Kartoffeln: Alte Ernte kann sich noch gut behaupten
Speisekartoffeln ohne Schwächen
LWK Niedersachsen, Hannover (18.05.12) - Der Markt zeigt weiterhin keine Schwächen, obwohl nach wie vor Speisekartoffeln aus hiesigen Lägern angeboten und auch aufgenommen werden. Der Anteil alterntiger Kartoffeln wird inzwischen aber auf nur noch knapp 20 % geschätzt. Verarbeitungsware fällt kaum noch an. Der Anteil absortierter Kartoffeln ist auf unter 10 % gesunken. In Kisten und gekühlt gelagerte Ware ist noch von ansprechender Qualität und kann sich durchaus noch einige Wochen behaupten.
Bei den importierten Frühkartoffeln nehmen jetzt neben den Lieferungen aus Zypern auch solche aus Israel und Ägypten zu. Herkünfte aus Süditalien komplettieren das Angebot. Frühkartoffeln aus Spanien sind noch nicht am Markt in Norddeutschland. Wegen einer offenbar um etwa 15 % geringeren Anbaufläche wird allerdings auch im weiteren Verlauf von dort kein größerer Angebotsdruck erwartet.
Erste unter Folie angebaute Frühkartoffeln wurden im Burgdorfer Raum gerodet und zu 62 – 72 €/dt vermarktet. Im Direktabsatz und im Kleinverkauf werden allerdings auch höhere Erlöse erzielt. Begünstigt durch die Spargelsaison tendiert die Nachfrage momentan recht freundlich.
(Quelle: http://www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/portal/6/nav/206/article/8351.html )
Am Terminmarkt in Frankfurt werden nicht die Speisekartoffeln gehandelt, sondern die Veredelungs- oder Industriekartoffeln zur Herstellung von Pommes, Pürree und anderen Fertigprodukten.