyperinflation, extreme Rezession, oder konventionellem Krieg zu tun.
Man könnte auch das Ende des 2. Weltkriegs als Vergleich hernehmen. War da Gold wichtig? Doch eher Zigaretten, Lebensmittel, sauberes Wasser, Benzin, oder nur ein Dach über dem Kopf.
Wie Hans es schon einmal sagte, Gold kannst Du nicht essen, nicht trinken, nicht damit heizen. Ich stimme dem zu. Sicherlich mag Gold einen Sinn während des Wiederaufbaus eines durch Krieg heimgesuchten Landes haben. Aber nach einem Atomangriff, werden die wenigen Überlebenden sicher nur versuchen, eben das zu tun, zu "überleben". Und dafür braucht kein Mensch Gold.
Vielleicht klingt es unverstädnlich für Dich, aber stell Dir mal vor, wir beide leben mit unserer Familie in einem jeweils gleich großen Haus, gegenüber. Du lädst Dir den Keller voll mit Gold, ich mit haltbaren Lebensmitteln, Wassertank und Benzintank. Dann kommt ein Atomkrieg. Wer wird wohl länger überleben?
Denkst Du, ich tausche meine Vorräte gegen Dein Gold, wenn Deine Familie nichts zu essen, nichts zu trinken, nichts zum heizen hat?
Was sollte ich mit dem Gold anfangen? Ich bin doch froh, eben diese Vorräte zu haben, damit meine eigene Familie wenigstens eine Weile überlebt.
Klingt es so nicht logischer?

gautama2
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ scorpion260 [#6]

bestimmt ist es wichtig in den ersten Tagen/Wochen/Monaten Lebensmittel etc. zu besitzen.
Aber wer sagt denn, dass man nur das eine oder das andere haben kann.
Die Lebensmittel sind irgendwann weggefressen und dann?
In Deinem geschilderten Fall käme ich mit einem Goldbarren und würde Dich damit erschlagen :) Dafür wäre er sogar mehrfach zu gebrauchen. Also nicht ganz nutzlos.
Man braucht aber irgendwann ein Tauschmittel und das Letzte was man dafür brauchen kann sind Euro. Schmuck und Gold gehen dafür immer.
Auch im Krieg gab es immer einen Schwarzmarkt. Man war nicht nur auf den Nachbarn angewiesen, der nichts abgegeben hat, weil er sonst selbst verhungert wäre. Wer lieber für diesen Fall so vorsorgt, dass er genug zum Handeln hat, ist sicher auch gut beraten. Wie wär's mit einem Wasser- und Luftfilterhandel, wenn Gold zu schwer und zu teuer ist?

tantan
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ scorpion260 [#6]

Ich glaube nicht das Herr Ebert sein lezten Euro für Krügerrand ausgegeben hat und jezt auf pump bei Aldi Lebensmittel kauft.
Ich glaube zwar auch das die Juden im KZ andere Probleme hatten als ihr Gold. Aber in der nachfolgende Zeit spielte das gerettete Gold eine Große Rolle. Ebenso in Nagasaki und Hiroshima.
Zu deinem Beispiel: Ich hab natürlich genausoviel Lebensmittel gebunkert. Nur zum arschabputzen nimmt meine Familie gebunkertes Klopapier wärend deine Familie standesgemäß Goldschuldverschreibungen nehmmen kann.

scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ tantan [#8]

"Nur zum arschabputzen nimmt meine Familie gebunkertes Klopapier wärend deine Familie standesgemäß Goldschuldverschreibungen nehmmen kann."

Ich gebe ganz ehrlich zu daß ich den jetzt nicht begriffen habe.
Klär mich auf, bitte.

@ gautama2 [#7]

Alles was ihr beide sagt stimmt sicher, denn das ist überhaupt nicht das, was meine Darstellung zum Ausdruck bringen sollte.

Ich spreche von einem echten Atombombenabwurf über D, so wie im Beispiel von Herrn Ebert angedeutet. Hiroshima und Nagasaki waren Peanuts, reine (für heute Verhältnisse) kleine Versuchsbomben.
Würde heute eine durchschnittliche Atombome, oder H-Bombe, über D abgeworfen, wären die Schäden um ein Vielfaches größer. Wir, so es denn uns dann überhaupt noch geben sollte, hätten dann ganz andere Probleme, als Gold. Ich denke auch, mit Tauschhandel wäre dann nichts mehr, das will ich ausdrücken. Wenn es noch tauschhändel gäbe, wäre sicher Gold sinnvoll. Aber bei den heutigen modernen Vernichtungswaffen, quälen sich die wenigen verbleibenden Überlebenden schmerzvoll in den Tod, und können, wenn überhaupt noch, nur noch an etwas zu essen und trinken denken. Selbst wenn es wirklich halbwegs gesunde Überlebende gäbe, wären es wahrscheinlich zu wenige, um eine Staatengesellschaft wieder aufzubauen, oder es würde derart lange dauern, daß die erste Generation Überlebender dies nicht mehr erleben würde, und somit gar nicht in die Phase eines Wiederaufbaus, incl. Tauschhandels, kämen.
Das wollte ich damit sagen. Nur für dieses Beispiel trifft meine These, daß Gold dann nutzlos ist, zu.

tantan
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ scorpion260 [#9]

Es geht hier doch um die Frage ( Vergleich ) Gold gegen Goldschuldverschreibung. Wieso du davon ausgehst das ich Gold, aber keine Lebensmittel hätte ist mir auch nicht klar.

Die Kernaussage ist:
Gold ist beständig. Gold ist Kapital.
Gold ist kein Lebensmittel, Energieträger oder Medizin.
Goldschuldverschreibungen sind Kapital, aber viel weniger Beständig.
Der größte Wert des Goldes ist seine Beständikeit.

F
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Hallo zusammen.

Genau wie bei der Klimapanik sollte man auch für das Schreckensszenario eines Atombombenabwurfs nicht die flächenmässigen Grössenverhältnisse ausser Acht lassen.

Eine Atombombe Zielgenau über einer Metropole abgeworfen verursacht sicherlich imense Schäden. Auch die Strahlungsintensität ist in einem gewissen Radius imens. Aber doch nicht flächendeckend.

Das aber das ganze Staatsterritorium mit einer abgeworfenen Atombombe unbrauchbar wird, ist unwahrscheinlich. Nagasaki und Hiroshima sind auch heute wieder bewohnte Städte.

Bitte lasst uns nicht schon wieder in diese hirnverbrannte Anti-Atomwaffenzeit Anfang der 1980er zurückfallen, die angestachelt von irgendwelchen 68er Linken, der Bevölkerung weismachen wollten, dass unbewaffnet zu sein von Vorteil ist.

Ein genauso hirnverbranntes Argument, wie hier die Atomkraftwerke abzuschalten und stattdessen den Strom teuer zu importieren. Ob im Nachbarland 5 Kilometer hinter der Grenze dieser Strom ebenfalls in einem Atomkraftwerk produziert wird interessiert ja keinen.

Die 68er Bewegung ist der weltgrösste Kultur-GAU, den man sich vorstellen kann.

Sicherlich kann dieser aber irgendwann wieder korrigiert werden.

Viele Grüsse

Franjo

gautama2
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Paljusevic, Franjo [#11]

Die Atombombe taugt nur als Abschreckung nach dem Motto "Wenn Du mich angreifst, dann mach ich alles kaputt und Du hast nix davon weil der ganze Sandkasten kaputt ist." Wer sie für einen Erstschlag nutzt, der muss wirklich flächendeckend arbeiten, um keinen Gegenschlag zu ermöglichen. Die Szenarien sind aber alle durch und die Atom U-Boote sind ja auch noch da. Dieser Fall ist einfach unwahrscheinlich.

Die A-Bombe taugt also nur als Abschreckungsinstrument, aber nicht als Eroberungswaffe. Es ist also keine Option für einen Eroberungskrieg, auch nicht für eine gewünschte Vernichtung des Westens durch Herrn Achmachmichdochschachmatt, denn auch Mekka wäre anschließend futsch.

Jedenfalls ist in diesem Fall wirklich alles wurscht, ob Blattgold oder Klopapier spielt dann keine Rolle.

Also geht es höchstens um gezielte Schläge, die nicht gleich die Planetenvernichtung anwerfen, deshalb auch das Gequatsche von den kleinen taktischen Atombömbchen im Rucksack. Oder eben die schmutzige Bombe, die ein kleines Gebiet kurzfristig verstrahlt, aber keine großen Zerstörungen mit sich bringt.
In diesem Fall lohnt sich Gold vielleicht, obwohl andererseits kein Zusammenbruch des Währungssystems erfolgen würde. Kurzer Abrutsch der Börsen, aber ansonsten nach ein paar Tagen business as usual.
Bunker, Konserven oder Blattgold, diese Diskussion ist eigentlich unwichtig.
Sicher werden aber wieder die Gasmasken- und Schutzanzugverkäufer ein Geschäft machen. Vielleicht auch die, die gepresstes Mehl als Dekontaminationsmittel für Trinkwasser verkaufen und Jodpillen sind sicher auch wieder ganz groß im Rennen. Und die Geigerzählerverkäufer nicht zu vergessen, wie damals bei Tschernobyl.

Gruß

F
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate
scorpion260
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ gautama2 [#12]

Somit liege ich also mit meiner Annahme doch nicht so daneben.
Das meinte ich ja, was nützt mir Gold, wenn es alles im Eimer ist.
Wenn ich und meine Familie dann noch lebt, dann würde ich nur noch unverseuchtes Trinkwasser und etwas zum Essen bedürfen.

PS: Bevor jemand denkt ich rechne irgendwann mal mit Atomkriegen, hören wir lieber auf damit. Ich sehe das ähnlich wie Du, das sind Abschreckungswaffen, damit kann NIEMAND "gewinnen".Nur den anderen zuerst plattmachen, bevor man selbst vom Gegenschlag vernichtet wird.
Weit größer ist die Gefahr bei den genannten dirty bombs, und Handkoffernukes, das stimmt schon.

gautama2
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ scorpion260 [#14]

Ich hab zum Glück noch Gasmasken und Schutzanzüge aus der Saddam Hysterie.
Jetzt muss ich nur noch Dekontaminationsanlagen für Luft- und Wasser besorgen und beim Aldi Büchsen kaufen gehen :)
Morgen buddel ich dann noch ein Saddamloch für den Fall der Fälle oder gibt es noch die Emergencypacks die man damals den Amis verkauft hat, damit sie ihr Haus gegen Giftgas wappnen? Die Klebeband und Kerzen Köfferchen vom Heimatschutz.
Empfehlenswert übrigens dieser Film:
http://www.amazon.de/Wenn-Wind-weht-Raymond-Briggs/dp/B000BC9ZU8/ref=pd_bbs_1?ie=UTF8&s=dvd&qid=1208001900&sr=8-1

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Man könnte auch das Ende des 2. Weltkriegs als Vergleich hernehmen. War da Gold wichtig?

Ein uneingeschränktes Ja,
gold , silber , schmuck
und diamanten.

dafür bekam man alles, auch das leben konnte man sich damit kaufen.

Mein Grossvater hat sich damit die Freiheit erkauft, und noch Heute liegen ein paar Karat bei mir im Tresor.

Man sollte sich auch von dem Gedanken befreien, das es zu Kriegszeiten nichts gegeben hat. Es war alles da, wirklich alles, nur halt nicht für die armen Schweine und das waren in der Bevölkerung sehr viele.

Leute die Zahlen konnten, und das konnte man mit Gold prächtig, denen ging es auch gut.

Die Schuldverschreibung ist nur so gut wie der Emmi.
Also, seit Bear Stearns ist das alles keine akademische Frage mehr.

Gast

@ benedikt54 [#16]

Leute die Zahlen konnten, (...) denen ging es auch gut.

Abgesehen von einigen "Randgruppen", denen Gold, Geld und Schmuck einfach weggenommen wird, weil sie nicht die richtige Herkunft oder nicht die richtige Gesinnung haben.

AAA
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Livetour [#17]

Oder in einem gewissen Land lebten...
"... Der Goldbesitz wurde dann in der Folge verboten. In den USA musste das gesamte private Gold per Gesetz bei staatlichen Annahmestellen zum Festpreis von 35 US-$/Unze abgegeben werden. Dieses Goldverbot dauerte dann bis 1971 (Bretton-Woods-System)."
http://de.wikipedia.org/wiki/Gold#Deflation_durch_Gold

benedikt54
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Livetour [#17]

Viele Juden hatten das Problem des Immobilienbesitzes. Diesen konnten Sie nicht verkaufen, und wenn dann nur an ein paar Naziarschlöcher und Bonzen welche den Preis festgelegt hatten, der quasi einer Enteigung gleichkam.

Selbst dieser Preis wurde dann letzlich nicht gezahlt.

Der Schmuck, die Diamanten, das Gold konnte man verstecken und wenn man noch das Glück hatte rechtzeitig zu fliehen, war es die Basis für einen Neuanfang.

Mein Grossvater hat die Diamanten geschluckt. Mit Brot. Sogesehen waren diese gut verwahrt und keiner konnte Sie finden.

Früher habe ich viele Verhaltensweisen meiner Grosseltern und Eltern nicht verstanden und als komisch und kauzig abgetan.

Heute mit zunehmenden Alter verstehe ich die Dinge und die Zusammenhänge.

Nur leider zu spät um das den adressaten zu sagen.

AAA

Klar wurde Gold verboten, und wenn es bei uns zu heiss wird, kommt der gleiche Schritt. Dann werden auch die Schliessfächer eingefroren usw.

Gehandelt wurde Gold damals trotzdem und viele wurden damit reich.

Nur wenn man etwas von staatlicher Seite verbietet, heisst das noch lange nicht das es dann keinen Markt mehr gibt.

gautama2
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ benedikt54 [#19]

"Nur wenn man etwas von staatlicher Seite verbietet, heisst das noch lange nicht das es dann keinen Markt mehr gibt."

Genau. Man denke nur, dass die Schnapsbrenner während der Prohibition besser verdient haben als je zuvor und danach.

Sebastian
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ gautama2 [#7]

"Man braucht aber irgendwann ein Tauschmittel und das Letzte was man dafür brauchen kann sind Euro. Schmuck und Gold gehen dafür immer. "

Wie willst Du aber Dein Gold tauschen? Nehmen wir an Du hast mehrere ein Kilo Barren im Keller gelagert. Willst Du dann ein Kilo gegen die entsprechende Menge an Fleisch tauschen (kann wahrscheinlich niemand essen)? Woher willst Du den Marktwert der getauschten Gegenstände in Gold kennen? Vor allem was passiert wenn die Meute die ihr ganzes Geld verloren hat herausbekommt, dass Du mehrere Kilo Gold besitztst?

Das sind meine Standardfragen die ich immer den Goldbugs stelle :)

Gruss Sebastian

gautama2
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Sebastian [#21]

Also ich muss ja nicht kiloweise täuscheln.
Man kann mit dem Messer was runter schneiden oder raspeln :)

Der MArktwert ergibt sich ganz einfach aus dem was der andere verlangt. Nicht zu glauben, gell?

Sebastian
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ gautama2 [#22]

"Der MArktwert ergibt sich ganz einfach aus dem was der andere verlangt. Nicht zu glauben, gell?"

Ja schon, aber der andere kann von Dir ja auch ein Kilo für ein Steak verlangen. Er braucht das Gold nicht, Du aber das Essen. Von daher bin ich von dem Goldkonzept nicht überzeugt. Aber das ist Ansichtssache.

Gruss Sebastian

rodeonrwdeo
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Sebastian [#23]

Wie zu Schwarzmarktzeiten (Markt gibt es doch immer) wird es auch dann einen Preis für Gold geben. Daneben wird es noch andere "Geld"- Ersatz-Elemente geben, wie es nach dem 2. Weltkrieg die Zigarettenwährung gab.

Nach dem Krieg haben die Bauern aber auch gerne z. B. Teppiche gegen Essbares getauscht. Wer weis schon was der Mensch dann braucht, der Fleisch hat vielleicht mehr als er gerade braucht.

"Er braucht das Gold nicht"

Natürlich braucht der Bauer oder Metzger auch was zum Tauschen und dafür ist eben Gold für grössere Werte und was andres (früher Zigaretten, vielleicht dann Viagra?)für kleiner Werte geeignet.
Gold ist doch deshalb so gut als Ersatz-Währung geeignet weil es so kompakt ist, im Gegensatz zu Kuh und Schwein. Die Echtheit lässte sich wegen nahezu einmalig hohen spezifischen Gewichtes auch relativ leicht mit geringem Aufwand feststellen.

Richard Ebert
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Der Titel lautet 'Wie sicher sind Gold Schuldverschreibungen'.

In diesem Zusammenhang, und weniger wegen einer Atombombe, stellt für mich der normale Krügerrand eine bessere und sicherere Alternative dar und als eine Schuldverschreibung, die nur eine Forderung gegen einen Dritten darstellt. Diesem Dritten kann ich glauben und vertrauen oder auch nicht.

Ich habe auch keinen Goldspeicher wie Bankier Duck im Keller, in dem ich regelmässige Bäder nehme, sondern nur verhältnismässig wenig Gold, da mir das Verhältnis von Risiko zu Ertrag nicht besonders interessant erscheint. Das unabhängig davon, ob der Goldpreis jetzt einige hundert Dollar höher oder niedriger notiert.

Wollen wir hoffen, dass das Gold für Notzeiten von uns allen nie gebraucht wird.

F
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Hallo Herr Ebert.

Als alter Dagobert Duck Fan (übrigens schon seit meiner ersten Micky Maus Lektüre mit ungefähr 7 Jahren :o) möchte ich Sie gerne bezüglich Dagobert Duck´s Geldspeicher korrigieren.

Der Geldspeicher ist ein komplettes Gebäude und darin befindet sich ein riesiger, mit Goldmünzen gefüllter Tresorraum (Golddollars bzw. Gold-Taler) in dem Dagobert seine Bäder nimmt.

Sein übertriebener Geiz störte mich auch, aber wer die "Lustigen Taschenbücher" kennt, der weiss, dass man sich bei vielen "gut gezeichneten" Geschichten vor Lachen wegschmeissen kann.

Mehr über den Geldspeicher auf

http://www.duckipedia.de/index.php/Glatzenkogel

Viele Grüsse

Franjo

Richard Ebert
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Haben Sie sich schon einen Wiener Philharmoniker gekauft? Sie wissen gar nicht, was das ist? Keine Angst, da sind sie in guter Gesellschaft. Zwar haben Silber und Gold in den letzten Jahren massiv an Wert gewonnen, doch Anleger interessieren sich bisher allenfalls für börsennotierte Edelmetallfonds oder Zertifikate. Physisches Gold und Silber in Form von Barren oder Münzen war bis vor kurzem eher etwas für Exoten.

Renaissance der Münzen

Doch seit die Beinahe-Pleite der IKB und der US-Investment-Bank Bear Stearns der Anlegerschaft deutlich gemacht hat, wie fragil das Weltfinanzsystem geworden ist, finden die Sammlerstücke immer mehr Anhänger. Viele Händler waren in den letzten Wochen tatsächlich ausverkauft und konnten weitere Nachfragen nicht mehr bedienen.

Auch hierzulande wurden bei privaten Ebay-Versteigerungen teilweise deutliche Aufschläge auf den offiziellen Spotpreis bezahlt. Für den Fall der Fälle Im Gegensatz zu Zertifikaten, die theoretisch verfallen, wenn der Emittent Pleite geht, sind Münzen oder Barren nämlich immer werthaltig. Aber nur, wenn Sie tatsächlich Zugriff darauf haben. Denn: Im Fall der Fälle könnten bei einer echten Krisensituation Banken und Bank-Schliessfächer einfach vorübergehend geschlossen bleiben.

Dann wären ihre privaten Bestände zu Hause im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert. Sie halten das für unmöglich? Nun, das haben viele vor der Hyperinflation in der Weimarer Republik ebenfalls gedacht. In dieser Phase lieferten deutsche Konzerne ihre Waren bevorzugt ins Ausland – und ließen sich in harten Währungen wie Gold bezahlen. Erste Anlaufstelle für den Kauf von Gold und Silber im Internet ist die Seite http://www.proaurum.de.

(Quelle: http://www.stock-world.de/analysen/2569356-So_legen_Sie_Ihr_Geld_sicher_an.html)

Achtung - Auszüge aus dem Beitrag nur zur Information - mit der Veröffentlichung dieses Beitrags ist keine Empfehlung verbunden !

Rückrufservice
Beschreiben Sie bitte Ihr Anliegen, damit wir uns auf den Rückruf vorbereiten können.
Ja, ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen und willige ein, dass die von mir angegebenen Daten inklusive der Kontaktdaten zwecks Bearbeitung der Anfrage und für den Fall von Anschlussfragen elektronisch erhoben und gespeichert werden. Meine Daten werden dabei nur streng zweckgebunden zur Bearbeitung meiner Anfrage genutzt und nicht ohne Einwilligung weitergegeben. Diese Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.

Register now

Jetzt registrieren und ZMP Live+ 14 Tage kostenlos testen!
  • Dauerhaft kostenfrei
  • Keine Zahlungsinformationen erforderlich
Hilfe?