Kartoffeln: Exporte nach Osteuropa / Anbau in Spanien eingeschränkt
Stetiges Absatzgeschäft am Kartoffelmarkt
LWK Hannover (23.04.10) - Die überwiegende Zahl der Lebensmitteleinzelhändler greift aktuell auch weiterhin schwerpunktmäßig auf regionale Aufwüchse zurück. Dabei variieren die Qualitäten. Ware aus Flachlägern ist weitestgehend geräumt oder kann nicht mehr den Ansprüchen der Abpackbetriebe gerecht werden. Letzte Restmengen müssen daher alternativ verwertet werden. Für ansprechende Partien aus Kühllägern werden höhere Forderungen gestellt. Dieses ist auch gerechtfertigt, wenn man bedenkt, dass für französische Herkünfte bei ausgewählten Sorten inzwischen Forderungen über 30 €/dt ab Station erhoben werden.
Der Export in Richtung Osteuropa sorgt weiterhin für Absatzmöglichkeiten für Ware mit leichten Beeinträchtigungen, die sich dort unter preislichen Zugeständnissen absetzen lässt.
Aus Spanien wird berichtet, dass dort der Frühkartoffelanbau aufgrund der negativen Erfahrungen des Vorjahres eingeschränkt wurde.
(Quelle: http://www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/portal/6/nav/206/article/8351.html )
Am Terminmarkt in Frankfurt wurden für April Kartoffeln zu Wochenbeginn 10 Euro bezahlt. Donnerstag ist letzter Handelstag, dann wird nach dem Eurex-Index abgerechnet.