Kartoffeln Cockpit, 23.01.2015 - Diskussion
ZMP-Meinung:
Die Kartoffelanbaufläche in Deutschland muss kleiner werden. 10 % wären sicherlich für Jahre mit mindestens durchschnittlichen Erträgen gut, um keine Überschüsse mit zu niedrigen Preisen zu haben. Klar, dass die Reaktionen auf die Übermengen des Vorjahres je nach Verwertungsrichtung unterschiedlich ausfallen müssen. Einem steigenden Rohstoffbedarf der Hersteller von Fritten und Chips steht zudem ein Schwund bei den Einkäufen privater Haushalte gegenüber. Appelle, sich richtig auf die Marktbedürfnisse einzustellen, gibt es viele. Was sie aber bewirken, ist offen. Ganz Schlaue wittern schon Morgenluft für einen noch größeren Anbau auf ihrem Hof. Schließlich soll ja der Nachbar den Anbau zurückfahren. Auch günstiges Pflanzgut und weniger einzelbetriebliche Alternativen bei den Sommerkulturen könnten dazu führen, das der Anbau weniger stark zurückgeht als es vielleicht nötig wäre. Vor diesem Hintergrund bieten Verträge Preis- und Absatzsicherheit. Sie schränken aber den freien Markt ein, von dem die Bewertung der nicht fest bepreisten Vertragsmengen abgeleitet wird. Wie jede Absicherung hat das nicht kalkulierbare Vor- und Nachteile. Einen sicheren Hedgepreis bietet der Terminmarkt.
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http://www.zmp.de/cockpit/kartoffeln-cockpit-23012015/80591
Was meinen Sie?
Der Terminmarkt für den Apr. 16 notiert zurzeit 13,90 Euro/dt. Was bietet der Handel auf den Apr.16 gerechent für die einzelnen Sorten?