Agrarpreise: Fatale Folgen
Agrarpreise: Fatale Folgen
Von Thomas Hanke
Handelsblatt (05.05.08) - Wenn es schlimm kommt, läuft es wie im Horrorfilm: Der Wissenschaftler starrt auf seinen Bildschirm, sieht eine unerklärliche Kurve und merkt nicht, dass die Katastrophe ihm schon über die Schulter lugt. Ganz ähnlich verhält es sich möglicherweise mit den Nahrungsmittelpreisen. Die Kurve steigt, und die Fachleute fragen sich: Liegt das ganz einfach am Appetit der schnell wachsenden Mittelklasse in den Schwellenländern? Oder baut sich gerade eine monströse Spekulationsblase auf, die arme Länder bald in Hungerkatastrophen und später, nach dem Platzen, die Agrarproduzenten in den Ruin treibt?
Ein Befund ist eindeutig und beunruhigend genug: In zwei Jahren ist der weltweite Agrarpreisindex um 37 Prozent gestiegen. Weizen, Mais, Sojabohnen und Hafer waren noch nie so teuer wie heute.
(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.handelsblatt.com/News/Journal/Kommentar/_pv/_p/204051/_t/ft/_b/1425955/default.aspx/fatale-folgen.html)