Kartoffeln: Angebot und Nachfrage ausgeglichen
Kartoffeln: Nachfrage und Angebot ausgeglichen
Fruchtportal.de (09.11.07) - In Deutschland steht einer ruhigen Nachfrage ein entsprechendes Angebot aus nicht frostsicher gelagerten Vorräten gegenüber. Diese werden den Markt noch längere Zeit versorgen, so dass Lagerzuschläge kaum vor Mitte November durchzusetzen sein dürften. Mit der Qualität ist man großteils wenig zufrieden. Oft müssen grüne oder vom Drahtwurm beeinträchtigte Knollen im Ausmaß von 15 bis 20 Prozent aussortiert werden. Setzt sich das fort, ist die Nettoerntemenge heuer nicht größer als 2006. Die Erzeugerpreise (zwischen 10 bis 15 Euro) sind regional sehr unterschiedlich.
In Österreich trifft eine mäßige Inlandsnachfrage auf ein angepasstes Angebot. Exporte finden aufgrund des relativ hohen österreichischen Preisniveaus kaum statt. An den Erzeugerpreisen von derzeit 14 bis 16 Euro/dt dürfte sich kurzfristig nichts ändern.
Gleichmäßig liefern. Um die gesamte österreichische Ernte vernünftig verkaufen zu können, sollte jedenfalls der Markt kontinuierlich bedient werden. Für Nervosität besteht aber aus heutiger Sicht kein besonderer Anlass.
In den Niederlanden dürfte die heurige Ernte mit 4,94 Mio. t Speise- und Pflanzkartoffeln um etwa 13 Prozent größer sein als 2006. Es wird jedoch kein Überangebot erwartet. Die Erzeugerpreise liegen für feldsortierte Ware bei 9,30 bis 10,30 Euro. Es werden moderate Preissteigerungen erwartet.
(Quelle: Landwirtschaftskammer Niederösterreich)
Grüne und Drahtwurm 15 - 20 % aussortieren ? Welcher Abpacker nimmt denn Partien mit Drahtwurm bzw. anderen Würmern ?
Ich habe im Edeka mal einen Pack gesehen wo ein Wurm rauskroch, ich würde da keine Kartoffeln kaufen. Partien mit Würmern gehören nicht in den LEH.
Gruss Kartoffelbauer