Kartoffeln-Cockpit, 11.07.2014 - Diskussion
ZMP-Meinung:
Es mag angesichts der sehr ergiebigen Regenmengen in dieser Woche schwer geworden sein, Frittenrohstoff in Westeuropa gesund zu erhalten, die Stimmung am Markt ist aber derzeit eher von der Steigerung des Ertragspotentials durch ausreichende Bodenfeuchte beeinflusst. Die Terminkurse sind wieder gesunken, da nun eine große Ernte erwartet wird. Schon das Angebot aus der Ernte 2013 war insgesamt zu groß und was soll dann erst mit dem Aufkommen aus 2014 passieren? Qualitäten könnten am Ende noch einen Unterschied machen. Das haben sie auch 2013/14. Für das Vorjahr wurden hohe Ausbeuten gemeldet und anders ist der Preisverfall zum Saisonende auch schon fast nicht mehr zu erklären. Wird beispielswiese Bilanz am niederländischen Markt gezogen, müssten dort seit Ende Mai eigentlich alle Rohstoffvorräte erschöpft gewesen sein. Auch wenn Qualitätsprobleme zu kleineren Vorräten im Juni 2015 führen, der Preisbildung werden sie aus Sicht der Landwirte aber abträglich sein.
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http://www.zmp.de/cockpit/kartoffeln-cockpit-11072014
Was meinen Sie?
Spitzenerträge
in Nds reifen viele Bestände zusehends ab- für Spitzenerträge eindeutig vier Wochen zu früh. Zu viel Regen ist genauso schädlich wie zu trocken.
Ich sehe momentan den Terminmarkt am Tiefpunkt angekommen.
Ich frage mich, wie lange man die Erträge noch steigern kann. Das genetische Potenzial der Kartoffeln ist zwar riesig, aber ob man jedes Jahr die durchschnittlichen Erträge noch steigern kann, wage ich zu bezweifeln.
Ob der Terminmarkt schon seinen Tiefpunkt erreicht hat, glaube ich persönlich nicht, weil sich nirgends in Europa ein Zufuhbedarf entwickelt.
Die Fiwap meldet heute Premiere-Preise zwischen 3 und 4 €/dt!!!
Der Veredlungskartoffelmarkt in diesem Jahr ist so gut wie tot, was kann man anders nach zwei aufeinanderfolgenden guten Jahren erwarten?