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Getreide: Neue Marktschätzungen der Getreideernte 2008

Knappes Angebot treibt Getreidepreise

Von Dieter Claasen

Handelsblatt, London (18.03.08) - Neue Exportwerte sowie Ernte- und Vorratsschätzungen des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums, USDA, haben den Getreidepreisen zusätzlichen Auftrieb geben. Der niedrige Stand der Weltvorräte und der so genannte „China-Faktor“ haben die Märkte verunsichert – und die Sorge über eine weltweite Bedarfsdeckung neu entfacht.

In Chicago stieg der Weizenpreis binnen 48 Stunden nach Veröffentlichung der USDA-Zahlen um elf Prozent auf zuletzt fast 1 200 Cents je Bushel (rund 36,37 Liter).

Das Ministerium schreckte die Märkte mit seiner Prognose auf.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.handelsblatt.com/News/Boerse/Rohstoffe-Devisen/_pv/_p/203855/_t/ft/_b/1405698/default.aspx/knappes-angebot-treibt-getreidepreise.html)

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Weltgetreidevorräte außergewöhnlich niedrig

ZMP, Bonn (18.03.08) - Die Getreidevorräte der Welt schrumpfen weiter. Am Ende des laufenden Wirtschaftsjahres dürfte nach der Einschätzung des US-Landwirtschaftsministeriums kaum mehr Getreide vorhanden sein als vor 25 Jahren.

Damals lebten aber mit rund 4,5 Milliarden Menschen etwa zwei Milliarden weniger als heute und auch die Viehbestände waren weitaus geringer, heißt es in der Pressemeldung der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) weiter.

Überdies werde immer mehr Getreide im industriellen Bereich verbraucht: In den USA beispielsweise fließen im laufenden Wirtschaftsjahr schon 20 Prozent der Maisernte in die Bio-Ethanolproduktion, Tendenz steigend. Daher hätten selbst die vergleichsweise hohen bis sehr hohen Ernten in den letzten Jahren den langjährigen Bestandsabbau nicht verhindern können.

(Quelle: http://www.zmp.de)

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Scheint nun wieder die Sonne?

von Miriam Kraus

Rohstoff-Daily (25.03.08) - Es ist schon erstaunlich: gegenwärtig reagieren die Märkte wie das Wetter, wechselhaft. In schneller Abfolge folgt Sonnenschein auf Regen und umgekehrt.

Noch nicht einmal zwei Wochen ist es her und die Rohstoffe verbuchten absolute Höchstpreise. Gold bei über 1030 US-Dollar pro Unze, Rohöl über der 110 USD-Marke usw.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.investor-verlag.de)

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Getreidemarkt: Kiew zögert mit Aufstockung der Getreideexportkontingente

Agrarheute / AgE, Kiew (27.03.08) - Die ukrainischen Getreidehändler haben das Kiewer Kabinett aufgerufen, jegliche Einschränkungen für die Ausfuhren von Futtergetreide aufzuheben.

Außerdem sollte die Möglichkeit geprüft werden, den Export von 1 Mio t Brotweizen freizugeben, verlangte die Ukrainische Getreide-Assoziation (UGA) am vergangenen Mittwoch in einem Schreiben an den ersten stellvertretenden Regierungsvorsitzenden Alexander Turtschinow. Der Regierungs-Sonderausschuss für Getreide müsse sich dringend mit der aktuellen Situation an diesem Markt befassen, heißt es in dem Papier. Aber auch die Spielregeln für eine Marktregulierung im kommenden Wirtschaftsjahr sollten bereits jetzt festgelegt werden.

Zuvor hatte die Organisation schon Staatspräsident Viktor Juschtschenko auf die aus ihrer Sicht übertriebene Einschränkung des Getreideexports hingewiesen. Nach Auffassung der UGA könnten 2007/08 insgesamt bis zu 5 Mio t ukrainischen Getreides an den internationalen Märkten angeboten werden. Bislang wurden aber die Ausfuhren von lediglich 1,2 Mio t freigegeben. Das Landwirtschaftsministerium hatte seinerzeit eine Erhöhung der Ausfuhrkontingente auf 2,9 Mio t vorgeschlagen, was dem Niveau der von Exporteuren beantragten Lizenzen entsprach. Wie UGA-Präsident Wladimir Klimenko vor Journalisten in Kiew erklärte, hat die Regierung die Entscheidung darüber vorerst von der Tagesordnung gestrichen.

Für die Verzögerungen sind laut Klimenko keine Gründe genannt worden. Das einzige bislang vorgebrachte Argument, man sollte die Ergebnisse der Winterung abwarten, sei eher unverständlich, denn hiervon hänge die künftige Ernte von Gerste nur in einem sehr geringen Maße und die von Körnermais gar nicht ab, so der UGA-Präsident. Durch die bisherige Kontingentierung werde die ukrainische Wirtschaft deutlich beeinträchtigt. Blockiert seien die Finanzmittel, die den Kosten von 4 Mio t Getreide entsprächen. Darüber hinaus bleibe die gesamte Ausfuhrinfrastruktur in dieser Saison praktisch ungenutzt, und die Getreidespeicher könnten zur Aufnahme der neuen Ernte nicht vorbereitet werden. Außerdem bestehe die Gefahr, bereits erfasste perspektivreiche Absatzmärkte zu verlieren. Andererseits hätten die Exporteinschränkungen für Getreide keine erwünschte Verbilligung von Brot und tierischen Produkten am ukrainischen Markt mit sich gebracht.

(Quelle: http://agrarheute.com/?redid=210310)

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Ausweitung der Sojaanbaufläche überrascht

Von Miriam Kraus

Rohstoff-Daily (31.03.08 - Heute wurde die neue USDA-Prognose veröffentlicht, mit Ergebnissen, welche in dieser Größenordnung nicht erwartet wurden. Zwar gingen die Marktteilnehmer schon zuvor von einer Ausweitung der Anbaufläche für Sojabohnen und Weizen zuungunsten von Mais aus, aber die Dimensionen, besonders in Bezug auf die Sojabohnen überraschte dennoch.

US-Farmer pflanzen mehr Sojabohnen an als erwartet

Der Bericht des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA), der sich auf eine Umfrage bei 86.000 US-Landwirten bezieht, geht von einer Ausweitung der Sojabohnen-Anbaufläche um 18% gegenüber dem Vorjahr auf 74.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.investor-verlag.de)

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Moskau setzt Spielregeln für Getreideintervention 2008/09 fest

Agrarheute.com / AgE, Moskau (02.04.08) - In Russland sind die Bedingungen für die Interventionsankäufe von Getreide aus der Ernte 2008 bekanntgegeben worden.

Laut einer jetzt veröffentlichten Verordnung des Landwirtschaftsministeriums sollen diese bei Brotweizen mittlerer Qualität eingeleitet werden, wenn die Marktpreise unter die Marke von 5.100 Rbl/t (138,21 Euro) im europäischen Teil des Landes und 5.000 Rbl/t (135,50 Euro) in den östlicheren Regionen sinken. Für Brotweizen einfacher Qualität liegen die Grenzen bei 4.900 Rbl/t (132,79 Euro) beziehungsweise 4.800 Rbl/t (130,08 Euro) sowie für Brotroggen bei einheitlich 3.900 Rbl/t (105,69 Euro). Zu diesen Preisen soll dann Getreide vom Staat angekauft werden. Sie liegen zwar um bis zu 70 Prozent höher im Vergleich zum vergangenen Jahr, aber lediglich bei knapp der Hälfte der aktuellen Marktpreise. Damit habe das Agrarressort auf die Intervention 2008 vorerst praktisch verzichtet, konstatiert die Moskauer Wirtschaftszeitung "Kommersant".

Andererseits betrachteten Marktexperten die jetzige Bekanntgabe der Spielregeln als einen Versuch, eine sofortige Senkung der Marktpreise zu erreichen. Das Ministerium habe aber immerhin die Möglichkeit, die Preise später zu korrigieren, falls eine Auffüllung des Interventionsfonds erforderlich wäre, wird in dem Zusammenhang der Generaldirektor des Forschungsinstituts für Agrarmarktkonjunktur, Dmitrij Rylko, zitiert. Nach seinen Prognosen dürfte der Preis für Weizen mittlerer Qualität aus der heimischen Ernte 2008 zunächst bei 7.000 Rbl/t (189,70 Euro) bis 7.500 Rbl/t (203,25 Euro) liegen. Auch niedrigere Preise wären bei höheren Ernten in Russland und der Welt möglich; es sei aber unwahrscheinlich, dass sie auf das vom Landwirtschaftsministerium genannte Niveau sinken würden.

Getreide wird in Russland seit 2001 interveniert. Zuletzt wurde dieses im Wirtschaftsjahr 2005/06 vom Staat angekauft. Seit Ende Oktober 2007 wurden die Verkäufe aus dem mit insgesamt 1,45 Mio t Getreide gefüllten Interventionsfonds in die Wege geleitet. Nach Angaben der Nationalen Warenbörse sind inzwischen 972.844 t davon veräußert worden, darunter 866.888 t Weizen mittlerer Qualität zum Preis von 5.324,50 Rbl/t (144,29 Euro) sowie Weizen einfacher Qualität zu 4.936,40 Rbl/t (133,78 Euro) und Roggen zu 4.358,20 Rbl/t (118,11 Euro). (AgE)

(Quelle: http://agrarheute.com/?redid=210574)

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Märzschätzung für die Ernte 2008 / Getreide auf 45,8 Mio. t, Raps auf 5,1 Mio. t veranschlagt

Deutscher Raiffeisenverband e.V., Berlin (03.04.08) - Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) hat die Schätzung der Getreide- und Ölsaatenernte 2008 nach der März-Umfrage bei seinen Mitgliedsgenossenschaften leicht nach oben korrigiert. Den Kälteeinbruch in den Osterwochen mit einer kurzen Frostperiode haben sowohl die Getreide- als auch die Rapsbestände gut überstanden. Auch die früh gesäten Sommerkulturen wurden aufgrund der noch nicht eingesetzten Keimung kaum geschädigt.

Die im Herbst 2007 gesäten Feldbestände sehen trotz erheblicher Niederschläge in den vergangenen Wochen bei zeitgerechten Düngergaben erfreulich gut aus. Vor diesem Hintergrund hat der DRV gegenüber seiner Februarschätzung den durchschnittlichen Getreideertrag von 65,1 auf 66,6 dt/ha leicht heraufgesetzt. Im Vergleich zum niedrigen Vorjahreswert (61,8 dt) bedeutet dies eine Steigerung um 7,8 Prozent.

Die Getreidefläche wird vom DRV auf insgesamt 6,8 Mio. ha veran-schlagt. Dies würde einer Anbauausdehnung um 5 Prozent bzw. 330.000 ha entsprechen. Von den zusätzlichen Flächen entfallen 170.000 ha auf den relativ ertragsstarken Weizen sowie weitere 70.000 ha auf Roggen. Die Getreideernte wird vor diesem Hintergrund vom DRV relativ konservativ auf nur 45,8 Mio. t veranschlagt, dies wären knapp 5 Mio. t oder 13 Prozent mehr als im enttäuschenden Erntejahr 2007. Bei günstigen Witterungsbedingungen - insbesondere in den nächsten zehn Wochen - sieht der DRV jedoch durchaus höhere Ernteergebnisse als realistisch an.

Auch bei der Vorschätzung der Ölsaatenernte hat der DRV gegenüber der Februarschätzung leichte Korrekturen vorgenommen und den Durchschnittsertrag für Winterraps von 35,8 dt/ha auf 36,6 dt/ha heraufgesetzt. Gegenüber dem Vorjahr würde dies einem Mehrertrag von 6,3 Prozent entsprechen. Da die Anbaufläche im Herbst 2007 witterungsbedingt um rund 8 Prozent bzw. knapp 130.000 ha eingeschränkt wurde, schätzt der DRV die Winterrapsernte auf 5,15 Mio. t; das Ergebnis der Vorjahresernte würde damit um 135.000 t oder knapp 3 Prozent verfehlt.

(Quelle und weitere Auskünfte: http://www.verbaende.com/News.php4?m=52550)

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Russlands Agrarminister will Export von Getreide steigern

RIA Novosti, Moskau (09.04.08) - Der russische Landwirtschaftsministers Alexej Gordeew will aufgrund der weltweiten Nachfrage den Export von Getreide erhöhen.

"Wenn wir über Aussichten zu reden beginnen, so gibt es den Bedarf, den Export auf 25 bis 30 Millionen Tonnen zu erhöhen", sagte der Minister nach dem feierlichen Start des Futures-Handels mit Getreide an der russischen Warenbörse.

Gordeew erinnerte an eine Prognose, der zufolge die Getreideernte in Russland in diesem Jahr 85 Millionen Tonnen ausmachen soll, was drei Millionen Tonnen mehr als im Vorjahr bedeutet.

"Das ermöglicht das Exportpotenzial für dieses Jahr in Höhe von 15 Millionen Tonnen aufrecht zu erhalten und den ganzen Bedarf des Landes an Futtergetreide decken", so Gordeew.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://de.rian.ru/business/20080409/104162834.html)

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US-Zahlen sorgen an den Rohstoffmärkten für Wirbel

Agrarheute / AgE, Washington/Chicago (12.04.08) - Aus den US-amerikanischen Terminmärkten für Sojabohnen und Weizen ist im Zuge neuer Informationen ein Teil der Spekulationshitze entwichen.

Nach der Veröffentlichung zweier Berichte des Washingtoner Landwirtschaftsministeriums vor zwei Wochen sowohl zu den diesjährigen Anbauabsichten der US-Farmer als auch zu den laufenden Beständen wichtiger Kulturen brachen die Soja- und Weizenkurse ein, während die Maispreise Aufwind bekamen. Die US-Marktexperten gehen nach Befragung von 86.000 Betrieben davon aus, dass die amerikanischen Landwirte den Preisanreizen gefolgt sind und die für den Maisanbau vorgesehene Fläche zugunsten von Sojabohnen und Weizen verringert haben. Demnach wird Mais 2008 in den Vereinigten Staaten auf voraussichtlich 34,4 Mio. ha angebaut werden; das wäre gegenüber dem Rekordjahr 2007 ein Rückgang um drei Mio. ha oder acht Prozent, im langjährigen Vergleich jedoch noch immer ein sehr hohes Niveau.

Die Weizenfläche soll im Jahresvergleich um 1,3 Mio. ha oder sechs Prozent auf 25,5 Mio. ha ausgeweitet werden. Wesentlich deutlicher fällt der Zuwachs bei Sojabohnen aus; angesichts enormer Preissteigerungen während der vergangenen Monate dürften die US-Landwirte den Sojaanbau um 4,5 Mio. ha oder 18 Prozent auf 29,9 Mio. ha ausdehnen. Diese Zahlen sorgten allerdings nicht für große Verwunderung, da die Tendenzen des Ministeriumsberichts von Händlern im Vorfeld ohnehin erwartet worden waren. Überraschender kam dagegen eine Ankündigung des Agrarressorts, wonach sich in den US-Lagern am 01. März noch 38,87 Mio. t Sojabohnen und 19,32 Mio. t Weizen befanden. Das waren rund 2,2 Mio. t Sojabohnen und etwa 1,1 Mio. t Weizen mehr, als Händler erwartet hatten. Damit hat sich die Marktlage bei diesen Produkten deutlich entspannt. (AgE)

(Quelle: http://www.agrarheute.com/index.php?redid=211216)

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Raiffeisenverband steigert erneut Ernteprognosen für 2008

Agrarheute.com / pd, Berlin (06.05.08) - Die Schätzungen zur Getreide- und Ölsaatenernte 2008 hat der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) nach seiner monatlichen Umfrage bei den Mitgliedsgenossenschaften erneut nach oben gesetzt.

Im Vergleich zum sehr trockenen Vorjahr erwartet der DRV derzeit rund 10 Prozent höhere Getreide-Durchschnittserträge. Einhergehend mit einer um 5 Prozent ausgedehnten Anbaufläche dürfte damit die Ernte gegenüber dem Vorjahr um knapp 6 Mio. t bzw. 15,4 Prozent auf 46,7 Mio. t steigen. In der Märzschätzung des DRV wurde mit 45,7 Mio. t noch eine um 1 Mio. t geringere Getreideproduktion veranschlagt.

Auch die jetzt blühenden Rapsfelder zeigten einen deutlich besseren Wachstumsstand als vor einem Jahr. Der DRV erwartet bei Winterraps einen Durchschnittsertrag von 3,7 t/ha. Dies wären je Hektar Anbaufläche knapp 300 kg oder 7 Prozent mehr als 2007. Da die Anbauflä-che insgesamt um 8,7 Prozent oder ca. 120.000 ha auf 1,4 Mio. ha eingeschränkt wurde, wird eine Rapsernte von 5,2 Mio. t erwartet, die das Vorjahresergebnis von 5,3 Mio. t knapp verfehlt.

Für den weiteren Vegetationsverlauf sei entscheidend, dass bei zunehmend warmer Witterung sowohl bei Getreide als auch bei Raps der Befallsdruck mit pilzlichen Schaderregern und insbesondere Schadinsekten kontrolliert und Ertragsverluste minimiert würden. Bei weitgehend normalem Witterungsverlauf könnte die nächste Ertragsprognose Anfang Juni dann nochmals höher ausfallen.

(Quelle: http://www.agrarheute.com/index.php?redid=212606)

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EU-Landwirte bauen deutlich mehr Getreide an

Agrarheute.com / lpd, Hannover (08.05.08) - Die europäischen Landwirte haben dem Getreide zur diesjährigen Ernte erheblich mehr Fläche gewidmet als im Jahr zuvor.

Wie der Landvolk-Pressedienst berichtet, haben die Landwirte den Anbau um schätzungsweise drei Millionen Hektar (ha) oder 5,4 Prozent auf 58,6 Mio. ha ausgeweitet. Dabei führe der Weizen nach den Berechnungen des EU-Dachverbandes des Getreide- und Futtermittelhandels (Coceral) die noch vorläufige Anbaustatistik mit rund 26,24 Mio. ha an, das sind 1,96 Mio. ha oder 8,07 Prozent mehr als 2007. Es folgten Gerste, deren Anbau um 3,13 Prozent auf 14,18 Mio. ha zunahm, und Mais, dessen Anbaufläche um 5,32 Prozent auf 8,31 Mio. ha gestiegen sei. Während die Haferfläche der Gemeinschaft nur um 1,07 Prozent auf 3,04 Mio. ha gewachsen sei, hätten die Landwirte das Roggenareal deutlich ausgeweitet, und zwar um 5,04 Prozent auf 2,71 Mio. ha. Dem Futtergetreide Triticale widmeten die EU-Landwirte 2,52 Mio. ha, das sind 1,2 Prozent mehr als zur Ernte 2007.

In den Anbauentscheidungen der europäischen Landwirte dürften sich insbesondere die weltweite Nachfrage nach Getreide und der starke Preisanstieg im vergangenen Jahr nieder-geschlagen haben. Die ungünstige Witterung zur Zeit der Rapsaussaat habe zusammen mit dem kräftigen Anstieg der Getreidepreise und der Aussetzung der obligatorischen Flächenstilllegung gleichzeitig dazu geführt, dass die Landwirte den Anbau von Ölsaaten zugunsten des Getreides eingeschränkten. In einer ersten – und zu diesem Zeitpunkt immer noch unsicheren – Prognose rechne Coceral aufgrund der Flächenausdehnung für Getreide bei einem normalen Witterungsverlauf und selbst bei nur durchschnittlichen Erträgen mit einer deutlich höheren Getreideernte 2008 gegenüber dem Jahr zuvor.

Die Landwirte in den 15 "alten" EU-Staaten haben ihre Getreideanbaufläche ebenfalls aus-geweitet, und zwar um durchschnittlich sechs Prozent auf insgesamt 38,8 Mio. ha. Größter Getreideerzeuger der Gemeinschaft dürfte Frankreich bleiben, wo die Landwirte die An-baufläche um 3,77 Prozent auf 9,02 Mio. ha ausgedehnt haben. Unter "normalen" Witterungsbedingungen dürfte Deutschland seine Position als zweitwichtigster Getreideerzeuger der EU ebenfalls behaupten, hierzulande widmeten die Landwirte dem Getreide mit 6,96 Mio. ha rund 4,0 Prozent mehr Fläche als zur Ernte 2007. Überdurchschnittlich seien dagegen die Getreideflächen der "kleineren" Erzeuger in der alten EU-Ländern gewachsen: So legte die Fläche in Spanien um 5,57 Prozent auf 6,10 Mio. ha zu, die in Italien wuchs um 9,83 Prozent auf 3,56 Mio. ha und für Großbritannien registrierten die Statistiker ein Plus von 11,58 Prozent auf 3,18 Mio. ha.

(Quelle: http://agrarheute.com/?redid=212703)

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Deutscher Mühlentag: VDM warnt vor Getreide-Versorgungskrise - Getreidepreise auf höchstem Stand seit 40 Jahren – gleichzeitig sinkt Getreidebestand weiter.

Von Rechtsanwalt Thomas Bruggmann, LL.M.

Juravendis.de / VDM Pressemitteilung (09.05.08) - „Der Getreidemarkt ist von einem in den letzten 40 Jahren nicht gekannten Preisanstieg gekennzeichnet“, berichtet Manfred Weizbauer, Hauptgeschäftsführer des Ver-bandes Deutscher Mühlen e. V. (VDM) anlässlich des Deutschen Mühlentages 2008 am Pfingst-montag (12. Mai). Der Weizenpreis zum Beispiel kletterte von 160 €/t im Juni 2007 auf 250 €/t im Mai 2008, mit Spitzen bis zu 300 €/t im September 2007. Derzeit sind die weltweiten Getreidebe-stände auf dem niedrigsten Niveau seit 30 Jahren – bei einer seither um zwei Milliarden Men-schen gewachsenen Weltbevölkerung.

Die Getreideernten der letzten Jahre fielen unterdurchschnittlich aus, so wurde 2007 in Deutschland mit 40,6 Mio. t noch einmal 6,5 Prozent weniger Getreide eingefahren als im ohnehin schon schlech-ten Erntejahr 2006. Gleichzeitig sorgen die geänderten Ernährungsgewohnheiten vor allem in China und Indien für weiteren Nachfragedruck. China beispielsweise will 2008 die Einfuhren von Getreide und anderen Agrarprodukten weiter erhöhen. Die Bundesregierung geht von einer Zunahme des weltweiten Lebensmittelbedarfs um 60 Prozent bis zum Jahr 2030 aus.

Bei angespannter Marktlage sorgt die Agroenergie für eine neue Nachfrage, bereits kleine zusätzliche Mengen lässt die ohnehin enge Versorgungsbilanz kippen. „Erst langsam setzt sich die Erkenntnis durch, dass die Subventionierung von Agrokraftstoffen nicht nur teuer ist, sondern bei ganzheitlicher Betrachtung auch eine negative Umweltbilanz aufweist. Von den ethischen Fragen der Hungerbe-kämpfung ganz zu schweigen“, macht VDM-Hauptgeschäftsführer Manfred Weizbauer deutlich. Für 2008 geht der VDM von einer Getreideernte in Deutschland in Höhe von 44 bis 45 Mio. t aus.

Gleichzeitig bringen die steigenden Preise für Nahrungsmittel den Verbrauchern ins Bewusstsein, dass Lebensmittel einen hohen Wert haben und nicht unbegrenzt zu Niedrigpreisen verfügbar sind. Mahlprodukte etwa sind Grundlage für eines der wichtigsten Nahrungsmittel: Brot. Aber beispielsweise auch in Soßen, Suppen, Süßwaren, Fertiggerichten oder Babynahrung ist Mehl enthalten. Durch-schnittlich 73,5 kg Mahlerzeugnisse konsumiert der deutsche Verbraucher jährlich. Die Mühlen sichern mit hohen technischen Standards bei Herstellung und Kontrolle die Lebensmittelsicherheit und Qualität ihrer Erzeugnisse. Getreide wird im Rahmen des Europäischen Getreidemonitorings, einer Kontrollinstanz der Agrarwirtschaft, kontinuierlich überprüft.

Vom Feld auf den Teller: Mühlen als entscheidender Faktor der Ernährungskette

Die 630 mittelständisch geprägten Mühlen in Deutschland stellen jährlich aus rund 7,5 Mio. Tonnen Weizen und Roggen vielfältige Mahlerzeugnisse, auch Futtermittel, her. Die Mühlenbranche erwirt-schaftet mit rund 6.000 Beschäftigten einen Jahresumsatz von 2,3 Mrd. Euro. Der VDM mit Sitz in Bonn vertritt als unabhängiger Wirtschaftsverband die Interessen der Getreidemühlen.

(Quelle: http://www.juravendis.de/noindex/mein-juravendis/archiv/news-archiv/article_news/deutscher-muehlentag-vdm-warnt-vor-getreide-versorgungskrise/402.html)

JBH
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Langsam wird Regen benötigt. Das Getreide auf den leichten Böden zeigt schon leichte Trockenschäden. Die Pflanze hat aufgrund der Regenphase kein üppiges Wurzelwerk gebildet. Auch die Regenmengen haben den frühen Dünger zum Teil ausgewaschen.

JBH

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Getreidemarkt: Weltweiter Optimismus für Ernte 2008/09

Agrarheute.com, Wien (13.06.08) - Die weltweit guten Prognosen für die Ernte 2008/2009 bewirken eine Stagnation der Notierungen.

Laut Angaben des Agrarischen Informationszentrums (AIZ) erholten sich letzte Woche die Terminkurse für Weizen an der Pariser euronext.liffe (ehemals MATIF) nach einem kräftigen Absacken wieder etwas. Der Mai-Futures hielt am 08.05.2008 mit EUR 217,50 wieder deutlich über EUR 200,- pro t. Diese und der für die neue Ernte 2008 maßgebliche November-Futures näherte sich mit EUR 199,50 pro t wieder der 200-Euro-Marke. Nach einer einwöchigen Notierungspause vollzogen die Wiener Kassamarktnotierungen letzten Mittwoch den Abwärtstrend der vergangenen Wochen an den internationalen Terminbörsen nach. Qualitätsweizen verlor mit EUR 5,- pro t allerdings wiederum nur moderat und hält sich mit einem Mittel des Preisbandes von EUR 242,50 pro t weiterhin deutlich über der euronext.liffe. Es werden zwar keine großen Mengen mehr bewegt, dennoch aber, so merkten Händler an, fragen Mühlen entgegen der absoluten Funkstille in den vergangenen Jahren während dieses Saisonabschnitts in diesem Jahr immer wieder kleinere Mengen Weizen nach. Premiumweizen scheine überhaupt schon weitgehend durchgehandelt zu sein. Mangels weiterer Abschlüsse verschwand seine zuletzt ohnehin nur nominelle Notierung gänzlich vom Wiener Kursblatt.

Die guten Prognosen für die Ernte 2008/2009 bewirken international eine Stagnation der Notierungen. In den kommenden Wochen wird mit den Spekulationen um die Auswirkungen verschiedener Wetterphänomene auf den Ernteertrag noch mit heftigen Preisausschlägen der "Wetterbörsen" zu rechnen sein. Mit einer guten Getreideernte in der EU rechnet auch die Europäische Kommission. Im Verwaltungsausschuss Getreide, der letzten Donnerstag tagte, schätzte die Kommission den im kommenden Sommer zu erwartenden Getreideertrag der 27 Mitgliedstaaten auf 283 bis 291 Mio. t (2007: 257,4 Mio. t). Bisher habe es in keiner Region Europas nennenswerte Ausfälle gegeben. Wenn die günstige Entwicklung noch einen Monat anhalte, seien 291 Mio. t drinnen, erklärte ein Kommissionsmitarbeiter im Ausschuss. Der Vertreter Spaniens wollte diesen Optimismus nicht ganz teilen. In Regionen am Mittelmeer sei es zu trocken, weshalb dort mit Ausfällen zu rechnen sei, widersprach er. Am Mittwoch veröffentlichte das spanische Landwirtschaftsministerium eine Ernteprognose für 2008, wonach die Getreideernte wegen der Dürre von dem 2007 erzielten Rekordniveau von 19,51 Mio. t heuer dramatisch auf 15,68 Mio. t absacken werde. Mit ebenfalls rund 16 Mio. t Ernteerwartung regiert dagegen in Ungarn Optimismus.

Getreidepreise bleiben bis zur nächsten Ernte hoch

Exportlizenzen für 559.500 t Weizen aus der EU wurden in den vergangenen beiden Wochen beantragt, wobei der etwas stärkere US-Dollar den EU-Exporteuren zu Hilfe kam. Die Ausfuhren behalten damit auch zum Saisonende hin ihren Schwung bei. Deutschland komme dabei mit Weizen überwiegend hohen Eiweißgehalts besser zum Zug als etwa Frankreich, das dieses Jahr unter Qualitätsproblemen leide. Von der Gesamtmenge an Weizenausfuhrlizenzen wurden 313.060 t von Händlern aus Deutschland nachgefragt, gefolgt von 103.650 t aus Frankreich, 73.000 t aus den Niederlanden, 31.200 t aus Bulgarien und 18.000 t aus Dänemark. Nachfrage sei auf dem Weltmarkt weiterhin vorhanden, berichtete die EU-Kommission im Verwaltungsausschuss Getreide in Brüssel. Pakistan habe einen Tender für die Einfuhr von 250.000 t Weizen eröffnet und habe insgesamt einen Bedarf an 1,5 Mio. t Weizen. Der Irak habe 500.000 t Weizen ausgeschrieben und sei an Käufen aus den USA, Kanada und Australien interessiert. Jordanien habe 100.000 t Weizen in der Ukraine zu USD 396,- (EUR 255,96) pro t cif gekauft, berichtete die Kommission. In die EU wurden in den vergangenen beiden Wochen Einfuhrlizenzen für 384.850 t Mais und für 249.500 t Sorghum nachgefragt. Im Rahmen der ungarischen Interventionsausschreibung für den Binnenmarkt erhielten in dieser Woche 25.536 t Mais zu Preisen zwischen EUR 171,53 und 180,- pro t und 35 t Weizen zu EUR 215,- pro t den Zuschlag. (aiz)

(Quelle: http://agrarheute.com/?redid=213863)

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Kassapreise für Weizen (ermittelt durch die Landwirtschaftskammer Hannover):

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Europas Bauern erwarten Rekordernte

Süddeutsche Zeitung (23.06.08) - Gute Nachrichten angesichts knapper Nahrungsmittel und hoher Preise: Europas Landwirte rechnen im Wirtschaftsjahr 2008/2009 mit einer Rekordernte bei Getreide. Auch bei Mais zeichnet sich eine gute Ernte ab. Das teilten die Copa-Cogeca, die Vertretung europäischer Landwirte und Genossenschaften, in Brüssel mit.

"Bei Weichweizen rechnen wir mit einem Gesamtertrag von fast 130 Millionen Tonnen - 19 Millionen Tonnen beziehungsweise 17 Prozent mehr als im vergangenen Jahr.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/646/182082/)

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Die aktuelle Lage auf dem Getreidemarkt

ZMP (27.06.08) - Alle Marktbeteiligten sehen dem Beginn des neuen Wirtschaftsjahres mit großer Spannung entgegen. Die Preiserwartungen für die neue Ernte sind sehr unterschiedlich, was sich in weit auseinander laufenden Geld- und Briefkursen widerspiegelt.

Vor dem Hintergrund der zunehmend volatileren Märkte deutet sich eine Anpassung der Vermarktungsstrategie vieler landwirtschaftlicher Betriebe an. So wird immer häufiger auf eine zeit- und mengenbezogene Aufteilung der Getreideverkäufe gesetzt, um das Erlösrisiko zu verringern. Die Bereitschaft zum Abschluss von Vorkontrakten war bei Weizen bislang ungewöhnlich gering, lediglich ein geringer Teil der neuen Ernte ist hierzulande vertraglich gebunden.

Unterschiedliche Ertragserwartungen

Aufgrund der differierenden Vegetationsbedingungen zeichnet sich eine regional und zeitlich stark entzerrte Ernte ab. Während sich die Ertragserwartungen beim Weizen im Norden und Osten Deutschlands wegen der Trockenheit teils deutlich unter dem Vorjahr bewegen, werden im Süden und Westen zumindest quantitativ bessere Ergebnisse als 2007 erwartet.

Ernte von Wintergerste hat begonnen

In den Frühgebieten des Rheinlandes, des Badischen Raums und des Oberrheins hat die Ernte von Wintergerste begonnen. Die Ertragsaussichten im Westen und Südwesten sind überwiegend positiv, wenngleich starke Niederschläge und Wind das Getreide häufig ins Lager gedrückt haben. Regional wird auch über Hagelschäden berichtet, die mit Ertragseinbußen verbunden sein dürften. Insgesamt zeichnet sich jedoch eine deutlich höhere Gerstenernte ab als im Vorjahr.

Kaum Handel mit Futtergerste

Der Handel mit Futtergerste ist im Süden unterdessen nahezu vollständig zum Erliegen gekommen, im Nordwesten und Osten beschränken sich die Umsätze auf kleinere Ergänzungsgeschäfte. Die Preise zeigen keine einheitliche Entwicklung, zumal die Vorstellungen von Käufern und Abgebern große Differenzen aufweisen. Während sich für Futterweizen zuletzt örtlich etwas Nachfrage der Mischfutterhersteller regte, blieb das Exportgeschäft in Richtung Niederlande/Benelux-Länder nahezu leblos.

(Quelle: http://www.zmp.de/agrarmarkt/ackerbau/2008_06_27_Marktlage_Getreide.asp)

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Kobban
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DEWEZET - Deister- und Weserzeitung vom 27.06.08

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Getreideernte gut, teure Energie belastet - Ernte 2008 im Jahresvergleich um zehn Prozent höher - Bauern sollen vermehrt Möglichkeiten der Preisabsicherung nützen

Der Standard / APA, Wien (30.06.08) - Österreichs Getreidebauern dürfen sich heuer zwar auf eine deutlich bessere Ernte als im Vorjahr freuen, unter dem Strich fällt ein Teil der höheren Erlöse aber den stark gestiegenen Kosten für Betriebsmittel und Energie zum Opfer. Die Preise werden aufgrund weltweit knapper Lagerbestände hoch bleiben, sagte der Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich, Gerhard Wlodkowski, am Montag bei einer Pressekonferenz in Wien.

Plus an Anbaufläche

Insgesamt erwarten die Bauern heuer mit mehr als 5 Mio. Tonnen eine um zehn Prozent höhere Getreide- und Maisernte.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://derstandard.at/?url=/?id=3397070)

Hervorhebung durch die Redaktion http://www.rmx-forum.de

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Getreidemarkt KW 27/2008: Deutlich höhere Erträge

Von Christian Posekany, AIZ, in Kooperation mit dem BMLFUW

Bauernzeitung.at (30.06.08) - In Österreich begann die Getreideernte wie üblich mit der Wintergerste im Süden und Südosten von Wien – im Wiener Becken und auf der Parndorfer Platte. Qualität und Erträge seien zufriedenstellend, heißt es, im Wiener Becken seien sogar Hektarerträge bis zu 60 Dezitonne erzielt worden.

Dank deutlich höherer Erträge an diesen sonst oft von Miss­erträgen heimgesuchten Trockenstandorten auf extrem leichten Böden und dank Nachfrage von Viehhaltern entwickelte sich auch rasch ein Marktgeschehen.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.bauernzeitung.at/?id=2500%2C34209%2C%2C)

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IGC/Welt: Leichte Bestandserholung bei Weizen

ZMP (04.07.08) - Die Angebotsaussichten für das neue Wirtschaftsjahr differieren für Weizen und Mais deutlich. Während die Weizenernte 2008/09 Schätzungen des Internationalen Getreiderates (IGC) zufolge auf eine Rekordhöhe von 658 (Vorjahr: 608) Millionen Tonnen steigt, wird bei Mais ein Rückgang auf 756 (Vorjahr: 786) Millionen Tonnen erwartet.

Der IGC korrigierte seine Mai-Schätzung für Weizen um 8 Millionen Tonnen nach oben, maßgeblich aufgrund positiverer Angebotsaussichten in China, der Schwarzmeerregion, den USA und Brasilien. Für die EU-27 wurden die Ernteprognosen vor dem Hintergrund regional sehr unterschiedlicher Wetterbedingungen leicht auf 139 (Vorjahr: 120) Millionen Tonnen zurückgenommen.

Der Weizenverbrauch steigt 2008/09 voraussichtlich um 22 Millionen Tonnen, da insbesondere aus dem Futtersektor zunehmende Nachfrage erwartet wird. 2008/09 dürfte damit der Bedarf des Futtersektors am Gesamtverbrauch um zwei Prozent auf 16,4 Prozent steigen. Die Weizenbestände in den fünf wichtigsten Exportländern schätzt der IGC auf 36,7 Millionen Tonnen, knapp 10 Millionen Tonnen über der Vorjahreslinie. Nach dem Rückgang auf ein 26-Jahres-Tief wird für 2008/09 mit einem Anstieg der weltweiten Endbestände auf 143 Millionen Tonnen gerechnet.

Bei Mais deutet sich der kräftigste Rückgang in den USA an. Im Zuge des ungewöhnlich niederschlagsreichen Wetters im mittleren Westen und den damit verbundenen Überflutungen und Aussaatverzögerungen nahm der IGC seine Ernteprognose auf 295 (Vorjahr: 332) Millionen Tonnen zurück. Der starke Rückgang des US-Angebots wird auch durch die günstigeren Angebotsaussichten für Brasilien, Indien, Ost- und Westeuropa nicht kompensiert werden können.

Trotz kräftig gestiegener Preise wird der Maisverbrauch weiter zunehmen. Nach IGC-Schätzungen legt der Bedarf um 4 Millionen Tonnen auf 782 Millionen Tonnen zu. Ein Viertel davon dürfte 2008/09 auf den industriellen Sektor entfallen, wobei die Bioethanolherstellung die wichtigste Rolle einnimmt. Der Maiseinsatz im Futter sinkt angesichts des hohen Preisniveaus und günstigerer Alternativen voraussichtlich um 20 Millionen Tonnen auf 471 Millionen Tonnen. Die Endbestände sinken laut IGC 2008/09 auf den niedrigsten Stand seit 25 Jahren.

(Quelle: http://www.zmp.de/agrarmarkt/ackerbau/2008_07_04_Prognosen_Weltgetreideernte.asp)

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Kobban
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Vorläufige Erntebilanz - Bauern erwarten eine gute Ernte

Kölner Stadt-Anzeiger / dpa (21.08.08) - Die Landwirte hoffen auf Entspannung bei den Preisen. Mittelfristig könnten die Verbraucher mit geringer steigenen Lebensmittelpreisen rechnen. Sieben Prozent mehr Getreide als im langjährigen Schnitt wollen die Bauern einfahren.

Die Bauern machen den Verbrauchern wegen einer guten Ernte Hoffnungen auf Entspannung an der Preisfront.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.ksta.de/html/artikel/1218660407593.shtml)

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Die aktuelle Lage am Getreidemarkt

ZMP (22.08.08) - Die deutsche Getreideernte konnte in den vergangenen Tagen größtenteils abgeschlossen werden. In Höhenlagen und an der Küste steht aber noch immer Weizen auf dem Halm, verbunden mit täglich wachsenden Qualitätsrisiken.

Erzeuger, Handel und Verarbeiter stellen sich auf die Abwicklung einer deutlich höheren Weizenernte als im Vorjahr ein. Der Handel mit Weizen der Ernte 2008 kommt allerdings nur schleppend in Fahrt, da die meisten Marktbeteiligten sich zunächst ein Bild von der noch sehr unübersichtlichen Lage machen wollen.

Angesichts der sehr heterogenen Ergebnisse rückt vor allem die Qualitätsfrage weiter in den Vordergrund. Die Preise für Brotweizen scheinen allmählich ihren Boden erreicht zu haben. Franko Hamburg pendelten sich die Forderungen für Partien zur prompten Lieferung zuletzt bei 195 EUR/t ein. Der Abstand zum Eliteweizen hat indes nochmals zugelegt und beträgt mittlerweile rund 42 EUR/t. Auch am Markt für Brotroggen deutet sich nun eine Stabilisierung an.

Gerstennachfrage ruhiger als gewöhnlich

Hohe Erträge signalisieren auch zukünftig ein reichliches Angebot an Futtergetreide. Die Preise für Futtergerste entwickelten sich uneinheitlich: im Süden mit nochmals schwächerer Tendenz, im Norden aufgrund des auflebenden Exportgeschäftes etwas fester.

Die Forderungen für Futterweizen wurden zuletzt erneut zurückgenommen. Örtlich nimmt der Angebotsdruck weiter zu, zumal die Bereitschaft der Erzeuger zur Einlagerung im Vergleich zu höherwertigerem Getreide geringer ausgeprägt ist.

Das Geschäft mit Körnermais steht weiter im Markthintergrund. Einzelpartien verbilligen sich gegenüber der Vorwoche jedoch deutlich, auch weil die positiven Angebotsaussichten für Deutschland und Europa zunehmend Marktwirkung entfalten.

Das Gros der noch auf dem Halm stehenden Braugerste konnte in den vergangenen Tagen eingebracht werden. Der Blick der Mälzer richtet sich auf Skandinavien, wo die Sommergerstenernte nun beginnt.

(Quelle: http://www.zmp.de/agrarmarkt/ackerbau/2008_08_22_Marktlage_Getreide.asp)

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Brotroggen: Preisrückgang um 40 % seit dem vergangenen Jahr

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Getreide 2008: Menge gut, Preise niedriger, Kosten höher

DBV (27.08.08) - Der Deutsche Bauernverband (DBV) sieht sich mit seiner Ernteschätzung durch die heutige amtliche Erntebilanz 2008 des Bundeslandwirtschaftsministeriums bestätigt. Danach haben die deutschen Getreidebauern mit 49,9 Millionen Tonnen auf 7,05 Millionen Hektar Getreide (einschließlich Körnermais) von zufriedenstellender Qualität eine gute Ernte einge­fahren. Die Ausweitung der Getreideanbaufläche infolge der Aufgabe der Flächenstill­legungen und überdurchschnittliche Hektarerträge wegen vielerorts guter Wachstumsbe­dingungen ermöglichte ein um 22,8 Prozent höhere Ernte als im Vorjahr. Die Getreideernte der EU-27 wird 301 Millionen Tonnen (plus 16 Prozent) betragen.

Die gute Versorgung des Marktes - auch durch weltweit bessere Getreideernten - führt zu gegenüber dem Vorjahr sinkenden Getreidepreisen: So wird Brotroggen gegenüber dem Vorjahr um 25 Prozent niedriger notiert, auch Brotweizen liegt mit 169 Euro pro Tonne rund 10 Prozent unter dem Erzeugerpreis des Vorjahres. Diese Preissenkungen sind für die Ackerbauern die bittere Pille der Ernte 2008, da gleichzeitig die Kosten im Ackerbau explodieren, vor allem bei Energie und Düngemitteln, stellte der DBV fest. Die erwirtschaf­teten höheren Erlöse durch die höhere Ernte drohten so durch gestiegene Produktionskosten aufgezehrt zu werden. Für die Verbraucher könnten sich die Preissenkungen auf den Getreidemärkten inflationsbremsend auswirken. Denn die getreideverarbeitenden Branchen erhielten günstigere Einkaufspreise, die die Kalkulation ihrer Verkaufspreise beeinflussen müssten, stellte der DBV fest.

(Quelle, in Auszügen: http://www.bauernverband.de/index.php?redid=152813&mid=230002)

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Getreide bekommt Sonnenbrand - Landwirte kämpfen mit wenig Winterfeuchtigkeit, Niederschlägen und Temperaturschwankungen

Von Johannes Braun

Südwest-Presse, Dietenheim (30.08.08) - Der Klimawandel ist auch in der Landwirtschaft vor Ort zu bemerken. Der Dietenheimer Landwirt Hans Strohmayer macht dies an weniger Winterfeuchtigkeit, mehr heftigen Niederschlägen und großen Temperaturschwankungen fest.

Seit einigen Jahren nimmt Hans Strohmayer Veränderungen bei den Klimafaktoren wahr. Drei große Bereiche sind dem Dietenheimer Landwirt im Laufe seiner Berufsdauer besonders aufgefallen: Es gibt immer weniger Winterfeuchtigkeit, die Anzahl an heftigen Niederschlägen nimmt deutlich zu, und die Temperaturschwankungen von einer Hitzeperiode zu einer für die Jahreszeit relativen Kälte werden extremer und häufiger. "Das bleibt für die Landwirtschaft nicht ohne Folgen", sagt Strohmayer und geht auf die drei Bereiche explizit ein.

Die Winterfeuchtigkeit sei vor allem wichtig, weil sich in dieser Zeit das Grundwasser auffüllt und somit der Wasserspiegel ein wenig anhebt. "Im Winter wird quasi die Wasserversorgung der Pflanzen im Sommer bereit gestellt", erläutert Strohmayer. Denn nicht alle Pflanzen verfügen über ausreichend tiefe Wurzeln, um sich auch bei niedrigerem Grundwasserspiegel ausreichend mit Wasser versorgen zu können. Als Beispiele nennt der Landwirt den Mais, der zumindest vorübergehend seinen Wasserhaushalt selbst regulieren kann im Gegensatz zum Getreide, das einfach nur abstirbt ohne ausreichend Wasser.

Heftige Niederschläge mit einer Wassermenge von 40 bis 50 Litern auf den Quadratmeter seien mittlerweile keine Seltenheit mehr. Doch das meiste Wasser ginge durch Oberflächenabflüsse verloren. In Hanglagen entstehe sogar der zusätzliche Nachteil, dass teilweise von der Erdoberfläche Boden abgeschwemmt werde, und es so zu einer Erosionen komme. "Der Luft-Wasser-Gehalt im Boden muss aber stimmen", sagt Strohmayer, "da hilft am besten Nieselregen, bei dem der Boden die Feuchtigkeit besonders gut aufnehmen kann." Zu besonders heftigen Niederschlägen zählt der Dietenheimer Landwirt den Hagel, der auch noch Schäden an den Pflanzen hervorrufe und somit noch weiter den Ertrag senke.

Die vermehrten Hitzeperioden in Kombination mit der stärkeren Sonneneinstrahlung mache nicht nur den Menschen zu schaffen. So stellt Strohmayer seit einigen Jahren bei seinem Getreide einen Sonnenbrand fest. "Das ist keine Krankheit und von daher eigentlich nicht schlimm", relativiert der Dietenheimer, "doch für die Pflanzen ist es mit Sicherheit eine Belastung." Auf der anderen Seite komme auf eine Hitzewelle oftmals ein unerwarteter Kälteeinbruch, der sich auf das Pflanzenwachstum auch nicht förderlich auswirke. Als Beispiel nennt Strohmayer die Sommergetreide, die durch die Temperaturschwankungen eine Art Kälteschock erlitten und so mit ihrer Entwicklung im Rückstand blieben.

Nichtsdestotrotz hat sich die Erntezeit in den vergangenen Jahren eher verfrüht. Das wiederum hänge zum einen mit der Anzahl an Sonnentagen zusammen, und zum anderen mit dem Wasserhaushalt. Denn wird das Wasser knapp, entscheidet sich die Pflanze für eine so genannte Notreife, bei der das Korn früher reift. "Da ist zwar für die Fortpflanzung alles entwickelt, doch der Ertrag ist weitaus kleiner", erklärt Strohmayer.

Doch bei all den Veränderungen, die der Landwirt im Laufe seines Berufslebens bemerkt hat, möchte Hans Strohmayer nicht alles einfach nur auf den Klimawandel schieben. So bringt er das Gespräch immer wieder auf Hochleistungspflanzen. "In den vergangenen Jahrzehnten ist der Ertrag aus einem Samen um ein Vielfaches gesteigert worden", sagt der Dietenheimer. So investieren seit vielen Jahren Bund und Land in Versuche und verschiedene private Saatzuchtbetriebe in die Herstellung von möglichst perfekten Samen. Von solchen Zuchtbetrieben werden die Landwirte eingeladen und können sich über die unterschiedlichen Testpflanzen beraten lassen, wobei das Interesse vor allem auf die Bedingungen im Illertal fixiert ist.

Auch Hans Strohmayer lässt sich dort beraten. Dann streut er das Risiko: Er kauft nicht nur eine Sorte Saatgut ein, sondern zwei oder gar drei und beobachtet danach, wie sich welche Sorte entwickelt. Unter dem Strich aber zieht er das Resümee, dass ein Samen heutzutage mehr Ertrag bringt als früher. "Vielleicht liegt die Ursache mancher Veränderungen nicht nur an der Klimaerwärmung, sondern an der Herstellung der Hochleistungspflanzen", sagt Strohmayer, "vielleicht wären manche Probleme mit Pflanzen von vor 50 Jahren überhaupt nicht bemerkbar."

(Quelle: http://www.suedwest-aktiv.de/region/illertalbote/illertalbote/3802565/artikel.php?SWAID=d854f44e72340dc2432a3139111049dc)

Richard Ebert
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Preisbildung der Ernte 2008 ist vom Export abhängig

Agrarheute.de / pd, Bonn (05.09.08) - Anlässlich der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Agrargewerblichen Wirtschaft e.V. (BVA) diskutierte der Handel auch über die momentanen Preisentwicklungen auf dem Getreidemarkt.

"Die Getreidepreise werden weiter sinken. Spätestens im Oktober drängen größere Mengen auf den Markt, ohne auf genügend Abnehmer zu stoßen." Diese Prognose wagte Bruno Fehse, Präsident des Bundesverbands der Agrargewerblichen Wirtschaft (BVA) vor Journalisten in Bonn. Einig sind sich die Vertreter des Agrarhandels, dass die deutschen Landwirte im Vergleich zu anderen Jahren in der Ernte 2008 viel Getreide eingelagert haben. Wenn in Kürze Zahlungen für Pachten und Betriebsmittel fällig werden, steige der Liquiditätsbedarf, kommentierte Karlheinz Lichtschläger, S.G.L. GmbH, Erftstadt. Die Lage habe sich somit im Vergleich zum Vorjahr komplett gedreht. "Die von Spekulanten getriebene Hausse hat viele Landwirte bewogen, ihre Ernte einzulagern. Jetzt müssen sie leider erkennen, dass die Entwicklung keine Einbahnstraße ist und Preise sich innerhalb eines Tages bereits drastisch verändern können – und zwar auch nach unten", sagte Fehse.

Der deutsche Getreidemarkt sei nach der großen Ernte 2008 aktiv auf Exporte angewiesen. Daneben werde das große Futtergetreideaufkommen über weite Strecken die Preisbildung in diesem Getreidewirtschaftsjahr bestimmen. Eine Absage erteilte Fehse an Befürchtungen, es könne zu einer Intervention kommen. "Vorher wird die Gerste exportfähig sein", kommentierte er. Der Landhandel sei durch die hohe Erntemenge mit allen Qualitäten gut versorgt. Der Weizen, als Hauptfrucht weise hohe Hektolitergewichte auf, allerdings unterdurchschnittliche Proteinwerte, das erhöhe den Anteil des Futterweizens an der Gesamternte. "Zur Zeit besteht kein aktiver Markt für Qualitätsweizen", so Fehse weiter. Die deutschen Mühlen, aber auch die Käufer aus Belgien und den Niederlanden seien aktuell gut mit hochwertigem Weizen versorgt. Für den Gerstenmarkt erwartet der Handel erst eine Belebung der Nachfrage, wenn das Maisgeschäft abgeschlossen ist. Ohne Exporte zum Jahresende sei das derzeitige Preisniveau für Gerste nicht zu halten. Diese Einschätzung bestätigte Agrarhändler Karl-Friedrich Wirtz, Köln und schließt einen weiteren Preisrückgang nicht aus.

Bernd Kleeschulte, Vorsitzender des BVA-Ölsaatenausschusses, machte in diesem Zusammenhang deutlich, dass die öffentliche Diskussion über die Konkurrenz von "Tank und Teller" angesichts der aktuellen Versorgungslage endlich versachlicht werden müsse. Die Biokraftstoffindustrie trage wesentlich zur Entlastung auf dem Getreidemarkt bei. Gleichzeitig müsse die Bundesregierung in der Gesetzgebung bei Biokraftstoffen wesentlich behutsamer vorgehen und massive Eingriffe in den Markt vermeiden, um die Investitionen des Mittelstands nicht zu gefährden. Dazu gehöre auch eine wesentlich schnellere Berechnung von Über- oder Unterkompensationen.

(Quelle: http://www.agrarheute.com/management/betriebsf%FChrung/preisbildung_der_ernte_2008_ist_vom_export_abh%E4ngig_.html?redid=235431)

[Hervorhebungen durch die Redaktion TerminmarktWelt.de / RMX-Forum.de

Kobban
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Ernte 2008: Überdurchschnittliche Erträge mit zufrieden stellenden Qualitäten - Deutschlands Ackerbauern können zufrieden sein: Mit 49,9 Millionen Tonnen wurde die zweithöchste Getreideernte seit 2004 eingebracht. Im Durchschnitt gute Wachstumsbedingungen in der Vegetationsperiode 2007/08 begünstigten Erträge und Qualitäten bei Getreide und Winterraps.

Bundesernährungsministerium (BMELV) - (12.09.08) - Die Getreideernte ist bis auf Restflächen, insbesondere in Küstennähe und Höhenlagen, abgeschlossen. Trotz eines frühen Beginns zogen sich die Erntearbeiten aufgrund der vielen niederschlagsbedingten Unterbrechungen sehr lange hin. Doch durch die große Zahl der bisher vorliegenden Messungen, ist das erste vorläufige Ergebnis der Getreideernte bereits als sehr zuverlässig einzustufen.

Nach Auswertung der Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung (BEE) wird die deutsche Getreideernte (einschließlich Körnermais) 2008 insgesamt rund 49,9 Mill. t erreichen . Das Vorjahresergebnis wird damit um 22,8 Prozent übertroffen und das langjährige Mittel (44 Millionen Tonnen) um 13,4 Prozent überschritten. Diese Entwicklung ist vor allem auf eine Flächenausdehnung, insbesondere von Winterweizen, und überdurchschnittliche Hektarerträge zurückzuführen. Die Flächenausdehnung war möglich, da die Stilllegungsflächen (ohne nachwachsende Rohstoffe) um 52,2 Prozent auf 309.900 Hektar reduziert wurden. Nur im Jahr 2004 (51,1 Mill. t) wurde eine noch größere Ernte eingebracht. Dabei lag das bisherige Spitzenergebnis aus dem Jahr 2004 um rund 2,4 Prozent über der aktuellen Erntemenge.

(Quelle: http://www.bmelv.de/cln_045/nn_754188/DE/04-Landwirtschaft/Agrarmaerkte/Ernte2008.html__nnn=true)

Detaillierte Informationen zum vorläufigen Ernteergebnis 2008 finden Sie bei der Besonderen Ernteermittlung in unserem Fachangebot BMELV-Statistik:
http://www.bmelv-statistik.de/de/besondere-ernteermittlung/

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Getreideernte 2008 liegt über Erwartungen

financial.de (12.09.06) – Die deutschen Landwirte haben 2008 deutlich mehr Getreide geerntet als im Vorjahr. Insgesamt wird sich die Erntemenge voraussichtlich auf 49,9 Mio t belaufen, teilt der Landvolk-Pressedienst (LPD), Hannover, mit Bezug auf noch vorläufige Zahlen des Bundesernährungsministerium (BMELV) mit. Dies würde das zweithöchste Ernteergebnis nach 2004 bedeuten.

An der Spitze der verschiedenen Getreidearten rangiert Weizen mit einer Erntemenge von 25,94 Mio t. Das sind 24,5% mehr als im schlechten Getreidejahr 2007. Die Gerstenernte wird auf 12,05 Mio t veranschlagt, was einem Plus von 16% entspricht. Die größte Steigerung verzeichnet demnach Roggen, der mit 3,68 Mio t das Vorjahresergebnis voraussichtlich um 36,5% übertreffen wird.

Auch für Triticale und Hafer rechnen die Experten mit höheren Ernten als 2007: Danach wird das Ernteergebnis bei Triticale 2,39 Mio t betragen und damit um 15,8% höher ausfallen als im Vorjahr. Bei Hafer ernteten die deutschen Landwirte wohl 820.000 t, fast 13% als 2007. Für Körnermais und Corn-Cob-Mix rechnen die Statistiker ebenfalls mit einer guten Ernte, die mit insgesamt 4,88 Mio t das Vorjahresergebnis um 28,3% übertreffen soll.

Die gute Erntebilanz führen die Fachleute zum einen auf die Ausdehnung der Getreidefläche um 7,3% auf 7,05 Mio ha zurück. Zum anderen sorgten insgesamt recht günstige Wachstumsbedingungen bei allen Getreidearten für überdurchschnittliche Erträge. Für alle Getreidearten einschließlich Körnermais wird ein durchschnittlicher Hektarertrag von 70,8 dt erwartet. Dies bedeutet einen Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr um 14,4%.

Das meiste Getreide (ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix) ernteten in diesem Jahr voraussichtlich die Landwirte in Bayern (6,98 Mio t). Platz zwei nehmen die niedersächsischen Bauern mit 6,91 Mio t ein. Danach folgen die übrigen Bundesländer mit einigem Abstand: In Nordrhein-Westfalen wird die Getreideernte auf 4,53 Mio t geschätzt, in Mecklenburg-Vorpommern auf 4,25 Mio t und in Sachsen-Anhalt auf 4,21 Mio t. Die Ernten in allen übrigen Bundesländern dürften jeweils kleiner als 3,3 Mio t ausfallen.

(Quelle: http://www.financial.de/news/rohstoffe-exklusiv/2008/09/11/dj-getreideernte-2008-liegt-ber-erwartungen/)

Richard Ebert
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Aktuelle Prognosen zur Welt-Getreideernte

ZMP.de (19.09.08) - Jeden Monat veröffentlichen der Internationale Getreiderat (IGC) und das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) ihre Einschätzungen zur weltweiten Versorgung mit Getreide. Die jeweils aktuellen Prognosen finden Sie hier:

USDA: Marktentspannung bei Weizen

Nach dem Internationalen Getreiderat (IGC) hat auch das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) seine Schätzung der Welt-Weizenernte 2008/09 erneut heraufgesetzt. Erwartet wird nun eine Erzeugung in Höhe von 676,3 Millionen Tonnen, das sind 5,5 Millionen Tonnen mehr als im Vormonat und 65,4 Millionen Tonnen mehr als im Vorjahr.

Und dies, obwohl die Angebotsprognosen für Argentinien, Australien und Kasachstan angesichts ungünstiger Vegetationsbedingungen zusammen um knapp 5 Millionen Tonnen gesenkt wurden. Positivere Aussichten für Russland, die Ukraine, die EU-27 und andere Länder konnten dies jedoch mehr als kompensieren.

Verbrauch in Rekordhöhe

Die Verbrauchsschätzung für 2008/09 hob das USDA gegenüber dem Vormonat um 5 Millionen Tonnen auf 654,9 Millionen Tonnen an, dies ist ein Rekordwert. Dabei sticht vor allem die Steigerung in der EU hervor, die im laufenden Wirtschaftsjahr voraussichtlich 14,4 Millionen Tonnen mehr Weizen verbraucht als im Vorjahr.

Marktanteil von EU-Weizen steigt deutlich
Bemerkenswert ist zudem auch die Anhebung der Weizen-Exportprognose für die EU-27 um 2,5 Millionen Tonnen auf 18 Millionen Tonnen. Damit dürfte der Marktanteil von EU-Weizen am Welthandel um gut 4 Prozent auf knapp 15 Millionen Tonnen steigen. Die Weizen-Endbestände klettern nach Einschätzung des USDA gegenüber 2007/08 um 21,4 Millionen Tonnen auf 139,9 Millionen Tonnen, dies signalisiert spürbare Marktentspannung.

Engere Versorgungsbilanz bei Grob- und Futtergetreide

Bei Grob-/Futtergetreide sieht das USDA eine deutlich engere Versorgungsbilanz. So übertrifft die Erzeugung mit 1.086,7 Millionen Tonnen das Vorjahresergebnis zwar um gut 10 Millionen Tonnen, der Verbrauch wird damit jedoch um knapp 4 MillionenTonnen unterschritten. Dies liegt maßgeblich an der Maisproduktion, die 2008/09 um geschätzte 7,3 Millionen Tonnen gegenüber dem Vorjahr sinkt. Damit nahm das USDA seine Schätzung von August um 6,6 Millionen Tonnen zurück.

US-Maisernte niedriger geschätzt

Allein die US-Maisernte wird mit 306,7 (Vorjahr: 332,1) Millionen Tonnen nun 5,5 Millionen Tonnen niedriger eingeschätzt als im Vormonat. Ende der 38. Kalenderwoche wurden 61 Prozent der US-Maisbestände als gut bis ausgezeichnet entwickelt beurteilt, unverändert gegenüber der Vorwoche, jedoch 2 Prozent schwächer als im Vorjahr.

(Quelle: http://www.zmp.de/agrarmarkt/ackerbau/2008_09_22_Prognosen_Weltgetreideernte.asp)

Richard Ebert
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Bauern jammern über Rekordernten bei Mais und Getreide

Wirtschaftblatt.at (24.09.08) - Die große Mais- und Getreideernte bereitet den Bauern Sorgen. Wie Kammerpräsident Gerhard Wlodkowski am Mittwoch in Graz sagte, sei der Marktdruck durch Rekordernten in Osteuropa massiv. Durch sinkende Erzeugerpreise einerseits und explodierende Produktionskosten andererseits kämen immer mehr Produzenten in eine prekäre Lage.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.wirtschaftsblatt.at/home/oesterreich/branchen/343865/index.do?_vl_pos=r.1.NT)

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Meinung: Müssen Bauern wirklich jedes Jahr über die Ernte jammern ? Entweder Ernte zu hoch, dann Preise tief, oder Preise hoch, dann niedrige Ennte.

Man könnte ja auch darüber nachdenken, einen Teil der Ernte vor der Aussaat per Termin zu hohen Preisen zu verkaufen

Richard Ebert
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Aktuelle Prognosen zur Welt-Getreideernte

ZMP (02.10.08) - Jeden Monat veröffentlichen der Internationale Getreiderat (IGC) und das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) ihre Einschätzungen zur weltweiten Versorgung mit Getreide. Die jeweils aktuellen Prognosen finden Sie hier:

IGC: Viel Weizen auf der Nordhalbkugel

Die Erzeugung von Weizen 2008/09 wurde vom Internationalen Getreiderat (IGC) Ende September auf 676 Millionen Tonnen veranschlagt, 4 Millionen Tonnen höher als im Vormonat und 67 Millionen Tonnen höher als im Vorjahr. Bessere Ergebnisse für die EU, Russland und die Ukraine konnten demnach die schwächeren Aussichten für Australien und Argentinien mehr als kompensieren.

Während vor allem im Südosten und im Westen Australiens Ertragseinbußen durch Trockenheit erwartet werden, zeichnet sich in Argentinien ein Rückgang der Weizenanbaufläche auf den niedrigsten Stand seit 16 Jahren ab. Hinzu kommt, dass Trockenheit und Frost die Entwicklung der Pflanzen in einigen Regionen erheblich beeinträchtigen.

Höherer Futterweizenanteil

Der IGC weist zudem darauf hin, dass die Weizenqualität in vielen Ländern angesichts ungünstiger Witterungsbedingungen zur Ernte gegenüber Normaljahren deutlich abfällt, so dass mit einem höheren Anteil an Ware in Futterqualität zu rechnen ist.

Der globale Weizenverbrauch legt voraussichtlich auf 646 (Vorjahr: 611) Millionen Tonnen zu, das sind 3 Millionen Tonnen mehr als noch im Vormonat erwartet. Grund ist vor allem ein kräftiger Anstieg im Futtersektor auf 113,2 Millionen Tonnen, das entspricht dem höchsten Stand seit 17 Jahren. Der Einsatz im Nahrungssektor wird auf 451,9 Millionen Tonnen veranschlagt, für den industriellen Bereich werden 17,8 Millionen Tonnen angesetzt. Die Weizenbestände der fünf wichtigsten Exportländer werden sich 2008/09 spürbar erholen, wobei der deutlichste Zuwachs in den USA und der EU erfolgen dürfte.

Aussaat für 2009 läuft auf Hochtouren

Die Aussaat von Weizen zur Ernte 2009 läuft in vielen Ländern der Nordhalbkugel auf Hochtouren, die Wetterbedingungen sind überwiegend günstig. In den USA erfolgten die Feldarbeiten aufgrund von starken Niederschlägen indes mit Verspätung, in einigen Ländern des Nahen Ostens wirkt sich dagegen die Trockenheit ungünstig aus.

Maisernte niedriger als im Vorjahr

Der IGC senkte seine Schätzung der Welt-Maiserzeugung 2009 erneut um 3 Millionen Tonnen auf 771 (Vorjahr: 787) Millionen Tonnen. Korrekturen wurden bei den Prognosen für Argentinien, Mexiko, die Ukraine und die Philippinen vorgenommen. In den USA sinkt die Erzeugung aufgrund der Flächeneinschränkungen und ungünstiger Wetterbedingungen voraussichtlich um 27 Millionen Tonnen auf 305 Millionen Tonnen. Für die EU wird dagegen ein Anstieg um 14 Millionen Tonnen auf 61,6 Millionen Tonnen prognostiziert.

Die Verbrauchsprognosen wurden vom IGC gegenüber dem Vormonat unverändert bei 788 Millionen Tonnen belassen, das entspricht einem Plus von 12 Millionen Tonnen gegenüber dem Vorjahr. Der Anteil des industriellen Sektors am Gesamtverbrauch steigt dabei um geschätzte 3 Prozent auf 25 Prozent.

(Quelle: http://www.zmp.de/agrarmarkt/ackerbau/2008_10_02_Prognosen_Weltgetreideernte.asp)

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Agrarmärkte bleiben schwach

Agrarheute.com / dlz, München (06.10.08) - In den nächsten Wochen werden sich die Preise für Ölsaaten und Getreide kaum erholen. Eher seien wegen der Finanzkrise noch weitere Rückgänge möglich. Das war die überwiegende Meinung der Agrarhändler auf der Europäischen Warenbörse am vergangenen Freitag. Vor allem für Futtergetreide sehen viele Händler wenig Hoffnung auf bessere Preise. Hier sei man in der EU sehr gut versorgt. Manche zögen in ihre Vermarktung vor allem für Wintergerste an einigen marktfernen Standorten auch wieder die Intervention als Alternative mit ein. Noch sei aber kein Gramm der Intervention ab November angeboten worden.

Qualitätsweizen könnte dagegen eher gesucht werden. Eine Erholung der Weizenpreise könnte wohl erst im Frühjahr eintreten. So gäben viele Mühlen zwar vor, bis Jahresende gedeckt zu sein, kaufen aber überregional Ware zu. Dies zeige, dass Weizen schon noch gebraucht werde, meinten einige Börsenteilnehmer. Zudem florieren derzeit die EU-Exporte in Drittländer. Vor allem Frankreich habe derzeit schon rund 2 Mio. t Weizen mehr in den Exportbüchern stehen als geplant. Zudem dürften auch wieder mehr Getreide für Bioenergie benötigt werden. Die Verarbeitung zu Bioethanol rechnet sich derzeit vor allem bei den billigen Maispreisen. Ab heute fährt zum Beispiel Verbio seine Anlage in Zörbig wieder hoch. Ende des Jahres wird CropEnergies in Belgien ein neues Ethanolwerk in Betrieb nehmen. Auch Biogasanlagen kauften derzeit vor allem preiswerten Nassmais auf, so ein Agrarhändler. Seiner Meinung würde damit die große Maisernte in der EU doch gute Abnehmer finden. Weltweit seien die Maisbestände ohnehin rückläufig.

Bei Raps schließen die Marktbeteiligten nicht aus, dass die Preise an der Börse noch auf 300 €/t fallen könnten. Derzeit sei der Boden nicht erreicht, waren viele überzeugt. Wegen der Finanzkrise rechnen viele mit weiter fallenden Rohölpreisen. Damit werden die Preise für Pflanzenöle weiter sinken. Auch die Ölschrote seien derzeit noch viel zu teuer im Vergleich zum preiswerten Futtergetreide. Als Damoklesschwert über den Agrarmärkten hängt jedoch die weitere Entwicklung der Finanzkrise. Sollte sich daraus eine weltweite Wirtschaftskrise werden, werde auch die Nachfrage nach Agrarprodukten schwächeln, meint ein Internationales Handelshaus.

(Quelle: http://www.agrarheute.com/pflanze/allgemeines/agrarm%E4rkte_bleiben_schwach.html?redid=237440)

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EU erhebt wieder Importzölle für Getreide

Frankfurter Allgemeine Zeitung, FAZ / Dow Jones, Brüssel (16.10.08) - Die Europäische Union führt angesichts des Preisverfalls der vergangenen Wochen die Importzölle für alle Getreidearten wieder ein. Dies gab die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel bekannt, nachdem sie im zuständigen Verwaltungsausschuss die Zustimmung der 27 Mitgliedsstaaten für ihr Vorhaben bekommen hatte. In Kraft treten wird die Verordnung drei Tage nach ihrer Veröffentlichung im EU-Amtsblatt - und damit voraussichtlich Ende kommender Woche, hieß es aus der Kommission.

Exporterstattungen für Getreideausfuhren wird es den Angaben zufolge weiterhin nicht geben.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.faz.net/d/invest/meldung.aspx?id=86866156)

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