Kartoffeln Cockpit, 06.02.2015 - Diskussion
ZMP-Meinung:
In Westeuropa hat der Markt für Frittenrohstoff das Preistal hinter sich gelassen. Oft wurden die Preisspannenuntergrenzen etwas angehoben. Allzu große Preisveränderungen gibt es darüber hinaus aber nicht. Es scheint eher so, als ob die kritischsten Lagerqualitäten endlich geräumt sind und für den Rest der Vorräte nicht mehr der Druck besteht, sie kurzfristig zu verwerten. In Deutschland, wo das Preisniveau geringfügig höher ist als im Westen der EU, haben sich die Preise fast nicht bewegt. Auch wenn kein Auslagerungsdruck mehr besteht, so können die Verarbeiter bei ihren Stammlieferanten weiter aus dem Vollen schöpfen. Darüber hinaus lassen sich weiterhin keine Geschäfte am Markt realisieren. Mag sein, dass es demnächst noch etwas Kosmetik an den Rohstoffpreisen gibt, eine echte Trendwende am Markt ist aber nicht in Sicht. Am Terminmarkt hat der Kurs des Aprilkontraktes auf Frittenrohstoff in den ersten Februartagen die Marke von 5,00 EUR/dt genommen. Die Geschäfte waren lebhaft. Eine Reaktion auf neue fundamentale Erkenntnisse war das aber nicht.
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