Kartoffeln: Einzelhandel M-V - So teuer wie lange nicht
Einheimische Kartoffeln knapp und teuer
Von Elke Ehlers
Ostsee-Zeitung.de, Rostock (01.02.11) - Wegen einer schlechten Ernte könnten Kartoffeln möglicherweise bald einen Euro pro Kilogramm kosten. Außerdem wurden so wenig Erdäpel angebaut wie nie zuvor.
Kartoffeln sind derzeit so teuer wie seit langem nicht. Mit fast 70 Cent pro Kilo kosten die braunen Knollen in Mecklenburg-Vorpommern derzeit 40 Prozent mehr als im Januar 2010, berichtet die Agrarmarkt Informations-GmbH in Bonn.
Der Kartoffelexperte geht davon aus, dass das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist. Er hält für möglich, dass Verbraucher in den nächsten Wochen für Speisekartoffeln bis zu einem Euro pro Kilogramm zahlen müssen.
Schuld an der Preisexplosion bei Kartoffeln ist das knappe Angebot. Für Mecklenburg-Vorpommern war 2010 ein „besonders schlechtes Kartoffeljahr“, hieß es im Schweriner Agrarministerium. Schuld daran war die für das Nachtschattengewächs extrem ungünstige Witterung. Laut Erntebericht lagen die Erträge in MV mehr als 20 Prozent unter denen von 2009. Außerdem ging die Anbaufläche nochmals um fast fünf Prozent auf den historischen Tiefstand von 13 590 Hektar zurück.
Der Kartoffelhandel rechnet damit, dass die Knollen in diesem Jahr nicht bis zur neuen Ernte reichen.
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(Quelle: http://www.ostsee-zeitung.de/nachrichten/mv/index_artikel_komplett.phtml?param=news&id=3029532 )