Beschränkung spekulativer Warentermingeschäfte in Diskussion
Beschränkung spekulativer Warentermingeschäfte in Diskussion
Lagerhaus.at (21.10.11) - Die CFTC plant übrigens in einem Gesetzesentwurf, der sogenannten Dodd-Frank-Bill, an der sie seit Monaten arbeitet, eine stärkere Regulierung des Terminhandels mit Agrarrohstoffen. Unter anderem soll darin eine Limitierung der Positionen vorgeschlagen werden, das heißt, dass die Zahl der Kontrakte, die von einem einzelnen Marktteilnehmer gehalten werden dürfen, begrenzt wird. Das Gesetz könnte aber erst frühestens Mitte 2012 verabschiedet werden. Laut agrarzeitung.de seien solche Positionslimits auch in Deutschland ein Thema, um den Einfluss von spekulativen Investoren zu begrenzen. Außerdem stehen die Registrierung kommerzieller wie nicht-kommerzieller Händler, ein Transaktionsregister sowie Preislimits zur Begrenzung täglicher Schwankungen zur Diskussion. Zuletzt zogen ja Organisationen wie Foodwatch gegen Finanzanleger auf den Agrarterminmärkten, wie die Deutsche Bank (DB), zu Felde und bezeichneten sie als "Hungermacher", weil sie die Nahrungsmittelpreise in die Höhe trieben. DB-Chef Josef Ackermann teilte Foodwatch daraufhin schriftlich mit, sein Haus prüfe den Ausstieg aus Spekulationsgeschäften mit Agrarrohstoffen. "Sollten sich dabei ausreichende Belege dafür finden, dass diesbezügliche Aktivitäten der Bank die von Ihnen beschriebenen Auswirkungen haben könnten, werden wir entsprechende Konsequenzen ziehen", so Ackermann.
(Quelle und sehr ausführlich weiter lesen: http://www.lagerhaus.at/?+Getreide-Terminmaerkte+ohne+groessere+Ausschlaege+-+aber+Kapitalabzug+&id=2500%2C1217441%2C%2C )