Richard Ebert
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Agrar / Düngemittel: Ertragssteigerungen sind notwendig !

Agrar: Ertragssteigerungen sind notwendig

Von Miriam Kraus

Rohstoff-Daily (27.05.09) - Beginnen wir doch heute einmal damit uns mit den Aussichten für die weltweite Agrarwirtschaft und damit verbunden mit den Aussichten für die weltweite Versorgungslage und schließlich mit notwendigen Konsequenzen zu beschäftigen.

Eigentlich ist es ja schon lange kein Geheimnis mehr, dass wir weltweit gesprochen ein Problem haben. Im Angesicht einer wachsenden Weltbevölkerung, sowie sich verändernden und steigenden Bedürfnissen (damit einhergehend einem wachsenden Verbrauch von Agrarrohstoffe und insbesondere Getreide) derselbigen, ist es eigentlich unumgänglich, dass weltweit Wert auf die Steigerung der Felderträge gelegt wird.

Sehen wir uns beispielsweise nur einmal die Entwicklung im letzten Jahr an:

Das Jahr 2008 war nicht nur ein Jahr der Finanzkrise, sondern auch ein Jahr der weltweiten Lebensmittelkrise (natürlich haben wir im protektionistischen Europa noch nicht viel davon mitbekommen).

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.investor-verlag.de)

Geschrieben von Richard Ebert am
Saubauer
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@ Richard Ebert [#1]

Danke an Frau Kraus, guter Bericht.

MfG Saubauer

Bauer Bernie
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Guten Morgen,

hat sich eigentlich schon jemand Gedanken darüber gemacht, warum eigentlich jetzt, da die Agrarpreise alle deutlich niedriger sind als vor Jahresfrist und Nahrungsmittel eigentlich genügend am Markt sind, der Welthunger wieder deutlich zunimmt??

Ich denke die Menschen die an der Schwelle zur Armut leben sind das Zünglein an der Waage. Wenn diese Leute entsprechend Einkommen haben ist Nachfrage vorhanden, wenn nicht, hungern sie und es fehlen Konsumenten. In einer Krise wie jetzt trifft es diese Menschen am ersten.
Da können wir düngen was wir wollen, es muß auch Geld zum Kauf der Lebensmittel den Leuten zur Verfügung stehen.
Dies haben sie aber nur wenn sie selbst etwas erwirtschaften können. Nahrungsmittelhilfen entlasten nur die übervollen Märkte der Industrieländer, helfen aber auf Dauer keinem.

Dies alles ist aber ein längst bekannter alter Hut.
Deshalb ist es auch verwunderlich wie gescheite EU Leute immer noch denken Europa müsse z. B. Milch für den Weltmarkt produzieren.
Wie das geht sehen wir momentan wenn der Weltmarkt nichts kaufen kann.

Mfg
BB

Ackerspezi
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@ Richard Ebert [#1]

Haben wir nicht gelernt, dass Kalk(chem. CaO) für den ph-Wert verantwortlich ist?? Ich jedenfalls kalke meine Flächen. Dieser fällt z.B. in der Eisenverhüttung in großen Mengen an. Kali hat wohl mehr pflanzenphysiologische Eigenschaften und hat nun mit Carbonat( Kalken) wirklich nicht viel gemeinsam . Wenn da man nicht K+S bei Frau Kraus die Feder geführt hat.........

Bauer Leo
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@ Ackerspezi [#4]

Ist mir auch seltsam aufgefallen.

Hier ein Brief, den ich vorgestern an Frau Kraus geschrieben hatte:

Sehr geehrte Frau Kraus,
ich lese seit langem ihren Rohstoff daily" und finde ihn interessant und informativ.

Bei der Ausgabe vom 27.5. müsste ich mich über ihre Theorie über Düngemittel sehr wundern, der Zusammenhang von Stickstoff, Kali und Übersäuerung liest sich wie aus einer Werbeschrift von K+S für Bänker und Börsianer. Es werden zwar richtige Fakten aufgezählt, jedoch die wichtigste und kostengünstigste Lösung außer Acht gelassen.

Es stimmt, dass Stickstoffdünger im Gegensatz zu Kali den Boden auf Dauer übersäuern, dieser Übersäuerung begegnet die Landwirtschaft aber schon immer mit Kalk, welcher in großen Mengen und zu günstigen Preisen z.B. von Eisenhütten angeboten wird.

Dieser Kalk ist im Gegensatz zu Kali auch in der Lage nachhaltig den ph-Wert des Boden anzuheben.

Wollte man den gleichen Effekt mit Kali erzielen, müsste man mit Unmengen Kalidüngern den Boden überdüngen und das zu exorbitant höheren Kosten.

Außerdem gehören Kali, Stickstoff, Phosphor und Magnesium (und einige Spurennährstoffe), jedes Element zu seinem Teil -je nach Frucht unterschiedlich- zusammen um den Ertrag zu optimieren.

Wenn EIN Element im Minus ist oder der ph-Wert nicht stimmt, kann alles andere diesen Mangel nicht ausgleichen.

Richard Ebert
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Eine ausgewogene Düngung steigert Felderträge

von Miriam Kraus

Rohstoff-Daily (02.06.09) - Ich freue mich, Sie nach dem verlängerten Pfingstwochenende auch heute wieder begrüßen zu dürfen und hoffe, Sie haben ebenfalls einige erholsame und sonnige Tage verbracht.

Wie am vergangenen Donnerstag versprochen, werden wir und heute - nachdem wir uns mit der weltweiten Problematik sinkender Getreidebestände und der Gründe, welche dafür ausschlaggebend sind - mit dem Thema Dünger beschäftigen.

Tatsächlich verfügen weltweit nur wenige Böden über einen so ausreichenden Nährstoffgehalt, dass über längere Zeiträume Ertragssteigerungen ohne ein Zutun durch Düngung oder andere technische Verfahren möglich ist. Denn schließlich werden mit jeder Ernte dem Boden Nährstoffe entzogen, welche dem Ackerboden auf die eine oder andere Art wieder zugeführt werden müssen.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.investor-verlag.de)

Richard Ebert
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Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft

Von Miriam Kraus

Rohstoff-Daily (03.06.09) - Wie versprochen möchte ich heute noch einmal einen Daily zum Aspekt der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft einschieben.

Leser W.L. ist dies ein großes Anliegen.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.investor-verlag.de)

wollewatz
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Ich glaube auch, dass die gute Frau Kraus besser beraten ist, sich mit ihrem eigentlichen Kerngeschäft, nämlich der Beurteilung von Markt- und Preisentwicklungen zu beschäftigen.
Ihr mühsam zusammengegoogeltes Halbwissen über Landwirtschaft, das sie ihrem völlig weltfremden Leser Herr L. um die Ohren haut, ist aber durchaus recht amüsant.

paul
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12 Jahre 9 Monate

Am interessantesten ist, wie dieses Dame sich selbst "fremdes Wissen" wohlformuliert in den Mund legt.

Gruß Paul

Richard Ebert
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Steigende Getreidepreise unterstützen Kalimarkt

Von Miriam Kraus

Rohstoff-Daily (04.06.09) - Landwirte in den etablierten Märkten sind im Allgemeinen in der Lage die Kali-Düngung für maximal ein Jahr auszusetzen, ohne eine signifikante Ertragsminderung hinzunehmen.

Doch viele Landwirte, insbesondere in den USA, haben über die vergangenen 12 Monate bereits die Nutzung von Düngemitteln zurückgeschraubt.

Die Gründe dafür:

Zum einen der Rückgang der Agrarrohstoffpreise im vergangenen Jahr.

Und zum anderen (und dies gilt insbesondere für die USA) die Auswirkungen der Finanz- und Kreditkrise.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.investor-verlag.de)

Ackerspezi
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@ Richard Ebert [#10]

Laut meiner Kenntnis quellen bei K+S die Läger über, trotz Kurzarbeit.

Da haben meiner Ansicht nach die Landwirte den längeren Atem. Die finanzkräftigen haben den Boden in Ordnung, die finanzschwachen können diese Preise ohnehin nicht zahlen.

Ackerspezi
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

@ Ackerspezi [#11]

Ich empfehle die heutige Ad-hoc Meldung der K+S zu lesen. Da fragt man sich schon manches Mal, auf welchem Stern die Manager des Unternehmens sitzen.

Was denken die Forumsteilnehmer: Wie weit geht der Kali-Preis gen Süden?

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