paul
Mitglied seit
12 Jahre 10 Monate

Eurex: Schweinekontrakte weniger als 100 Kontrakte

Stelle fest daß der Stückzahl-Umsatz des ISN-Internethandels mittlerweile höher ist als der Umsatz der Schweine an der Eurex. Einen Marktbarometer Eurex gibt es nicht mehr, oder?

Gruß Paul

Geschrieben von paul am
Lukas
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12 Jahre 10 Monate

@ paul [#1]

Also Paul, hast Du es immer noch nicht verstanden. Bei der Eurex wird die Zukunft gehandelt und bei ISN die Gegenwart.

Setzt doch einfach Kaufaufträge z.B. 100 Stück auf Jan 13 und Du wirst sehen der Open Intrest verdoppelt sich.

Gruß
Lukas

Richard Ebert
Mitglied seit
12 Jahre 10 Monate

@ paul [#1]

Einen Marktbarometer Eurex gibt es nicht mehr, oder?

Die Eurex Kurse sind

(a) die am schnellsten Verfügbare Preisinformation (Sekundenbruchteile)

(b) die einzigen Kurse, die öffentlich für jedermann erhältlich sind

(c) auf eine exakt definierten internationalen Preis berechnet.

Die Internet Schweinebörse

(a) bringt die Preisinformation nur einmal wöchentlich und

(c) nur auf etwa 10 bis 12 einzelne Geschäfte, jede Woche wechselnd in Gewicht, Qualität, Lieferort und weiteren Spezifikationen und damit noch nicht einmal mit der Vorwoche identischer Zusammenstellung.

Die Grünen wollen derzeit nicht handeln weil sie die Terminkurse als zu niedrig ansehen und die Roten nicht, weil sie die Terminkurse als zu hoch ansehen. Es werden ja weiter fleissig neue Ställe gebaut und die Versorgung mit Schlachtschweinen zu niedrigen (!) Preisen ist sicher.

Schöne Grüsse, Richard Ebert

Bild entfernt.

Schweine Chicago: Monatlich werden über 1 Million Kontrakte gehandelt

Lukas
Mitglied seit
12 Jahre 10 Monate

@ Lukas [#2]

Muß mich korrigieren, es muss heißen:

Setzt doch einfach Kaufaufträge z.B. 100 Stück zu 1,70 € auf Jan 13 und Du wirst sehen der Open Intrest verdoppelt sich.

Gruß
Lukas

BIGPIG
Mitglied seit
12 Jahre 10 Monate

Hallo,

die RMX-Börse handelt z. Zt. nur Verluste für die Mäster. Daher ist eine Absicherung für uns uninteressant.

mfg

Bigpig

Lukas
Mitglied seit
12 Jahre 10 Monate

@ BIGPIG [#5]

Dann gehe doch in Spekulation über, wenn dann der Mäster positive DkfL absichern kann, dann hast Du den doppelten DkfL.

Gruß
Lukas

fritz44
Mitglied seit
12 Jahre 10 Monate

@ Lukas [#6]
Die Idee ist nicht einmal so Schlecht.Wenn ich Ferkel einstalle ,
brauchen Futter und machen Arbeit.Schweine werden an der RMX Börse zum verkauf zu 1,67€ angeboten .Das fertige M.Schwein bringt mir zu diesem Preis mit Sicherheit Verlust.Wieviel muss der Schweinepreis steigen damit der Mäster in die Gewinnzone kommt.
Wer auf höhere Schweinepreise Spekuliert sollte eher Schweine an RMX kaufen als Ferkel.Kann damit seinen leeren Stall absichern.
Weiter fallende Preise ist für beide der große Gau.

Lukas
Mitglied seit
12 Jahre 10 Monate

@ fritz44 [#7]

Du hast es kapiert! Vor allem kann ich mit ruhigem Gewissen die Füße auf den Tisch legen. Wenn die Schweine schlechter bezahlt werden habe ich mit Sicherheit nichts verkehrt gemacht und wenn die Preise hoch gehen bin ich wieder dabei und stalle zum Terminfälligkeitsdatum wieder ein.

Das ist doch gerade das gute am Terminmarkt wenn ich weis wo mein DkfL +- 0 € liegt pro Schwein. Bei negativen DkfL kaufe ich Schweinekontrakte und bei positivem verkaufe ich Schweine am Terminmarkt muss aber Schweine im Stall haben weil ich ja absichern will (die körperliche Schweinemast).

Bei beiden Sachen muss ich aber eine Meinung haben zum Markt. Ansonsten kann ich auch auf blauen Dunst hinaus besser mästen und hänge mich an meinen Berufskollegen dran.

Gruß
Lukas

fritz44
Mitglied seit
12 Jahre 10 Monate

@ Lukas [#8]
Mir geht es um die Mäster die vor der Entscheidung stehen Ferkel
einstallen,Ja oder Nein.Für die wäre 1,70€ derzeit noch ein Kauf.Steigende Preise brauchen beide Lösungen.
Aber es wird lieber den 5 Cent ,die es jede Woche gibt,oder auch nicht ,hinterher gerannt.

Gruß Fritz

paul
Mitglied seit
12 Jahre 10 Monate

@ Lukas [#4]

"Setzt doch einfach Kaufaufträge z.B. 100 Stück zu 1,70 € auf Jan 13 und Du wirst sehen der Open Intrest verdoppelt sich."

Echt dämlicher Spruch, brauch Dir ja auch nicht erklären daß ein Schwein die Schnauze vorne hat.

Herr Ebert als regelmäßiger Nutzer der Eurex Schweinekontraktbörse bin ich zur Zeit an fast 10 % der aktuell 93 dort gehandelten Kontrakte beteiligt (Monopolist?) .Möglicherweise hab ich durch meine bescheidenen Kontrakte den ganzen Minimarkt beeinflusst. Ist richtig lustig das festzustellen.

Weizen handeln an der Matif hat auf jedenfall mehr Handelsmöglichkeiten.

Gruß Paul

Lukas
Mitglied seit
12 Jahre 10 Monate

@ paul [#10]

Dann bilden wir beiden schon 1/3 des Marktes ab.

Gruß
Lukas

P.S. Der Markt(Schlußkurs)an der Eurex bildet die derzeitige Situation immer noch am besten ab, auch wenn sehr wenig gehandelt wird. Denn wird der Kurs zu stark in einer Richtung getrieben sind andere schnell da um ihn zu korrigieren.

wollewatz
Mitglied seit
12 Jahre 10 Monate

Die Frage am Anfang des Theads war ja, warum es derzeit einen so niedrigen Stand an offenen Kontrakten gibt.

Für Mäster, die klassisch absichern wollen, ist das Niveau einfach zu niedrig. Insbesondere dann, wenn sie die Beratungsvariante ausgehend von einem Mindestdeckungsbeitrag umsetzen wollen.

Auf der Seite der Abnehmer besteht derzeit womöglich deshalb kein drängender Handlungsbedarf, weil sie davon ausgehen, dass der derzeit etwas höhere Kassapreis eher politischer Natur ist und deshalb bald wieder fällt und damit wohl auch die Börsennotierungen.

Auch wenn es etwas pessimistisch klingen mag: für Landwirte kann es durchaus auch eine Option sein, an der Börse die Verluste der Schweinehaltung zu begrenzen. Warum nicht für 1,60 € einen Teil der Januar - Schweine absichern? Die DB - Rechnung geht zwar nicht auf, aber 1. wann haben wir mit Januar - Schweinen schon mal Geld verdient? und 2. wie oft haben wir für Januar - Schweine schon mal 1,60 € gesehen? In den letzten Jahren war das nur in 2011 so.

Wenn wir vermuten, dass der Futtermarkt derzeit überhitzt ist (mir kommt es jedenfalls so vor) und die Futterpreise im Herbst wieder fallen - können wir dann darauf hoffen, dass wir im Januar tatsächlich 1,60 € am Kassamarkt erzielen?

Wenn Schweinemäster in dieser Situation als Käufer an der Börse auftreten, weil sie denken, dass der Preis doch noch weiter steigen müsste, weil der DB nicht stimmt, werden sie zu Zockern. Denn was machen sie? Sie kaufen sich zu ihren physischen Schweinen noch virtuelle hinzu. Fällt der Preis im Januar dann auf 1,32 € - so wie im Schnitt der letzten 10 Jahre - wird aus einer blöden wirtschaftlichen Situation eine Katastrophe. Wie soll ein Landwirt, der noch fleißig Kapitaldienst für seinen neuen Stall zu leisten hat, seiner Bank in der Verhandlung zur Zwischenfinanzierung ein solches Verhalten erklären?

Hat er jedoch wie oben beschrieben sich einen Teil seiner Produktion für 1,60 € abgesichert und der Januar - Preis steigt auf unglaubliche 1,70 €, so hat er vielleicht das maximale Vermarktungspotential nicht voll ausgeschöpft, aber daraus wird auch kein großes finanzielles Problem. Stattdessen ist der Fall des sinkenden Preisniveaus risikomindernd abgefedert.

Möglicherweise liege ich im Nachhinein falsch, aber ich denke wir haben derzeit eine Situation, wo Schweinemäster nicht möglichst schnell, sondern möglichst sicher ihr Schiff durch die wilden Gewässer des Marktes steuern sollten.

Richard Ebert
Mitglied seit
12 Jahre 10 Monate

@ wollewatz [#12]

Volle Zustimmung zu jedem Ihrer Sätze !

Und noch ein Beispiel: Im Thema "Schweine: Wie wird der V-Preis im Frühjahr und Sommer 2012 ?" hatte ich am 02.02.12 als Prognose geschrieben:

Gesamtprognose: Die Preise werden im Sommer auf Werte von 1,70 bis 1,80 Euro steigen. Im Forum erwartete Preis von mehr als 2 Euro halte ich (abgesehen von Seuchen-Szenatien) für äußerst unwahrscheinlich.

Wer am Terminmarkt Preise von 1,70 bis 1,80 Euro erzielen kann, sollte die Hälfte seines Schweineverkaufs am Terminmarkt gegen fallende Preise absichern und bei 1,80 bis 1,90 Euro die Absicherung auf 100 % erhöhen.

Das war in diesem Jahr für alle Terminmonate richtig, besonders für Juli Schweine, die monatelang zu Kursen über 1,70 Euro hätten verkauft werden können. Ergebnis war, dass die Schweinepreise bei Fälligkeit bei rund 1,60 Euro lagen und die Absicherung diese 10 oder mehr Cent betragenden Verluste vermeiden konnte.

Bild entfernt.

Am Terminmarkt geht es nicht darum wie die Deckungsbeiträge sind, sondern um die Verringerung eigener Risiken. Wer jedoch als Schweinemäster Kontrakte "long kauft", wird zum Spekulanten und erhöht sein Risiko.

Schöne Grüsse, Richard Ebert

Lukas
Mitglied seit
12 Jahre 10 Monate

@ Richard Ebert [#13]

Wer jedoch als Schweinemäster Kontrakte "long kauft", wird zum Spekulanten und erhöht sein Risiko.

Wer einen neuen Schweinestall baut erhöht auch sein Risiko.

Gruß
Lukas

fritz44
Mitglied seit
12 Jahre 10 Monate

@ Richard Ebert [#13]

Suche immer noch nach der Logig, warum man minus DB an der Börse absichern soll. Warum wird der Mäster zu Spekulanten, wenn er long kauft. 1,60€ war für mich immer noch ein kauf. Ist doch das gleiche wie wenn ich Ferkel in den Stall stelle.

Gruß Fritz

paul
Mitglied seit
12 Jahre 10 Monate

@ Richard Ebert [#13]

Wenn ein Mäster zum Spekulanten wird ist das genau so ein Vorgang als wenn ein anderer geldverfügender Bürger unseres Landes versucht mit seinem Geld gewinnbringend zu handeln.

Wer hedgt hat die Möglichkeit seine Produktion mit Hilfe der Spekulantengelder gewinnbringend abzusichern.
Beide Seiten wissen um ihre Risiken. Ich hab manchmal das Gefühl, das die, die meinen gute Spekulanten zu sein sich veranlasst sehen die Hedger zu überzeugen ihren möglichen Gewinn mit den Spekulanten zu teilen.

Hab da eine schöne Definition des Spekulanten gefunden:
"Ein Spekulant kann darum als eine planvoll handelnde Person umschrieben werden, die auf Märkten nach lukrativen, zumeist kurzfristig ausgerichteten Investitionsgelegenheiten Ausschau hält und daraufhin ihr Risikokapital auf der Grundlage der dabei gesammelten Wissensvorsprünge gezielt zum Einsatz bringt. Demgemäß unterscheidet sich die dem Begriff des Spekulanten unterlegte Deutung entschieden von der eines Spielers ("Zocker"): Ersterer handelt wohlüberlegt, indem er all seine Anlageentscheidungen vornehmlich auf ökonomische Ursachen, insbesondere aber auf eine gut fundierte Analyse von Preisdeterminanten (z.B. Fundamentalanalyse, Informationsineffizienzen in und zwischen den Märkten) stützt. Letzterer hingegen handelt wahllos und willkürlich, schlechterdings "aus dem Bauch heraus", indem er hauptsächlich seine Spielwut zu befriedigen sucht."

Ich kann mir vorstellen, daß ein Mäster sich auf auf ökonomische Ursachen, insbesondere aber auf eine gut fundierte Analyse von Preisdeterminanten Informationsineffizienzen in und zwischen den Märkten stützt und mit Erfahrung am Schweinemarkt besser liegt als mancher schlaue Spekulant von außerhalb.

Ich würde mich über eine Anlage- oder Absicherungsempfehlung für die Jahreswende auf einem fast nicht vorhandenem Eurex-Schweinemarkt freuen.

Gruß Paul

Richard Ebert
Mitglied seit
12 Jahre 10 Monate

@ Lukas [#14]

Wer einen neuen Schweinestall baut erhöht auch sein Risiko.

Der Unterschied: Ein Terminkontrakt läuft einige Tage, Wochen oder bestenfalls Monate. Er kann jeden Tag wieder glattgestellt werden, das heißt das Risiko kann beendet werden.

Und wie lange dauert das Risiko beim Stall wenn keine kostendeckenden Preise erlöst werden ? Sie können mir das sicher mitteilen.

@ fritz44 [#15]

Suche immer noch nach der Logig, warum man minus DB an der Börse absichern soll.

Das habe ich bereits erklärt und Wollewatz hat in Beitrag [#12] sehr gut dazu geschrieben. In einem Satz: Weil ein kleiner Verlust besser ist als ein großer Verlust.

@ paul [#16]

Ich kann mir vorstellen, daß ein Mäster sich auf auf ökonomische Ursachen, insbesondere aber auf eine gut fundierte Analyse von Preisdeterminanten Informationsineffizienzen in und zwischen den Märkten stützt und mit Erfahrung am Schweinemarkt besser liegt als mancher schlaue Spekulant von außerhalb.

Völlig richtig. Nur kann es sein, dass die Denkweise vieler Mäster oder allgemein Marktbeteiligten in der jeweiligen Warengruppe "anders" ist. Es werden nur noch die Argumente wahrgenommen, welche die eigene Meinung oder eigene Position am Markt unterstützen während bei gegenteiligen Argumenten geistig abgeblockt wird. Mir ist das früher selbst so gegangen. Hier im Forum werden ja ständig die Argumente wiederholt, warum die Preise steigen "müssen". Diejenigen, die Argumente oder Anhaltspunkte bringen, warum die Preise eventuell doch nicht steigen werden, sind nicht gerne gesehen.

Schöne Grüsse, Richard Ebert

Bild entfernt.

Die Preiserwartung für Schweinepreise von August 2012 bis Juli 2013 liegt derzeit bei 1,63 Euro.

Muehlenbach
Mitglied seit
12 Jahre 10 Monate

@ Richard Ebert [#17]

Genau deshalb wird das Forum hier immer uninteressanter.
Weil man sich als Landwirt "vera....." kommt; weil einem immer vorgehalten wird; dass man kalkulatorisch nicht rechnen kann; nur Ställe baut die keiner braucht und im Umkehrschluss man den Abnehmern nur noch dankbar sein muss; dass die ihre Kapazitäten erweitern um uns den Gefallen zu tun.
Seit letzten Sommer handeln 70% der Beiträge im Bereich Schwein nur davon; dass der Preis runter muss; man bekommt schlaue Sprüche über einen "Markt"; den es so definitiv nicht mehr gibt.
Alle Parameter in der Produktion stehen eindeutig auf steigende Preise; selbst in Auslandsmärkten.
Dennoch überwiegt hier die Meinung; dass alles zu teuer ist.
Das natürlich die Markteinschätzung der roten das dreifache derer eines Landwirtes zählt; ist doch vollkommen klar; denn "ich mach mir meinen Preis; wie er mir gefällt".
Noch vor drei Wochen hiess es "Im August werden 1,62 Euro geboten; die Landwirte sollen gefälligst absichern; besser wird es aus Markt(fernen)nahen Kreisen nicht..."
Und nun?
Der Schweinemarkt ist zur "Just in time" Produktion verkommen; angesichts der Preissprünge ist ein Tag Schweineschieben teuer Bezahlt; oder ebend viel Verdient; wer weiss das schon vorher.
Dann werden auch gezielt "Gerüchte" verteilt; nächste Woche steigen die Preise exorbitant; und alle schieben Schweine auf Donnerstag; Freitag; und schwups die wups steigt der Preis nicht mehr so stark; während die Abnehmer vor allen Dienstags unter der Hand horrende Preise bezahlen; die so nirgends in keiner Datentabelle auftauchen wie Internetbörse; ISN-Marktplatz usw.
Manchmal werden doch Preise genannt; die dann den Anschein erwecken; der Preis steigt nicht; während die genannten Preise Schnittkäufe sind; ohne 5 ct Maskenschlupf; oder vollkommen Vorkostenfrei; was auch mal 5; 6 Euro ausmacht.
Diese Kurse können die Abnehmer bezahlen; da 80% der Mengen doch Donnerstags; Freitags und Samstags kommen; und wenn man dann 1 ct spart; dann kann man unter der Woche gute Preise zahlen.
Und auch diesen und anderen Gründen ( Ferkeleinkaufspreis) kann man die Terminbörse garnicht mehr nutzen; denn ich könnte bspw. Schweine absichern für Dezember für 1,65; dann könnte ich auch nur 1,5 bekommen; oder aber 1,60 im Kassapreis und 1,75 unter der Hand.

Zudem; es gab; gibt und wird niemals einen Unterschied geben zwischen dem Auktionspreis der ISN und dem erzielbaren Preis geben; sprich die mittlerweile 5ct Abstand zum "V-Preis" gibt es definitiv nicht; es sind beide gleich; denn bei der Auktion ist das ein Endpreis; während der V-Preis ein min.-Preis zzgl. Bonus ist.
Genau deswegen ist die vermeintliche Spanne zw. Auktionspreis auch von 3 auf 5 ct gestiegen; weil das auch die Höhe der im Schnitt gezahlten Boni ist.
Und wer von den Kollegen diese Boni nicht bekommt; den gebe ich mal den Tip; man soll sich nicht den Kopf darüber zerbrechen; in was sinn oder unsinnvolles man investieren soll in der Landwirtschaft; sondern man soll in ein vernünftiges Telefon investieren; in dessen Telefonbuch nicht die Haus EZG eingespeichert ist und man erst in den gelben Seiten unter "Viehhandel" nachsehen muss und dann auch mal andere anruft....

In dem Sinne
MFG
Mühlenbach

Brontosaurus
Mitglied seit
12 Jahre 10 Monate

@ Muehlenbach [#18]
Ist es nicht irgendwie logisch, das wenn Die,Mi, keine Schweine mehr abgeliefert werden, eine Euphorie entsteht, wie wir sie jetzt erleben?
Das dann am Wochenende alle Schweine abgeliefert werden und der gewünschte Aufschlag nicht mehr so ausfällt wie erhofft, ist doch eigentlich auch ganz klar!
Meine Erwartung für morgen: max plus 3Cent, sollten es mehr werden.....
knallt es!!! Aber da die Schweine ja so knapp sind...........
kann ja Gott sei Dank nichts passieren!
Gruß Bronto

picprofi
Mitglied seit
12 Jahre 10 Monate

@ Brontosaurus [#19]

Keine Angst Bronto, Die Schweineschwemme kommt nicht.

Lukas
Mitglied seit
12 Jahre 10 Monate

@ picprofi [#20]

Bei den Preisen von 1,75 € halten die Schweinemäster noch immer zurück. Die wollen die 1,80 € mind. sehen damit ein paar Kröten wenigstens übrigbleiben damit man das Futter bezahlen kann was sie gefressen haben.

wollewatz
Mitglied seit
12 Jahre 10 Monate

@ Richard Ebert [#17]

Es werden nur noch die Argumente wahrgenommen, welche die eigene Meinung oder eigene Position am Markt unterstützen während bei gegenteiligen Argumenten geistig abgeblockt wird.

Da bin ich ganz Ihrer Meinung, Herr Ebert. Wahrscheinlich ist das die wirkliche Geschäftsgrundlage von Spekulanten: da sie auf keiner Seite des physischen Marktes aktiv sind, behalten sie ihren objektiven Blick, während die Teilnehmer des physischen Marktes zu emotionalen Reaktionen neigen, die ja oft genug bis in dieses Forum hineinwirken...

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