CMA: Absatzförderung deutscher Produkte in China
Image- und Absatzförderung deutscher Agrarprodukte in China
Von Cornelia Hornschild
Visavis.de (18.08.08) - Trotz Wirtschaftsboom und einer unangefochtenen Führungsposition im Landwirtschaftssektor kommt China mit der Produktion nicht hinterher: Bei Agrarerzeugnissen ist das bevölkerungsreichste Land der Erde Nettoimporteur – eine große Chance für deutsche Lebensmittelexporteure.
31,2 Prozent der Chinesen lieben einer aktuellen Umfrage zufolge westliches Essen, und mit dem wachsenden Wohlstand steigt die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Lebensmitteln in neuen Geschmacksvarianten stetig an.
Die CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH engagiert sich daher seit über zehn Jahren für die Exportförderung deutscher Agrarerzeugnisse nach China, indem sie unter anderem zwischen deutschen Exporteuren und chinesischen Importeuren vermittelt.
Doch der CMA geht es nicht nur um wirtschaftliche Erfolge: In Kooperation mit der Chinesischen Ernährungsgesellschaft (CNS) werden auch wissenschaftliche Ziele verfolgt, wie beispielsweise der Austausch von Know-how und Erfahrungen zu den Themen Ernährung, Gesundheit und Bewegung. Gemeinsame Informationsmedien in der jeweiligen Landessprache sind bereits in Planung.
„Mit der CNS haben wir einen Partner gefunden, der sich ebenso wie die CMA für eine wissenschaftlich fundierte ausgewogene Ernährung einsetzt“, begründet Werner Hilse, Aufsichtsratsvorsitzender der CMA, die Zusammenarbeit. „Die Kooperation auf wissenschaftlicher Ebene wird die bestehende Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China auch auf wirtschaftlicher Ebene verstärken und das Image und den Absatz deutscher Agrarprodukte fördern.“