Kartoffeln: Höhere Preise sind nicht in Sicht
Kartoffeln: Preisverbesserungen nicht in Sicht
(11.01.08) - In Deutschland verläuft der Kartoffelmarkt nach dem Jahreswechsel ruhig. Die erhoffte Nachfragebelebung ist noch nicht eingetreten. Nicht wenige Händler befürchten daher leicht rückläufige Preise für die kommenden Wochen. An der Terminbörse in Hannover werden keine wesentlichen Änderungen bei der Kartoffelnotierung erwartet. Der Terminkontrakt für April 2008 notiert seit einigen Wochen stabil bei 12,80 Euro/dt.
Die Situation auf dem österreichischen Erdäpfelmarkt zeigt sich auch zu Jahresbeginn 2008 kaum verändert. Die Preise sind stabil. Die Anlieferungen der Erzeuger laufen mittlerweile kontinuierlicher, sind nach wie vor aber nicht ausreichend. Generell wird vermutet, dass noch reichlich Ware in den Bauernlagern liegt. Die Erdäpfelhändler waren mit dem Weihnachtsgeschäft recht zufrieden. Exporte sind aufgrund des relativ hohen österreichischen Preisniveaus nach wie vor nicht möglich.
In den Niederlanden war der Kartoffelmarkt über die Festtage ebenfalls sehr ruhig. Die Erzeugerpreise gingen, nachdem sie mehrere Wochen stabil gewesen waren, leicht zurück. Einer ersten Umfrage zufolge könnte die Kartoffelanbaufläche heuer gegenüber 2007 um rund fünf Prozent sinken.
Die Erzeugerpreise für vorwiegend festkochende Sorten blieben mit 14 bis 16 Euro/dt stabil. Europaweit ist reichlich Ware vorhanden. Preisverbesserungen sind in nächster Zeit nicht in Sicht. Eine kontinuierliche Anlieferung wird daher dringend empfohlen.
Festkochende Sorten in guter Qualität sind derzeit gesucht. Der Erzeugerpreis konnte sich auf 15 bis 17 Euro verbessern.
(Quelle: Landwirtschaftskammer Niederösterreich)