Getreide: Fehlender Export drückt auf die Preise
Fehlende Exportmöglichkeiten belasten den Getreidemarkt
LWK Niedersachsen, Hannover (18.11.11.) - Wenige Änderungen ergaben sich im Wochenverlauf an den internationalen Terminbörsen. Auf Grund der Unsicherheiten an den Finanzmärkten konzentrieren sich die Anleger auf die vorderen Termine. Die Risikobereitschaft hat deutlich nachgelassen. An der Matif haben sich die Weizen- und Maiskurse angenähert und tendieren nahezu auf demselben Niveau. Während auf dem französischen Markt die Nachfrage von Mischfutterherstellern und Exporteuren zu leicht fester tendierenden Preisen führte, können sich Schwächetendenzen am hiesigen Markt immer wieder durchsetzen. Es fehlen Exportmöglichkeiten, die dem ruhigen Marktgeschehen deutliche Impulse geben könnten. Nach wie vor dominieren Lieferungen aus Russland und der Ukraine das Exportgeschäft. Trotz eines deutlich reduzierten Preisniveaus kommen hiesigen Anbieter kaum zum Geschäftsabschluss.
(Quelle: http://www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/portal/6/nav/206/article/8351.html )
Seit Februar dieses Jahres hat sich der internationale Weizenpreis um 40 % ermässigt.