Getreide: Nahrungsmittelpreise auf Höchststand !
Hallo,
ich habe hier einen interessanten Beitrag über die Entwicklung der Nahrungsmittel- und Erzeugerpreise in der Vergangenheit und Heute. Danach sind wir Landwirte die Verlierer. Unsere Erzeugerpreise sind, im Vergleich zu den Verbraucherpreisen, auf der Strecke geblieben!
Zitate aus dem Beitrag: Demzufolge wirkt sich der rückläufige Trend der Erzeugerpreise in einem ständig geringer werdenden Anteil an den Nahrungsmittelausgaben aus - Bezogen auf das Endprodukt erlöst der Landwirt nur fünf bis sechs Prozent, demgegenüber waren es 1950 entsprechend noch zwei Drittel des Brotpreises.
http://www.agrarheute.com/erloes-preise040211
mfg
Bigpig
@ BIGPIG [#1]
Auch ein Zitat:
Seit 1950 sind die Löhne um das Zwanzigfache, die Brotpreise um knapp das Neunfache gestiegen und die Getreidepreise deutlich zurückgegangen.
Das mit den Tiefstpreisen für Getreide kann ich nicht nachvollziehen. Gemeint ist in dem Beitrag doch wohl nur, dass die Einkommen gestiegen sind und in der Landwirtschaft rationalisiert wurde. Ich kann zum Beispiel keine fleissigen Mäher mehr auf den Feldern sehen, die mit der Sense das Getreide mähen und mit der Hand zu Garben binden um das Getreide dann später getrocknet auf dem Wagen mit zwei vorgespannten Kühen zur Dreschmaschine zu bringen, sofern nicht noch die Dreschflegel verwendet wurden.
Schöne Grüsse, Richard Ebert
Als Beispiel deutsche Kassapreise für Weizen