Kartoffeln-Cockpit, 25.04.2014 - Diskussion
ZMP-Meinung:
Nach den Feiertagen hat sich die Nachfrage wieder auf dem vorherigen niedrigen Niveau eingepegelt. Die noch verfügbaren Mengen an heimischen Speisekartoffeln aus Kühlhäusern werden derweil zunehmend überschaubarer. Die Vermarktung alterntiger Kartoffeln aus un-gekühlten Lägern gestaltet sich als sehr schwierig, so dass oft nur noch die Abgabe in Rich-tung Schälbetriebe bleibt. Freie Mengen Frittenrohstoff sind nach wie vor schwer am Markt zu platzieren, da es weiterhin so gut wie keine Nachfrage gibt. Verarbeiter bedienen sich nach wie vor vorrangig an Kontraktware. Der von der AMI ermittelte Frittenindex, gebildet aus den Frittenrohstoffnotierungen des westeuropäischen Auslands und vom deutschen Kassamarkt, hat diese Woche die 10 Euro-Marke unterschritten und folgt damit der schwachen Entwicklung der Terminmarktkurse. Die Preise für Speisekartoffeln sind gegenüber Vorwoche indes weitgehend stabil geblieben, zumal sie oft bis zum Auslaufen deutscher Lagerware und solange die Qualität in Ordnung ist beim Lebensmitteleinzelhandel festgezurrt wurden. Frühkartoffeln, vorrangig aus Ägypten und Zypern, ergänzen zunehmend das heimische Sortiment. Preise der Packer dafür sind ebenfalls weitgehend stabil.
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