Kartoffeln: Kaum Zeichen für ein drängendes Anbieterverhalten
Speisekartoffeln stabil, Verarbeitungsware schwächer
LWK Niedersachsen, Hannover (18.01.13) - Frost hält das Angebot gegenwärtig etwas kleiner, weil doch einige Läger nicht geöffnet werden, die sonst zur Verfügung stehen würden. Das stabilisiert den Markt durchaus und ermöglicht im Einzelfall auch schon einmal die Durchsetzung einer erhöhten Forderung. Im Allgemeinen kann die insgesamt immer noch etwas verhaltene Nachfrage aber offenbar gedeckt werden.
Eine generelle Anhebung und damit eine Annäherung an das Preisniveau in Nordrhein-Westfalen gelingt der Anbieterseite bislang nicht. Die Nachfrage aus dem Lebensmitteleinzelhandel zieht zwar wieder an, erfüllt aber wohl nicht überall die Erwartungen.
Auch die deutlich gesunkenen Terminkurse für Verarbeitungsware lassen höhere Preise für Speisekartoffeln vorerst nicht zu. Andererseits geht man in der Branche aber auch ganz überwiegend davon aus, dass auch kein größerer Einbruch droht, weil es weiterhin kaum Anzeichen für ein drängendes Anbieterverhalten gibt und der überregionale Absatz im weiteren Verlauf wieder Perspektiven eröffnen dürfte.
(Quelle: http://www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/portal/6/nav/206/article/7177.html )
Die Kartoffelpreise und Preiserwartungen unterliegen riesigen Schwankungen