Kartoffeln: Hochwertige Ware bleibt mit 24 Euro gesucht
Verarbeitungskartoffeln gesucht
LWK Niedersachsen, Hannover (28.01.11) - Die Speisekartoffelpreise blieben in der zurückliegenden Woche auf Vorwochenniveau. Der Absatz an Packstellen könnte umfangreicher sein. Teilweise spekulieren Erzeuger auf weiter anziehende Preise. Überregional werden vereinzelt Partien nach Rheinland-Pfalz verladen. Verkäufe in Richtung Polen und Russland finden weiterhin im ungewöhnlich großen Umfang statt. Polnische Importeure zahlen bis 31 € je Dezitonne ab Station für gute Qualitäten und fordern verhältnismäßig wenig Abschläge ein.
Das niedersächsische Angebot an Speisekartoffeln erfährt bisher keine Ergänzungen durch nordafrikanische Importe.
Chipsrohstoff bleibt weiter gesucht. Verarbeiter zahlen mittlerweile für qualitativ hochwertige Ware bis zu 24 €. Somit nähern sich die Preise für Speise- und Verarbeitungsware weiter an. Vereinzelt nehmen chipsherstellende Unternehmen Kartoffeln auf, die ursprünglich der Granulat- bzw. Mehlherstellung dienen sollten. Die Kurse für Pommes-Frites-Rohstoff tendieren nach den Preisanhebungen der vergangenen Wochen nun seitwärts.
(Quelle: http://www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/portal/6/nav/206/article/7177.html)
Die Kartoffelpreise sind in den letzten 12 Monaten um 200 % gestiegen !