Kartoffeln-Cockpit, 28.02.2014 - Diskussion
ZMP-Meinung:
Nach langem Warten auf belebende Marktimpulse könnte die Meldung zu den Kartoffelvorräten in den Niederlanden die Wende bei der Preisentwicklung bringen. Die Kurse am Terminmarkt sind jedenfalls kurz nach der Veröffentlichung gestiegen und halten nun ein etwas höheres Niveau. Am Kassamarkt kam das aber nicht an. An der Einkaufsstrategie der Verarbeiter hat sich schließlich nichts geändert und so bleibt der Rohstoffbedarf im Tagesgeschäft minimal. Möglicherweise löst sich bald auch der Preisanstieg am Terminmarkt wieder auf, wenn nicht von Anbieterseite selbst für kleinste Mengen auf höhere Preise beharrt wird. Bestanddaten in Westeuropa und bisherige Exporte und Verarbeitungsvolumen lassen zwar bis Mai einen Preisanstieg bei Frittenkartoffeln erwarten, er könnte allerdings erst spät eintreten. So haben Verarbeiter auch in jüngster Zeit noch einige Mengen für kleines Geld für die Zeit von April bis Mai unter Vertrag nehmen können. Entscheidend für die weitere Preisentwicklung bleibt also, ob sich die Anbieter vom schwachen Tagesgeschäft oder den hausseträchtigen Marktdaten leiten lassen.
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