Richard Ebert
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Versicherer müssen beim Risikomanagement umdenken

Versicherer müssen beim Risikomanagement umdenken

Köln (11.12.07) – In der Versicherungsbranche herrschen verschärfte Wettbewerbsbedingungen: Zunehmender Konkurrenzkampf und strengere Regularien wie Solvency II zwingen die Branche der Assekuranz zu einer stärkeren Analyse und Transparenz der eigenen Risikosituation. Laut EMB Deutschland (http://www.emb-d.de), dem Experten für aktuarielle Unternehmensberatung im Bereich der Sach- und Rückversicherung, verschenken Versicherer jedoch allzu häufig wertvolle Potenziale. Der einfache Grund: Ein unzureichendes Enterprise Risk Management (ERM). Stefanie Schriek, Senior Consultant bei EMB Deutschland, kommt auf der diesjährigen Herbsttagung der ASTIN-Gruppe der DAV (Deutsche Aktuarvereinigung) in München zu einem klaren Ergebnis: Assekuranzen - vor allem kleine Versicherungsunternehmen - nutzen ihre Chancen nicht, mit Hilfe eines ganzheitlichen Risikomanagementprozesses einen monetären Mehrwert zu generieren. Neben der rein technischen Risikomodellierung müssen Schriek zufolge zwingend auch die Validierung des Modells, die Interpretation der Ergebnisse sowie deren Einordnung in den Business-Kontext berücksichtigt werden. In ihrem Vortag „Enterprise Risk Management – Eine Einführung in Theorie und Praxis„ wies die EMB-Managerin ferner darauf hin, dass sich eine klar definierte interne Kommunikationsstruktur über alle Hierarchieebenen erstrecken muss. Nur so sei ein effizientes ERM auch wirklich realisierbar, mit dem sich schließlich auch Profit generieren lasse. „Das Management muss umdenken“, forderte Schriek. „Die Herausforderung besteht darin, sich von Ein-Punkt Profitabilitätsbetrachtungen zu lösen und in Verteilungsbandbreiten zu denken. Nur ein ganzheitlicher Risiko-Return-Ansatz liefert auch eine hinreichend valide Grundlage für strategische Entscheidungen im Sinne einer wertorientierten Unternehmenssteuerung.“

Die in deutschen Versicherungsunternehmen implementierten ERM-Ansätze unterscheiden sich in puncto Entwicklungsstand ganz erheblich. Vor allem zwischen großen beziehungsweise mittleren und kleinen Unternehmen herrschen Ungleichheiten. Auch wenn die technische Risikomodellierung bereits sehr weit fortgeschritten ist, können zusätzliche Potenziale durch die aktive Einbeziehung der Mitarbeiter vor allem über Fachbereichsgrenzen hinweg in das ERM sowie das Vorleben einer gewissen Risikokultur durch das Management genutzt werden. Das gesamte Referat von Stefanie Schriek, in dem Konzepte, Methoden und Anwendungsmöglichkeiten des modernen strategischen Risikomanagements beschrieben werden, finden Sie unter http://www.emb-d.de/news/astin-vortrag.php zum Download.

Über EMB Deutschland

EMB Deutschland (http://www.emb-d.de) ist die deutsche Partnergesellschaft von EMB aus England, der führenden englischen aktuariellen Unternehmensberatung im Bereich Sach- und Rückversicherung. Die Schwerpunkte der Tätigkeit von EMB Deutschland umfassen die Bereiche Reservierung, Tarifierung, Rückversicherung, DFA/Risikomanagement und Unternehmensbewertung. EMB (http://www.emb.co.uk) wurde 1993 gegründet und kombiniert versicherungsmathematische (aktuarielle) Beratung mit Software für anspruchsvolle Analysen und Risikobewertung. Die Europa-Zentrale von EMB befindet sich in London, weltweit beschäftigt das Unternehmen mehr als 250 Mitarbeiter und deckt damit alle wichtigen Märkte ab (einschließlich Nord-, Mittel- und Südamerika, den Asiatisch-/Pazifischen Kontinent und Europa sowie den Mittleren Osten und Afrika). Zu den globalen Kunden von EMB zählen 28 der weltweit Top-30 Sach- und Rückversicherer.

(Quelle: http://www.pressemeldungen.at/finanzenversicherungen/7747159a050019b2f.html)

Geschrieben von Richard Ebert am
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