Richard Ebert
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Hohe Weizenpreise erhöhen die Kosten der Fleischproduktion

Hohe Weizenpreise erhöhen die Kosten der Livestockproduzenten in der EU

Von Miriam Kraus

Rohstoff-Daily (30.08.07) - Weltweit befinden sich die Lagerbestände für Weizen auf einem Tiefpunkt. Fast überall haben verschiedene Wettereinflüsse für Ernteschäden und geringere Felderträge gesorgt.

Die Weizenpreise an der CBOT sind auf Rekordlevel gestiegen. Der Dezemberkontrakt legte sein März diesen Jahres fast 75 % zu bei gegenwärtig 7,83 US Dollar pro Scheffel.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: http://www.investor-verlag.de)

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Geschrieben von Richard Ebert am
rodeonrwdeo
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"Wenn das Einfuhrverbot ebenfalls auf Sojamehl ausgeweitet wird, so Correa de Barros, dann hat das verheerende Auswirkungen auf die EU Fleischproduzenten. Er sieht bereits die komplette EU Schwein- und Geflügelproduktion vom Markt verschwinden."

Na dann hat die EU-Bürokratie in Verbund mit den anderen Grün/Gutmenschen endlich was "Gutes" erreicht! Es wird dann in Europa weniger Fleisch verspeist werden.

Hoch Lebe die Bürokratie.

Kobban
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Steigende Preise und leere Lager in Europa können zu höheren Fleischpreisen führen

stuttgarter-zeitung.de (18.09.07) - Die Verbraucher müssen sich nach höheren Milch- und Brotpreisen mittelfristig auch auf steigende Fleischpreise einstellen. "Die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß", sagte Fleischexperte Dietmar Weiß von der Zentralen Markt- und Preisberichtsstelle (ZMP) am Dienstag der dpa in Berlin.

Die Folgen hoher Getreidepreise und zu geringer Erzeugerpreise würden sich aber wohl erst 2008 bemerkbar machen. Bundesagrarminister Horst Seehofer (CSU) warnte vor Panikmache. EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel rechnet mit einer massiven Verteuerung von Schweinefleisch und Geflügel, vor allem wegen höherer Kosten für Futtermittel.

Nach Einschätzung des Einzelhandels müssen die Verbraucher nicht mit einer Welle deutlicher Preiserhöhungen von Lebensmitteln rechnen. Preissprünge wie bei Milch und Molkereiprodukten seien die Ausnahme, versicherte der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE). "An dem scharfen Preiswettbewerb im Lebensmittelhandel hat sich nichts geändert", sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Die Lebensmittelpreise würden sich insgesamt weiter moderat entwickeln. Auf dem Milchmarkt könne sich Ende des Jahres eine Stabilisierung abzeichnen, dann seien auch Preissenkungen möglich. Der Einzelhandel will nach eigenen Angaben ungerechtfertigte Erhöhungen verhindern.

Die Verbraucherpreise für Schweinefleisch sind in den ersten beiden Septemberwochen nach ZMP-Angaben im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Der Grund sei eine Rekordproduktion von Schweinen. Die ZMP rechnet mit rund 53 Millionen Schweinen, die in diesem Jahr geschlachtet werden.

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Die Bauern machen mit der Schweinehaltung derzeit Verluste. Manche Ferkelbetriebe kämpfen nach Angaben des Deutschen Bauernverbands ums Überleben. Wenn sie die Produktion einschränken, könnten die Preise nach Ansicht der ZMP steigen. Außerdem sind die Futterkosten gestiegen.

Seehofer rechnet aktuell nicht mit höheren Schweinepreisen: "Wir haben in den letzten Wochen das Gegenteil registriert." Er könne die Aussage der EU-Kommission über einen massiven Anstieg nicht nachvollziehen. Wenn Bauern für ihre Produkte kostendeckende Preise bekämen, sei das aber in Ordnung.

Fischer Boel lehnt vorschnelle Maßnahmen angesichts möglicher Preiserhöhungen für Fleisch und andere Lebensmittel ab. "Ich bin nicht dafür, Vorratslager zum Ausgleich anzulegen", sagte sie zum Abschluss eines dreitägigen Treffens der EU-Agrarminister in Porto (Portugal). Am 20. November will sie zu steigenden Preisen auf den Weltmärkten für Lebensmittel Stellung nehmen.

Geflügelfleisch ist für Verbraucher bereits teurer geworden. Die Verbraucherpreise seien um zwölf Prozent im Vorjahresvergleich gestiegen, teilte die ZMP mit. Die Geflügelwirtschaft habe höhere Futterkosten aufgrund schlechterer Ernten an den Handel weiterreichen können. / dpa

Quelle: http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/1521194

Kobban
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Österreich: Schweinemäster machen lieber Geschäft mit Getreide

OÖNachrichten (03.11.07) - Der Schweinemarkt spielt verrückt. Doch es gibt auch positive Meldungen für Bauern: Alle Förderungen werden noch heuer ausgezahlt.

Der Förderpakt mit der EU wurde noch rechtzeitig fertig. Die Bauern hatten schon befürchtet, dass es heuer kein Geld mehr geben wird. Nun sagt die Politik: Zum Christkindl, konkret am 19. Dezember, sollen Umweltprogramm und Bergbauernhilfe überwiesen werden. In Oberösterreich: rund 144 Millionen Euro für 35.000 Betriebe (Schnitt ca. 4000).

Das wird die Stimmung bei den Ferkelzüchtern nur wenig aufhellen: Die Schweinemäster haben heuer wegen der mehr als doppelt so hohen Getreidepreise einen Großteil ihrer Ernte an Lagerhäuser verkauft, statt damit Tiere zu füttern. Deshalb bleiben die Ferkelbauern auf ihren Glücksbringern sitzen – und fordern öffentliche Hilfe. Agrar-Landesrat Josef Stockinger will erreichen, dass ihnen die Rückzahlung geförderter Kredite gestundet wird. Die Ferkelpreise seien ein Viertel unter das in einer Talsohle des Schweinezyklus übliche Niveau gefallen.

Oberösterreich ist massiv betroffen, weil hier ein Drittel der bundesweiten Schweineproduktion erfolgt (10.000 Betriebe). Weil sich dieses Verhalten international zeigt, werden die Schweinepreise 2008 wegen sinkenden Angebots kräftig steigen. Außerdem wird erwartet, dass die Getreidepreise und damit die Futterkosten sinken werden.

Milliarden-Investition

Das Land Oberösterreich werde den Sektor 2008 mit einem Agrar- und Forstbudget von 105 Millionen Euro unterstützen, so Landesrat Stockinger. Das ist zu 2007 ein Plus von 1,4 Prozent. Ab Jänner wird die neue, erhöhte Investitionshilfe ausgezahlt. 3900 Anträge liegen schon vor. Oberösterreichs Bauern investieren im Jahr um 950 Millionen Euro und seien ein wesentlicher wirtschaftlicher Faktor, sagt Stockinger.

http://www.nachrichten.at/wirtschaft/609668?PHPSESSID=d5f5d35c0ef243317e41e7036c52d190

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Tiermast: Front gegen Tiefpreise

OÖNachrichten (03.11.07) - Die handelnden Personen werden fast dieselben sein wie bei der IG Milch: Wenn der Vöcklabrucker Bauernkammerobmann Leo Steinbichler aus Aurach nun die bereits vor Wochen angekündigte Interessengemeinschaft (IG) Fleisch gründet, werden künftig auf der einen Seite seine Bauernrebellen sitzen, auf der anderen die Vertreter der Handelskonzerne. Ziel wird es sein, sie für Preiserhöhungen zu gewinnen.

Statt der Molkereivertreter werden allerdings die großen Schlächter und Fleischverarbeiter dazwischen stehen, auf die die Bauern nun Preisdruck ausüben wollen. Der Noch-VP-Funktionär Steinbichler findet dafür Helfer auf der grünen Seite ebenso wie auf der roten.

„Vor dem EU-Beitritt hat ein Bauer für ein Schwein 200 Euro erhalten. Zwölf Jahre später sind es 110 Euro. Der Konsument muss aber im Handel drei Euro für ein Kilo Bauchfleisch zahlen statt 1995 1,20 Euro. Wer kriegt die Differenz? Der Handel? Die Fleischbetriebe?“ Das fragt sich SP-Bauernobmann Franz Hochegger.

Gute Zuchtrinderpreise

Die Stimmung bei den Tiermästern ist am Tiefpunkt, weil Rinder- und besonders Schweinepreise wegen Überangebots international am Boden sind. Gleichzeitig haben sie höhere Energiepreise, Sozialbeiträge und vor allem Futterkosten zu verkraften. Wenn sie jetzt doppelt so teures Getreide an ihre Tiere verfüttern, wissen sie, dass sie dafür am Markt keine kostendeckenden Preise erzielen. Die Schere zwischen Kosten und Erlösen sei noch nie so weit offen gewesen.

Das gilt aber nicht generell für die Tierhaltung. Zuchtrinder erzielen derzeit sehr gute Preise, weil wegen der teuren Milch die Viehbestände aufgestockt werden.

„Wir müssen schnell handeln, weil sonst Produktion verloren geht und noch mehr Bauern aufgeben“, sagt Steinbichler zur Mast. Die IG Milch habe gezeigt, dass mit Bewusstseinsbildung bei Konsumenten und Geschäftspartnern etwas zu erreichen ist. „Die Zustände sind aber am Fleischmarkt dreimal schlimmer als bei Milch.“ Die Bauern würden national und international ausgespielt.

http://www.nachrichten.at/wirtschaft/609647

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