Getreide: Futtergeste fließt in die Intervention
Futtergerste fließt in die Intervention
ZMP (30.04.09) - Auch an den Futtergetreidemärkten setzten sich unter dem Einfluss schwächerer Vorgaben vom Weltmarkt sowie besserer Vegetationsbedingungen in einigen westeuropäischen Ländern zuletzt etwas niedrigere Preise durch.
Futtergerste kostete franko Oberrhein 101 bis 104 Euro je Tonne, in Westfalen wurden bis zu 118 Euro je Tonne gefordert. Aufgrund der niedrigen Marktpreise hat die Verfütterung auf den Höfen deutlich zugenommen. Darüber hinaus wird auch die Intervention in immer mehr Regionen genutzt. Nach Angaben der BLE beliefen sich die Andienungsmengen bis Mitte April auf knapp 73.100 Tonnen. Die Feldbestände sind unterschiedlich entwickelt, in frühen Lagen schieben Wintergerste und – roggen bereits Ähren.
Bei Futterweizen fanden sporadisch Verkäufe in Richtung Südoldenburg statt, die Preise gaben ebenfalls nach.
Die Gespräche über Braugersten-Vorverträge stecken in der Sackgasse, da das derzeitige Preisniveau aus Erzeugersicht keine geeignete Basis darstellt. Die Maisaussaat nähert sich ihrem Abschluss, es wird eine deutliche Flächeneinschränkung erwartet.
(Quelle: http://www.zmp.de/agrarmarkt/ackerbau/2009_04_30_Marktlage_Futtergetreide.asp)