AMI informiert
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12 Jahre 4 Monate

Kartoffeln-Cockpit, 06.06.2014 - Diskussion

ZMP-Meinung:

Genau wie bei Speisekartoffeln wird sich wohl demnächst auch bei Verarbeitungsrohstoff zeigen, dass die Vorjahresernte bedarfsgerecht war und die Vorräte Anfang Juli, zum Zeitpunkt der Anlieferung erster Vertragsware aus dem Anbau 2014, erschöpft sind. Auf bessere Preise braucht indessen niemand zu hoffen. Noch vor dem Start der Vertragslieferungen werden wohl Ende Juni erste frühe Frittensorten reif sein. Die Industrie wird sie aufnehmen aber nicht teuer bezahlen wollen.

Zum Beitrag (Premium):
http://www.zmp.de/cockpit/kartoffeln-cockpit-06062014

Was meinen Sie?

Geschrieben von AMI informiert am
Nadine
Mitglied seit
12 Jahre 10 Monate

Wenn auch die Rohstoffvorräte für die Verarbeitung bald erschöpft sind, wie es in der ZMP Meinung steht, so sind die Produkte längst noch nicht alle verkauft. Vermutlich sind die Tiefkühlläger der Verarbeiter so gut gefüllt, dass dort ein Puffer ist, mit dem die Verarbeiter in absehbarer Zeit keinen freien Rohstoff benötigen. Es sei denn die belgischen Premiere kosten wieder drei Euro den Doppelzentner.

Ackerspezi
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

Antwort auf von Nadine

Es könnte ein klizekleines Problem bei früher Chipsware geben: Man spricht von 1000 ha lady Rosetta, die fast nur hohle Knollen aufweisen.  Bislang wird noch etwas gerätselt, aber es steht fest, dass es sich auf gezielte Pflanzkartoffelherkünfte  zurückführen lässt. Eine unruhige Zeit für die Vermehrer.......

Schweinemeister
Mitglied seit
12 Jahre 9 Monate

 Die unruhige Zeit sehe ich mehr bei den betroffenen Anbauern. Die Kartoffeln sind praktisch unverkäuflich und es könnte ein Totalschaden entstehen. Die betroffenen Verkäufer des Saatgutes (etliche Handelsfirmen in Deutschland) sind in höchster Alarmbereitschaft. Als Betroffener kann ich sagen, dass die Symptome erst ab ca 45 mm Größe auftreten, allerdings sind die Kartoffeln 3 Wochen später aufgelaufen als andere Pflanzgutherkünfte. Diese Auffälligkeiten soll es auch bei anderen Sorten geben, die in Schleswig - Holstein vermehrt worden. Jeder betroffene Landwirt sollte ein Beweissicherungsverfahren anstreben und sich einen guten Anwalt nehmen. Eine gewisse Marktentlastung sehe ich bei den angesprochenen 1000 ha ebenfalls.  

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