Hilfe bei Schweinevermarktung/Börsen Abläufen
Hallo zusammen, ich bin ein Neuling in dem Bereich der Terminvermarktung von Schweinen an der Börse, finde das Thema allerdings sehr interessant.
Das Problem ist, das es für mich nicht sehr leicht ist in die Materie einzusteigen.
Ich habe mir sowohl auf dieser Seite, als auch auf der Eurex Seite, jede Menge Informationen durchgelesen und die Materie vielleicht vom Prinzip her verstanden.
Nur die Mechanismen erklären sich mir noch nicht wirklich, da bei den Informationen die ich las quasi nie Praktische Beispiele, bezogen auf Schweine standen.
Deshalb meine exemplarische Frage:
Ich stalle nächste Woche 800 Ferkel ein, macht es für mich Sinn diese abzusichern? Angenommen sie sind im Februar Schlachtreif, würde ich dann heute einen Kontrakt zum Preis von 1,44 abschließen (derzeitger Preis in der Börse für Feb.) Oder wie läuft das ab ?
Wie müsste ich denn da überhaupt vorgehen, macht das zur Zeit Sinn?
Ich hoffe mir wird hier geholfen, wie ich anderen Forenbeiträgen entnehmen konnte, herrscht eine gewisse Resignation vor, u.a. wegen des geringen Interesses seitens der Landwirte. Ich denke das ist durch aus auch ein Marketing und Schulungsproblem.
Ich freue mich über jede Hilfe!
@eckhoff hanrade,
Sie sind wieder ein Beispiel dafür, dass genau das nicht stimmt was sie im letzten Satz schreiben. Nicht die Landwirte haben kein Interesse abzusichern, sondern die Käufer !!
Hier ein paar Tipps:
Nehmen Sie Kontakt zu einem Broker auf der für Sie an der Eurex tätig wird (z. B. Fa. Kaack)
Sie eröffnen dann ein Konto bei einer Clearingbank wo die täglichen Kursbewegungen gebucht werden. Bei der Hausbank eröffnen Sie ein Avalkonto das dem Clearingkonto als Absicherung dient. (Ihr Broker wird sie auch hier beraten)
Die Frage ob es Sinn macht für 1,44 abzusichern können Sie wie folgt selbst beantworten. Angenommen ihre gesamten Produktionskosten liegen pro Schwein bei 130 € so können Sie eine DB von 14 € absichern. Wenn Sie der Meinung sind der Preis im Februar liegt unter diesen 1,44 € dann sichern sie ab. Wenn Sie der Meinung sind wir werden einen höheren Preis haben, dann nicht.
Leider zeigt die Erfahrung der vergangenen Monate, dass sie keinen Käufer zu diesem Preis finden werden.
Angenommen Sie fänden jemand, der für 1,44 kauft läuft es folgendermassen:
1 Kontrakt sind bekanntlich 8000 kg Schweinefleisch was grob 90-100 Tiere sind. Steigt der Preis jetzt um 1 Ct so werden ihrem Konto 8000x1Ct=80€ abgezogen. Fällt der Preis um 1 Ct werden Ihrem Konto 80 € gutgeschrieben. Bei ihrem Gegenüber dem Käufer verläuft es genau umgekehrt. Immer das was der eine abgezogen bekommt, bekommt der andere gutgeschrieben.
Wenn die Tiere fertig sind stellen Sie den Kontrakt glatt, d.h. sie kaufen Ihren Kontrakt zurück. Haben wir dann einen Preis von 1,34 so sind bis dato 800 € pro Kontrakt gutgeschrieben worden. Diese 800 € sind der Ausgleich für den Schlechteren Verkauf. Wenn Sie also heute für 1,44 € absichern, so erhalten Sie auch 1,44 € . 1,30 vom Schlachthof und 0,10€ vom Käufer Ihres Kontraktes.
Ist der Preis wider Erwarten bei 1,54 so erhalten Sie trotzdem nur 1,44 wie abgesichert. 1,54 vom Schlachthof und 10 Ct müssen Sie dem Käufer Ihres Kontraktes abgeben.
Ich hoffe ich konne ein wenig zur Info beitragen
Mfg
BB
@eckhoff_hanrade
BB war schneller. Eigentlich hat es BB schon hervorragend erklärt.
Vielleicht sind die nachstehenden Hinweise auf Teilabsicherung und Risikoeinschätzung noch von Interesse
Grundsätzliche Funktionsweise:
Der Hedger (= jemand der tatsächlich Schweine hat) verkauft (auf dem Papier) eine bestimmte Menge an Schlachtgewicht (1 Kontrakt = 8.000 kg) an einen unbekannten Gegenspieler an der Börse zum aktuell ausgewiesenen Börsenangebot wie z.B. Febr.-15 in Höhe von 1,449 €/kg. (siehe Tabelle im Anhang) Damit geht er die Verpflichtung ein, spätestens im Fälligkeitstermin Febr.-15 die gleiche Menge an Schlachtgewicht zu dem dann im Febr.-15 geltenden Preis wieder zurückzukaufen.
Im Febr.-15 ergeben sich 2 Möglichkeiten:
Für das Börsengeschäft ist eine Sicherheitsleistung (Margin) zu hinterlegen (z.Zt. rd. 1.200 € je 1 Kontrakt). Im Falle eines Börsenverlustes wird dieser Betrag zur Deckung verwendet und ist zunächst verloren. Wenn der Betrag nicht reicht, muss noch nachgezahlt werden (Nachschuß). Im Falle des Börsengewinnes bleibt der Betrag erhalten und der Gewinn noch draufgeschlagen.
An der Börse wird täglich abgerechnet (siehe Erläuerung von BB)
Parallel dazu, aber unabhängig vom Börsengeschäft verkaufen Sie die Schweine tatsächlich an einen Schlachtbetrieb Ihrer Wahl .
Die beiden Möglichkeiten:
Was bleibt im Endergebnis: Wie auch immer die Preise im Febr.-15 sich entwickeln, durch den gegenseitigen Ausgleich zwischen Börsengeschäft und tatsächlichem Schweineverkauf (= Kassageschäft) kommt es zu einer Absicherung des ursprünglich angepeilten Preises von 1,449 €/kg ohne nennenswerten Abweichungen nach unten und nach oben.
Entscheidend: Es geht in 1. Linie um Preis- bzw. Erlösabsicherung (zusätzliche Gewinne stehen an nachrangiger Stelle!)
Bei 800 Schweinen stellt sich die Frage, ob man alle Tiere absichern soll, oder nur einen Teil davon. Im Regelfall wählt man eine Teilabsicherung und nimmt das restliche Preisrisiko (nach beiden Seiten) in Kauf.
Beispiel: ein Drittel: 800 Tiere zu 95 kg = 76.000 kg x 0,33 = 25.080 / 8.000 kg = 3 Kontrakte. Es können nur ganzzahlige Kontrakte gehandelt werden.
Je nach Risikofreudigkeit können kleinere oder größere Teile abgesichert werden. Das Risiko steigt mit der Höhe des erzielbaren Deckungsbeitrages, steht in Abhängigkeit zur Liquiditätslage des Betriebes, steht/fällt mit der Markteinschätzung und ist nicht zuletzt eine Frage der subjektiven Risikoeinstellung eines Einzelnen.
Vorgehensweise:
Risikoabschätzung: Ein unerwarteter Preisrückgang von 0,10 € je kg bedeutet bei 800 Schweinen zu 95 kg = 76.000 kg *0,1 = 7.600 € weniger Einnahmen. Üblicherweise fallen dann auch die Ferkelpreise um 5 € x 800 Tiere = 4.000 €, allerdings ist das in der Frühjahrssaison nicht so sicher wie im Herbst. Bei einem Drittel Absicherung sind nur rd. 2.500 € Preissicherheit und 5.000 € (- 4.000 € ?) Risiko bleiben.
Übrigens Risiko ist nach beiden Seiten verteilt: ein unerwarteter Preisanstieg von 0,1 €/kg bringt Mehreinnahmen von 7.600 € (ggfs. abzüglich der Mehrkosten für Ferkel)
Wie groß ist das Preisrisiko in Ihrem Falle einzuschätzen? Für Ihren Betrieb und Sie persönlich tragbar oder nicht?
Wie ist die Börsenlage? Zurzeit gibt es nur einen gesetzten Preis, kein echtes Angebot eines Gegenspielers, d. h. es dauert möglicherweise lange bis (k)einer anbeißt. Vielleicht hat sich bis dahin auch die Marktlage schon gewandelt bzw. wird mit heranrückender Zeit überschaubarer. Es ist das typische Problem eines wenig liquiden Marktes!
Kontaktaufnahme mit einem zugelassen Börsenmakler möglichst in Ihrer näheren Umgebung. Maklerkonditionen (Kosten und Gebühren ca. 1,5 ct/kg) klären.
Bereitstellung der Sicherheitsleistungen in Höhe von (siehe oben). Gespräch mit der Bank.
Vertragsabschluss mit dem Makler.
Auftragserteilung und Marktbeobachtung ggfs. mit Unterstützung des Maklers.
Und viel Glück!
P.S.: Zumindest beim ersten Mal folgt eine unruhige Zeit!
@Bauer Bernie @Bre vielen vielen Dank das ihr euch die Zeit genommen habt mir das zu erklären. Ich denke ich bin jetzt einen ganzen Schritt weiter und fühle mich etwas sicherer.
Es scheint ja aber ein existenzielles Problem zu geben, undzwar keine Käufer, sehe ich das Richtig? Findet denn dann zur Zeit ein Handel mit Mastschweinen an der Eurex überhaupt statt? Kann man irgendwo sehen ob zur Zeit Kontraktre abgeschloßen werden und wenn ja zu welchem Preis? Wird sich in Absehbarer Zeit etwas daran ändern, und wiede Käufer für unsere Kontrakte auftauchen oder ist diesen der Markt zur Unsicher und alles zu Spekulativ?
Gruß
@Eckhoff_hanrade
Anhängende Grafik dient als Beispiel. Sie ist aus dem Teil "Börsenpreise" - Eurex entnommen, die im Sekundentakt aktualisiert werden. Dadurch sind Sie ständig auf dem Laufenden.
Zunächst werden Sie feststellen, dass der aktuelle Febr.-Kurs jetzt bei 1,35 €/kg angesetzt wurde. Unter der Vol (=Anzahl Kontrakte ) steht aber nichts, d. h. . es wurde an diesem Tage wie auch an anderen Tagen kein Kontrakt gehandelt. Unter OI (Open Interest = Anzahl noch laufender Kontrakte) steht für Febr und weitere Monate ebenfalls kein Eintrag. d. h. es wurden keine Kontrakte abgeschlossen.
Das ist das Dilemma: Stell Dir vor, es gibt eine Börse, aber kaum einer geht hin.
Allerdings wird auch kaum jemand für 1,35 €/ kg abschließen wollen. Man müßte als Verkäufer ja der Meinung sein, dass es noch schlimmer kommt: Febr Preise bei 1,25 €/ kg. und darunter!. Es ist nicht unmöglich, aber wie wahrscheinlich und mit welcher überzeugenden Begründung aus heutiger Sicht?
Wenn Preise unter 1,35 € kg für möglich gehalten werden, stellt sich die Frage, ob man bei Kosten von 1,35 €/ kg überhaupt aufstallen soll. Aber die Hoffnung . . .
Auf der Käuferseite müßte die Einschätzung vorherrschen, dass die Preise auf 1,45 €/ kg und darüber steigen. (überzeugende Begründungen?) Aber nicht unmöglich!
Preisänderungen unter 5 ct/kg lohnen sich aus Kostengründen nicht, abgesichert zu werden. Für 10 ct/kg Preisänderungen lassen sich kaum vorhersehbare, kalkulierbare Begründungen liefern.
Dafür ist die Börse auch nicht gedacht, sondern für die Fälle nichtkalkulierbarer unvorhergesehener Kursänderungen, gegen die man sich absichern will. Was ist mit Afrikanischer Schweinepest oder PEDv in Deutschland? Oder Putin wird einsichtig? Oder die geballte Einigkeit der verschworenen Schlachtbetriebe und des LEH entwickeln sich plötzlich zu uneigennützigen Wohltätern für die Schweinebranche??? Aber nur kurzfristig in der Karnevalssaison 2015 gegen den Rest der Welt!
Damit wird deutlich, je unberechenbarer und je größer die Preisschwankungen sind, umso sinnvoller die Börsennutzung. (Und sinngemäß umgekehrt). Es sieht zurzeit nicht danach aus, dass sich in absehbarer Zeit grundlegend etwas ändern wird. (Bis zum Beweis des Gegenteils!)
Nicht paradox: aber wer das Risiko scheut, sollte sich an der Börse absichern!
Hoffentlich bin ich jetzt nicht über das Ziel hinaus geschossen. Manchmal juckt es in den Fingern. Wenn doch, bitte ich um Nachsicht!
MfG Bre
@Bre
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?
@eckhoff_hanrade Sie haben ein ZMP-Premium Trial. Nutzen Sie es. Nur ein Klick auf den ZMP Reiter "Börsenpreise" und schon können Sie sich die Kurse der Eurex heraussuchen. Dort sehen Sie die Kurse in sekündlicher tabellarischer Darstellung und passende Grafiken dazu. Ergänzen Sie Ihre Erkenntnisse mit unseren hervorranden und regelmäßig erscheinenden Infos in unseren Schweine- und Ferkelcockpits. Dort finden Sie nicht nur eine kompakte Dateninformationen und eine Grafik zum Börsenverlauf, sondern auch den Markt beeinflussende Faktoren und eine klare Meinung zur Entwicklung der Märkte. Diese Kompaktheit hat Alleinstellungsqualität.
Die ZMP pflegt intensive Beziehungen zur Eurex, zur Matif und zunehmend auch zur CME. Viele Anbieter im Netz bieten sog. Realtimekurse an. Allerdings werden diese meistens mit einem Delay von 15 min und mehr dargestellt. Die ZMP bietet Kurse von der Eurex und Matif in Sekundentakt (max. 10 sec.) an. Nutzen Sie dieses Angebot und tauschen Sie sich im Forum mit anderen Marktbeteiligten aus.
Die ZMP möchte einen Beitrag leisten, um jedem am Markt die Möglichkeit zu geben, so schnell wie möglich an wichtige Daten heranzukommen, ohne großen Aufwand zu betreiben. In vielen Branchen geben die Börsen die Preisentwicklung vor. Wer also die Kursentwicklung verfolgt, sieht den Kassamarkt häufig voraus. Wie sich das im Markt für Schlachtschweine verhält, hat Bre gut dargestellt.
Wenn Sie konkrete Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte an uns. Wir bieten Schulungen zu den Terminmärkten an und sind sehr gut mit Brokern, Händlern und der Finanzwelt vernetzt.
Viel Erfolg wünscht
Ihre ZMP
@ ZMP
Sie haben Recht. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.
MfG Bre
@Bre
keine sorge Sie sind nicht übers Ziel hinausgeschossen, im gegenteil, ich bin über jede Information dankbar!
Rechnen Sie damit das in Zukunft wieder mehr Kontrakte abgeschloßen werden an der Börse?
Falls Nein, ist dieses Modell doch wohl Gescheitert und man muss sich nach Alternativen umsehen, oder nicht?
Gruß
@eckhoff hanrade
ich bin leider hier pessimist, darum habe ich auch den Beitrag "Schweinefutures einstampfen" geschrieben.
mfg
BB
@eckhoff_hanrade
Bre und Holz haben bei "Schweinfutures einstampfen" doch schön beschrieben, dass fehlende Aktivitäten an der Börse und das Ungleichgewicht an den Märkten eben nicht nur (!) an Tönnies & Co liegt. Wenn 14 % der Mäster 50 % der Schweine am Markt verkaufen, dann sollten die auch mal anfangen, bei der Börse einzusteigen. Die Preise werden schließlich nicht immer im Keller bleiben. Die Ferkel abzusichern können wir mit den Ferkelerzeugern selbst machen, wie Holz richtiger Weise schreibt!!!
Du schreibst, du bist neu am Markt, wenn ich dich richtig verstanden habe. Vielleicht solltest du mit neuem Mut und ohne verkrustete Einstellungen den ersten Stein werfen? Also mach ne Plattform auf. Ferkel müssen als erstes an die Börse. Die 14 % überzeugst du dann auch. Die sollen mit 10 % ihrer Schweine an die Börse gehen. Erstes Ziel: endlich Bewegung in den Markt zu bringen. Wenn du Unterstützung brauchst, frag hier im Forum doch mal nach. Wenn alle kneifen ruf direkt bei den großen Mästern an. Vielleicht können Bre/Holz assistieren?
VG, Daten50
Hey Daten 50, seit vielen Jahren verfolgen wir die Entwicklung der Schweinefutures und viele, ja viele der Landwiirte in den früheren und jetzigen Foren haben eifrig gehandelt, haben der roten Seite angeregt und nahegelegt endlich einzusteigen., und immer haben die Gebote gefehlt. Zu besten Zeiten waren es rd.300 offene Kontrakte und die Initiatoren wie Herr Bohnenkamp, Herr Ebert, Bre usw. waren richtig guten Mutes. Wenn aber eine Schlachtindustrie immer am Markt den Preis so gestalten kann ,wie sie es für die eigene Marge braucht, braucht die keine Absicherung. Die haben nie richtig Mangel bei der Überflussproduktion,also auch keine Lust Schweine vorzukaufen die man letztendlich doch zum gewünschten Preis erhalten kann. Und jetzt soll ein Neuling eine Plattform aufmachen und das Rad neu erfinden. Ein nicht ernst zu nehmender Vorschlag?
@Paul
Genau! Immer das gleich alte Denken. Die Roten sind ja an (fast) allem Schuld - was ja auch (fast) stimmt. Nur wie lange willst du noch jammern. Das ist es ja gerade was Bre geschrieben hat. Wie läuft es den bei den großen Mästern mit ihrem 50 % Anteil. Sie sind auf unserer Seite, ziehen aber nur ihren Stiefel durch. Das Rad soll nicht neu erfunden werden, sondern wir alle sollten endlich anfangen. Auch wenn sich am Anfang wenig bewegen sollte, steter Tropfen hölt den Stein! Wir müssen uns endlich abstimmen und etwas bewegen und festen Willen zeigen. Zunächst geht es also um Kontakte, Allianzen, Meinungsbildung. Danach gehts je nach Lage an die Börse. Bohnekamp ist leider verstorben. Er hatte nie aufgegeben. Wenn es mit der alten Generation nicht geht vielleicht dann mit der jüngeren. Die oligopolistische Situation am Markt ist doch bekannt. Die ewige Überproduktion der Schweinmäster auch. Wars das für dich? Vielleicht hätten wir aufpassen müssen, bevor die Rote Seite so stark wurde - übrigens auch mit honoren Kräften der Schweinemäster bei den Genossenschaften. Nichts ist einfach. Schon gar nicht bei diesen Randbedingungen. Kein wilder Aktionismus ist gefragt sondern Abstimmung und Organisation.
Es gibt viel zu tun!
VG, Daten50
@Daten50
Warum gehen Sie nicht mit gutem Beispiel voran und setzen Ihre eigenen Ideen um? Warum soll das Echhof Hanrade für Sie machen wo er doch wie er selbst sagt Neuling ist und kaum Ahnung von der Börse hat ?
Es kommt mir vor wie auf der Suche nach einem Elternvertreter in der Schule. Alle wüssten wie man´s macht, aber keiner ist bereit es zu tun. Alle geben an keine Zeit zu haben.
Die Schweinefutures hatten sehr lange Zeit sich an der Börse zu etablieren. Es hat sich gezeigt, dass es nicht läuft. Warum auf einem toten Gaul rumreiten ? Schade um die Zeit und die Nerven !
Anscheinend ist das Instrument ISN Börse eher von Erfolg beschieden. Die haben erst kürzlich einen zweiten Versteigerungstermin eingeführt.
Mfg
BB
Tja Daten50, dann wünsche ich ihnen viel Erfolg beim Neustart des Kontrakthandels Schweinebörse. Fangen Sie einfach an. Sie haben ja geschrieben:"
Wir müssen uns endlich abstimmen und etwas bewegen und festen Willen zeigen. Zunächst geht es also um Kontakte, Allianzen, Meinungsbildung. Danach gehts je nach Lage an die Börse" (Zitatende).
Für mich ist der Gaul tot.
Kartoffelhandel, Rapshandel, Weizenhandel an der Börse klappen vorzüglich, Schweinehandel klappt auch nach 15 Jahren nicht, Anscheinend störts kaum einen.
Gruß Paul
Vielleicht sollte man das Forum-Thema "Schweinefuture einstampfen", einstampfen und hier an dieser Stelle mit der Überschrift Schweine/Ferkel-Futures beleben fortführen.
Die Zeit ist reif: Mit den Futures hätten wir ein hervorragendes Instrument zur Absicherung und der Markttransparenz, mit der ZMP-Live ein hervorragendes Instrument zur qualifizierten Diskussion und bei den Landwirten ist die Entwicklung seit den Hannover-Anfangszeiten fortgeschritten. Wichtig ist eine zeitkritische Unterstützung bei der Absicherung, allein "schlaue" Vorträge in der Vergangenheit oder allein Seminare verpuffen ohne praktische Anwendung und zeitkritische Diskussion.
Den Landwirten ist es m. E. geraten mit den Ferkel-Futures anzufangen damit auch die Kaufpositionen besetzt sind (siehe Beitrag #22 bei Schweine einstampfen"). Und zur Dir BB, bringt Dein Know How statt Deiner Untergangsstimmung ein.